Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Frankenschock verarbeitet: Beschäftigung zieht wieder an

03.11.17, 09:40 03.11.17, 10:17

Mehr Jobs in Sicht. Bild: KEYSTONE

Der Aufschwung in der Wirtschaft dürfte sich mehr und mehr in der Beschäftigung niederschlagen. Der KOF-Beschäftigungsindikator steht für das Schlussquartal dieses Jahres so hoch wie zuletzt vor dem Frankenschock.

Noch zu Jahresbeginn lag der Indikator bei -2.3 Punkten. Im dritten Quartal kletterte er auf 0.6 Punkte, und im vierten Quartal liegt er nun bei 2.4 Punkten, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich am Freitag mitteilte.

Immer mehr Firmen planten, in den kommenden Monaten die Beschäftigung zu erhöhen, schreiben die KOF-Experten. Angetrieben werde der Indikator von den exportorientierten Branchen. So wollten erstmals seit über sechs Jahren mehr Industrieunternehmen die Beschäftigung erhöhen, im Vergleich zu jenen Unternehmen, die sie reduzieren wollten. Die Differenz ist allerdings noch geringfügig.

Die Gründe dafür sieht die KOF in den gut laufenden europäischen Volkswirtschaften und in der Frankenabwertung der vergangenen Monate.

Auch im Baugewerbe, im Gastgewerbe, bei den Banken, im Grosshandel und bei den übrigen Dienstleistern haben sich die Beschäftigungsaussichten im Vergleich zum Jahresbeginn aufgehellt. Einzig im Detailhandel droht unter dem Strich immer noch ein Abbau.

Die KOF berechnet den Beschäftigungsindikator vierteljährlich aus ihren Konjunkturumfragen. So fragt sie die privatwirtschaftlichen Unternehmen in der Schweiz, wie sie ihren gegenwärtigen Bestand an Beschäftigten beurteilen und ob sie diesen in den nächsten drei Monaten verändern wollen. Bei einem positiven Wert gibt es mehr Unternehmen, die einen Stellenaufbau planen, als Firmen, die einen Abbau ins Auge fassen. (sda)

Kein Bock auf Arbeit? Du solltest froh sein, dass du nicht seinen Job hast

Video: watson

Die Zukunft der Wirtschaft

Neue Zölle, neue Zäune: Warum sich die Ära des freien Handels ihrem Ende zuneigt

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich – oder warum der kapitalistische Velofahrer nicht umfallen muss

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wer hat in 20 Jahren noch einen Job? Wir haben drei Zukunfts-Expertinnen gefragt

Dank der Digitalisierung tragen wir heute Musiksammlungen mit uns herum, die den Umfang jedes normalen 90er-Jahre-CD-Ladens sprengen.

Dank der Digitalisierung haben wir jederzeit Zugriff auf die aktuellsten Nachrichten (hallo watson!) und ganze Enzyklopädien.

Dank der Digitalisierung können wir auf dem stillen Örtchen mit ein paar wenigen Klicks die Ferien buchen.

Doch die Digitalisierung bereitet vielen Leuten auch Stirnrunzeln. Sie sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. 

Deshalb haben wir bei …

Artikel lesen