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Das Hauptargument der Befürworter: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien und das Klima muss geschont werden. Bild: KEYSTONE

Die Befürworter der Energiestrategie haben weiterhin die Nase vorn



Die Befürworter der Energiestrategie 2050 haben gemäss einer Onlineumfrage weiterhin die Nase vorn. 55 Prozent würden Ja oder eher Ja stimmen, abgelehnt würde die Vorlage, über die am 21. Mai abgestimmt wird, von 42 Prozent. Drei Prozent haben sich noch nicht festgelegt.

Die Umfrage bestätigt damit weitgehend jene vor zwei Wochen: Damals hatten sich 56 Prozent für das Energiegesetz ausgesprochen und 42 Prozent waren dagegen. In der SRG-Umfrage waren sogar 61 Prozent der Stimmberechtigten dafür und nur 30 Prozent bestimmt oder eher dagegen.

Nun würden gemäss der am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage von Tamedia 47 Prozent das Energiegesetz annehmen und acht Prozent eher Ja stimmen, wie Tamedia am Freitag mitteilte. Nein würden 35 Prozent stimmen, eher Nein sieben Prozent.

Hauptargument der Befürworter ist, dass die Zukunft erneuerbaren Energien gehört und das Klima geschont werden soll. Mehr als drei von fünf Befragten äusserten sich in diesem Sinn. 16 Prozent argumentierten mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie.

Auf der Seite der Gegner stossen sich gemäss der Umfrage 37 Prozent der Befragten daran, dass das Gesetz die bewährte und sichere Energieversorgung der Schweiz zerstöre. 23 Prozent gehen von einer massiven Verteuerung der Stromnutzung aus. Ein knapper Fünftel argumentierte, dass der Staat mit drastischen Massnahmen dazu zwinge, den Energieverbrauch praktisch zu halbieren.

Die Umfrage war am 24. und 25. April online. Die bereinigten Daten wurden für die Analyse nach demografischen, geografischen und politischen Variablen gewichtet. Die Resultate der Befragung stützen sich auf 10'423 Teilnehmende aus der Deutschschweiz, 1422 aus der Romandie und 415 aus dem Tessin. Der maximale Stichproben-Fehlerbereich wird mit plus/minus 1,3 Prozentpunkten angegeben. (viw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 30.04.2017 06:52
    Highlight Highlight Was geschieht, wenn die Richtwerte nach den Artikeln 2 und 3 des Energiegesetzes nicht erreichbar sind? Die Schweiz soll doch eigenständig entscheiden, welche Schritte wann gemacht werden sollen, um den Energieverbrauch zu senken respektive wie die erneuerbaren Energien zu fördern sind. Die Vorgaben in diesen beiden Artikeln sind zu stringent und unflexibel. Es werden damit Illusionen geweckt wie bei der Alpeninitiative.
  • Regas 28.04.2017 22:40
    Highlight Highlight @Watson Danke für das schöne Bild. Der Windpark Nufenen liefert im Jahr 10Gwh Strom. Das KKW Gösgen 6000Gwh. Also gleich viel wie 600 solche Anlagen. Das währen dann also 2400 Windräder. Die Windmühlen liefern diese Energie in 1200 - 1500 Std von 8000h im Jahr. Um Bandenergie zu erhalten müssten also, ohne die Verluste zu berücksichtigen, zusätzlich noch 6 Speicherwerke wie Linth - Limmern, gebaut werden. Die Atom Doris lügt uns an mit ihren 1000 Windrädern, die ohnehin nicht gebaut werden.
  • BrigitteL 28.04.2017 09:18
    Highlight Highlight Schön, dass so viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für saubere und erneuerbare Energie aus der Schweiz einstehen und sich nicht von den weinerlichen Fake News der Gegner einschüchtern lassen. Es gibt keine Alternative zur Energiestrategie 2050, ausser neuen AKWs oder zweifelhaften Stromangeboten aus dem Ausland.
  • infomann 28.04.2017 08:45
    Highlight Highlight Freut mich und danke an alle Befürworter.
    Wir sind doch nicht ein rückständiges Volk und wollen Verantwortung für die Zukunft übernehmen.Schön dass die Mehrheit die Tricks von Rösti und Co.durchschaut.
  • Tom B. 28.04.2017 08:23
    Highlight Highlight Drei Wochen VOR der Abstimmung kann noch jede Meinung kippen. Wenn der Schweizer merkt, dass die Subventionen aus seinem Portemonnaie kommen, dann Tschüss ES2050.
  • Posersalami 28.04.2017 07:52
    Highlight Highlight Na dann müssen die Leute ja nur noch Abstimmen gehen!
  • andrew1 28.04.2017 07:40
    Highlight Highlight Typische wohlstandskrankheit die energiewende. Nur weil man in der schweiz etwas geld hat müssen jetzt x milliarden ohne wirklichen gegenwert rausgehauen werden. Wegen etwas macht es ja die restliche welt auch nicht. Damit sabotieren wir nur die wirtschaft, senken den wohlstand und schränken die freiheit ein. Sich unnötig und künstlich selbst quälen im prinzip.
    • Radesch 28.04.2017 08:10
      Highlight Highlight Ich glaube da meldet sich einer Freiwillig für das Atommüll-Endlager. Vielen Dank! 👏🏻👍🏻
    • FrancoL 28.04.2017 08:30
      Highlight Highlight Ja @Radesch; Zuerst gehört andrew1 verbindlichen Dank für die die Uebernahme von Atommüll. Diesen Atommüll kann er bestens mit dem Müll den er geschrieben hat verbuddeln und über dessen sichere Verwahrung hüten.
      Dann könnte man ihm für diese Entsorgung einige Geographiestunden bezahlen, damit der die restliche Welt besser kennen lernt.
    • Kommemtar 28.04.2017 08:31
      Highlight Highlight stimmt! ich überweise auch lieber jedes Jahr ca. 10 Milliarden nach und Russland oder an den Persischen Golf... Dort wird das Geld gebraucht um die Demokratie zu stärken, die persönliche Freiheit auszubauen und für den UMWELTSCHUTZ!
      *ironie off*
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  • Kommemtar 28.04.2017 07:26
    Highlight Highlight "Daten wurden für die Analyse nach demografischen, geografischen und politischen Variablen gewichtet"

    Welches Kriterium wurde wie stark gewichtet?
    Auf welchen Portalen wurde die Umfrage durchgeführt?

    Gibt es irgendwo einen Link zur genauen Auswertung?
    Ich habe auf die schnelle nichts gefunden...

    • Kommemtar 28.04.2017 08:32
      Highlight Highlight @Team Watson die Fragen wären eigentlich an euch gerichtet...
    • Daniel Caduff 28.04.2017 08:49
      Highlight Highlight Durchgeführt wurde diese Umfrage online, auf allen Tamedia Portalen (tagi, 20min, bund).

      Auf Tagi.ch konnte man den Politologen Fragen dazu stellen. Ich habe sie genau nach der Gewichtung, bzw den Rohdaten gefragt... Das geben sie leider nicht bekannt, weil das ihr USP ist. Hier die Antworten auf die Fragen: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58fdaee7ab5c374f8d000001

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