Schweiz

Verteidigungsminister Guy Parmelin freut sich über die jüngsten Erfolgsmeldungen des Schweizer Geheimdienstes NDB. bildmontage: watson

NDG angenommen – 4 Dinge, die sich jetzt ändern und die man wissen muss  

25.09.16, 14:21 26.09.16, 16:49

Wanzen und Trojaner

gif: reddit 

Mit dem neuen Gesetz darf der Nachrichtendienst des Bundes (NDB):

Der Nachrichtendienst des Bundes soll mächtige neue Kompetenzen erhalten. grafik: watson

 Kabelaufklärung 

Neu kann der Nachrichtendienst E-Mails, Suchanfragen, Internettelefonie oder -chats nach definierten Stichworten durchsuchen:

Wer also im grenzüberschreitenden Internetverkehr Begriffe schreibt oder sagt, die auf dem Index des Nachrichtendienstes stehen, der gerät erst einmal auf den Radar des NDB. Dieser ist zwar verpflichtet, die Daten wieder zu löschen, wenn sich zeigt, dass die Inhalte der Kommunikation harmloser Natur sind. Aber durchsehen wird das trotzdem jemand. 

Die Krux: Fast jeder Datenverkehr ist zu irgendeinem Zeitpunkt Datenverkehr mit dem Ausland, da mehr Server im Ausland stehen als in der Schweiz. So zum Beispiel diejenigen von sehr verbreiteten Kommunikationsangeboten wie Facebook oder Gmail oder anderen Email-Diensten. 

Die Server von watson stehen in Deutschland. Daher würde auch dein Besuch auf watson.ch überwacht.

Da die meiste Internetkommunikation über ausländische Server und Netzwerke führt, selbst wenn du einen Schweizer Online-Dienst wie watson.ch nutzt, sind wir alle von dieser Massenüberwachung betroffen.

Auf der Webseite check.nachrichtendienstgesetz.ch kannst du prüfen, ob deine Lieblingswebsite mit dem neuen NDG überwacht wird. 

Armee führt aus

Auszug aus dem Inserat: «IHRE AUFGABEN: Erstellen von statistischen Auswertungen und detaillierten Signalvermessungen und Auswertungen auf Kundenanfrage.»

Die Armee sucht gerade per Online-Inserat einen Praktikanten für ihr Zentrum für elektronische Operationen. Das ist die Stelle, die für den NDB die Abhöraufträge ausführt.

Stellt der NDB im Rahmen der Kabelaufklärung eine verdächtige Person fest, dann ist das Zentrum für elektronische Operationen der Schweizer Armee zuständig dafür, die relevanten Daten zu sammeln und auszuwerten und den Nachrichtendienst damit zu beliefern. 

Die Kontrolle  

Abhören? Läuft. Der VBS-Vorsteher Parmelin muss die Abhörbewilligungen an den NDB erteilen. Gestützt auf ein Urteil eines Bundesverwaltungsrichters.  Bild: KEYSTONE

Will der NDB verdächtige Personen mit Wanzen, Trojanern und weiteren Mitteln überwachen, dann muss er dies in einem dreistufigen Verfahren bewilligen lassen. Zuerst muss ein Einzelrichter des Bundesverwaltungsgerichts die Verhältnismässigkeit einschätzen und die Bewilligung erteilen. Dann muss der Vorsteher des VBS das Gesuch unterschreiben und zuletzt muss dieser den Überwachungsauftrag in Absprache mit seinen beiden Bundesratskollegen im Sicherheitsausschuss (Justizdepartement, Aussendepartement) absegnen. 

Rechenschaft über seine Aktivitäten muss der NDB der Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments ablegen und der Unabhängigen Kontrollinstanz (UKI) für die ständige Funkaufklärung, die aus drei Mitgliedern der Bundesverwaltung besteht. 

Wenn du immer noch nicht sicher bist, was der NDB jetzt darf und was nicht, dann spiel dieses Quiz: 

1.Zu Beginn eine ganz grundlegende Frage: Was will das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) eigentlich?
KEYSTONE
Mehr Kompetenzen für den Nachrichtendienst des Bundes (NDB).
Regelung der Überwachung im öffentlichen Raum.
2.Inländischer Internetverkehr wird mit dem neuen NDG nicht überwacht. Du läufst also keine Gefahr, in den Fokus des Geheimdienstes zu geraten, wenn du einen Kommentar auf watson.ch schreibst. Richtig oder falsch?
KEYSTONE
Richtig. Ich bin vor dem NDB geschützt.
Falsch. Ich könnte überwacht werden.
3.Fallbeispiel: Dein Bruder plant mit seinen Freunden «Chriegerlis» im Wald. Per Mail tauschen sie sich über die Waffen aus, die sie zum Spiel mitbringen wollen, ohne dabei ausdrücklich zu erwähnen, dass es sich in Wirklichkeit um trockene Äste handelt, die nur durch kindliche Phantasie zu Waffen werden. Könntest du in den Fokus des Geheimdienstes geraten?
KEYSTONE
Nein. Inländischer Internetverkehr darf nicht überwacht werden.
Nein, nur mein Bruder.
Ja.
4.2007 wurde der deutsche Wissenschaftler Andrej Holm wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wochenlang inhaftiert. Aufgrund einzelner Fachbegriffe in seinen Forschungsbeiträgen war er mit einem Bekennerschreiben einer militanten Gruppe in Verbindung gebracht worden. Holm wurde schliesslich ohne Anklage freigelassen. Wäre so ein Fall mit dem neuen NDG möglich?
wikimediacommons
Ja, jeder könnte dem NDB ins Netz gehen.
Nein, das NDG ermöglicht nur gezielte Massnahmen, wenn ein Verdacht besteht.
5.Richtig oder falsch? Mit dem neuen NDG darf der Nachrichtendienst Cyberangriffe führen, also im Ausland in Computersysteme einbrechen, ohne dass ein Einverständnis des betroffenen Landes eingeholt worden wäre.
AP/AP
Falsch. Zu Spionagezwecken in geschützte Computersysteme im Ausland einzudringen bleibt illegal.
Richtig. Der VBS-Chef soll solche Angriffe anordnen können.
6.Welche Menschenrechte stellt das neue NDG in Frage?
KEYSTONE
Das Recht auf Schutz der Privatsphäre.
Das Recht auf freie Meinungsäusserung.
Das Recht auf faire Gerichtsverfahren und das Recht auf Vertraulichkeit der Kommunikation mit dem eigenen Anwalt.
Alle drei.
7.Fallbeispiel: Der Geheimdienst hegt den Verdacht, dass in einer Moschee Radikalisierungs-Tendenzen stattfinden. Er darf nun mit Drohnen die Umgebung der Moschee filmen, die Aufnahmen speichern und Profile anlegen. Richtig oder falsch?
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.
8.Fortsetzung: Darf der NDB den Moschee-Besuchern nun Wanzen in die Handtaschen schmuggeln, um nichtöffentliche Unterhaltungen abhören zu können?
KEYSTONE
Ja.
Nein.
9.Fortsetzung: Eine der Moschee-Besucherinnen erhält ein womöglich illegales Geschäfts-Angebot von ihrem Bruder und will dieses mit ihrem Anwalt besprechen. Über eine Wanze in der Handtasche hört der NDB dieses Gespräch zufällig mit. Das Geschäft scheint für den NDB von Interesse – er darf die Tonaufnahmen des Gesprächs in einer Datenbank speichern, heimlich Computer und Wohnung des Bruders durchsuchen und dabei gefundene Dokumente den Strafverfolgungsbehörden übergeben, damit der Bruder zur Befragung vorgeladen wird. Richtig oder falsch?
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.
10.Richtig oder falsch? Stimmt es, dass (neben dem VBS-Chef und dem Sicherheitsrat des Bundesrates) gesetzlicher Ebene ein einzelner Richter die Überwachungsmassnahmen anordnet?
KEYSTONE
Falsch. Es bestimt ein richterliches Gremium.
Richtig, ob grünes Licht gegeben wird, entscheidet (auf richterlicher Ebene) einzelne Person.
11.Der NDB darf in Computer einbrechen, ohne dass der Betroffene das merkt. Er steigt dazu über Sicherheitslücken (beispielsweise bei Google) ein. Wo liegt das Problem?
X02307
Die Sicherheit ist auf beiden Seiten lückenhaft. Der Geheimdienst macht sich also im Gegenzug angreifbar.
In der Endkonsequenz macht dieses Vorgehen das Internet weniger sicher, weil Sicherheitslücken nicht mehr gemeldet, sondern an Geheimdienste verkauft werden.
12.Das neue NDG trägt laut dem Text in der Abstimmungsbroschüre zum Schutz der Freiheitsrechte der Bevölkerung bei und erhöht die Sicherheit der Schweizerinnen und Schweizer. Richtig oder falsch?
KEYSTONE
Richtig.
Falsch.

5 Storys, die dich über das NDG und die staatliche Überwachung informieren

«Der gläserne Bürger droht Realität zu werden!» Moment – über welches Gesetz haben wir gerade abgestimmt?

Nach Pariser Attentat: Politiker über Überwachung in der Schweiz

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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204
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    Alle Leser-Kommentare
  • DummheitSiegt 26.09.2016 12:51
    Highlight Weil ich meine Meinung bald nicht mehr öffentlich teilen kann, ohne gleich verwanzt und verfolgt zu werden, hier das Letzte mal, bevor ich der Schweiz den Rücken kehre:

    Die meisten Terroranschläge sind von Staaten selbst verübt, um Bürger kontrollieren und gängeln zu können.

    Der wahre Terrorist heisst Staat.

    Wers nicht glaub, kann sich gerne informieren oder einfach 10 Jahre warten bis sogar die Mainstream Systempresse darüber berichtet, weil sie selbst Ofper von Industriespionage wurde und heult.

    Und alle die meinen sie sind informiert weil sie 20min und Blick am Abend lesen, pfui teufel
    16 9 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 15:14
      Highlight Special Ops Officer Blows Whistle on CIA Funded ISIS Through Swiss Bank Accounts(Offizier verrät CIA finanziert ISIS durch Schweizer Banken)

      Secret Pentagon Report Reveals US "Created" ISIS As A "Tool" To Overthrow Syria's President Assad(Geheimer Pentagon Report enthüllt: ISIS erschaffen um Syriens Präsident Assad zu stürzen)

      Ex-CIA Agent Comes Clean on Syria: Obama Allowed for the Creation of ISIS(Ehemaliger CIA-Agent verrät: Obama erlaubte die Erschaffung von ISIS)
      etc...

      an alle Negativbewerter: BITTE informiert euch! Und falls ihr NDB-Agenten oder Witzbolde seid: zurück an die Arbeit:)
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 16:04
      Highlight Apropos Bank. Jeder der E-Banking nutzt, hat jetzt immer ein Zuschauer auf seinem Konto. Der Staat darf ja jetzt hacken, somit ist das e-banking-konto so sicher wie eine Hundehütte. Immer offen. Wie praktisch für die Steuerfahndung. Jetzt können sie direkt auf Dein Konto schauen. Oder soll man jetzt vertrauen und sagen, neehh, das machen sie niiiicht.
      9 2 Melden
  • Lu Ca 26.09.2016 11:18
    Highlight Was ich mich frage bei dieser ganzen Abstimmung:

    "Wer hat überhaupt dafür gestimmt? ich kenne fast (oder besser gesagt niemanden) der "JA" gewählt hat? und hier in den Kommentaren sehe ich auch fast nur negativ Stimmen zum Wahlergebnis?"
    16 1 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 13:05
      Highlight Wann tritt das Gesetzt eigentlich in Kraft?

      Ich möchte bis dann nämlich meine Wohnung selbst verwanzt, Kameras und Explosinsfallen installiert haben. Bin ich jetzt ein Terrorist?
      Vielleicht verkaufe ich die gefundenen Staatswanzen dann auf Ebay an ausländische Reverse-Engineerer, oder darf man bei sich installiertes Staatseigentum nicht verhökern?

      Nein im Ernst jetzt, was hier gerade abgeht ist mehr als nur fragwürdig, denn jetzt gibts tatsächlich Anschläge in der Schweiz, das neue Gesetzt will sich ja bewähren und den Bürgern Notwendigkeit dafür vorgaukeln.Hoffentlich sterben keine Menschen
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 13:43
      Highlight Ich wundere mich auch nicht zum ersten mal. weil, selbst 6 wochen ferien will das volk nicht, weil sie so gerne schaffen und steuerfreiheit für arme leute und mittelschicht wäre viel zu teuer, weil alle so gerne dem beamtenstaat ihr 13. schenken. und einfach so ein bedingungsloses einkommen will man auch nicht. wer will dann schon was geschenkt bekommen, oder müsste etwas auch anderen gönnen. Entweder ist das schweizer stimmvolk extrem neidisch, egoistisch und hauptsächlich im kopf und wunschtraum ein firmenboss, oder es ist etwas verdammt faul mit dieser `direkten demokratie!` direkt gekauft
      14 1 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 14:08
      Highlight Sehr gut analysiert! Ich denke es ist eine Kombination aus Desinformation der Systempresse sowie Korruption auf allen Ebenen.

      Die Votes der Schäfchenplattform 20min beim Beitrag "Als die Schweiz ihre Bürger ausschnüffelte" lassen ahnen, dass die Meisten dies nicht wollen, trozdem aber dieses verdächtige Absimmungsresultat. Auch beim BÜPF Referendum viele Fragezeichen.

      Die Doku "Strippenzieher und Hinterzimmer - Meinungsmacher im Berliner Medienzirkus" zeigt schön auf, in welcher Manege wir uns eigentlich befinden. Aber wie gesagt, die werden bald selbst zur Attraktion.
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 15:32
      Highlight Man kann schon sagen, das sogenannte freie Volk hat sich um den Finger wickeln, ja sogar bewusst die Freiheit selbst entziehen lassen. So quasi, da, nimm. Freiheit? Privatsphäre? Pfeiff i drauf! Oder wir sind schlicht darum betrogen worden, weil noch ganz andere Mächte dahinter stecken, von denen wir eigentlich wissen, aber eher ignorieren wollen, weil wir es nicht wahr haben können. Wir werden ruhig gestellt, mit dem Vorwand, die Mehrheit hat gesprochen, das hat man zu akzeptieren und hat gefälligst die Schnauze zu halten. Effektiv, sind es aber gerade mal 15%, die über Alle entscheiden.
      6 1 Melden
    • DummheitSiegt 26.09.2016 16:15
      Highlight Absolut! Lustig ist, wenn man einen "Ich-Hab-Ja-Nichts-Zu-Verbergen" Menschen fragt, ob man rasch seinen Suchverlauf/Internetverlauf oder private Nachrichten auf dem Handy ansehen darf, JEDER nein sagt und verlegen dreinschaut.

      Vielleicht liegts da dran, dass unsere Stimmresultate bereits im Voraus entschieden werden: "10 Gründe warum die CIA in der Schweiz beheimatet ist"

      Die Zukunft wirds zeigen, hoffentlich :-) Ich dann so in nem noch freien Land am Strand sitzend Watson lesend grinsend :-)
      6 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 08:53
      Highlight Wo ist dieses "noch freie Land am Strand"?
      5 0 Melden
  • Statler 25.09.2016 23:51
    Highlight Es scheint, dass eine Mehrheit der Bevölkerung nicht verstanden hat, ja, nicht verstehen will, was eine permanente Überwachung anrichtet.
    Ein TED-Talk von Glenn Greenwald bringt das schön auf den Punkt und ich empfehle allen, die JA gestimmt haben, oder immer noch meinen «ich habe ja nichts zu verbergen» sich den mal anzusehen.

    https://www.ted.com/talks/glenn_greenwald_why_privacy_matters

    (ja, zu spät, ich weiss, aber besser, man öffnet die Augen spät, als gar nie).
    42 8 Melden
    • Statler 26.09.2016 10:40
      Highlight Mich würde brennend interessieren, ob die Blitzer den TED-Talk wirklich angeschaut haben und warum sie dann immer noch der Meinung sind, das NDG sei gut.
      10 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 09:17
      Highlight Das mit dem TED-Talk anschauen erübrigt sich vermutlich:

      Was interessieren schon Argumente, die gar nicht relevant sind? Die nehmen keinen Einfluss auf die Entscheidung und können daher getrost ingoriert werden.

      Und warum sind diese Argumente irrelevant?

      Weil sie auf das Hirn zielen und nicht auf den Bauch.

      Diese Leute lassen ihren Bauch entscheiden. Sie fühlen sich verunsichert und verängstigt. Sie sind ziemlich beunruhigt. Ihr Bauch rebelliert.

      Daher wollen sie Recht und Ordnung, mehr Vorschriften, Kontrolle und Überwachung. Sie wollen nicht noch mehr Angst und Verunsicherung. Bitte.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.09.2016 09:23
      Highlight Wir sollten ihnen auch nicht die Augen öffenen (meine Güte, mach ihnen keine Angst!), sondern ihr Herz. <3
      ;)
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 22:38
    Highlight Darf man erfahren, weshalb watson seine Site in Deutschland gehostet hat und nicht in der Schweiz?
    32 9 Melden
    • C0BR4.cH 26.09.2016 07:59
      Highlight Meist eine Kostenfrage.
      6 2 Melden
    • balzercomp 26.09.2016 08:06
      Highlight Ich sehe zwei Gründe. 1. es ist deutlich günstiger und 2. der Datenschutz ist den Schweizer deutlich überlegen
      9 3 Melden
  • bresse 25.09.2016 22:24
    Highlight Wenn wer in der Lage ist, Wohnungen unbemerkt zu verwanzen, unbemerkt abzuhören, Viren zu plazieren, eigentlich zu machen was wer will. So jemand wird auch in der Lage sein, Wahlen zu manipulieren.
    61 13 Melden
  • joevanbeeck 25.09.2016 22:16
    Highlight Es ist ja schon fast komisch wie wichtig sich die Gegner des NDG sich selber einschätzen. In Wirklichkeit interessiert sich keine "Sau" für sie... die grösste Gefahr für ihre Privatsphäre ist immer noch ihr eigenes naives Verhalten. Oder mit den Worten von Mahatma Gandhi... "Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche."
    23 69 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 22:40
      Highlight Kleine Verdrehung der Realität?

      Misstrauisch ist der, der alles überwachen will.
      58 13 Melden
    • Spooky 25.09.2016 23:18
      Highlight @joevanbbck

      ""Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche."

      So ein kompletter Unsinn. Und das hat Gandhi gesagt? Aber sofort ist der für mich gestorben.
      8 9 Melden
    • Duweisches 25.09.2016 23:23
      Highlight Auszug Wikipedia: "Etwa 900'000 Staatsschutz-Fichen wurden zwischen 1900 und 1990 angelegt, sie befinden sich heute im Bundesarchiv."
      All zu wichtig muss man also nicht sein um überwacht zu werden...
      26 6 Melden
    • Statler 26.09.2016 10:43
      Highlight @joevanbeeck: Vermutlich interessiert sich HEUTE keine Sau für mich. Aber wird das auch so bleiben? Wer garantiert mir, dass die Machtverhältnisse so bleiben wie sie sind? Wer garantiert mir, dass ich in naher Zukunft NICHT auf dem Radar der Schlapphüte lande, weil ich ab und zu unbequeme Meinungen vertrete? Wer garantiert mir, dass ich nicht jetzt schon auf dem Schirm erscheine, weil vielleicht Leute aus meinem Umfeld unbequem sind? etc. pp.
      Denk doch mal ein bisschen weiter, als nur bis zu Deinem Gartenhag...
      14 1 Melden
  • Candy Queen 25.09.2016 22:06
    Highlight Und dieselben, die hier von Überwachungsstaat jammern, finden ein Bankgeheimnis das hinterletzte...
    26 34 Melden
    • loplop717 26.09.2016 07:50
      Highlight Und dieselben die für das Bankgehemnis sind sind für mehr überwachung jetzt plötzlich...
      15 3 Melden
  • demokrit 25.09.2016 21:09
    Highlight Gibt's eine Möglichkeit den Tor-Browser schneller zu machen?
    10 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 22:28
      Highlight Du könntest in der torrc datei bestimmte relays ausschliessen. Empfehlenswert ist dies aber nicht, da es die Anonymität beeinträchtigt.
      6 1 Melden
    • demokrit 26.09.2016 12:01
      Highlight Danke für die Info. Also gibt es eigentlich derzeit keine Lösung, die nicht so langsam ist, wie das Internet aus den 90ern. Ausserdem ist die Annahme, dass der die amerikanischen Dienste dieses Netz kontrollieren wohl nicht unvernünftig.

      Was ist mit:
      https://de.wikipedia.org/wiki/JonDo ?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 13:44
      Highlight JonDonym nutze ich nicht. Ich bin ein grosser Tor Fan und unterstütze das Netzwerk mit einem eigenen Relay. Mehr Relays=geringere Wahrscheinlichkeit einen kompromittierten Relay zu erwischen.

      Bei Tor müssen aber alle 3 Relays kompromittiert sein, damit ein User de-anonymisiert werden kann. In der Standardeinstellung wechselt Tor den Circle alle 10 Minuten.
      1 0 Melden
    • demokrit 26.09.2016 14:37
      Highlight Spricht die Datenpower der Dienste nicht überhaupt schon rechnerisch gegen die Möglichkeit der Minderheit (der Tor-User) anonym zu sein?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 09:35
      Highlight @Demokrit Laut geleakten Snowden Dokumenten beisst sich die NSA an Tor die Zähne aus.
      0 0 Melden
    • demokrit 27.09.2016 12:30
      Highlight Erst kürzlich ist aber einer der im Darknet Drogen im grossen Stil vertickte hopps gegangen. Auch wenn ich sowas nicht befürworte: So privat scheint Tor auch nicht.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2016 14:45
      Highlight @denokrit Das war wegen einem groben Fehler des Betreibers.

      http://m.heise.de/security/meldung/Silk-Road-FBI-schaltet-Drogen-Handelsplattform-im-Tor-Netz-aus-1972026.html

      "Ausgangspunkt für die erfolgreiche Ermittlung des Betreibers war offenbar ein Posting in einem Forum über Rauschmittel, in dem der Verhaftete auf seinen Markplatz kurz nach der Eröffnung aufmerksam machte. Von dort aus verfolgte das FBI die digitale Fährte weiter zu einem Bitcoin-Forum, in dem der Verdächtige eine Gmail-Adresse angab, die seinen tatsächlichen Namen enthält."
      0 0 Melden
    • demokrit 27.09.2016 15:05
      Highlight I see. Aber warum beisst sich die Dienste die Zähne aus? Hätten die nicht genug Rechenpower um massgebliche Teile von Tor zu betreiben?
      0 0 Melden
  • Fairness_3 25.09.2016 20:37
    Highlight Die Vernunft hat gesiegt. Zum Glück hat die Probaganda der Gegner nicht gewirkt. Die ständige Angstmacherei mit Schlagworten wie Überwachungsstaat à la Nordkorea hat nicht gewirkt.
    25 105 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 21:42
      Highlight Fairness_3: Dieses Gesetz wurde nur wegen Angstmacherei angenommen, nicht umgekehrt.

      Angst vor der irrationalen Gefahr eines Terroranschlags. Jede andere Gefahr, der wir jeden Tag ausgesetzt sein, ist warscheinlicher.

      Es kann gut sein, das es in der Schweiz auch mal etwas passiert. Meinst du im ernst das wird man damit verhindern können?
      59 8 Melden
  • Sveitsi 25.09.2016 20:27
    Highlight Beängstigend finde ich eher, wie wenig Vertrauen zum eigenen Staat da ist, nachdem ich die Kommentare gelesen habe.
    32 73 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 20:58
      Highlight ich finde es beängstigend das, mir völlig fremde Menschen, dem Staat die Erlaubnis gegeben haben Daten über mich zu sammeln ohne mich vorher zu fragen oder informieren zu müssen...
      66 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 21:03
      Highlight Sveitsi: Ungekehrt scheint es auch nicht allzu viel Vertrauen zu geben.
      Sonst müsste der Staat ja nicht seine eigenen Bürger ausspionieren.

      Aber was ist denn wenn selbst du in 10 Jahren dem Staat nicht mehr trauen kannst?
      Wie willst du diesen Entscheid rückgängig machen, sollte sich unser Staat mal in die falsche Richtung entwickeln? Schon mal überlegt?
      42 9 Melden
    • Nevermind 25.09.2016 21:08
      Highlight Nachdem der Staat mehrmals bewiesen hat, dass im beim Thema Nachschnüffeln der eigenen Bürger, teils mit Zweck der politischen Ausnutzung der Daten, nicht zu vertrauen ist?
      18 7 Melden
    • demokrit 25.09.2016 21:10
      Highlight Nachdem er das Vertrauen zwei mal unter schwerstem Gesetzesbruch missbraucht hat?
      26 5 Melden
    • celentano 25.09.2016 21:17
      Highlight die fichenaffäre wurde ja vom selben staat gemacht... jetzt darf er dies legal tun... nur weil sich die schweizer stimmbürger in die hosen machen und sich nun in wahrscheinlich falscher sicherheit wiegen
      44 8 Melden
    • sambeat 25.09.2016 22:14
      Highlight Naja, falls von nun an in der Schweiz irgend ein gravierender Vorfall ereignet, kann man eine Initiative erarbeiten, in der alles Rückgängig gemacht wird, da der Entscheid heute ja zu nichts taugt... ;)
      14 5 Melden
  • Ordo Malleus 25.09.2016 20:11
    Highlight Die Vernunft hat sich wieder einmal klar und deutlich durchgesetzt. Mit Genugtuung stelle ich fest, dass sich die Mehrheit nicht von der billigen Angstkampagne hat beeinflussen lassen. Was da im Vorfeld für Unwahrheiten verbreitet wurde, ging ja auf keine Kuhhaut. Schön, dass den Ideologen eine Abfuhr erteilt wurde.


    Ein fettes Haha an alle Aluhüte da draussen. :P
    26 107 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 20:57
      Highlight Reingefallen!
      33 4 Melden
    • Nevermind 25.09.2016 21:16
      Highlight Wenn wir in 10-30 Jahren keine neue Fichenaffäre haben glaube ich dann langsam auch daran.

      Ich glaube aber eher, dass wir bis dann einen neuen Anschlag wie von Leibacher haben, bei dem auch alle Alarmglocken geläutet haben, bei dem die Täter auch schon im Netz bekannt waren, aber leider niemand die Kapazität hatte die Nadel im Nadelhaufen zu finden.
      25 3 Melden
    • Waldorf 26.09.2016 08:16
      Highlight Verstehe ich nicht ganz. Dem Resultat nach hat die Angstkampagne doch bestens funktioniert!
      13 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 19:50
    Highlight Adieu Privatspähre, willkommen Überwachungsstaat!

    Ich wette, die die Ja gestimmt haben, haben sich ungenügend informiert, und haben keine Ahnung was sie mit der Annahme dieses Gesetzes angerichtet haben.

    Auch wenn ich kein Terrorist bin wie wohl 99.9999% der Rest der Schweiz, sondern ein ganz normaler Bürger der ein ziemlich langweiliges Leben führt, will ich nicht ständig daran denken müssen, dass ein Computer meine Leitung anzapft und nach bestimmten Begriffen sucht, und die ich villeicht ohne böse Absicht gerade eintippe.

    Das schränkt mein Verständnis von Freiheit massiv ein.
    69 12 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2016 22:10
      Highlight So wichtig ist Schöbeli auch wieder nicht das sein Computer angezapft werden muss.
      9 42 Melden
    • Tsunami90 25.09.2016 22:35
      Highlight joevanbeeck: Du checkst es nicht. JEGLICHER Datenverkehr ins Ausland wird überwacht...
      37 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 19:37
    Highlight Die Geburt des "NSA für Arme" ist also Tatsache.

    Das gute daran ist das Hacker jetzt unsere Daten bei einer Zentralen Sammelstelle aholen können und nicht mehr in private Rechner eindringen müssen...[ironieoff]

    Bleibt nur zu hoffen das das nie passieren wird.
    allerdings hat es der Bund ja nicht so im Griff mit IT-Projekten...

    52 4 Melden
  • Turbi 25.09.2016 19:16
    Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selbst.
    Aber keine Sorge. Mit dem neuen Gesetz erhöht sich der IQ der Nachtwächtertruppe nicht automatisch.
    57 12 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2016 22:11
      Highlight Der IQ der Gegner aber auch nicht.
      10 21 Melden
  • Rim 25.09.2016 19:11
    Highlight welch ein glückliches Volk sind wir doch, dank der direkten Demokratie. das einzige Volk auf der welt,welches sich direktdemokratisch legitimiert, total ueberwachen lassen will. Sind wir nun ein Volk von Angsthasen,Idioten oder einfach immer noch ein Volk untertäniger Sklaven? Oder einfach der "Witz" im Umzug?
    117 14 Melden
  • mrmikech 25.09.2016 19:06
    Highlight Power corrupts. Snowden hätte auch ein black hat sein können. Sein Schweizer Äquivalent kann auch ein black hat sein. Dieser Person bekommt jetzt sehr viel Macht. Dazu ist dieses Gesetz 2-weg: man hört nicht nur ab, man kann auch inhalte auf deine Geräte hochladen, die dich verdächtig machen können. Sogar per Zufall: Menschen machen fehler.
    23 7 Melden
    • Turbi 25.09.2016 19:43
      Highlight du musst dich nur Fragen sind diese Leute überhaupt fähig dazu. Auch in Deutschland ist da einiges in die Hosen gegangen
      5 3 Melden
  • Bad Carlitos 25.09.2016 18:45
    Highlight Und wer bezahlt nun den ganzen mehr Aufwand der Behörde? Da wird wieder ein haufen Geld ausgegeben! Ach ja, wir Steuerzahler🙈!
    37 9 Melden
  • chilli37 25.09.2016 18:20
    Highlight Ich bin auch enttäuscht und überrascht wie deutlich das NDG angenommen wurde.
    Anstatt über die Dummheit der Mehrheit zu motzen, sollte wenn schon an einer besseren Staatsform gearbeitet werden, die solches nicht zulässt.

    Frage an die Technikfreaks hier:
    Liesse sich nicht ein Programm/eine App programmieren die random mails, sms etc. mit 'bösen' Begriffen ins Orbit jagt und diesen neuen Überwachungsapparat ein bisschen auf Trab hält? :)

    Ist das Aufruf zu Staatssabotage und ich bin jetzt bereits auf der Liste?
    64 11 Melden
    • Turbi 25.09.2016 19:34
      Highlight es gibt da noch Methoden die noch viel mehr Spass machen
      Turbi (ein alter Sysadmin)
      11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 19:45
      Highlight das wäre dann wohl ein Funktionstest 😁 wo kann man sich als Betatester anmelden ? 😂😂
      12 1 Melden
    • Gantii 25.09.2016 19:51
      Highlight ja bist du und ja gibt es bestimmt, im prinzip ja nur ein mailbot
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:22
      Highlight chilli37: Wählst du hier nicht ein Mittel, das dem Zweck diametral entgegenläuft?

      Du findest, wir sollten an unserer Staatsform arbeiten, damit Entartungen oder Missbräuche unmöglich werden. Diesem Ziel kann ich dir ohne weitere zustimmen. Vorschläge?

      Als Mittel wählst du die Technik, konkret in Form einer DDoS-Attacke auf die Überwachungsinfrastruktur. Aber kann man mit Unrecht Recht schaffen? Und wäre das nicht eine Verschwendung von Ressourcen?

      Die Frage müsste lauten: Wo bleibt die Technik, die uns wirksam vor Überwachung und vor der Abzocke der Datenkraken (Facebook etc.) schützt?
      7 2 Melden
    • chilli37 26.09.2016 12:07
      Highlight @Lorent Patron
      Der Vorschlag ist genau so einfach wie auch utopisch: die Diktatur der/des Intelligentesten. Und alle die jetzt die realpolitisch-philisophische Keule schwingen wollen, sollen das Wort utopisch nochmals lesen.

      Auch die Sabotage war nur bedingt ernst gemeint. Ich bin grundsätzlich empfänglich für sämtliche 'den-grossen-ans-Bein-pinkeln'-Ideen und fände es schlicht lustig, so das neue Gesetz nur ein wenig zum Wackeln zu bringen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:14
    Highlight Cheers!
    7 11 Melden
  • WolfCayne 25.09.2016 18:09
    Highlight «Udis il clom tras la vallada
    La libertad ei schmanatschada»
    Schade! Aber wenigstens keimt nun wieder etwas Hoffnung für unsere kryptische vierte Landessprache. Wenigstens einen Nutzen gibts jetzt.
    27 7 Melden
  • kurt3 25.09.2016 18:02
    Highlight Es gab doch mal einen SVP Nationalrat , der wollte unbedingt das Inland - Bankgeheimnis erhalten , Titel : Bankundengeheimnis zum Schutze der Privatsphäre!
    25 5 Melden
  • Miguel1 25.09.2016 17:56
    Highlight Wen wundert es:
    Ein einig Volk von Idioten stimmt für die eigene Entmündigung. Bravo weiter so...
    95 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:14
      Highlight lol, nein aber gegen Kreise die uns entmündigen wollen ... schleichend.
      6 32 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:25
      Highlight Achsoo geht das. Entmündigung gegen schleichende Entmündigung. Und du glaubst das wirklich, Stipps?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Narr
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 21:50
      Highlight Nicht nur ich, die Mehrheit ;-)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Till_Eulenspiegel
      4 9 Melden
    • Duweisches 25.09.2016 23:36
      Highlight Eine schöne Mehrheit...

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schildbürger
      5 3 Melden
    • Wehrpunkt 26.09.2016 00:41
      Highlight Das einig volk von idioten wurde heute gottseidank ausgebremst. Es lebe die demokratie.
      0 10 Melden
    • Fabio74 26.09.2016 06:40
      Highlight Wenn man die Kommentare von Stipps und Co liest ist die Saat doch aufgegangen. Alles was von links kommt ist per se böse.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 17:26
      Highlight In der Tat ja ... sehr vieles ... ist mir zu gleichmacherisch ... wenig Individualität, wenig Liberalismus ... zu grosse Opfer.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 17:47
    Highlight Werdet Ihr, liebes watson Team, einen Wechsel des Hostinganbieters in Betracht ziehen und den Serverstandort in die Schweiz verlegen?
    71 8 Melden
    • posti 25.09.2016 18:59
      Highlight Wird nicht viel bringen. Praktisch der gesamte Datenverkehr wird über mehrere Länder geroutet. Selbst wenn du einen Server anpingst der bei deinem Nachbarn im Keller steht geht das Datenpaket über ausländische Leitungen.
      25 7 Melden
    • mrmikech 25.09.2016 19:09
      Highlight Tönt schlau, man kann aber nicht erwarten dass das ganze Internet in die Schweiz gehostet wird. Mit deine Aussage gibst du mehr macht an die Überwacher.
      3 3 Melden
    • Soulrider 25.09.2016 19:47
      Highlight Wieso stehen die watson Server überhaupt in Deutschland? Es gibt einige zuverlässige und sogar günstige Anbieter in der Schweiz.
      7 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 21:03
      Highlight Soulrider: Die EU- und D-Gesetze und -Regulatorien eignen sich besser, um Hosting-Dienste anzubieten. In der Schweiz haben Hostinganbieter nicht nur grösseren bürokratischen Aufwand, sondern sie müssen mit dem BÜPF und dem NDG erheblich höhere technische Anforderungen erfüllen als EU-Hostinganbieter, und zwar auf eigene Kosten in einer Hochpreisinsel.

      Sogar auch günstige Hostinganbieter in der Schweiz lagern deshalb ihr Hosting ins nahe Ausland aus, um so den schweizer Auflagen zu entgehen.
      3 1 Melden
    • Sascha Erni 25.09.2016 22:13
      Highlight @soulrider,

      wurde im Rahmen der NDG-Diskussion erklärt. Lastverteilung und Ausfallsicherheit. Wenn Du als Medium (finanziell) davon abhängig bist, erreichbar zu sein, hängst Du nicht alles an einen Dienstleister oder einzelnen Backbone.
      3 0 Melden
    • Soulrider 26.09.2016 01:27
      Highlight Ich denke nicht, dass das etwas mit Gesetzen zu tun hat.
      Wenn alles schlussendlich über die gleichen 10 cdn Anbieter läuft erhöht das schlussendlich die Sicherheit auch nicht. Egal wie breit die das Verteilen...
      1 0 Melden
    • Tsunami90 26.09.2016 08:10
      Highlight Wer fordert das die Server in der Schweiz stehen sollten und denkt das so die Daten nicht überwacht werden, der hat nicht Verstanden wie das Internet technisch funktioniert.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 08:27
      Highlight Tsunami90
      Alle, die das Internet nicht verstehen, warten gespannt auf deine Erklärungen. Ich und alle anderen Unwissenden wollen lernen, wie es funktioniert. MERCI!
      3 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 10:09
      Highlight Joël, Kurzfassung (1):

      Das Internet haben Hippies erfunden, mit der Idee, die Welt würde besser. Menschen und Computer sollen gleichberechtigt untereinander kommunizieren können: günstig, zuverlässig, sicher und grenzenlos.

      Sicherheitsbedenken gab es schon immer, aber die Hippies haben sie nicht ernst genug genommen und vor sich hergeschoben.

      Mit Liberalisierung und Kommerzialisierung des Internets merkten inzwischen auch die Hippies (wie andere Fachleute), dass das Internet nicht hält, was es versprach, und dass es nicht so funktioniert, wie es beabsichtigt war.

      So funktioniert es nicht.
      0 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 10:22
      Highlight Kurzfassung (2):

      Die Hippies konnten sich damals nicht ausmalen, in welch gigantischen Umfang die (bekannten) Sicherheitslücken des Internets missbraucht werden würden. Sie konnten sich auch nicht ausmalen, dass solcher Missbrauch jemals ungesühnt bleibt und gesellschaftlich toleriert würde. Das überstieg deren moralische Vorstellungskraft. Inzwischen wurden sie eines besseren belehrt.

      Die Sicherheitslücken sind designbedingt und daher systemimmanent. Sie lassen sich nicht reparieren. Daher ist das Internet kaputt.

      Missbräuche solcher Sicherheitslücken werden nicht geahndet sondern belohnt.
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 10:35
      Highlight Kurfassung (3):

      Es gäbe allerdings Lösungen. Technische wie gesetzliche. Nur das Interesse daran ist gering.

      Es gibt starke reaktionäre Kräfte, denen die Beseitigung der Sicherheitslücken nicht passt, weil ihr Geschäftsmodell darauf aufbaut, und sie damit Milliarden verdienen.

      Auch die Staatswesen zeigen wenig Interesse daran, die Privatsphäre der Bürger und die Geschäftsgeheimnisse der Wirtschaft zu schützen. Im Gegenteil: Inzwischen schafften sie Gesetze, um selbst vom Missbrauch profitieren zu können. Daher fehlt der Wille für anständige Gesetze, um wirksam gegen Missbräuche vorzugehen.
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 10:39
      Highlight Kurfassung (Quellenangabe für technisch Interessierte Kreise):

      GNUnet, 2014: The Internet is Broken, Idealistic Ideas for Building a New Network.

      https://gnunet.org/sites/default/files/strint2014.pdf
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 10:57
      Highlight Danke, Lorent Patron, für diese ausführliche und fundierte Analyse!
      3 0 Melden
  • tinu32 25.09.2016 17:43
    Highlight Machen wir es für die Umsetzung so, dass nur jene abgehört werden dürfen, die Ja gestimmt haben, okay?..
    94 10 Melden
    • Wehrpunkt 26.09.2016 00:43
      Highlight Wir ist in deinem fall eine geringe minderheit- also nein zu deiner frage
      0 7 Melden
  • Hypnos 25.09.2016 17:36
    Highlight Wer ein smartphone verwenden möchte, es aber dem nachrichtendienst nicht zu einfach machen will, dem empfehle ich ein blackphone. Bisher fand ich es zu übertrieben, jetzt ist es aber auf meiner liste ein paar plätze nach oben gerutscht
    25 10 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 18:21
      Highlight Du solltest vielleicht auch mal das Turingphone in Betracht ziehen...
      5 1 Melden
    • The fine Laird 25.09.2016 20:16
      Highlight Das Blackphone bringt dir nur was wenn die Person mit der du schreibst/telefonierst auch diese App mit dem kostenpflichtigen Abo hat. Da sonst die Nachrichten oder das Gespräch nicht verschlüsselt werden kann.

      Stellt sich also die Frage wenn ich ein Blackphone hole würden alle meine Kollegen diesen "Aufwand" betreiben würden?
      5 1 Melden
  • Statler 25.09.2016 17:22
    Highlight Als Snowden aufgedeckt, was der NSA so alles macht, war der Aufschrei riesig. Gefühlte 3 Sekunden später stimmen die Schweizer einem Gesetz zu, das eben diese Überwachung legitimiert.
    "Unwissenheit ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei, Krieg bedeutet Frieden"...
    Das Brummen, das wir heute deutlich hören können, ist Orwell der im Grab rotiert.
    139 19 Melden
  • ThePower 25.09.2016 17:14
    Highlight Passend zum Abstimmungsresultat:


    23 5 Melden
  • Maragia 25.09.2016 17:04
    Highlight Anscheinend sin der SP die Rechte der Schweizer nicht so wichtig, oder warum wurde hier keine Grosse Nein-Offensive durchgeführt wie bei der DSI??
    34 28 Melden
    • Fabio74 26.09.2016 06:43
      Highlight Von welcher Seite kam das Referendum?
      4 0 Melden
  • Malu 81 25.09.2016 16:39
    Highlight Zum Glück haben wir noch Tor!
    13 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 17:58
      Highlight TOR ist nicht sicher. Nur eine (be-)trügerische Sicherheit.

      http://winfuture.de/news,82927.html

      Mit genug Technik (die Gegner verfügen davon über mehr als genug) lässt sich das TOR-Netzwerk einfach kompromittieren, was auch schon mehrfach bewiesen wurde.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)#Operation_Onymous
      12 1 Melden
    • posti 25.09.2016 19:00
      Highlight Es ist immerhin besser wie gar nichts. Manchmal reicht es schon ein schwierigeres Ziel wie jemand anders zu sein.
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:03
      Highlight posti: Die Sache ist nur die, dass du mit TOR nicht zu einem schwierigerem Ziel sondern erst zum Ziel wirst.

      Wenn 80% der Terroristen Bart tragen, werden sich 80% der Sicherheitskräfte auf Bartträger fokussieren.

      Wenn 80% der Kriminellen Dark-/Deepnet benutzen, werden 80% der Überwachungsresourcen genau dort eingesetzt.

      Es ist besser, wenn du dich nicht in dieses Zielgebiet hinein bewegst, weil du dort Gefahr läufst. Falls du einen Bart trägst, rasier dich besser.

      Ein schwierigeres Ziel wirst du erst dann, wenn du dich aus dem Zielgebiet raus bewegst. Daher: Hände weg von TOR!
      10 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 16:21
    Highlight Ein ganz Schwarzer Tag für die Schweiz.

    Nun wird der Heuhaufen an Daten nur noch grösser, aber die Nadeln bleiben gleichviele.
    Da überkommt mich ein wahres Gefühl von Sicherheit. Bravo!
    77 17 Melden
    • Wehrpunkt 26.09.2016 00:47
      Highlight Primzahlen sind immer so alleine...
      0 3 Melden
  • Hypolaristic 25.09.2016 16:19
    Highlight Gibt es eigentlich irgend jemand hier, der JA gestimmt hat?
    33 7 Melden
    • Caturix 25.09.2016 17:25
      Highlight Ja alle 120% ab heute muss man ja sagen sonnst wird man überwacht.
      26 8 Melden
    • J. Landis 25.09.2016 17:33
      Highlight Klar, ich
      14 29 Melden
  • Zaba 25.09.2016 16:14
    Highlight Mein Gott, was habt Ihr denn alle zu verbergen, dass ihr Eure Daten verschlüsseln müsst?
    35 200 Melden
    • Vernon Roche 25.09.2016 16:22
      Highlight Remember remember..
      61 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:25
      Highlight Zaba: Meine Meinung, lieber Zaba. Unbequeme Meinungen hält mal besser für sich in solchen Zeiten, denn man könnte sich sonst ganz schnell im NDG-/BÜPF-Netz verfangen.

      Ein Staat, der die Privatsphäre seiner Bürger nicht zu schützen vermag, der setzt die Meinungsfreiheit auf's Spiel und dadurch letztlich auch seine Legitimation.

      Mit NDG, BÜPF und solchem Krempel untergräbt letztlich der Staat selbst seine Daseinsberechtigung.

      Die richtige Frage wäre daher nicht, was wir zu verbergen haben, sondern vielmehr, was wir zu verlieren haben.
      62 7 Melden
    • Mischa Müller 25.09.2016 16:28
      Highlight Zum Beispiel die Intim- und Privatsphäre. Beide sind per übergeortnetem Menschenrecht geschützt. Aus diesem Prinzip und internationalen Recht heraus entsteht nicht nur ein Recht alleine, sondern auch die Pflicht dazu. So wie die MEI wegen Bilateralen und Völkerrecht nicht 1:1 umgesetzt werden kann, darf das NDG nicht 1:1 angewendet werden. Es verletzt die Menschenrechte.
      50 3 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 16:29
      Highlight Mein Privatleben geht niemanden etwas an. Auch wenns eher langweilig ist.
      Ich will nicht in einem Glashaus leben. Und ich will meine Mails und Nachrichten auch nicht auf ein öffentliches Anschlagbrett stecken.
      64 4 Melden
    • jhuesser 25.09.2016 16:38
      Highlight Meine Privatsphäre.
      45 3 Melden
    • meerblau 25.09.2016 16:51
      Highlight Mein Privatleben. Ich will selber entscheiden, was von mir, meinen Aktivitäten, Freunden, Interessen, meiner Arbeit, meiner gesamten Identität von iiiirgendwelchen Hansen gespeichert und angeschaut wird.
      Das Problem ist doch dieses: Der NDB verlangt vollstes Vertrauen seitens der Bevölkerung, dass die Daten geschützt werden und niemand unschuldig im juristischen Spinnennetz hängen bleibt. Diese Überwachung fusst aber auf komplettem Misstrauen gegenüber dem Volk. Das sind unfaire Machtverhältnisse.
      48 3 Melden
    • smoe 25.09.2016 17:49
      Highlight Ich schliesse meine Wohnung auch zu, obwohl ich mich nicht sonderlich vor Eindringlingen fürchte.

      Muss ich nun eine Liste der Gegenstände darin veröffentlichen, um mich dafür zu rechtfertigen?

      Wenn nein. Warum erwarten dann einige Leute, dass ich dies für meinen Laptop tue?
      32 3 Melden
    • reaper54 25.09.2016 18:01
      Highlight Naja so wie ihr hier über Privatsphäre sprecht, kündigt euren Internetanschluss! Ihr seid für den Staat eine reine Zeitverschwendung. Was glaubt ihr wie interessant euer Leben ist? Das Interessiert Google und jede Gratisapp auf eurem Smartphone weil die Wirtschaft euch abziet und ihr lasst das zu und findet alles cool und fresh. Der Staat versucht Extremisten aufzuspühren. Aber ja ihr befreift das wohl nie... Das Volk hat gesprochen.
      13 39 Melden
    • DerHans 25.09.2016 18:39
      Highlight Reaper genau so ist es! Als würde der Staat sich für Hinz und Kunz interessieren.
      10 25 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 19:07
      Highlight Tatsächlich reaper54?

      Vielleicht müsstest du nur mal deine Argumente etwas gründlicher auf deren Stichhaltigkeit überprüfen.

      "Was glaubt ihr wie interessant euer Leben ist? Das Interessiert Google und jede Gratisapp auf eurem Smartphone weil die Wirtschaft euch abziet und ihr lasst das zu und findet alles cool und fresh."

      Irrtum: Die grosse Mehrheit findet es alles andere als cool und fresh, dass wir diesen Datenkraken-Abzocker unsere Privatspähre verschenken müssen, nur um überhaupt am Internet teilnehmen zu dürfen. Da benutzt du eine wacklige Grundlage, die nicht den Tatsachen entspricht.
      21 4 Melden
    • mrmikech 25.09.2016 19:14
      Highlight Würde ich bei die Geheimdienst arbeiten hätte ich jetzt etwas "lustiges" auf dein handy installieren, einfach so, weil ich es kann. Zum glück bist du nicht politisch oder wirtschaftlich activ und könnte ich die installierte sachen leider nicht gegen dich gebrauchen.
      10 2 Melden
    • meerblau 25.09.2016 19:16
      Highlight @reaper: Wenn ich so uninteressant bin, weshalb sollen denn dann meine Daten überhaupt gesammelt werden? Wer entscheidet, und basierend worauf, dass ich uninteressant bin? Und wenn es da wine Trennung gibt, warum kann dann nicht ein System angewendet werden, dass schon VOR der Datenerhebung interessante Personen aussiebt?
      Ich soll dem Staat vertrauen, dass er weiss, was er macht. Aber ich werde als potentielle Gefahr angesehen? Nein, so sollte das nicht sein in einem freiheitlichen Staat.
      18 2 Melden
    • SemperFi 25.09.2016 19:56
      Highlight @zaba: Heute hast Du vielleicht nichts zu verbergen. Aber was ist in 8 Jahren, in 16 Jahren, wenn die dannzumalige Regierung nicht mehr so aussieht, wie die heutige?
      9 2 Melden
    • smoe 25.09.2016 20:20
      Highlight @reaper54, DerHans
      Es geht nicht zwangsweise darum, ob sich der Staat für Hinz und Kunz interessiert, sondern wie schnell es gehen kann, bis sie plötzlich interessant werden.

      Nehmen wir eine Zahl von 100 Terroristen pro 1'000'000 Einwohner und die beste Armee der Welt entwickelt den allerbesten Terrorismusdetektor der Welt mit folgenden Eigenschaften:

      99% der Terroristen werden als solche erkannt, nur 1% nicht.
      99% der Nicht-Terroristen werden als solche erkannt, nur 1% nicht.

      Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bürger, der von diesem System als Terrorist erkannt wird, tatsächlich ein Terrorist ist?

      99% könnte man meinen, und wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.

      In Wahrheit ist die Wahrscheinlichkeit weniger als 1%. 99 der Terroristen lösen zwar den Detektor aus, aber auch 9'999 Nicht-Terroristen. Also 99 in 10'098.

      Wie findet man nun unter den Zehntausend Menschen – grösstenteils Hinz und Kunze – die Terroristen? Lädt man alle zum Verhör? Hmm, nein dadurch könnte ja jemand vorgewarnt werden. Wie viele kann man von Hand aussortieren? Ordnet man dann die komplette Überwachung der Kommunikation und Wohnungen der Restlichen an?

      Und nun macht die Rechnung nochmals, mit realistischeren Werten zur Anzahl Terroristen und Fehlerrate des Systems und denkt auch menschliche Fehler, Bias und oder Missbrauch dazu.
      15 1 Melden
    • reaper54 25.09.2016 20:43
      Highlight @SemperFi komische Aussage für einen aus Isone... und ich hoffe für dich du warst wirklich dort...
      @smoe hattest du mal mit BigDate zu tun? Denke nicht. Diese Datenmenge wäre bereitz viel zu gross um sie überhaupt auswerten zu können. Mal ganz davon zu Schweigen wieviele Personen es braucht um 1e Person zu überwachen. Und ihr scheint alle zu vergessen, dass wir in einem Rechtsstaat sind in dem Autofahrer härter bestraft werden als Vergewaltiger. Bis heute war es nicht möglich einen verurteilten Terroristen zu überwachen, jetzt geht es!
      3 11 Melden
    • SemperFi 25.09.2016 21:32
      Highlight @reaper: Das müssen Sie mir aber jetzt wirklich erklären. Und zwar beides: Wieso ist die Aussage komisch für einen der in Isone war? Und wieso hoffen Sie für mich, dass ich wirklich da war?
      6 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 21:36
      Highlight reaper54: Wir leben heute im Jahr 2016. Es ist nicht mehr 1990 oder so. Hattest DU schonmal mit BigData zu tun. Ich meine, du verstehst davon nicht viel.

      Wie kommst du bloss auf die irrige Idee, dass eine Datenmenge "Million" zu gross sei, "um sie überhaupt auswerten zu können"?

      Hast du eine Vorstellung, wie gross die heutigen Bestände sind (um ein Vielfaches grösser), oder welch gigantischen Datenmengen die Datenkraken wie Facebook, Apple, Google, Microsoft und Konsorten bereits heute mühelos auswerten? Wohl kaum.

      Jedes Notebook kann heute solche Datenmengen auswerten. Das ist Peanuts.
      6 2 Melden
    • Darling 26.09.2016 01:24
      Highlight Ich zitiere hier mal ganz still Snowden:
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      5 1 Melden
    • reaper54 26.09.2016 06:47
      Highlight @SemperFi weil Leute die da waren sehr genau überprüft wurden, oder hast du vergessen was du alles unterschrieben hast?
      Weil es sonst sehr armselig ist dieses Pseudonym zu benutzen.
      @Lorent dann hast du dich aber sehr schlecht über das NDG informiert da bei diesem Auffälligkeiten von realen Personen überprüft werden. Viel spass bei 10'098 Personen wie in deinem Beispiel das Dauert viel zu lange. Es ist nicht wie bei Google ein wenig personalisierte Werbung. Oder bei FB ein paar vorschläge. Das beruht auf einem Bruchteil der Daten.
      0 2 Melden
    • SemperFi 26.09.2016 10:02
      Highlight @reaper: Sie haben Recht. Aber ich wurde einmal in einem genau definierten Zusammenhang überprüft und nicht potentiell dauerüberwacht. Das macht für mich einen riesigen Unterschied.
      1 0 Melden
    • C0BR4.cH 26.09.2016 10:10
      Highlight Was ich zu verbergen habe? Meine Privatsphäre, die NIEMANDEN etwas angiebt, ausser ich teile sie selbst mit einer von mir ausgesuchten Person.

      Ich lass dir im übrigen noch dieses Zitat hier:

      "Zu behaupten, das Recht auf Privatsphäre sei nicht so wichtig, weil man nichts zu verbergen hat, ist, wie zu sagen: Das Recht auf freie Meinungsäusserung sei nicht so wichtig, weil man nichts zu sagen hat." - Edward Snowden
      5 1 Melden
    • reaper54 26.09.2016 12:57
      Highlight @SemperFi es wird ja auch jetzt nicht jede Person überwacht. Es wird nach Terroristen gesucht und es werden nun auch von unserem Geheimdienst Konterangriffe im Cyberwar stattfinden. Heute beziet der Geheimdienst seine Informationen von Ausländischen Diensten welche auch in der Schweiz Operieren. Das ist nicht so die Perfekte lösung oder? Jetzt werden das Bundesverwaltungsgericht und Bundesrat Parmelin beide Grünes Licht für eine Überwachung geben müssen. Es ist wichtig das unser Geheimdienst aktionen Durchführen darf. Der Staat hat uns vertraut also wiso sollten wir ihm nicht Vertrauen?
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.09.2016 13:32
      Highlight reaper54: Vielleicht hast du auch nicht so eine grosse Ahnung, was Vertrauen wirklich ist und was es bedeutet.

      Ich kann dir jedenfalls in deinen Worten sagen, was Vertrauen NICHT ist:

      Misstrauen zeigt sich,

      wenn "Leute sehr genau überprüft" werden,

      oder

      wenn (vermeintliches) "Vertrauen" davon abhängt, "was du alles unterschrieben hast".

      Insofern sehe ich nicht, wo und wie der Staat uns vertraut. Echtes Vertrauen braucht keine Kontrolle. Kontrolle ist immer nur ein Ausdruck von Misstrauen.

      Ein misstrauischer und paranoider Staat verdient kein Vertrauen.
      3 0 Melden
  • DerHans 25.09.2016 16:01
    Highlight Jetzt mal ganz im ernst ob mit oder ohne diesem Gesetz, will jemand an eure Daten kommen, bekommt er auch diese ob legal oder illegal. Jeder Sch**ss wird auf FB, Instagram usw. geteilt. Dort wird nur so mit den eigenen Daten umsich geschmissen, aber bei so einem Gesetz wird dann gejammert. Wollt ihr dem Staat ans Bein pissen, dann lasst euren Eletronikschrott zuhause, teilt eure Momente mit wahren Freunden. Für die paar Katzenbilder und die paar Füdlis die man sich im Internet anschaut interessiert sich niemand.
    45 74 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 16:30
      Highlight Bist du bereit, all deine Rechnungen mit Betrag, Kontonummer und Empfänger öffentlich zu teilen? Wenn ja, bin ich auch bereit, mehr von mir preis zu geben als ich bisher mache.
      34 6 Melden
    • äti 25.09.2016 16:39
      Highlight @derHans: ist ja alles gut was Sie sagen. Bloss, warum interessiert sich plötzlich eine riesige Abteilung für die Katzenbilder und Füdlis? Und wieso soll es mich freuen, markiert oder fichiert zu werden, nur weil ich mal "Essen gebunkert haben" geschrieben habe. Und das Wort "Bunker" ein Keywort ist. Es ist die Angst, was hinter dem Rücken abläuft.
      23 4 Melden
    • Statler 25.09.2016 17:08
      Highlight Auf FB & Co. teile ich, was ich teilen will und bin mir auch bewusst, dass das sozusagen öffentlich ist.
      Bei der Kabelüberwachung habe ich keine Wah,l und schon gar keine Kontrolle darüber, was in welchen Händen landet.
      Und es geht nicht um Katzenbilder und Füdlis, sondern darum, dass nur schon ein Interesse an einem heiklen Thema dazu führen könnte, dass ich in eine Mühle gerate, aus der man nur schwer wieder rauskommt. Das NDG impliziert, dass grundsätzlich jede/r verdächtig ist und das kann ungeahnte Konsequenzen haben.
      26 3 Melden
    • road¦runner 25.09.2016 17:21
      Highlight Das Facebook Argument ist nun wirklich langsam ausgelutscht. Obwohl FB und Konsorten dies wissentlich machen, legitimiert dies immer noch nicht ein solches Gesetz. Ich entscheide mich bewusst Dienste eines Anbieters in Anspruch zu nehmen, auch was ich über dessen Kanäle verbreite (unabhängig der Privatsphäre Einstellung, ALLES ist "öffentlich").
      14 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 15:58
    Highlight Anti Kabelaufklärung How To:

    Tor Browser oder No Log VPN benutzen, meine Empfehlung: IVPN.net und/oder Perfect Privacy

    Je nach Sicherheitsbedürfnis kaskadieren.

    Krypto Messenger:

    Threema, Signal, Wire

    Email:

    GnuPG, Protonmail

    Mit diesen teilweise einfachen Methoden hebelt man die Massenüberwachung effektiv aus.
    45 11 Melden
    • Zaba 25.09.2016 16:15
      Highlight Fragt sich nur, wozu der Aufwand...?
      20 65 Melden
    • Hypolaristic 25.09.2016 16:21
      Highlight Wurden perfect privacy in den NL nicht mal busted?
      5 1 Melden
    • Mischa Müller 25.09.2016 16:31
      Highlight Um die Menschenrechte zu schützen, vrdmnchals!
      12 3 Melden
    • Statler 25.09.2016 17:11
      Highlight ... und macht sich vermutlich erst recht verdächtig...
      Ich kenne die Möglichkeiten, aber ich will sie nicht anwenden müssen.
      Wenn ich mich in eine Ecke setzen muss, wo ich vom Televisot nicht gesehen werde, um Privatsphäre zu haben, stimmt etwas grundsätzlich nicht mehr.
      25 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:03
      Highlight Perfect Privacy Server wurden schon mehrmals hochgenommen. Gefunden wurde nie was. Beste Werbung überhaupt 👍🏻. Nicht so bei EarthVPN: https://www.bestvpn.com/blog/8383/earthvpn-user-arrested-cops-find-logs/
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 20:17
      Highlight Den Internet und Telefonverkehr zu verschlüsseln war auch mein erster Gedanke. aber damit macht man sich wahrscheinlich grad besonders interessant bzw. verdächtig bei den Schlapphüten.

      Und nur ein Verdacht soll doch meines Wissen bereits reichen, um eine Überwachung anzuordnen, oder nicht? Also werden die vermutlich alles dran setzen, um irgendwie in deine Telefone/Computer reinzukommen. Notfalls mit Wanzen in der Wohnung oder Richtmikrofonen, usw.

      Unter diesem Gesichtspunkt wäre der ganze Aufwand nicht nur umsonst, sondern sogar kontraproduktiv.
      2 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 20:38
      Highlight "Perfect Privacy Server" wie du das hier beschreibst, satizfaction, erfüllt alle Merkmale eines Honigtopfs.

      Wenn man einen Server unter seine Kontrolle gebracht hat, versteht sich von selbst, dass man dann auch gerne Werbung für diesen Server macht, und vorgaukelt, er sei sicher. Die schwierigeren Server (hier bestvpn) komprommittiert man (zB. mit Hausdurchsuchungen und Veröffentlichung vertraulicher Daten). Dann funktioniert auch die als "Perfect Privacy" getarnte Überwachung perfekt. Weil sich die Leute in falscher Sicherheit wiegen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Honeypot
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 21:40
      Highlight Lorent Patron Es sind sicher nicht alle VPN Anbieter Honeypots. Das zu behaupten ist ein bisschen paranoid. Abgesehen davon kommt sowas schnell an die Öffentlichkeit, siehe EarthVPN und Hide My Ass.
      3 0 Melden
  • dakapo 25.09.2016 15:47
    Highlight Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

    Terroristen werden gaaanz sicher nieeemals daran denken, ihre Kommunikation zu verschlüsseln.

    Und einen Vorteil hat es auch: Zu zukünftigen Abstimmungen können nun schon vor der Stimmabgabe punktgenaue Prognosen auf Basis des Internetverhaltens von Krethi und Plethi veröffentlicht werden.

    Ich fühle mich schon vieeeeel sicherer.
    87 10 Melden
  • Max Mustermann (1) 25.09.2016 15:43
    Highlight Für alle die trotzdem nicht beschnüffelt werden wollen: www.privateinternetaccess.com
    Solche Gesetze wirken nicht, weil die richtigen Typen alles verschlüsseln können. Die einzigen, die es betrifft sind die unwissenden Normalos.
    42 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 17:10
      Highlight PIA hat den Hauptsitz in den USA. Ich empfehle einen VPN Provider ausserhalb der Five Eyes Länder. Hier gibt es eine gute Übersicht: https://thatoneprivacysite.net

      Persönlich nutze ich IVPN.net und manchmal noch Tor dazu.
      6 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 17:10
      Highlight Dieses VPN-Tunnel nützt genau nichts. Im Gegenteil.

      Man überlässt die Daten erst dem Gegner, damit der sie dann sicher weiter transportiert, so dass ausser ihm keine anderen mithören. Sehr vernünftig. Oder einfach dumm?

      Auszug aus der Werbung:

      "In addition, our Swiss gateways provide the strongest levels of privacy available."

      Das ist nun definitiv vorbei. Unsere diesbezügliche Gesetzgebung unterscheidet sich kaum von amerikanischer, iranischer oder chinesischer. Nur wird dort die Überwachung zur Zeit offensiver gehandhabt als hier. Aber das wird sich nun ändern. Die Schweiz passt sich an.
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:08
      Highlight @Lorent Patron Wer ist der Gegner? Der VPN Provider?
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 18:52
      Highlight satizfaction, die "Gegner" sind in diesem Kontext alle Gegenübers, denen du nicht vertrauen kannst oder willst. Warum sollte man einem käuflichen VPN-Provider vertrauen?

      Ein Mittelsmann wird nicht vertrauenswürdiger, indem er behauptet, dass er deine Daten schützt. Im Gegenteil. Deine Daten haben einen Preis. Jeder, der bereit ist, mehr zu zahlen (oder mehr Druck auf ihn auszuüben) als du, der wird deine Daten kaufen oder erpressen können.

      Die Zuverlässigkeit des Systems nimmt ab, wenn man es mit einem fehleranfälligen Element erweitert.
      2 2 Melden
  • TheMan 25.09.2016 15:42
    Highlight Wie sollte man bei Threema mitlesen können?
    1 6 Melden
    • demokrit 25.09.2016 16:33
      Highlight Über Backdoors auf Geräteebene.
      13 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:33
      Highlight TheMan: Zum Beispiel indem man Threema (=Single Point Of Failure) zur "Kooperation" zwingt. Kein grosses Problem in diesem Fall, weil die Threemas Architektur geradezu zu solchen Angriffen einlädt. Es gäbe noch zahlreiche andere Möglichkeiten.

      Zu glauben, mit Threema sei man geschützt, ist nur eine trügerische Sicherheit.

      Besser sich in Unsicherheit wissen als in (be-trügerischer) Sicherheit glauben.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:09
      Highlight Lorent Patron Es kommt immer auf den gewünschten Anonymitätslevel
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 18:11
      Highlight @Lorent Patron Es kommt immer auf den gewünschten Anonymitäts Level an. Für Whistleblower usw. gibt es TorChat.
      2 0 Melden
  • kleiner_Schurke 25.09.2016 15:40
    Highlight Jetzt fühl ich mich sicher!
    15 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 15:39
    Highlight Und einmal mehr zeigt sich wie gefährlich die direkte Demokratie ist.

    Diese Mehrheitsdiktatur im Zusammenhang mit einem mehrheitlich geistig minderbemittelten und ungebildeten Volk führt zu den fragwürdigsten Entscheidungen.

    Sei es nun das NDG, die Prohibition oder unsere Gesetze und Regelungen für jeden noch so kleinen Blödsinn.

    Freiheit oder überhaupt Freiräume existieren längst nicht mehr in diesem Land und es scheint den meisten zu gefallen.

    Das ist keine Gesellschaft und kein politisches System dem ich angehören will und werde.
    64 20 Melden
    • DerTaran 25.09.2016 16:33
      Highlight In anderen Demokratien und in Diktaturen entscheiden Eliten oder sogar Individuen alleine, das ist nicht besser. Wir wurden wenigstens gefragt.
      Nenn mir eine andere Staatsform, die das NDG abgelehnt hätte. Genau, keine Einzige, ausser die Anarchie, aber die hat andere Probleme.
      8 8 Melden
    • Fafnir 25.09.2016 16:38
      Highlight Die Inteligenz des Einzelnen sinkt mit der Masse. Ist leider so.
      6 2 Melden
    • exeswiss 25.09.2016 16:54
      Highlight schlussendlich wärs nicht draufangekommen, weil sich die bürgerlichen in die hosen gemacht hätten und sich im parlament eine mehrheit gefunden hätte, die das gesetz angenommen hätte, auch ohne volk.
      2 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 18:30
      Highlight Ich finde, du sagst das etwas krass und beleidigend, PLOmaha90:

      "Diese Mehrheitsdiktatur im Zusammenhang mit einem mehrheitlich geistig minderbemittelten und ungebildeten Volk führt zu den fragwürdigsten Entscheidungen."

      Man kann diesen Sachverhalt auch mathematisch beweisen, ohne jemandem vor den Kopf zu stossen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Condorcet-Jury-Theorem

      Letztlich bedeutet es, dass Bildung entscheidende Voraussetzung für jede gesunde Demokratie ist. Jede Demokratie versagt, wenn es dem Volk an Sachverstand mangelt.

      Indem man bei Bildung spart, untergräbt man die Demokratie.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 20:56
      Highlight @ der Taran

      Richtig, es ist da nicht besser, aber auch nicht zwingend schlechter.
      Schwierig zu sagen ob das NDG anderswo abgelehnt worden wäre.

      Jedoch wird solch eine Initiative nur von manipulierten Volksgruppen durchgewunken.

      Auch andere oben genannte Regelungen sind völlig sinnlos wie uns die Geschichte gelehrt hat. Gerade im Bereich der Prohibition. So etwas wird nur von einer bildungsfernen Gesellschaft befürwortet.

      Nicht Anarchie, Anomie. Die grenzenlose Freiheit ist das einzig Richtige, gerade weil wir nicht zu 100% wissen, was wir auf diesem Planeten überhaupt tun (sollen).
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 21:00
      Highlight @ Lorent Patron

      Du hast vollkommen Recht und es soll auch beleidigend sein. Denn letztendlich kann die dumme Masse direkt über mich und mein Leben bestimmen.

      Und dagegen werde ich weiterhin aktiv rebellieren solange ich lebe.
      3 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 22:19
      Highlight PLOmaha90: Ich freue mich, dass es noch Leute gibt, die für eine bessere Welt rebellieren.

      Aber wenn du aus einer schwachen Position heraus rebellierst, dann musst du sehr genau auf deine begrenzten Kräfte achten, so dass du mit möglichst wenig Energie die grösstmögliche Wirkung erzielst. Sonst rebellierst du gegen Windmühlen und verschwendest deine Kraft.

      Als ursächlich diagnostizierst du die Dummheit der Masse. Also müsste man die Masse lehren.

      Damit die überhaupt etwas lernen wollen, müssten sie doch erst ihre Dummheit einsehen. Da wirken aber Beleidigungen eher kontraproduktiv, oder?
      1 2 Melden
    • DerTaran 26.09.2016 07:47
      Highlight Die Bildung in der Schweiz ist tatsächlich eine Katastrophe. Man lernt in der Sek gerade genug um ein guter Angestellter zu sein.
      Aber die Aroganz von PLOmaha90 zu glauben, das nur die eigene Meinung richtig ist und alle anderen dumm sind ist ungeschlagen. Menschen wie PLOmaha90 haben in der Vergangenheit immer bewiesen, dass wenn sie an der Macht sind noch viel schlimmeres passiert als das NDG, schliesslich muss muss man, durch Überwachung, die Dummen von der Macht fernhalten.
      Demokratie ist eben trotzdem die beste aller Staatsformen, niemand behauptet sie ist optimal.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 16:03
      Highlight @ Patron

      Die Dummheit ist nur ein Faktor, des weiteren wäre da Bequemlichkeit und Ignoranz.
      Natürlich Eigenschaften die auch mir nicht fremd sind ;) Und somit bin auch ich ein aktiver Teil dieser abartigen Gesellschaft.

      Nur, wenn mich jemand in meiner Freiheit so extrem einschränkt wie es unsere Regierung schon seit Jahrzehnten tut, dann will ich die Personen, die hinter diesen Machenschaften stecken nicht belehren, sondern bekämpfen.

      Auch wenn es Energieverschwendung sein sollte.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 16:11
      Highlight @ Der Taran

      Nur weil ich die Masse als dumm bezeichne, heisst das nicht, dass ich meine Meinung als einzig richtige darstelle.

      Der Punkt ist doch der, dass die Meinung der Masse, mein Leben aktiv auf negative Art und Weise beeinflusst.

      Menschen wie ich? Bedaure, aber anhand weniger Zeilen kannst du mich kaum mit ehemaligen Machthabern gleichsetzen.
      Und wenn du meine Zeilen ernst nehmen würdest, dann wirst du verstehen, dass Menschen wie ich , niemals nach Macht streben würden.

      Demokratie ist die einzige Staatsform, die wir hier kennen, aber bestimmt nicht die Beste.
      2 1 Melden
  • demokrit 25.09.2016 15:30
    Highlight Abstimmungsausgang im Sinne der Staatsräson?
    22 5 Melden
  • zombie woof 25.09.2016 15:27
    Highlight Adieu Freiheit
    84 19 Melden
    • AJACIED 25.09.2016 16:37
      Highlight Jaja übertreib mal nicht. Ab jetzt ein schwarz Maler oder was🙈😂😂
      5 9 Melden
    • zombie woof 25.09.2016 18:15
      Highlight Ajacied, ich bin kein Maler, auch kein schwarzer Maler und auch kein Pessimist. Und es heisst Schwarzmaler.
      8 4 Melden
  • lily.mcbean 25.09.2016 15:27
    Highlight Moll. Ganz toll gemacht. Super.
    Heute haben die schweizer Bürger freiwillig Rechte abgegeben die wir NIE wieder zurückbekommen werden. Ich weiss das viele die "ich habe nichts zu verbergen" Keule schwingen, aber ich persönlich finde dieses Gesetz ist eine Einschränkung für unsere Freiheit und ausserdem das Resultat einer vollkommen übertriebenen Panikmache.
    Kommt noch dazu das sehr warscheinlich eher ältere Semester Ja gesagt haben die dafür eher anfällig sind, wie meine Oma, und ausserdem sowieso wissen das sie nicht allzu lange damit leben müssen.
    Mol. Danke. Ganz toll gemacht!
    143 12 Melden
    • Maragia 25.09.2016 15:51
      Highlight Dir steht es frei auszuwandern, aber Moment mal, da sieht es ja nicht besser aus.
      18 68 Melden
    • Fafnir 25.09.2016 16:40
      Highlight @Maragia
      Du meinst wohl ganz nach dem Motto. "Geh doch nach drüben!"
      Ja genau...
      17 1 Melden
  • Suzan_77 25.09.2016 15:19
    Highlight Und wieder mal: Der Mensch lernt nichts aus der Geschichte! Schüre oder erwecke unbegründete Ängste und die Menschen legen sich nur allzu gerne selbst an die Leine! Jedem der ja gestimmt hat empfehle ich den Film Staatsfeind Nr. 1! Von wegen: wer nichts tut hat nichts zu befürchten!
    78 11 Melden
    • ThePower 25.09.2016 17:21
      Highlight Genau, toller Film. Werde ich mir wohl heute zur "Feier"des Tages mal wieder reinziehen. Empfehle ich auch allen Befürwortern des NDG.
      10 1 Melden
    • Lichtblau 25.09.2016 18:20
      Highlight Auch wenn ich jetzt nicht der grosse Outcast bin, gibt es doch einiges, das ich für mich behalten möchte. Wer geht's nicht so, wenn er ein Leben führt, das diesen Namen verdient? Zudem fühle ich mich massiv an die Stasi erinnert, die vom Westen damals einhellig als das absolut Böse bezeichnet wurde. Alles vergessen?
      8 1 Melden
  • Tom Garret 25.09.2016 15:14
    Highlight Nach all den Terroranschlägen in der Schweiz die man bisher nicht verhindern konnte der richtige Schritt. Endlich werden wir sicher sein!
    75 44 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 15:36
      Highlight Haha
      30 3 Melden
    • exeswiss 25.09.2016 19:16
      Highlight absolut korrekt! (╯°□°)╯︵ ┻━┻
      3 1 Melden
    • Tom Garret 26.09.2016 02:28
      Highlight 44 mal Ironie nicht verstanden? Hoffe es :-)
      3 0 Melden
  • Lord_ICO 25.09.2016 15:10
    Highlight Aus der Vergangenheit nichts gelernt, sehr gut gemacht schweizer Volk. #schnüffelstaat
    112 19 Melden
  • humpfli 25.09.2016 15:02
    Highlight Seid doch froh so werden SVP-Wähler überwacht ;)
    76 8 Melden
    • mrmikech 25.09.2016 19:17
      Highlight Und die Überwacher sind meist SP-Wähler?
      0 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 14:49
    Highlight (╯°□°)╯︵┻━┻
    57 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 14:43
    Highlight Jetzt kann man wieder mal einpaar 100 Millionen in IT-Projekte verlochen, die am Schluss nie richtig funktionieren.
    101 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:41
      Highlight Die Überwachungstechnologie kann man sich günstig bei den Chinesen (zB. Huawei) und Amis (zB. Cisco) besorgen, die ja bereits heute schon den Grossteil der kritischen CH-Netz-Intrastruktur liefern. Sowohl die amerikanischen und erst recht die chinesischen Überwachungstechniken sind weltweit im Einsatz und haben sich auch im praktischen Einsatz (zB. im Iran, Saudi-Arabien, USA, China etc.) bereits vielfach bewährt.
      3 3 Melden
  • Kstyle 25.09.2016 14:42
    Highlight Vieleicht beginnen die leute auch wieder briefe zu schreiben oder wurde das briefgeheimniss auch gekippt? Fänd ich ziemlich lustig. Wen du nicht willst das du ausspioniert wirst schreibst du wieder briefe;-)
    77 7 Melden
    • Failai 25.09.2016 14:56
      Highlight Post darf ja auch geöffnet werden 👍🏼
      37 4 Melden
    • Matrixx 25.09.2016 15:39
      Highlight Nein. Wenn du nicht willst, dass du ausspioniert wirst, stehst du vor eine Person hin, nimmst einen Zettel, schreibst etwas auf, während dem liest die andere Person und sobald du fertig geschrieben hast, verbrennst du den Zettel.

      Gespräche auf Strassen oder sonstwo können legal abgehört werden und Briefe dürfen geöffnet werden.
      20 2 Melden
    • Lichtblau 25.09.2016 18:31
      Highlight Noch sicherer ist es, wenn du den Zettel, nach dem er gelesen wurde, wieder an dich nimmst und ihn verspeist. Denn merke: Der Spitzel wird sich sagen, wo Rauch ist, ist auch Feuer.
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 14:41
    Highlight Alle habens glaube ich verstanden...Watson hat etwas gegen das neue Gesetz. Offenbar ist aber eine überwältigende Mehrheit für dieses Gesetz, weil sie genau wie ich auch der Meinung sind, dass dadurch mehr Sicherheit garantiert wird und es keine zusätzlichen Einschränkungen gibt. Also who cares. Die Frage ist, WARUM stört euch das, wenn jemand einen Teil eurer Daten sieht?
    61 192 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.09.2016 14:49
      Highlight Das Gesetz bringt nichts. Man sehe die Staaten wie Frankreich die mit dem Ausnahmezustand regiert werden trotzdem haben sie Terroranschläge. Ausserdem sind wir gar nich auf dem Radar der Terroristen da wir keine Auslandseinsätze in den betroffenen Regionen führen. Es dient nur der Datensammelwut und Massenüberwachung im Weltnetz.
      135 19 Melden
    • Hypnos 25.09.2016 14:52
      Highlight Überwachung für mehr sicherheit ist wie ein medikament dessen wirkung nicht erwiesen ist, jedoch viele schädliche nebenwirkungen hat. Lesen sie die hunderten von studien aus verschiedenen ländern oder auch globale studien, wenn sie danach ihre stimme nicht bereuen melden sie sich wieder
      68 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 14:54
      Highlight Schätzli das ist ein Schritt Richtung Überwachungsstaat, mit Sicherheit hat das wenig zu tun...
      95 16 Melden
    • Failai 25.09.2016 14:55
      Highlight es stört Leute, weil es in diesem Land zu unseren Grundrechten gehört eine Privatsphäre zu besitzen ;)
      73 7 Melden
    • slashinvestor 25.09.2016 14:59
      Highlight "dass dadurch mehr Sicherheit garantiert wird"

      Baahahhahahaa.... Und die Kuh springt über den Mond. Das fundamentales Problem ist das es nicht für Terrorismus verwendet wird. Sondern für andrer Sachen.

      http://www.mintpressnews.com/police-using-controversial-patriot-act-authority-everyday-cases-civil-liberties-group/198408/

      Da werden sie sehen es wird ganz anders verwendet. Aber naja "mehr Sicherheit gegen die Bösen Bösen Terroristen."
      44 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 15:09
      Highlight PabloEscobar: Von hast du denn Angst? Oder ab heute weniger Angst?
      29 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.09.2016 15:15
      Highlight Die Frage bleibt nach wie vor: WARUM müssen unsere Daten durchgesehen werden um mehr Sicherheit garantieren zu können? Wieviel mehr Sicherheit wird damit garantiert?
      41 4 Melden
    • Fabio74 25.09.2016 15:29
      Highlight Weil mein Privatleben mir gehört und nicht dem Staat. Aus Fichenskandal nichts gelernt?
      51 2 Melden
    • klock 25.09.2016 15:30
      Highlight Was 'DJ_Terror' sagt. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe legitimer Gründe, Geheimnissträger zu sein, etwa Geschäftsgeheimnisse, Forschungsentwicklungen, investigative Recherchen. Des Weiteren sind die gesammelten Daten Geld wert und die Nähe des ND zur viel zu wenig ausgeleuchteten Branche des elektronischen Marketings ist heute schon nicht zu leugnen. Schützenswert für den ND ist lediglich das Establishment, die Daten gewöhnlicher Leute verschwinden durch dunkle Kanäle zu den selben Leuten, die mittels dubioser Anrufe zu vorgeblichen Versicherungsfragen oder Kosmetikangeboten Daten abgreifen
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    • smoe 25.09.2016 15:41
      Highlight 1. Eine überwältigende Mehrheit, die der Meinung ist, dass durch dieses Gesetz mehr Sicherheit garantiert wird, bedeutet nicht, dass dadurch mehr Sicherheit garantiert wird.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_populum

      2. Niemand muss sich, wie du forderst, rechtfertigen, warum sie keinen willkürlichen Zugriff auf ihre Daten wollen. Es wäre an den Befürwortern gewesen, aufzuzeugen, inwiefern Massenüberwachung signifikant mehr Sicherheit bringt und einen Eingriff in die Privatsphäre rechtfertigt.

      Ich wünschte mir, das Volk würde von ihren Politkern mehr Empirie statt Rhetorik einfordern.
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  • Triple 25.09.2016 14:38
    Highlight Fehlentscheidung, schade hat sich das Volk für so dumm verkaufen lassen!!
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.09.2016 16:59
      Highlight Hmm. Fehlentscheidungen gibt es nicht.

      Wenn man sich zu Rechtsstaat und Demokratie bekennt, bekennt man sich auch zum Konsens, dass Volksentscheide und Gerichtsentscheide immer richtig sind (auch wenn sie mal falsch liegen).

      Wenn nun aber immer mehr Leute empfinden, dass Volksentscheide und Gerichtsurteile zunehmend Fehlentscheide sind, dann geht letztlich dieser Basiskonsens flöten. Damit ginge dann auch die Demokratie und der Rechtsstaat unter. Demokratie verkommt dann zur Dekoration zur Unterhaltung des Pöbels.
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