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Leipzig's team celebrate after the German first division Bundesliga soccer match between RB Leipzig and 1. FSV Mainz 05 in Leipzig, Germany, Sunday, Nov. 6, 2016. Leipzig won by 3-1. (AP Photo/Jens Meyer)

RB Leipzig – ein gewöhnlicher Bundesliga-Klub? Nicht ganz, aber fast ... Bild: Jens Meyer/AP/KEYSTONE

Darum hat sich RB Leipzig gegen meinen Willen in mein Herz geschlichen

Aufsteiger RB Leipzig ist in der Bundesliga immer noch ungeschlagen und damit punktgleich mit den «Über-Bayern». Endlich ist die Bundesliga wieder spannend. Das grosse Dilemma: Ansteckender Spass-Fussball vs. skrupellose Kommerz-Führung.



Ich mag den FC Chelsea nicht. Im Juli 2003 kaufte der russische Milliardär Roman Abramowitsch den englischen Traditionsklub. Rund zwei Milliarden hat er seither in die «Blues» gesteckt – und Geld schiesst Tore. Abramowitschs Kohle hat dem FC Chelsea vier Meister-, ein Europa-League- und ein Champions-League-Titel beschert. Dafür ist die Seele des Vereins, die Tradition, auf der Strecke geblieben. 

epa04136238 Chelsea owner Roman Abramovich applauds during the English Premier League soccer match between Chelsea FC and Arsenal FC at Stamford Bridge in London, Britain, 22 March 2014. Chelsea won 6-0.  EPA/ANDY RAIN DataCo terms and conditions apply. http://www.epa.eu/files/Terms%20and%20Conditions/DataCo_Terms_and_Conditions.pdf

Roman Abramowitsch: Sein Investment hat leider Schule gemacht. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Deshalb mag ich auch die anderen neureichen Klubs, die mit Geld nur so um sich schmeissen, nicht. Manchester City ? Wäh! Paris St-Germain? Mon Dieu! Ja, ich mag nicht einmal mehr Manchester United, seit sich dort die Glazer-Family aus den USA eingenistet hat und wahnwitzige Transfers (Stichwort: Angel Di Maria, Paul Pogba) ermöglicht.

Doch am wenigsten mochte ich RB Leipzig. Mochte? Wieso jetzt plötzlich Vergangenheitsform? Ich muss ausholen ...

epa05533715 Leipzig's head coach Ralph Hasenhuettl before the German Bundesliga soccer match between RasenBallsport Leipzig and Borussia Dortmund in Leipzig, Germany, 10 September 2016.  EPA/SEBASTIAN KAHNERT (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION - Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match)

Trainer Ralph Hasenhüttl rockt mit RB Leipzig die Bundesliga.  Bild: EPA/DPA

Ich mochte RB Leipzig vor allem wegen der Skrupellosigkeit des Red-Bull-Konzerns nicht. Da kauft ein milliardenschwerer Brausegetränkehersteller das Liga-Startrecht eines Leipziger Fünftligisten, um sich so Zugang zum noch milliardenschwereren Fussballgeschäft zu erschleichen, um einen Retortenverein mit grossem finanziellen Aufwand an die Bundesliga-Spitze zu hieven. 

Keine Millionen-Schleuder

Klub-Mäzen Dietrich Mateschitz hat seit der Vereinsgründung 2009 unzählige Brause-Millionen in den Verein gebuttert. So konnten vor der Saison rund 50 Millionen Euro in neue Spieler investiert werden. Für einen Aufsteiger eher ungewöhnlich.

An der Legalität des Beginns des beispiellosen Aufstiegs bestehen bis heute berechtigte Zweifel, an der Zielsetzung der Verantwortlichen nicht im Geringsten. RB Leipzig ist ein reiner Werbeverein und dient ausschliesslich dazu das Aufputschgetränk mit dem künstlich-süssen Geschmack noch bekannter zu machen. So was kann man doch nicht mögen! Richtig! Und das mag ich noch immer nicht.

Und trotzdem hat sich in den letzten Wochen bei mir so etwas wie Sympathie für RB Leipzig breit gemacht. Gegen meinen Willen, ich schwör's. Aber den Fussball, den die Leipziger in der Bundesliga momentan zeigen, den muss man irgendwie einfach mögen. 

Die Tabellenspitze der Bundesliga

Image

bild: screenshot srf

Der flexible, temporeiche, aufsässige, ansteckende Angriffsfussball, den Trainer Ralph Hasenhüttl spielen lässt, erinnert an das Borussia Dortmund von Jürgen Klopp zu dessen besten Zeiten. Ein Haufen junger Wilder verschreibt sich mit Leib und Seele dem zügellosen Offensiv-Fussball. Dabei zuzuschauen macht einfach Spass, Brauseklub hin oder her. 

Hinzu kommt, dass Leipzig im Gegensatz zu vielen Traditionsvereinen in Deutschland, England oder sonstwo seriös wirtschaftet. RB hat einen Masterplan, der nichts dem Zufall überlässt. Es wird nicht mit Geld um sich geworfen. Verpflichtet werden ausschliesslich hoffnungsvolle, junge Talente, die allerdings auch ihren Preis haben. Kommt es dabei aber zu einem Wettbieten, macht der Retortenklub nicht mit. Wie bei Breel Embolo, den man im Sommer zu Schalke 04 ziehen liess, weil die Ablösesumme die eigenen Vorstellungen bei Weitem überschritt.

Alles Kommerz!

Ist Leipzig also wirklich so viel schlimmer als die Schalkes, Dortmunds oder Liverpools dieser Welt? Ist Red Bull so viel schlimmer als VW, Bayer, Audi, Gazprom oder all die Premier-League-Investoren? Immer wieder erwische ich mich in letzter Zeit, wie ich mir diese Fragen stelle. Die Antwort lautet: Jein. Einerseits haben sich die sogenannten Traditionsklubs ja auch komplett dem Kommerz verschrieben. Ich denke da an Werbetouren nach Asien oder in die USA, an immer höhere Fernsehgelder oder vorangetriebene neue Champions-League-Formate.

Klar, am Ende bleibt Leipzig der auf dem Reisbrett entstandene Retortenverein ohne Tradition. Aber dennoch freue ich mich derzeit mehr, dass die Bundesliga dank Leipzig nach knapp einem Drittel so spannend ist wie schon lange nicht mehr und die Bayern endlich wieder einen neuen Herausforderer haben. Mist, ich bin schwach geworden ...

LEIPZIG, GERMANY - DECEMBER 13:  Mascot Bulli of Leipzig with Christmas cap during the Second Bundesliga match between RB Leipzig and FSV Frankfurt at Red Bull Arena on December 13, 2015 in Leipzig, Germany.  (Photo by Karina Hessland/Bongarts/Getty Images)

Maskottchen Bulli werde ich nie mögen! Bild: Bongarts

P.S. Wie steht es eigentlich um die Akzeptanz von RB Leipzig? Das Stadion ist bei jedem Spiel ausverkauft. Vor allem ältere Leute und Familien, die mit dem Fussball im Osten nicht nur gute Erfahrungen gemacht haben, sind unter den durchschnittlich 41'191 Zuschauern. Hier können sie ohne Angst vor Hooligans und Krawalltypen ins Stadion gehen. Ein Fakt, der so manch anderem Klub zu denken geben sollte.

Dreimal Leipzig ... Diese Klubs wurden schon deutscher Meister

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    Alle Leser-Kommentare
  • zg1967 09.11.2016 13:59
    Highlight Highlight An den Kommentaren und an diesem Bericht kann man einfach sehen, dass RB jetzt schon (von den meisten) akzeptiert wurde. Es ist einfach traurig wie "das Produkt", wie ich es nenne, jetzt schon euch blenden konnte und ihr es noch verteidigt. Das Proukt darf nie, nie, nie zur Normalität werden sonst hat Matesch*** sein Ziel erreicht und kann seelenruhig weiter seine Brause auf Kosten des Fussballs Werbung machen.

    Nein zu RB! www.nein-zu-rb.de/

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    • Cityslicker 09.11.2016 23:17
      Highlight Highlight Traurig finde ich vor allem, wen manche (offenbar auch du) bei meinungsverschiedenheiten kein Limit in der Auseinandersetzung kennen. In deinem verlinkten Video wird mal eben ein gegnerischer Fan entfuhrt, verprügelt, gefoltert (Waterboarding), schön untermalt mit verbalen entgleisungen ("wir wollen euch baumeln sehn" etc). Geht's vielleicht auch. e nummer
  • Gbzh 08.11.2016 09:16
    Highlight Highlight Was hier komischerweise überhaupt nicht diskutiert wird ist der regionale Fakt. Deutschland schon ganz lange wiedervereint, bis auf den Fussball zumindest. Das finde ich total ungerecht. Red Bull (ich habe in meinem Leben so ca. 5 gekauft) gibt einer ganzen Region wieder Spitzenfussball, ein Stadion, Jugendförderung usw. Das macht für mich den Unterschied aus. Dass sie guten Fussball spielen, ist ja auch nocht nett.
  • piedone lo sbirro 08.11.2016 09:00
    Highlight Highlight nicht nur chelsea, man city und psg schmeissen mit millionen um sich, sondern auch bayern, juve und alle andern die langfristig erfolg haben wollen sind dazu verdammt.

    hauptschuld an der kommerzialisierung des fussballs sind nicht die clubs oder abramovich sondern die fifa die unter blatter diese entwicklung zugelassen und gefördert haben!
    gazprom unterstütz nicht nur clubs wie chelsea und schalke, sondern ist auch einer der haupt sponsoren der uefa champions league - genau hier hört die romantik im fussball auf und genau hier beginnt die zwei klassen gesellschaft in diesem sport.
    • Kyle C. 08.11.2016 11:33
      Highlight Highlight Ich gebe dir in jedem Punkt Recht. Das Problem ist, dass auch im Fussball eine weitgehend freie Marktwirtschaft herrscht. Der Club ist auch "nur" ein Arbeitgeber. Wie regulieren wir den Fussball? Nur positive Bilanzen, Financial Fairplay rigoros umsetzen, Lohnregulierungen, TV-Rechte fair verteilen, Sponsoring kontrollieren etc. Hört sich alles gut an, aber wie weit soll/darf man in die Geschäftstätigkeiten eines privaten (!)Unternehmens eingreifen? So einfach ist das nicht. Und ob eine Verstaatlichung des Fussballs so viel romantischer wäre? Na ja...
  • dillinger 08.11.2016 08:45
    Highlight Highlight Die Frage ist mehr, wie lange der Höhenflug noch anhält. Das Team ist trotz der grossen Investitionen noch etwa das selbe wie vergangene Saison. Zuzüge die auch spielen sind eigentlich nur Keita und Werner. Alle anderen teuren Spieler wie Burke etc. sind eher für die Zukunft gedacht. Somit bleibt eine Mannschaft mit vielen (unter-) durchschnittlichen Buli Spielern wie Commper, Demme oder Halstenberg. Das zeigt zum einen dass Hasenhüttel einen super Job macht, aber auch, dass sich diese Mannschaft im ersten Jahr Buli kaum bereits als Bayernvergolger halten kann.
  • FCZBVB 08.11.2016 07:36
    Highlight Highlight Was ich von RB halten soll, weiss ich nicht so genau. Grundsätzlich völlig dagegen, da die Clubfarben, Logo etc einfach mal geändert wurden!

    Dass man einen Plan hinter dem ganzem sieht, wo auch nich funktioniert, regt fast schon auf.
    Dass guter Fussball gezeigt wird, darüber muss man nicht diskutieren.

    Und wenn ich einer Mannschaft zuschauen möchte, die an das Dortmund von Klopp zu den besten Zeiten erinnert, dann schaue ich ganz klar ein Spiel vom Tabellenersten in der PL. :)
  • Jason84 08.11.2016 05:18
    Highlight Highlight Also mal ehrlich:
    Dortmund wird an der Börse gehandelt.
    Was ist Wolfsburg ohne VW?
    Was ist Leverkusen one Bayer? (die dürfen das sogar im Namen tragen)
    Was ist Hoffenheim ohne den Hopp?
    Was ist der HSV ohne den Kühne?

    jaja... aber RB Leipzig ist der Teufel, schon klar....
    • Le_Urmel 08.11.2016 08:53
      Highlight Highlight Nun Bayer hiess schon immer Bayer seit 1908, weil es sich um eine sogenannte Betriebssportmannschaft handelt, die von unten nach oben sich gespielt hat, wie jede andere Mannschaft auch
  • Randy Orton 08.11.2016 01:24
    Highlight Highlight Dein PS sagt viel über deine Vorstellung von Fussball und dessen Fans aus. Warst du schon einmal in einem Fussballstadion in Deutschland?
  • Texup 07.11.2016 22:37
    Highlight Highlight Clubs kaufen und Millionen reinbuttern ist das eine (Chelsea, ManCity, PSG, Hoffenheim etc.)
    Aber Clubs kaufen, die Geschichte zerstören, Farben wechseln und die ganze Historik eines Vereins zu zerstören kann nie und nimmer auch nur Ansatzweise sympatisch sein wenn man Fussball auch nur ein wenig liebt.
    • Amboss 08.11.2016 08:13
      Highlight Highlight @Texup: Äääääh, welche Historik hat RB zerstört? Das musst du mir schon erklären...

      Den SSV Markranstädt, von dem man das Startrecht für die Oberliga übernahm, gibt es immer noch.

      Und ich finde, das was Chelsea, ManCity, PSG und Konsorten machen, ist viel schlimmer.
      Den Verein so an Investoren aus aller Welt zu verscherbeln, denen es einzig darum geht, Kohle zu machen ist Verrat.
      Verrat an den Gründern und an all denen, die sich ehrenamtlich einsetzten für den Verein, denen es um Fussball, Vereinsleben und Kameradschaft ging.
    • Randy Orton 08.11.2016 11:29
      Highlight Highlight Amboss: Lepizig ist ja nicht der erste Klub den der Dosenhersteller kauft. Auch Salzburg wurde übernommen, umgekrempelt (Name, Stadion, Trikot, Wappen geändert). Dieser Entwicklung müsste ein Riegel geschoben werden, denn es kann jeden Verein treffen.
    • Kyle C. 08.11.2016 11:48
      Highlight Highlight Sind Fusionen oder amerikanisierte Clubnamen im Eishockey nicht auch Zerstörung von Historik? Ist ein Club mit 11 ausländischen Spielern auf dem Feld nicht Verrat an lokale Traditionen? Es gibt viele unromantische Aspekte. Fakt ist aber, wenn Veränderungen und Investitionen im Namen des Erfolgs passieren, vergisst jeder Fan Romantik, Tradition und Historik und feiert in der Kurve den Titel. Ist leider so. Ansonsten bleibt nur der Boykott und der Besuch des lokalen Drittligisten in der Provinz.

      Ich mag dieses Business auch nicht, aber es sind wir Konsumenten, die dieses Business fördern.
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  • jk8 07.11.2016 21:23
    Highlight Highlight Philipp Reich, du schaust zwar gern guten Fussball, aber "Fussball" hast du nie geliebt oder verstanden!
  • jk8 07.11.2016 21:16
    Highlight Highlight Wer (nur) guten Fussball sehen will, soll sich von mir aus diesem Bullen-Verein anschliessen, und genüsslich ihre Brause saufen - ich aber gehe nicht zum Fussball aus langeweile, sondern weil ich den Sport mit allen seinen Facetten liebe. Und der sportliche Erfolg ist eben nur eine Facette davon - wem dies bereits reicht um diesen Verein zu mögen ist ein Modefan mit bestem Gewissen.
    • PatCrabs 08.11.2016 09:19
      Highlight Highlight Welcher der genannten Vereine ist denn eine "wahre" Alternative?
      Natürlich gibt es überall die kleinen, sympathischen Vereine, aber wer in einer der grossen Ligen (und evt. dazu noch internationalen) Erfolg haben will, macht dasselbe wie die anderen Grossen. Sehe auch nicht ein, was an RB schlimmer sein soll als an den oben genannten Beispielen..
    • baBIELon 08.11.2016 13:05
      Highlight Highlight Panzerottsoldat, welcher Verein ist eine "wahre" Alternative? Dein Verein aus deiner Stadt, Provinz, Dorf! Fan sein sucht Man(n) sich nicht aus...
    • PatCrabs 08.11.2016 14:36
      Highlight Highlight Na ja, wenn du z.B. aus Zürich bist, suchst du dir z.B. aus ob du den FCZ oder GC unterstützt. Oder in Hamburg den HSV oder St. Pauli. München dasselbe. In London hast du noch viel mehr Wahlmöglichkeiten.
      Ob das Thema Vereinswahl in Markranstädt so gross ist wie du es gerne sehen würdest, bezweifle ich ernsthaft..
      Ausserdem: Ist es nicht viel schlimmer, wenn dein geliebter Verein (nennen wir ihn Chelsea) kommerzialisiert wird als wenn ein neuer Verein dazukommt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fly Boy Tschoko 07.11.2016 20:58
    Highlight Highlight Finde es ja nett, dass RB keine Hools hat. Aber das Ziel zu erreichen in dem man einen Verein bis zur Unkenntlichkeit verändert ist ja auch keine Lösung.
    Eine Liga aus vereinen wie Emirates Zürich, Novartis Basel, Subaru Stans und Möhl Frauenfeld wird vielleicht frei von Hools sein aber auch frei von Fussballkultur.
    • kloeti 07.11.2016 23:27
      Highlight Highlight Also für den fc Möhl müsste ich glaub schon ein wenig fanen.
    • BoomBap 08.11.2016 02:28
      Highlight Highlight Subaru Stans und Möhl Frauenfeld 👌😂
    • niklausb 08.11.2016 05:22
      Highlight Highlight Der Fc Novartis Basel spielt jedes Jahr ein promo Spiel gegen den FCB.... Und der Fussball in seiner Profi variante stinkt überall zum Himmel und die "Tradition" ist bei allen Profiteams dem Mammon gewichen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 07.11.2016 20:36
    Highlight Highlight Bis jetzt 7 Highlight-Kommentare, die alle die Gedanken des Autors exakt wiedergeben. Plus Herzchen für Pro-Red Bull-Kommentare. Ein Schelm, der hier eine Partnerschaft mit dem Brausehersteller vermutet. ;D
    Lasst es Blitze regnen, liebe Bullenangestellte. ;)
    • Mactox 08.11.2016 16:20
      Highlight Highlight 😜
  • Hoppla! 07.11.2016 20:24
    Highlight Highlight "Ja, ich mag nicht einmal mehr Manchester United, seit sich dort die Glazer-Family aus den USA eingenistet hat und wahnwitzige Transfers (Stichwort: Angel Di Maria, Paul Pogba) ermöglicht."

    Die Transfers; geschenkt. Auch wenn z.B. Veron vor den Glazers wechselte.

    Aber: Die Glazer Familie hat nur Geld aus dem Klub genommen, nichts investiert. Der Kaufpreis wurde durch Cash aus der Klubkasse refinanziert, während Jahren. Das ist eine ganz andere Geschichte als z.B. bei City oder Chelsea.
  • RedWing19 07.11.2016 19:32
    Highlight Highlight Lieber Philipp Reich
    Du schreibst aus, was ich schon lange denke. Ich verfolge die erste und zweite Bundesliga schon so lange, wie ich denken kann. Es macht absolut Freude, dieser jungen Truppe zu zuschauen. Den Fussball, den sie spielen: einfach grossartig.

    Für mich als neutraler Zuschauer ist klar: lieber eine junge, hungrige Truppe - zwar ohne Tradition - die jedoch einen modernen, erfrischenden Fussball spielt. Als ein "Traditionsverein" wie z.B. de HSV oder Bremen, welcher seit Jahren kein Bein vor's andere kriegt. Denn Schlussendlich kannst du dir mit Tradition nichts kaufen.
  • leu84 07.11.2016 19:20
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von RB Leipzig.

    Beim Spielstil sieht man, sie wollen in der Bundesliga nicht irgendwie auf den Platz gehen und mitspielen, sondern gewinnen.

    Es erinnert mich an Werder Bremen der Nullerjahre. Die igeln sich auch bei den Bauern nicht ein. Soviel Mut wünsche ich mich von den anderen Buli-Vereine.

    Allgemein: Man kann RB Salzburg, Leipzig oder New York nicht miteinander vergleichen.
  • sys64738 07.11.2016 19:13
    Highlight Highlight Klatschpappen und Jubeltexte liegen in Leipzig im "Block" bereit. Sagt doch schon alles. Mit einem Transferminus von 100 Millionen ist es auch keine Kunst tollen Fussball zu zeigen. Die Verbundenheit mit Leipzig lässt sich mit Marktforschung und einem zur Verfügung stehenden WM Stadion (Aufbau Ost) erklären. Da steige ich lieber mit der Eintracht wieder ab und fahre Auswärts nach Hamburg.
  • Luganesi77 07.11.2016 19:07
    Highlight Highlight Sehr erfrischender Artikel eines Sportweltkenners!
    Danke Pippo!
  • LubiM 07.11.2016 19:07
    Highlight Highlight Merci, ich denke der Autor hat meine Gedanken auf Papier (oder ... ja wie man das nennen will) gebracht!
  • welefant 07.11.2016 19:07
    Highlight Highlight Himbeergeschmack :)?
    • welefant 08.11.2016 12:34
      Highlight Highlight schmeckt das redbull eigentlich nach himbeeren :)?
  • TanookiStormtrooper 07.11.2016 18:39
    Highlight Highlight Hat der Mateschitz was springen lassen oder bedroht er sie? Erfahrungsgemäss wohl eher letzteres...
    Play Icon
  • Ratboy 07.11.2016 18:19
    Highlight Highlight Bis auf ein paar Ausnahmen sind alle Stadion Namen in der BL verkauft worden. Allianz Arena/Signal Iduna Park etc. Bei uns wurde sogar der Ligenname an eine Bank verkauft.

    Das ganze RBL Bashing ist sooo heuchlerisch. Der HSV wäre doch auch schon lange weg vom Fenster wäre da nicht der kühne Kühne.
    Wenigstens hat der Osten wieder einen Klub der oben mithalten kann.

    Und ich meine mittlerweile ist ja sogar Hoffenheim akzeptiert.
  • Aromat 07.11.2016 18:05
    Highlight Highlight Man kann von den RB Vereinen halten was man möchte. Intressant finde ich nur, dass man immer wieder anti RB Banner zB im Stade de Suisse sieht und dies obwohl auch YB am Tropf von Investoren hängt, deren Kerngeschäft nie der Fussball war. Wir möchten, dass unsereKlubs in der Champions League spielen und, dass möglichst gute Spieler dieGarben unseres Vereins tragen. Leider braucht dies Geld und ist ohne entsprechende Finanzsprritzen fast unmöglich
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.11.2016 20:09
      Highlight Highlight Die Investoren kommen ja auch nicht zu YB und bennen den Verein um, ändern die Clubfarben und drohen den Fans Stadionverbot an, wenn sie nicht Support in den neuen Klubfarben leisten. So geschehen in Salzburg. Ihr Vergleich hinkt gewaltig.
    • Aromat 07.11.2016 20:40
      Highlight Highlight Betreffend Stadioverbot etc. mögen sie recht haben LaPaillad, nichts destotrotz fliessen von den YB Investoren Millionen Beträge und die YB Fans ehmen das in der Hoffnung auf einen Titel gerne.
    • Randy Orton 08.11.2016 11:36
      Highlight Highlight Klar brauchf auch YB Geld. Aber weder Vereinswappen, noch Farben, Stadion, oder der Vereinsnamen wurden geändert von den Investoren. Es müssen keine Liedtexte in den Fanreihen verteilt werden, damit die Fans mitsingen. Der Verein droht nicht zum Farmteam für einen anderen Verein der selben Investoren zu werden, falls er erfolglos ist.
  • chilli37 07.11.2016 18:02
    Highlight Highlight "Dabei zuzuschauen macht einfach Spass, Brauseklub hin oder her. "

    Falsch.
    Ich habe mich genau aus diesem Grund vom Fussball abgewandt. Es geht nur noch um Geld. Um viel Geld.
    Und was das Geld dem Fussball antut, sieht man jeden Spieltag, in beinahe jeder der grossen Ligen.
    • Ratchet 07.11.2016 18:50
      Highlight Highlight Und was genau sieht man? Bewerfen sich die Spieler heutzutage mit Geldscheinen oder was? "Früher war alles besser", kann jeder sagen.
    • chilli37 07.11.2016 20:04
      Highlight Highlight Nein, die Transfersummen aber erreichen Werte die nicht mehr von dieser Welt sind.
      Parallel dazu verdienen sich TV-Stationen einen Arsch voll Geld und beeinflussen damit die Formate die gespielt werden.
      Euro 2016 schon vergessen? Dieser Kackmodus der einzig darauf beruhte, möglichst viele Spielminuten verkaufen zu können. Das Gleiche in der Champions League bei der man frühestens im Viertelfinal einsteigen kann ohne von Langeweile erschlagen zu werden.
      Dass an allen Enden und Ecken betrogen wird (Schwalben, Wettbetrug etc.), darauf gehe ich mal nicht ein.
    • chilli37 07.11.2016 20:20
      Highlight Highlight Ich behaupte keinesfalls, dass Mateschitz der einzige ist. Er geht dabei nur am skrupellosesten vor. Mal schauen wie lange er noch Gefallen an seinem Spielzeug in Österreich hat? Aktuell sieht es so aus, dass die Zelte dort langsam abgebrochen werden.

      Ich war an einem Auswärtsspiel des FCZ in der 'Bullenarena' - was einem dort für eine Chilbi geboten wurde, war unter aller Sau. Das kann niemand der den Fussball liebt, gutheissen
  • Pisti 07.11.2016 18:00
    Highlight Highlight Chelsea, PSG, City etc... sind und waren immer Traditionsvereine. Ob da jetzt noch einer Millionen reinbuttert tut nichts zur Sache. Milan, Inter und andere Vereine hatten ja auch immer Ihre Mäzene.
    Red Bull ist aber lediglich ein aus dem Boden gestampfter Werbeverein. Rein zu kommerzielen Zwecken gegründet. Schade solche Klubs machen den Fussball kapputt.
    • fabain 07.11.2016 18:09
      Highlight Highlight PSG ist definitiv kein Traditionsclub!
      PSG existiert erst seit 1970 und da gibt in Frankreich zahlreiche Vereine mit mehr Tradition (Marseille, Lyon, St. Etienne)
    • Erbinho 07.11.2016 18:11
      Highlight Highlight @pisti: und selber bist du wohl Real, Barca oder Bayern fan, welche den Fussball ja so gar nicht kaputt machen...?
      Sorry, aber der Fussball ist langweilig geworden (und trotzdem schaue ich immer & immer noch). Da finde ich es erfrischend, wenn mal ein neues Team die Liga aufmischt!
    • Mia_san_mia 07.11.2016 18:36
      Highlight Highlight @favain: also ich bin auch Fan von einem richtigen Traditionsclub, den es seit mehr als 100 Jahren gibt... aber ich frage mich wieso Du PSG nicht dazu zählst? Weils den Club erst seit 46(!) Jahren gibt? Reicht das nicht?
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  • Crecas 07.11.2016 17:51
    Highlight Highlight Als das RB ein Werbeverein ist, stimmt nicht. Matesvhitz hat viel Geld und viel Spass an Sport. Klar versucht er irgendwann auch damit Geld zu verdienen, aber es ist mehr ein Business Hobby als ein Werbeverein
  • SVARTGARD 07.11.2016 17:43
    Highlight Highlight Endlich mal ein Verein der den Bayern den Arsch aufreißt.😂⚽💨
    • Mia_san_mia 08.11.2016 03:26
      Highlight Highlight Und von was träumst Du im der Nacht.
    • SVARTGARD 08.11.2016 06:47
      Highlight Highlight Von einer besseren Rechtschreibung.
  • Nicosinho 07.11.2016 17:38
    Highlight Highlight Ich denke, dass ich mir nächstes Jahr ein Spiel in Leipzig anschauen werde, die Stadt soll ja auch ganz toll sein :-)
  • Roaming212 07.11.2016 17:28
    Highlight Highlight Lieber Klubs wie RB Leipzig mit einer Strategie und Vernunft als "romantische" Traditionsvereine wie der HSV wo absolut schlecht gearbeitet wird und schon vor 2 Jahren hätte absteigen sollen! Dieses Jahr stirbt der Dino endlich aus!
    • maxi 07.11.2016 17:48
      Highlight Highlight rbl hat die letzten 3 jahre ein tranferminus von 100mio euro eingefahren (erste mannschaft,! die gekauften jugendspieler nicht eingerechnet) ... was ist dabei seriös... genau so wie das spieler schieben mit rbs... ein absoluter skandalverein...
    • Illuminati 07.11.2016 17:51
      Highlight Highlight Fehlt nur noch, dass dieser Artikel von RB gesponsort wurde...
      Sehr schwach eine solche Einstellung vom Autor: Ach weil es bei ihnen jetzt läuft und der Heimzuschauerschnitt hoch ist, wird mir der Verein gleich symathischer, falsche Einstellung!!
      Red Bull macht den Fussball kaputt, schon nur dass sie spieler zwischen den versch. RB mannschaften "transferieren" können ist ein riiieser Vorteil aber unfair.
    • Roaming212 07.11.2016 18:09
      Highlight Highlight und da kommen sie schon die Jammeris! Der Fussball ist schon lange kaputt, alle anderen Profi-Klubs die vorne mitspielen sind Kommerz-Vereine! Wacht endlich auf, es geht nur noch ums Geld. Und ich meine seriös bei RB aus dem Grund, weil sie nur junge Spieler einkaufen mit Potential nicht älter als 23j, während andere Klubs die den Geldscheisser haben einfach nur Stars auf der Einkaufsliste haben so wie Chelsea, ManU, ManCity.
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