Schweiz
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Joos Sutter, Vorsitzender der Geschaeftsleitung von Coop und Leiter Direktion Retail, beantwortet Fragen der Journalisten an der Bilanzmedienkonferenz in Muttenz, am Dienstag, 23. Februar 2016. Die Coop-Gruppe konnte einen Jahresgewinn von 416 Millionen Franken erwirtschaften. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop: Etwa sooo viel weniger Umsatz hat Coop vergangenes Jahr gemacht.
Bild: KEYSTONE

Einbruch um 11 Prozent: Coop verdiente vergangenes Jahr 54 Millionen weniger

23.02.16, 11:27 23.02.16, 11:55


Der Detailhändler Coop hat im vergangenen Jahr nicht nur weniger Umsatz, sondern auch deutlich weniger Gewinn gemacht. Der starke Franken sowie der Druck auf die Preise machen Coop zu schaffen. Zudem hat Coop ausserordentliche Gelder an die Pensionskasse gezahlt.

Der Jahresgewinn liegt mit 416 Millionen Franken um 54 Millionen Franken tiefer, wie Coop am Dienstag mitteilte. Den Einbruch um über 11 Prozent begründet das Unternehmen mit einer ausserordentlichen Arbeitgebereinlage von rund 60 Millionen Franken an die Pensionskasse Coop.

Der Betriebsgewinn (EBIT) fiel um rund 13 Prozent auf 716 Millionen Franken. Der Gruppenumsatz sank auf 26.9 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 4.4 Prozent. Bereits im Januar hatte Coop einen tieferen Umsatz in dieser Grössenordnung angekündigt.

Zufrieden zeigt sich Coop mit der Entwicklung im Grosshandel und der Produktion, wo etwa die Ergebnisse des Fleisch- und Lebensmittelverarbeiters Bell sowie die Transgourmet-Gruppe eingerechnet werden. Im Detailhandel, dem Herzstück der Gruppe, machten sich hingegen die Preisabschläge sowie tiefere Benzinpreise bemerkbar. Beide Effekte belaufe sich gemäss Coop auf 600 Millionen Franken. (sda/cma)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 25.02.2016 07:26
    Highlight
    Migros und Coop: Von Jägern zu Gejagten! (2)

    Die vielen Gross-Einkaufszentren mit ihrer tiefen Flächenproduktivität und das riesige Sortiment mit den hohen Bewirtschaftungskosten sind heute ein Klotz am Bein der beiden Grossverteiler.
    2 0 Melden
  • Schneider Alex 25.02.2016 07:25
    Highlight
    Migros und Coop: Von Jägern zu Gejagten! (1)

    So wie Migros und Coop vor Jahrzehnten der Schreck der unabhängigen Detailhändler waren, so sind Aldi und Lidl heute die harten Konkurrenten der beiden Kolosse. Ihre Discountpreise sind zum grössten Teil auf ihr Logistik-, Laden- und Sortimentskonzepts zurückzuführen. Ihre diesbezügliche Strategie ist effizient und klar auf die Hauptbedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Migros und Coop haben sich im Lauf der Zeit einen grossen Rucksack an Fixkosten aufgeladen.
    1 0 Melden
  • WC-Entchen 23.02.2016 13:31
    Highlight Das isch mir gliich, ich bin es Migrochind! 💪😊
    9 9 Melden
  • Calvin WatsOff 23.02.2016 12:20
    Highlight Coop braucht gar nicht zu jammern. Das Personal wird ausgebeutet, unterbezahlt, Folge :schlecht gelaunt, unfreundlich, teils unprofessionell. Woran liegt es? Die Führung, Leitung sprich Teppichetage.
    Coop empfinde ich als Kunde eher unsozial, Coop ist für die Reichen des Landes.
    9 4 Melden
  • Anded 23.02.2016 11:59
    Highlight An mir lag der Umsatzrückgang nicht, ich war schon vorletztes Jahr praktisch nie im Coop. ;-)
    17 4 Melden

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