Schweiz
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Verteidigungsminister Guy Parmelin freut sich über die jüngsten Erfolgsmeldungen des Schweizer Geheimdienstes NDB. bildmontage: watson

NDG angenommen – 4 Dinge, die sich jetzt ändern und die man wissen muss  

25.09.16, 14:21 26.09.16, 16:49


Wanzen und Trojaner

gif: reddit 

Mit dem neuen Gesetz darf der Nachrichtendienst des Bundes (NDB):

Der Nachrichtendienst des Bundes soll mächtige neue Kompetenzen erhalten. grafik: watson

 Kabelaufklärung 

Neu kann der Nachrichtendienst E-Mails, Suchanfragen, Internettelefonie oder -chats nach definierten Stichworten durchsuchen:

Wer also im grenzüberschreitenden Internetverkehr Begriffe schreibt oder sagt, die auf dem Index des Nachrichtendienstes stehen, der gerät erst einmal auf den Radar des NDB. Dieser ist zwar verpflichtet, die Daten wieder zu löschen, wenn sich zeigt, dass die Inhalte der Kommunikation harmloser Natur sind. Aber durchsehen wird das trotzdem jemand. 

Die Krux: Fast jeder Datenverkehr ist zu irgendeinem Zeitpunkt Datenverkehr mit dem Ausland, da mehr Server im Ausland stehen als in der Schweiz. So zum Beispiel diejenigen von sehr verbreiteten Kommunikationsangeboten wie Facebook oder Gmail oder anderen Email-Diensten. 

Die Server von watson stehen in Deutschland. Daher würde auch dein Besuch auf watson.ch überwacht.

Da die meiste Internetkommunikation über ausländische Server und Netzwerke führt, selbst wenn du einen Schweizer Online-Dienst wie watson.ch nutzt, sind wir alle von dieser Massenüberwachung betroffen.

Auf der Webseite check.nachrichtendienstgesetz.ch kannst du prüfen, ob deine Lieblingswebsite mit dem neuen NDG überwacht wird. 

Armee führt aus

Auszug aus dem Inserat: «IHRE AUFGABEN: Erstellen von statistischen Auswertungen und detaillierten Signalvermessungen und Auswertungen auf Kundenanfrage.»

Die Armee sucht gerade per Online-Inserat einen Praktikanten für ihr Zentrum für elektronische Operationen. Das ist die Stelle, die für den NDB die Abhöraufträge ausführt.

Stellt der NDB im Rahmen der Kabelaufklärung eine verdächtige Person fest, dann ist das Zentrum für elektronische Operationen der Schweizer Armee zuständig dafür, die relevanten Daten zu sammeln und auszuwerten und den Nachrichtendienst damit zu beliefern. 

Die Kontrolle  

Bundesrat Guy Parmelin spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 21. September 2016, im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Abhören? Läuft. Der VBS-Vorsteher Parmelin muss die Abhörbewilligungen an den NDB erteilen. Gestützt auf ein Urteil eines Bundesverwaltungsrichters.  Bild: KEYSTONE

Will der NDB verdächtige Personen mit Wanzen, Trojanern und weiteren Mitteln überwachen, dann muss er dies in einem dreistufigen Verfahren bewilligen lassen. Zuerst muss ein Einzelrichter des Bundesverwaltungsgerichts die Verhältnismässigkeit einschätzen und die Bewilligung erteilen. Dann muss der Vorsteher des VBS das Gesuch unterschreiben und zuletzt muss dieser den Überwachungsauftrag in Absprache mit seinen beiden Bundesratskollegen im Sicherheitsausschuss (Justizdepartement, Aussendepartement) absegnen. 

Rechenschaft über seine Aktivitäten muss der NDB der Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments ablegen und der Unabhängigen Kontrollinstanz (UKI) für die ständige Funkaufklärung, die aus drei Mitgliedern der Bundesverwaltung besteht. 

Wenn du immer noch nicht sicher bist, was der NDB jetzt darf und was nicht, dann spiel dieses Quiz: 

1.Zu Beginn eine ganz grundlegende Frage: Was will das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) eigentlich?
ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DEN NACHRICHTENDIENST (NACHRICHTENDIENSTGESETZ) VOM SONNTAG, 25. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Parabolic antennas of the Brentjong satellite earth station above Leuk and the river Rhone in the canton of Valais, Switzerland, pictured on July 16, 2016. One part of the antennas is operated by the Federal Department of Defence, Civil Protection and Sports (DDPS), whereas the company Signalhorn, which provides managed communication services, owns the other part. (KEYSTONE/Gaetan Bally)Die Satellitenanlage mit Parabolantennen auf dem Plateau von Brentjong oberhalb von Leuk im Kanton Wallis am 16. Juli 2016. Die Anlage beinhaltet zwei getrennte Stationen; der kleinere Bereich gehoert der Eigenossenschaft und wird  vom Eidgenoessischen Departement fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport (VBS) betrieben. Die vom VBS betriebenen Antennen gehoeren zum schweizerischen Spionagesystem Onyx, welches die internationalen zivilen und militaerischen Mitteilungen abfaengt, die ueber Satelliten gesendet werden und soll somit primaer der Bekaempfung von Terrorismus dienen. Ein zweiter  Bereich, 150'000 Quadratmeter bebaut mit 50 Parabolspiegeln, ist im Besitz der Signalhorn AG, die der Signalhorn Trusted Networks GmbH mit Sitz im deutschen Backnang gehoert. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Mehr Kompetenzen für den Nachrichtendienst des Bundes (NDB).
Regelung der Überwachung im öffentlichen Raum.
2.Inländischer Internetverkehr wird mit dem neuen NDG nicht überwacht. Du läufst also keine Gefahr, in den Fokus des Geheimdienstes zu geraten, wenn du einen Kommentar auf watson.ch schreibst. Richtig oder falsch?
Die Redaktion des Newsportals Watson, aufgenommen am 19. Maerz 2014 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Richtig. Ich bin vor dem NDB geschützt.
Falsch. Ich könnte überwacht werden.
3.Fallbeispiel: Dein Bruder plant mit seinen Freunden «Chriegerlis» im Wald. Per Mail tauschen sie sich über die Waffen aus, die sie zum Spiel mitbringen wollen, ohne dabei ausdrücklich zu erwähnen, dass es sich in Wirklichkeit um trockene Äste handelt, die nur durch kindliche Phantasie zu Waffen werden. Könntest du in den Fokus des Geheimdienstes geraten?
A kid plays with a piece of wood and enjoys the sunny and warm weather, on the Geneva Lake, in Vevey, Southwestern Switzerland, Sunday, January 12, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
KEYSTONE
Nein. Inländischer Internetverkehr darf nicht überwacht werden.
Nein, nur mein Bruder.
Ja.
4.2007 wurde der deutsche Wissenschaftler Andrej Holm wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wochenlang inhaftiert. Aufgrund einzelner Fachbegriffe in seinen Forschungsbeiträgen war er mit einem Bekennerschreiben einer militanten Gruppe in Verbindung gebracht worden. Holm wurde schliesslich ohne Anklage freigelassen. Wäre so ein Fall mit dem neuen NDG möglich?
Andrej Holm (Inst. f. Soziologie, HU Berlin)
wikimediacommons
Ja, jeder könnte dem NDB ins Netz gehen.
Nein, das NDG ermöglicht nur gezielte Massnahmen, wenn ein Verdacht besteht.
5.Richtig oder falsch? Mit dem neuen NDG darf der Nachrichtendienst Cyberangriffe führen, also im Ausland in Computersysteme einbrechen, ohne dass ein Einverständnis des betroffenen Landes eingeholt worden wäre.
FILE - In his June 6, 2013 file photo, the National Security Agency (NSA) campus in Fort Meade, Md. The leak of what purports to be a National Security Agency hacking tool kit has set the information security world atwitter — and sent major companies rushing to update their defenses. Experts across the world are still examining what amount to electronic lock picks. Here's what they've found so far. (AP Photo/Patrick Semansky, File)
AP/AP
Falsch. Zu Spionagezwecken in geschützte Computersysteme im Ausland einzudringen bleibt illegal.
Richtig. Der VBS-Chef soll solche Angriffe anordnen können.
6.Welche Menschenrechte stellt das neue NDG in Frage?
Swiss Foreign Minister Didier Burkhalter issues his statement during the opening of the High-Level Segment of the 28th session of the Human Rights Council, at the European headquarters of the United Nations, in Geneva, Switzerland, Monday, March 2, 2015. The Human Rights Council opens today a four-week session with member states and top officials. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
KEYSTONE
Das Recht auf Schutz der Privatsphäre.
Das Recht auf freie Meinungsäusserung.
Das Recht auf faire Gerichtsverfahren und das Recht auf Vertraulichkeit der Kommunikation mit dem eigenen Anwalt.
Alle drei.
7.Fallbeispiel: Der Geheimdienst hegt den Verdacht, dass in einer Moschee Radikalisierungs-Tendenzen stattfinden. Er darf nun mit Drohnen die Umgebung der Moschee filmen, die Aufnahmen speichern und Profile anlegen. Richtig oder falsch?
Die An'Nur-Moschee in Winterthur am Dienstag, 17. November 2015. Laut dem Syrien-Kenner Kurt Pelda, der intensive Recherchen getaetigt hat, soll es im Umfeld der An'Nur-Moschee eine Zelle des IS geben. Den Recherchchen zufolge soll vor Kurzem eine weitere Person von Winterthur nach Syrien gereist sein. Die Maenner die nach Syrien gereist seien, sollen Jihadisten sein, die in der Moschee in Winterthur rekrutiert worden seien. (KEYSTONE/Walter Bieri)
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.
8.Fortsetzung: Darf der NDB den Moschee-Besuchern nun Wanzen in die Handtaschen schmuggeln, um nichtöffentliche Unterhaltungen abhören zu können?
Bundesrat Ueli Maurer, hat einen roten Kopfhoerer auf beim Besuch der Bieler Bevoelkerung, waehrend der zweitaegigen Bundesratsreise, am Donnerstag, 2. Juli 2015, auf dem Ringplatz in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
KEYSTONE
Ja.
Nein.
9.Fortsetzung: Eine der Moschee-Besucherinnen erhält ein womöglich illegales Geschäfts-Angebot von ihrem Bruder und will dieses mit ihrem Anwalt besprechen. Über eine Wanze in der Handtasche hört der NDB dieses Gespräch zufällig mit. Das Geschäft scheint für den NDB von Interesse – er darf die Tonaufnahmen des Gesprächs in einer Datenbank speichern, heimlich Computer und Wohnung des Bruders durchsuchen und dabei gefundene Dokumente den Strafverfolgungsbehörden übergeben, damit der Bruder zur Befragung vorgeladen wird. Richtig oder falsch?
THEMENBILD ZU SDA TEXT SOFORTHILFEGESUCHE FUERSORGLICHE ZWANGSMASSNAHMEN --- Ein Mann sucht Akten in einem Aktenschrank in Zuerich, am 29. September 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.
10.Richtig oder falsch? Stimmt es, dass (neben dem VBS-Chef und dem Sicherheitsrat des Bundesrates) gesetzlicher Ebene ein einzelner Richter die Überwachungsmassnahmen anordnet?
Aussenaufnahme des Bundesverwaltungsgerichtes in St. Gallen, aufgenommen am 5. Juli 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Falsch. Es bestimt ein richterliches Gremium.
Richtig, ob grünes Licht gegeben wird, entscheidet (auf richterlicher Ebene) einzelne Person.
11.Der NDB darf in Computer einbrechen, ohne dass der Betroffene das merkt. Er steigt dazu über Sicherheitslücken (beispielsweise bei Google) ein. Wo liegt das Problem?
A man types on a computer keyboard in Warsaw in this February 28, 2013 illustration file picture.  High-level Chinese hackers recently tried to break into a key Canadian computer system, forcing Ottawa to isolate it from the main government network, a senior official said on July 29, 2014. REUTERS/Kacper Pempel/Files (POLAND - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)
X02307
Die Sicherheit ist auf beiden Seiten lückenhaft. Der Geheimdienst macht sich also im Gegenzug angreifbar.
In der Endkonsequenz macht dieses Vorgehen das Internet weniger sicher, weil Sicherheitslücken nicht mehr gemeldet, sondern an Geheimdienste verkauft werden.
12.Das neue NDG trägt laut dem Text in der Abstimmungsbroschüre zum Schutz der Freiheitsrechte der Bevölkerung bei und erhöht die Sicherheit der Schweizerinnen und Schweizer. Richtig oder falsch?
Bundesrat Guy Parmelin praesentiert den sicherheitspolitischen Berichtder Schweiz am Mittwoch, 24. August 2016, in Bern. Bundesrat Parmelin spricht wie folgt zur veraenderten Sicherheitslage:
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.

5 Storys, die dich über das NDG und die staatliche Überwachung informieren

«Der gläserne Bürger droht Realität zu werden!» Moment – über welches Gesetz haben wir gerade abgestimmt?

Nach Pariser Attentat: Politiker über Überwachung in der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • DummheitSiegt 26.09.2016 12:51
    Highlight Weil ich meine Meinung bald nicht mehr öffentlich teilen kann, ohne gleich verwanzt und verfolgt zu werden, hier das Letzte mal, bevor ich der Schweiz den Rücken kehre:

    Die meisten Terroranschläge sind von Staaten selbst verübt, um Bürger kontrollieren und gängeln zu können.

    Der wahre Terrorist heisst Staat.

    Wers nicht glaub, kann sich gerne informieren oder einfach 10 Jahre warten bis sogar die Mainstream Systempresse darüber berichtet, weil sie selbst Ofper von Industriespionage wurde und heult.

    Und alle die meinen sie sind informiert weil sie 20min und Blick am Abend lesen, pfui teufel
    17 10 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 15:14
      Highlight Special Ops Officer Blows Whistle on CIA Funded ISIS Through Swiss Bank Accounts(Offizier verrät CIA finanziert ISIS durch Schweizer Banken)

      Secret Pentagon Report Reveals US "Created" ISIS As A "Tool" To Overthrow Syria's President Assad(Geheimer Pentagon Report enthüllt: ISIS erschaffen um Syriens Präsident Assad zu stürzen)

      Ex-CIA Agent Comes Clean on Syria: Obama Allowed for the Creation of ISIS(Ehemaliger CIA-Agent verrät: Obama erlaubte die Erschaffung von ISIS)
      etc...

      an alle Negativbewerter: BITTE informiert euch! Und falls ihr NDB-Agenten oder Witzbolde seid: zurück an die Arbeit:)
      9 4 Melden
  • Lu Ca 26.09.2016 11:18
    Highlight Was ich mich frage bei dieser ganzen Abstimmung:

    "Wer hat überhaupt dafür gestimmt? ich kenne fast (oder besser gesagt niemanden) der "JA" gewählt hat? und hier in den Kommentaren sehe ich auch fast nur negativ Stimmen zum Wahlergebnis?"
    16 2 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 13:05
      Highlight Wann tritt das Gesetzt eigentlich in Kraft?

      Ich möchte bis dann nämlich meine Wohnung selbst verwanzt, Kameras und Explosinsfallen installiert haben. Bin ich jetzt ein Terrorist?
      Vielleicht verkaufe ich die gefundenen Staatswanzen dann auf Ebay an ausländische Reverse-Engineerer, oder darf man bei sich installiertes Staatseigentum nicht verhökern?

      Nein im Ernst jetzt, was hier gerade abgeht ist mehr als nur fragwürdig, denn jetzt gibts tatsächlich Anschläge in der Schweiz, das neue Gesetzt will sich ja bewähren und den Bürgern Notwendigkeit dafür vorgaukeln.Hoffentlich sterben keine Menschen
      7 1 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 14:08
      Highlight Sehr gut analysiert! Ich denke es ist eine Kombination aus Desinformation der Systempresse sowie Korruption auf allen Ebenen.

      Die Votes der Schäfchenplattform 20min beim Beitrag "Als die Schweiz ihre Bürger ausschnüffelte" lassen ahnen, dass die Meisten dies nicht wollen, trozdem aber dieses verdächtige Absimmungsresultat. Auch beim BÜPF Referendum viele Fragezeichen.

      Die Doku "Strippenzieher und Hinterzimmer - Meinungsmacher im Berliner Medienzirkus" zeigt schön auf, in welcher Manege wir uns eigentlich befinden. Aber wie gesagt, die werden bald selbst zur Attraktion.
      9 2 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 16:15
      Highlight Absolut! Lustig ist, wenn man einen "Ich-Hab-Ja-Nichts-Zu-Verbergen" Menschen fragt, ob man rasch seinen Suchverlauf/Internetverlauf oder private Nachrichten auf dem Handy ansehen darf, JEDER nein sagt und verlegen dreinschaut.

      Vielleicht liegts da dran, dass unsere Stimmresultate bereits im Voraus entschieden werden: "10 Gründe warum die CIA in der Schweiz beheimatet ist"

      Die Zukunft wirds zeigen, hoffentlich :-) Ich dann so in nem noch freien Land am Strand sitzend Watson lesend grinsend :-)
      6 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 08:53
      Highlight Wo ist dieses "noch freie Land am Strand"?
      6 0 Melden
  • Statler 25.09.2016 23:51
    Highlight Es scheint, dass eine Mehrheit der Bevölkerung nicht verstanden hat, ja, nicht verstehen will, was eine permanente Überwachung anrichtet.
    Ein TED-Talk von Glenn Greenwald bringt das schön auf den Punkt und ich empfehle allen, die JA gestimmt haben, oder immer noch meinen «ich habe ja nichts zu verbergen» sich den mal anzusehen.

    https://www.ted.com/talks/glenn_greenwald_why_privacy_matters

    (ja, zu spät, ich weiss, aber besser, man öffnet die Augen spät, als gar nie).
    42 8 Melden
    • Statler 26.09.2016 10:40
      Highlight Mich würde brennend interessieren, ob die Blitzer den TED-Talk wirklich angeschaut haben und warum sie dann immer noch der Meinung sind, das NDG sei gut.
      10 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 09:17
      Highlight Das mit dem TED-Talk anschauen erübrigt sich vermutlich:

      Was interessieren schon Argumente, die gar nicht relevant sind? Die nehmen keinen Einfluss auf die Entscheidung und können daher getrost ingoriert werden.

      Und warum sind diese Argumente irrelevant?

      Weil sie auf das Hirn zielen und nicht auf den Bauch.

      Diese Leute lassen ihren Bauch entscheiden. Sie fühlen sich verunsichert und verängstigt. Sie sind ziemlich beunruhigt. Ihr Bauch rebelliert.

      Daher wollen sie Recht und Ordnung, mehr Vorschriften, Kontrolle und Überwachung. Sie wollen nicht noch mehr Angst und Verunsicherung. Bitte.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 09:23
      Highlight Wir sollten ihnen auch nicht die Augen öffenen (meine Güte, mach ihnen keine Angst!), sondern ihr Herz. <3
      ;)
      0 0 Melden
  • bresse 25.09.2016 22:24
    Highlight Wenn wer in der Lage ist, Wohnungen unbemerkt zu verwanzen, unbemerkt abzuhören, Viren zu plazieren, eigentlich zu machen was wer will. So jemand wird auch in der Lage sein, Wahlen zu manipulieren.
    62 13 Melden
  • Candy Queen 25.09.2016 22:06
    Highlight Und dieselben, die hier von Überwachungsstaat jammern, finden ein Bankgeheimnis das hinterletzte...
    26 34 Melden
    • loplop717 26.09.2016 07:50
      Highlight Und dieselben die für das Bankgehemnis sind sind für mehr überwachung jetzt plötzlich...
      15 3 Melden
  • demokrit 25.09.2016 21:09
    Highlight Gibt's eine Möglichkeit den Tor-Browser schneller zu machen?
    10 4 Melden
    • demokrit 26.09.2016 12:01
      Highlight Danke für die Info. Also gibt es eigentlich derzeit keine Lösung, die nicht so langsam ist, wie das Internet aus den 90ern. Ausserdem ist die Annahme, dass der die amerikanischen Dienste dieses Netz kontrollieren wohl nicht unvernünftig.

      Was ist mit:
      https://de.wikipedia.org/wiki/JonDo ?
      0 0 Melden
    • demokrit 26.09.2016 14:37
      Highlight Spricht die Datenpower der Dienste nicht überhaupt schon rechnerisch gegen die Möglichkeit der Minderheit (der Tor-User) anonym zu sein?
      0 0 Melden
    • demokrit 27.09.2016 12:30
      Highlight Erst kürzlich ist aber einer der im Darknet Drogen im grossen Stil vertickte hopps gegangen. Auch wenn ich sowas nicht befürworte: So privat scheint Tor auch nicht.
      1 0 Melden
    • demokrit 27.09.2016 15:05
      Highlight I see. Aber warum beisst sich die Dienste die Zähne aus? Hätten die nicht genug Rechenpower um massgebliche Teile von Tor zu betreiben?
      0 0 Melden
  • Fairness_3 25.09.2016 20:37
    Highlight Die Vernunft hat gesiegt. Zum Glück hat die Probaganda der Gegner nicht gewirkt. Die ständige Angstmacherei mit Schlagworten wie Überwachungsstaat à la Nordkorea hat nicht gewirkt.
    26 105 Melden
  • Sveitsi 25.09.2016 20:27
    Highlight Beängstigend finde ich eher, wie wenig Vertrauen zum eigenen Staat da ist, nachdem ich die Kommentare gelesen habe.
    32 74 Melden
    • Nevermind 25.09.2016 21:08
      Highlight Nachdem der Staat mehrmals bewiesen hat, dass im beim Thema Nachschnüffeln der eigenen Bürger, teils mit Zweck der politischen Ausnutzung der Daten, nicht zu vertrauen ist?
      18 7 Melden
    • demokrit 25.09.2016 21:10
      Highlight Nachdem er das Vertrauen zwei mal unter schwerstem Gesetzesbruch missbraucht hat?
      26 5 Melden
    • celentano 25.09.2016 21:17
      Highlight die fichenaffäre wurde ja vom selben staat gemacht... jetzt darf er dies legal tun... nur weil sich die schweizer stimmbürger in die hosen machen und sich nun in wahrscheinlich falscher sicherheit wiegen
      44 8 Melden
    • sambeat 25.09.2016 22:14
      Highlight Naja, falls von nun an in der Schweiz irgend ein gravierender Vorfall ereignet, kann man eine Initiative erarbeiten, in der alles Rückgängig gemacht wird, da der Entscheid heute ja zu nichts taugt... ;)
      14 5 Melden
  • Ordo Malleus 25.09.2016 20:11
    Highlight Die Vernunft hat sich wieder einmal klar und deutlich durchgesetzt. Mit Genugtuung stelle ich fest, dass sich die Mehrheit nicht von der billigen Angstkampagne hat beeinflussen lassen. Was da im Vorfeld für Unwahrheiten verbreitet wurde, ging ja auf keine Kuhhaut. Schön, dass den Ideologen eine Abfuhr erteilt wurde.


    Ein fettes Haha an alle Aluhüte da draussen. :P
    27 107 Melden
    • Nevermind 25.09.2016 21:16
      Highlight Wenn wir in 10-30 Jahren keine neue Fichenaffäre haben glaube ich dann langsam auch daran.

      Ich glaube aber eher, dass wir bis dann einen neuen Anschlag wie von Leibacher haben, bei dem auch alle Alarmglocken geläutet haben, bei dem die Täter auch schon im Netz bekannt waren, aber leider niemand die Kapazität hatte die Nadel im Nadelhaufen zu finden.
      25 3 Melden
    • Waldorf 26.09.2016 08:16
      Highlight Verstehe ich nicht ganz. Dem Resultat nach hat die Angstkampagne doch bestens funktioniert!
      13 0 Melden
  • Turbi 25.09.2016 19:16
    Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selbst.
    Aber keine Sorge. Mit dem neuen Gesetz erhöht sich der IQ der Nachtwächtertruppe nicht automatisch.
    57 12 Melden
  • mrmikech 25.09.2016 19:06
    Highlight Power corrupts. Snowden hätte auch ein black hat sein können. Sein Schweizer Äquivalent kann auch ein black hat sein. Dieser Person bekommt jetzt sehr viel Macht. Dazu ist dieses Gesetz 2-weg: man hört nicht nur ab, man kann auch inhalte auf deine Geräte hochladen, die dich verdächtig machen können. Sogar per Zufall: Menschen machen fehler.
    23 7 Melden
    • Turbi 25.09.2016 19:43
      Highlight du musst dich nur Fragen sind diese Leute überhaupt fähig dazu. Auch in Deutschland ist da einiges in die Hosen gegangen
      5 3 Melden
  • Bad Carlitos 25.09.2016 18:45
    Highlight Und wer bezahlt nun den ganzen mehr Aufwand der Behörde? Da wird wieder ein haufen Geld ausgegeben! Ach ja, wir Steuerzahler🙈!
    37 9 Melden
  • chilli37 25.09.2016 18:20
    Highlight Ich bin auch enttäuscht und überrascht wie deutlich das NDG angenommen wurde.
    Anstatt über die Dummheit der Mehrheit zu motzen, sollte wenn schon an einer besseren Staatsform gearbeitet werden, die solches nicht zulässt.

    Frage an die Technikfreaks hier:
    Liesse sich nicht ein Programm/eine App programmieren die random mails, sms etc. mit 'bösen' Begriffen ins Orbit jagt und diesen neuen Überwachungsapparat ein bisschen auf Trab hält? :)

    Ist das Aufruf zu Staatssabotage und ich bin jetzt bereits auf der Liste?
    64 11 Melden
    • Turbi 25.09.2016 19:34
      Highlight es gibt da noch Methoden die noch viel mehr Spass machen
      Turbi (ein alter Sysadmin)
      11 1 Melden
    • Gantii 25.09.2016 19:51
      Highlight ja bist du und ja gibt es bestimmt, im prinzip ja nur ein mailbot
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:22
      Highlight chilli37: Wählst du hier nicht ein Mittel, das dem Zweck diametral entgegenläuft?

      Du findest, wir sollten an unserer Staatsform arbeiten, damit Entartungen oder Missbräuche unmöglich werden. Diesem Ziel kann ich dir ohne weitere zustimmen. Vorschläge?

      Als Mittel wählst du die Technik, konkret in Form einer DDoS-Attacke auf die Überwachungsinfrastruktur. Aber kann man mit Unrecht Recht schaffen? Und wäre das nicht eine Verschwendung von Ressourcen?

      Die Frage müsste lauten: Wo bleibt die Technik, die uns wirksam vor Überwachung und vor der Abzocke der Datenkraken (Facebook etc.) schützt?
      7 2 Melden
    • chilli37 26.09.2016 12:07
      Highlight @Lorent Patron
      Der Vorschlag ist genau so einfach wie auch utopisch: die Diktatur der/des Intelligentesten. Und alle die jetzt die realpolitisch-philisophische Keule schwingen wollen, sollen das Wort utopisch nochmals lesen.

      Auch die Sabotage war nur bedingt ernst gemeint. Ich bin grundsätzlich empfänglich für sämtliche 'den-grossen-ans-Bein-pinkeln'-Ideen und fände es schlicht lustig, so das neue Gesetz nur ein wenig zum Wackeln zu bringen.
      3 0 Melden
  • WolfCayne 25.09.2016 18:09
    Highlight «Udis il clom tras la vallada
    La libertad ei schmanatschada»
    Schade! Aber wenigstens keimt nun wieder etwas Hoffnung für unsere kryptische vierte Landessprache. Wenigstens einen Nutzen gibts jetzt.
    27 7 Melden
  • kurt3 25.09.2016 18:02
    Highlight Es gab doch mal einen SVP Nationalrat , der wollte unbedingt das Inland - Bankgeheimnis erhalten , Titel : Bankundengeheimnis zum Schutze der Privatsphäre!
    25 5 Melden
  • Miguel1 25.09.2016 17:56
    Highlight Wen wundert es:
    Ein einig Volk von Idioten stimmt für die eigene Entmündigung. Bravo weiter so...
    95 32 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:25
      Highlight Achsoo geht das. Entmündigung gegen schleichende Entmündigung. Und du glaubst das wirklich, Stipps?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Narr
      9 3 Melden
    • Duweisches 25.09.2016 23:36
      Highlight Eine schöne Mehrheit...

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schildbürger
      5 3 Melden
    • Wehrpunkt 26.09.2016 00:41
      Highlight Das einig volk von idioten wurde heute gottseidank ausgebremst. Es lebe die demokratie.
      0 10 Melden
    • Fabio74 26.09.2016 06:40
      Highlight Wenn man die Kommentare von Stipps und Co liest ist die Saat doch aufgegangen. Alles was von links kommt ist per se böse.
      5 1 Melden
  • tinu32 25.09.2016 17:43
    Highlight Machen wir es für die Umsetzung so, dass nur jene abgehört werden dürfen, die Ja gestimmt haben, okay?..
    94 10 Melden
    • Wehrpunkt 26.09.2016 00:43
      Highlight Wir ist in deinem fall eine geringe minderheit- also nein zu deiner frage
      0 7 Melden
  • Hypnos 25.09.2016 17:36
    Highlight Wer ein smartphone verwenden möchte, es aber dem nachrichtendienst nicht zu einfach machen will, dem empfehle ich ein blackphone. Bisher fand ich es zu übertrieben, jetzt ist es aber auf meiner liste ein paar plätze nach oben gerutscht
    25 10 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 18:21
      Highlight Du solltest vielleicht auch mal das Turingphone in Betracht ziehen...
      5 1 Melden
    • The fine Laird 25.09.2016 20:16
      Highlight Das Blackphone bringt dir nur was wenn die Person mit der du schreibst/telefonierst auch diese App mit dem kostenpflichtigen Abo hat. Da sonst die Nachrichten oder das Gespräch nicht verschlüsselt werden kann.

      Stellt sich also die Frage wenn ich ein Blackphone hole würden alle meine Kollegen diesen "Aufwand" betreiben würden?
      5 1 Melden
  • Statler 25.09.2016 17:22
    Highlight Als Snowden aufgedeckt, was der NSA so alles macht, war der Aufschrei riesig. Gefühlte 3 Sekunden später stimmen die Schweizer einem Gesetz zu, das eben diese Überwachung legitimiert.
    "Unwissenheit ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei, Krieg bedeutet Frieden"...
    Das Brummen, das wir heute deutlich hören können, ist Orwell der im Grab rotiert.
    139 19 Melden
  • ThePower 25.09.2016 17:14
    Highlight Passend zum Abstimmungsresultat:


    23 5 Melden
  • Maragia 25.09.2016 17:04
    Highlight Anscheinend sin der SP die Rechte der Schweizer nicht so wichtig, oder warum wurde hier keine Grosse Nein-Offensive durchgeführt wie bei der DSI??
    34 28 Melden
    • Fabio74 26.09.2016 06:43
      Highlight Von welcher Seite kam das Referendum?
      4 0 Melden
  • Malu 81 25.09.2016 16:39
    Highlight Zum Glück haben wir noch Tor!
    13 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 17:58
      Highlight TOR ist nicht sicher. Nur eine (be-)trügerische Sicherheit.

      http://winfuture.de/news,82927.html

      Mit genug Technik (die Gegner verfügen davon über mehr als genug) lässt sich das TOR-Netzwerk einfach kompromittieren, was auch schon mehrfach bewiesen wurde.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)#Operation_Onymous
      12 1 Melden
    • posti 25.09.2016 19:00
      Highlight Es ist immerhin besser wie gar nichts. Manchmal reicht es schon ein schwierigeres Ziel wie jemand anders zu sein.
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:03
      Highlight posti: Die Sache ist nur die, dass du mit TOR nicht zu einem schwierigerem Ziel sondern erst zum Ziel wirst.

      Wenn 80% der Terroristen Bart tragen, werden sich 80% der Sicherheitskräfte auf Bartträger fokussieren.

      Wenn 80% der Kriminellen Dark-/Deepnet benutzen, werden 80% der Überwachungsresourcen genau dort eingesetzt.

      Es ist besser, wenn du dich nicht in dieses Zielgebiet hinein bewegst, weil du dort Gefahr läufst. Falls du einen Bart trägst, rasier dich besser.

      Ein schwierigeres Ziel wirst du erst dann, wenn du dich aus dem Zielgebiet raus bewegst. Daher: Hände weg von TOR!
      10 4 Melden
  • Hypolaristic 25.09.2016 16:19
    Highlight Gibt es eigentlich irgend jemand hier, der JA gestimmt hat?
    33 7 Melden
    • Caturix 25.09.2016 17:25
      Highlight Ja alle 120% ab heute muss man ja sagen sonnst wird man überwacht.
      26 8 Melden
    • J. Landis 25.09.2016 17:33
      Highlight Klar, ich
      14 29 Melden
  • Zaba 25.09.2016 16:14
    Highlight Mein Gott, was habt Ihr denn alle zu verbergen, dass ihr Eure Daten verschlüsseln müsst?
    35 200 Melden
    • Vernon Roche 25.09.2016 16:22
      Highlight Remember remember..
      61 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:25
      Highlight Zaba: Meine Meinung, lieber Zaba. Unbequeme Meinungen hält mal besser für sich in solchen Zeiten, denn man könnte sich sonst ganz schnell im NDG-/BÜPF-Netz verfangen.

      Ein Staat, der die Privatsphäre seiner Bürger nicht zu schützen vermag, der setzt die Meinungsfreiheit auf's Spiel und dadurch letztlich auch seine Legitimation.

      Mit NDG, BÜPF und solchem Krempel untergräbt letztlich der Staat selbst seine Daseinsberechtigung.

      Die richtige Frage wäre daher nicht, was wir zu verbergen haben, sondern vielmehr, was wir zu verlieren haben.
      62 7 Melden
    • Mischa Müller 25.09.2016 16:28
      Highlight Zum Beispiel die Intim- und Privatsphäre. Beide sind per übergeortnetem Menschenrecht geschützt. Aus diesem Prinzip und internationalen Recht heraus entsteht nicht nur ein Recht alleine, sondern auch die Pflicht dazu. So wie die MEI wegen Bilateralen und Völkerrecht nicht 1:1 umgesetzt werden kann, darf das NDG nicht 1:1 angewendet werden. Es verletzt die Menschenrechte.
      50 3 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 16:29
      Highlight Mein Privatleben geht niemanden etwas an. Auch wenns eher langweilig ist.
      Ich will nicht in einem Glashaus leben. Und ich will meine Mails und Nachrichten auch nicht auf ein öffentliches Anschlagbrett stecken.
      64 4 Melden
    • jhuesser 25.09.2016 16:38
      Highlight Meine Privatsphäre.
      45 3 Melden
    • meerblau 25.09.2016 16:51
      Highlight Mein Privatleben. Ich will selber entscheiden, was von mir, meinen Aktivitäten, Freunden, Interessen, meiner Arbeit, meiner gesamten Identität von iiiirgendwelchen Hansen gespeichert und angeschaut wird.
      Das Problem ist doch dieses: Der NDB verlangt vollstes Vertrauen seitens der Bevölkerung, dass die Daten geschützt werden und niemand unschuldig im juristischen Spinnennetz hängen bleibt. Diese Überwachung fusst aber auf komplettem Misstrauen gegenüber dem Volk. Das sind unfaire Machtverhältnisse.
      48 3 Melden
    • smoe 25.09.2016 17:49
      Highlight Ich schliesse meine Wohnung auch zu, obwohl ich mich nicht sonderlich vor Eindringlingen fürchte.

      Muss ich nun eine Liste der Gegenstände darin veröffentlichen, um mich dafür zu rechtfertigen?

      Wenn nein. Warum erwarten dann einige Leute, dass ich dies für meinen Laptop tue?
      32 3 Melden
    • reaper54 25.09.2016 18:01
      Highlight Naja so wie ihr hier über Privatsphäre sprecht, kündigt euren Internetanschluss! Ihr seid für den Staat eine reine Zeitverschwendung. Was glaubt ihr wie interessant euer Leben ist? Das Interessiert Google und jede Gratisapp auf eurem Smartphone weil die Wirtschaft euch abziet und ihr lasst das zu und findet alles cool und fresh. Der Staat versucht Extremisten aufzuspühren. Aber ja ihr befreift das wohl nie... Das Volk hat gesprochen.
      13 39 Melden
    • DerHans 25.09.2016 18:39
      Highlight Reaper genau so ist es! Als würde der Staat sich für Hinz und Kunz interessieren.
      10 25 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 19:07
      Highlight Tatsächlich reaper54?

      Vielleicht müsstest du nur mal deine Argumente etwas gründlicher auf deren Stichhaltigkeit überprüfen.

      "Was glaubt ihr wie interessant euer Leben ist? Das Interessiert Google und jede Gratisapp auf eurem Smartphone weil die Wirtschaft euch abziet und ihr lasst das zu und findet alles cool und fresh."

      Irrtum: Die grosse Mehrheit findet es alles andere als cool und fresh, dass wir diesen Datenkraken-Abzocker unsere Privatspähre verschenken müssen, nur um überhaupt am Internet teilnehmen zu dürfen. Da benutzt du eine wacklige Grundlage, die nicht den Tatsachen entspricht.
      21 4 Melden
    • mrmikech 25.09.2016 19:14
      Highlight Würde ich bei die Geheimdienst arbeiten hätte ich jetzt etwas "lustiges" auf dein handy installieren, einfach so, weil ich es kann. Zum glück bist du nicht politisch oder wirtschaftlich activ und könnte ich die installierte sachen leider nicht gegen dich gebrauchen.
      10 2 Melden
    • meerblau 25.09.2016 19:16
      Highlight @reaper: Wenn ich so uninteressant bin, weshalb sollen denn dann meine Daten überhaupt gesammelt werden? Wer entscheidet, und basierend worauf, dass ich uninteressant bin? Und wenn es da wine Trennung gibt, warum kann dann nicht ein System angewendet werden, dass schon VOR der Datenerhebung interessante Personen aussiebt?
      Ich soll dem Staat vertrauen, dass er weiss, was er macht. Aber ich werde als potentielle Gefahr angesehen? Nein, so sollte das nicht sein in einem freiheitlichen Staat.
      18 2 Melden
    • SemperFi 25.09.2016 19:56
      Highlight @zaba: Heute hast Du vielleicht nichts zu verbergen. Aber was ist in 8 Jahren, in 16 Jahren, wenn die dannzumalige Regierung nicht mehr so aussieht, wie die heutige?
      9 2 Melden
    • smoe 25.09.2016 20:20
      Highlight @reaper54, DerHans
      Es geht nicht zwangsweise darum, ob sich der Staat für Hinz und Kunz interessiert, sondern wie schnell es gehen kann, bis sie plötzlich interessant werden.

      Nehmen wir eine Zahl von 100 Terroristen pro 1'000'000 Einwohner und die beste Armee der Welt entwickelt den allerbesten Terrorismusdetektor der Welt mit folgenden Eigenschaften:

      99% der Terroristen werden als solche erkannt, nur 1% nicht.
      99% der Nicht-Terroristen werden als solche erkannt, nur 1% nicht.

      Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bürger, der von diesem System als Terrorist erkannt wird, tatsächlich ein Terrorist ist?

      99% könnte man meinen, und wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

      In Wahrheit ist die Wahrscheinlichkeit weniger als 1%. 99 der Terroristen lösen zwar den Detektor aus, aber auch 9'999 Nicht-Terroristen. Also 99 in 10'098.

      Wie findet man nun unter den Zehntausend Menschen – grösstenteils Hinz und Kunze – die Terroristen? Lädt man alle zum Verhör? Hmm, nein dadurch könnte ja jemand vorgewarnt werden. Wie viele kann man von Hand aussortieren? Ordnet man dann die komplette Überwachung der Kommunikation und Wohnungen der Restlichen an?

      Und nun macht die Rechnung nochmals, mit realistischeren Werten zur Anzahl Terroristen und Fehlerrate des Systems und denkt auch menschliche Fehler, Bias und oder Missbrauch dazu.
      15 1 Melden
    • reaper54 25.09.2016 20:43
      Highlight @SemperFi komische Aussage für einen aus Isone... und ich hoffe für dich du warst wirklich dort...
      @smoe hattest du mal mit BigDate zu tun? Denke nicht. Diese Datenmenge wäre bereitz viel zu gross um sie überhaupt auswerten zu können. Mal ganz davon zu Schweigen wieviele Personen es braucht um 1e Person zu überwachen. Und ihr scheint alle zu vergessen, dass wir in einem Rechtsstaat sind in dem Autofahrer härter bestraft werden als Vergewaltiger. Bis heute war es nicht möglich einen verurteilten Terroristen zu überwachen, jetzt geht es!
      3 11 Melden
    • SemperFi 25.09.2016 21:32
      Highlight @reaper: Das müssen Sie mir aber jetzt wirklich erklären. Und zwar beides: Wieso ist die Aussage komisch für einen der in Isone war? Und wieso hoffen Sie für mich, dass ich wirklich da war?
      6 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 21:36
      Highlight reaper54: Wir leben heute im Jahr 2016. Es ist nicht mehr 1990 oder so. Hattest DU schonmal mit BigData zu tun. Ich meine, du verstehst davon nicht viel.

      Wie kommst du bloss auf die irrige Idee, dass eine Datenmenge "Million" zu gross sei, "um sie überhaupt auswerten zu können"?

      Hast du eine Vorstellung, wie gross die heutigen Bestände sind (um ein Vielfaches grösser), oder welch gigantischen Datenmengen die Datenkraken wie Facebook, Apple, Google, Microsoft und Konsorten bereits heute mühelos auswerten? Wohl kaum.

      Jedes Notebook kann heute solche Datenmengen auswerten. Das ist Peanuts.
      6 2 Melden
    • Darling 26.09.2016 01:24
      Highlight Ich zitiere hier mal ganz still Snowden:
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      5 1 Melden
    • reaper54 26.09.2016 06:47
      Highlight @SemperFi weil Leute die da waren sehr genau überprüft wurden, oder hast du vergessen was du alles unterschrieben hast?
      Weil es sonst sehr armselig ist dieses Pseudonym zu benutzen.
      @Lorent dann hast du dich aber sehr schlecht über das NDG informiert da bei diesem Auffälligkeiten von realen Personen überprüft werden. Viel spass bei 10'098 Personen wie in deinem Beispiel das Dauert viel zu lange. Es ist nicht wie bei Google ein wenig personalisierte Werbung. Oder bei FB ein paar vorschläge. Das beruht auf einem Bruchteil der Daten.
      0 2 Melden
    • SemperFi 26.09.2016 10:02
      Highlight @reaper: Sie haben Recht. Aber ich wurde einmal in einem genau definierten Zusammenhang überprüft und nicht potentiell dauerüberwacht. Das macht für mich einen riesigen Unterschied.
      1 0 Melden
    • C0BR4.cH 26.09.2016 10:10
      Highlight Was ich zu verbergen habe? Meine Privatsphäre, die NIEMANDEN etwas angiebt, ausser ich teile sie selbst mit einer von mir ausgesuchten Person.

      Ich lass dir im übrigen noch dieses Zitat hier:

      "Zu behaupten, das Recht auf Privatsphäre sei nicht so wichtig, weil man nichts zu verbergen hat, ist, wie zu sagen: Das Recht auf freie Meinungsäusserung sei nicht so wichtig, weil man nichts zu sagen hat." - Edward Snowden
      5 1 Melden
    • reaper54 26.09.2016 12:57
      Highlight @SemperFi es wird ja auch jetzt nicht jede Person überwacht. Es wird nach Terroristen gesucht und es werden nun auch von unserem Geheimdienst Konterangriffe im Cyberwar stattfinden. Heute beziet der Geheimdienst seine Informationen von Ausländischen Diensten welche auch in der Schweiz Operieren. Das ist nicht so die Perfekte lösung oder? Jetzt werden das Bundesverwaltungsgericht und Bundesrat Parmelin beide Grünes Licht für eine Überwachung geben müssen. Es ist wichtig das unser Geheimdienst aktionen Durchführen darf. Der Staat hat uns vertraut also wiso sollten wir ihm nicht Vertrauen?
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 13:32
      Highlight reaper54: Vielleicht hast du auch nicht so eine grosse Ahnung, was Vertrauen wirklich ist und was es bedeutet.

      Ich kann dir jedenfalls in deinen Worten sagen, was Vertrauen NICHT ist:

      Misstrauen zeigt sich,

      wenn "Leute sehr genau überprüft" werden,

      oder

      wenn (vermeintliches) "Vertrauen" davon abhängt, "was du alles unterschrieben hast".

      Insofern sehe ich nicht, wo und wie der Staat uns vertraut. Echtes Vertrauen braucht keine Kontrolle. Kontrolle ist immer nur ein Ausdruck von Misstrauen.

      Ein misstrauischer und paranoider Staat verdient kein Vertrauen.
      3 0 Melden
  • DerHans 25.09.2016 16:01
    Highlight Jetzt mal ganz im ernst ob mit oder ohne diesem Gesetz, will jemand an eure Daten kommen, bekommt er auch diese ob legal oder illegal. Jeder Sch**ss wird auf FB, Instagram usw. geteilt. Dort wird nur so mit den eigenen Daten umsich geschmissen, aber bei so einem Gesetz wird dann gejammert. Wollt ihr dem Staat ans Bein pissen, dann lasst euren Eletronikschrott zuhause, teilt eure Momente mit wahren Freunden. Für die paar Katzenbilder und die paar Füdlis die man sich im Internet anschaut interessiert sich niemand.
    45 74 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 16:30
      Highlight Bist du bereit, all deine Rechnungen mit Betrag, Kontonummer und Empfänger öffentlich zu teilen? Wenn ja, bin ich auch bereit, mehr von mir preis zu geben als ich bisher mache.
      34 6 Melden
    • äti 25.09.2016 16:39
      Highlight @derHans: ist ja alles gut was Sie sagen. Bloss, warum interessiert sich plötzlich eine riesige Abteilung für die Katzenbilder und Füdlis? Und wieso soll es mich freuen, markiert oder fichiert zu werden, nur weil ich mal "Essen gebunkert haben" geschrieben habe. Und das Wort "Bunker" ein Keywort ist. Es ist die Angst, was hinter dem Rücken abläuft.
      23 4 Melden
    • Statler 25.09.2016 17:08
      Highlight Auf FB & Co. teile ich, was ich teilen will und bin mir auch bewusst, dass das sozusagen öffentlich ist.
      Bei der Kabelüberwachung habe ich keine Wah,l und schon gar keine Kontrolle darüber, was in welchen Händen landet.
      Und es geht nicht um Katzenbilder und Füdlis, sondern darum, dass nur schon ein Interesse an einem heiklen Thema dazu führen könnte, dass ich in eine Mühle gerate, aus der man nur schwer wieder rauskommt. Das NDG impliziert, dass grundsätzlich jede/r verdächtig ist und das kann ungeahnte Konsequenzen haben.
      26 3 Melden
    • road¦runner 25.09.2016 17:21
      Highlight Das Facebook Argument ist nun wirklich langsam ausgelutscht. Obwohl FB und Konsorten dies wissentlich machen, legitimiert dies immer noch nicht ein solches Gesetz. Ich entscheide mich bewusst Dienste eines Anbieters in Anspruch zu nehmen, auch was ich über dessen Kanäle verbreite (unabhängig der Privatsphäre Einstellung, ALLES ist "öffentlich").
      14 1 Melden
  • dakapo 25.09.2016 15:47
    Highlight Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Terroristen werden gaaanz sicher nieeemals daran denken, ihre Kommunikation zu verschlüsseln.

    Und einen Vorteil hat es auch: Zu zukünftigen Abstimmungen können nun schon vor der Stimmabgabe punktgenaue Prognosen auf Basis des Internetverhaltens von Krethi und Plethi veröffentlicht werden.

    Ich fühle mich schon vieeeeel sicherer.
    87 10 Melden
  • Max Mustermann (1) 25.09.2016 15:43
    Highlight Für alle die trotzdem nicht beschnüffelt werden wollen: www.privateinternetaccess.com
    Solche Gesetze wirken nicht, weil die richtigen Typen alles verschlüsseln können. Die einzigen, die es betrifft sind die unwissenden Normalos.
    42 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 17:10
      Highlight Dieses VPN-Tunnel nützt genau nichts. Im Gegenteil.

      Man überlässt die Daten erst dem Gegner, damit der sie dann sicher weiter transportiert, so dass ausser ihm keine anderen mithören. Sehr vernünftig. Oder einfach dumm?

      Auszug aus der Werbung:

      "In addition, our Swiss gateways provide the strongest levels of privacy available."

      Das ist nun definitiv vorbei. Unsere diesbezügliche Gesetzgebung unterscheidet sich kaum von amerikanischer, iranischer oder chinesischer. Nur wird dort die Überwachung zur Zeit offensiver gehandhabt als hier. Aber das wird sich nun ändern. Die Schweiz passt sich an.
      4 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 18:52
      Highlight satizfaction, die "Gegner" sind in diesem Kontext alle Gegenübers, denen du nicht vertrauen kannst oder willst. Warum sollte man einem käuflichen VPN-Provider vertrauen?

      Ein Mittelsmann wird nicht vertrauenswürdiger, indem er behauptet, dass er deine Daten schützt. Im Gegenteil. Deine Daten haben einen Preis. Jeder, der bereit ist, mehr zu zahlen (oder mehr Druck auf ihn auszuüben) als du, der wird deine Daten kaufen oder erpressen können.

      Die Zuverlässigkeit des Systems nimmt ab, wenn man es mit einem fehleranfälligen Element erweitert.
      2 2 Melden
  • TheMan 25.09.2016 15:42
    Highlight Wie sollte man bei Threema mitlesen können?
    1 6 Melden
    • demokrit 25.09.2016 16:33
      Highlight Über Backdoors auf Geräteebene.
      13 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:33
      Highlight TheMan: Zum Beispiel indem man Threema (=Single Point Of Failure) zur "Kooperation" zwingt. Kein grosses Problem in diesem Fall, weil die Threemas Architektur geradezu zu solchen Angriffen einlädt. Es gäbe noch zahlreiche andere Möglichkeiten.

      Zu glauben, mit Threema sei man geschützt, ist nur eine trügerische Sicherheit.

      Besser sich in Unsicherheit wissen als in (be-trügerischer) Sicherheit glauben.
      1 2 Melden
  • kleiner_Schurke 25.09.2016 15:40
    Highlight Jetzt fühl ich mich sicher!
    15 11 Melden
  • demokrit 25.09.2016 15:30
    Highlight Abstimmungsausgang im Sinne der Staatsräson?
    22 5 Melden
  • zombie woof 25.09.2016 15:27
    Highlight Adieu Freiheit
    84 19 Melden
    • AJACIED 25.09.2016 16:37
      Highlight Jaja übertreib mal nicht. Ab jetzt ein schwarz Maler oder was🙈😂😂
      5 9 Melden
    • zombie woof 25.09.2016 18:15
      Highlight Ajacied, ich bin kein Maler, auch kein schwarzer Maler und auch kein Pessimist. Und es heisst Schwarzmaler.
      8 4 Melden
  • lily.mcbean 25.09.2016 15:27
    Highlight Moll. Ganz toll gemacht. Super.
    Heute haben die schweizer Bürger freiwillig Rechte abgegeben die wir NIE wieder zurückbekommen werden. Ich weiss das viele die "ich habe nichts zu verbergen" Keule schwingen, aber ich persönlich finde dieses Gesetz ist eine Einschränkung für unsere Freiheit und ausserdem das Resultat einer vollkommen übertriebenen Panikmache.
    Kommt noch dazu das sehr warscheinlich eher ältere Semester Ja gesagt haben die dafür eher anfällig sind, wie meine Oma, und ausserdem sowieso wissen das sie nicht allzu lange damit leben müssen.
    Mol. Danke. Ganz toll gemacht!
    144 12 Melden
    • Maragia 25.09.2016 15:51
      Highlight Dir steht es frei auszuwandern, aber Moment mal, da sieht es ja nicht besser aus.
      18 68 Melden
    • Fafnir 25.09.2016 16:40
      Highlight @Maragia
      Du meinst wohl ganz nach dem Motto. "Geh doch nach drüben!"
      Ja genau...
      17 1 Melden
  • Suzan_77 25.09.2016 15:19
    Highlight Und wieder mal: Der Mensch lernt nichts aus der Geschichte! Schüre oder erwecke unbegründete Ängste und die Menschen legen sich nur allzu gerne selbst an die Leine! Jedem der ja gestimmt hat empfehle ich den Film Staatsfeind Nr. 1! Von wegen: wer nichts tut hat nichts zu befürchten!
    78 11 Melden
    • ThePower 25.09.2016 17:21
      Highlight Genau, toller Film. Werde ich mir wohl heute zur "Feier"des Tages mal wieder reinziehen. Empfehle ich auch allen Befürwortern des NDG.
      10 1 Melden
    • Lichtblau 25.09.2016 18:20
      Highlight Auch wenn ich jetzt nicht der grosse Outcast bin, gibt es doch einiges, das ich für mich behalten möchte. Wer geht's nicht so, wenn er ein Leben führt, das diesen Namen verdient? Zudem fühle ich mich massiv an die Stasi erinnert, die vom Westen damals einhellig als das absolut Böse bezeichnet wurde. Alles vergessen?
      8 1 Melden
  • Tom Garret 25.09.2016 15:14
    Highlight Nach all den Terroranschlägen in der Schweiz die man bisher nicht verhindern konnte der richtige Schritt. Endlich werden wir sicher sein!
    75 44 Melden
    • exeswiss 25.09.2016 19:16
      Highlight absolut korrekt! (╯°□°)╯︵ ┻━┻
      3 1 Melden
    • Tom Garret 26.09.2016 02:28
      Highlight 44 mal Ironie nicht verstanden? Hoffe es :-)
      3 0 Melden
  • Lord_ICO 25.09.2016 15:10
    Highlight Aus der Vergangenheit nichts gelernt, sehr gut gemacht schweizer Volk. #schnüffelstaat
    112 19 Melden
  • humpfli 25.09.2016 15:02
    Highlight Seid doch froh so werden SVP-Wähler überwacht ;)
    76 8 Melden
    • mrmikech 25.09.2016 19:17
      Highlight Und die Überwacher sind meist SP-Wähler?
      0 3 Melden
  • Kstyle 25.09.2016 14:42
    Highlight Vieleicht beginnen die leute auch wieder briefe zu schreiben oder wurde das briefgeheimniss auch gekippt? Fänd ich ziemlich lustig. Wen du nicht willst das du ausspioniert wirst schreibst du wieder briefe;-)
    77 7 Melden
    • Failai 25.09.2016 14:56
      Highlight Post darf ja auch geöffnet werden 👍🏼
      37 4 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 15:39
      Highlight Nein. Wenn du nicht willst, dass du ausspioniert wirst, stehst du vor eine Person hin, nimmst einen Zettel, schreibst etwas auf, während dem liest die andere Person und sobald du fertig geschrieben hast, verbrennst du den Zettel.

      Gespräche auf Strassen oder sonstwo können legal abgehört werden und Briefe dürfen geöffnet werden.
      20 2 Melden
    • Lichtblau 25.09.2016 18:31
      Highlight Noch sicherer ist es, wenn du den Zettel, nach dem er gelesen wurde, wieder an dich nimmst und ihn verspeist. Denn merke: Der Spitzel wird sich sagen, wo Rauch ist, ist auch Feuer.
      2 1 Melden
  • Triple 25.09.2016 14:38
    Highlight Fehlentscheidung, schade hat sich das Volk für so dumm verkaufen lassen!!
    146 24 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:59
      Highlight Hmm. Fehlentscheidungen gibt es nicht.

      Wenn man sich zu Rechtsstaat und Demokratie bekennt, bekennt man sich auch zum Konsens, dass Volksentscheide und Gerichtsentscheide immer richtig sind (auch wenn sie mal falsch liegen).

      Wenn nun aber immer mehr Leute empfinden, dass Volksentscheide und Gerichtsurteile zunehmend Fehlentscheide sind, dann geht letztlich dieser Basiskonsens flöten. Damit ginge dann auch die Demokratie und der Rechtsstaat unter. Demokratie verkommt dann zur Dekoration zur Unterhaltung des Pöbels.
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Kriminelle versenden gefälschte Swisscom-Rechnungen per E-Mail – so erkennst du den Betrug

Eine neue Phishing-Welle grassiert in der Schweiz. Die Betrüger fälschen Swisscom-E-Mails, um an Passwörter, Kreditkartendaten etc. ihrer Opfer zu gelangen. Das Computer Emergency Response Team des Bundes schreibt auf Twitter:

Wer in die Falle tappt, fängt sich vermutlich einen Trojaner ein, der Nutzerdaten wie Passwörter an die Kriminellen übermittelt. Da Swisscom seit Mittag Kenntnis von der Attacke hat, dürften die infizierten Webseiten, von welchen die Malware heruntergeladen wird, …

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