Wirtschaft
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Frankenschock verarbeitet: Beschäftigung zieht wieder an

03.11.17, 09:40 03.11.17, 10:17


ZUR KANTONALEN ABSTIMMUNG IN ZUERICH UEBER DEN GEGENVORSCHLAG ZUR ANTI-STAUINITIATIVE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Menschen bewegen sich in ihren Fahrzeugen durch den dichten Abendverkehr von der Rosengartenstrasse ueber die Hardbruecke, aufgenommen am Dienstag, 10. Mai 2016, in Zuerich. Heute startet die Vernehmlassung fuer ein Spezialgesetz zum Gesamtvorhaben Rosengartentram und Rosengartentunnel. Das kantonale Gesetz bildet die Grundlage fuer die Umsetzung des Grossprojekts

Mehr Jobs in Sicht. Bild: KEYSTONE

Der Aufschwung in der Wirtschaft dürfte sich mehr und mehr in der Beschäftigung niederschlagen. Der KOF-Beschäftigungsindikator steht für das Schlussquartal dieses Jahres so hoch wie zuletzt vor dem Frankenschock.

Noch zu Jahresbeginn lag der Indikator bei -2.3 Punkten. Im dritten Quartal kletterte er auf 0.6 Punkte, und im vierten Quartal liegt er nun bei 2.4 Punkten, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich am Freitag mitteilte.

Immer mehr Firmen planten, in den kommenden Monaten die Beschäftigung zu erhöhen, schreiben die KOF-Experten. Angetrieben werde der Indikator von den exportorientierten Branchen. So wollten erstmals seit über sechs Jahren mehr Industrieunternehmen die Beschäftigung erhöhen, im Vergleich zu jenen Unternehmen, die sie reduzieren wollten. Die Differenz ist allerdings noch geringfügig.

Die Gründe dafür sieht die KOF in den gut laufenden europäischen Volkswirtschaften und in der Frankenabwertung der vergangenen Monate.

Auch im Baugewerbe, im Gastgewerbe, bei den Banken, im Grosshandel und bei den übrigen Dienstleistern haben sich die Beschäftigungsaussichten im Vergleich zum Jahresbeginn aufgehellt. Einzig im Detailhandel droht unter dem Strich immer noch ein Abbau.

Die KOF berechnet den Beschäftigungsindikator vierteljährlich aus ihren Konjunkturumfragen. So fragt sie die privatwirtschaftlichen Unternehmen in der Schweiz, wie sie ihren gegenwärtigen Bestand an Beschäftigten beurteilen und ob sie diesen in den nächsten drei Monaten verändern wollen. Bei einem positiven Wert gibt es mehr Unternehmen, die einen Stellenaufbau planen, als Firmen, die einen Abbau ins Auge fassen. (sda)

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Video: watson

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