Dieser Ballstreichler mit schickem Schnauz im Karlsruhe-Dress sollte einst ein ganz grosser Trainer werden – es ist Joachim Löw. Als Spieler war der Stürmer hingegen noch kein ganz Grosser: Löw verbrachte den grössten Teil seiner Karriere in der 2. Bundesliga, wo er in 181 Spielen 63 Tore erzielte. imago images
Als Trainer kamen hingegen die Erfolge: Nach zwei Jahren als Assistenztrainer ist Löw seit 2006 deutscher Nationaltrainer und gewann mit der DFB-Elf den WM-Titel 2014. EPA/DPA FILE / MARCUS BRANDT
Antonio Conte und Zinédine Zidane spielten mehrere Jahre lang zusammen bei Juventus Turin – Zidane stand von 1996 bis 2001 bei den «Bianconeri» unter Vertrag, Conte gar von 1991 bis 2004. AP / PLINIO LEPRI
Heute gehören die beiden zu den besten Trainern der Welt. Conte betreute unter anderem Juve, die italienische Nati, Chelsea und Inter, Zidane trainiert bereits zum zweiten Mal Real Madrid. EPA / ANDY RAIN
Vladimir Petkovic wechselte 1986 in die Schweiz, wo der Offensivspieler die restlichen 13 Jahre seiner Karriere auch blieb. Der Mann aus Sarajevo spielte dabei für Chur, Sion, Martigny, Bellinzona, Locarno und Buochs. Als Spier holte Petkovic einen Titel – die jugoslawische Meisterschaft 1985 mit Sarajevo. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
Auch als Trainer hat Petkovic bisher einen Pokal in die Höhe stemmen dürfen. 2013 gewann er die Coppa Italia mit Lazio Rom. Ein Jahr darauf wurde Petkovic Trainer der Schweizer Nati, mit welcher er sich für die EM 2016, die WM 2018 und die EM 2020 qualifizierte. Sein Vertrag dauert noch bis im Sommer 2022. keystone / SASCHA STEINBACH
Als Spieler blieb Thomas Tuchel den Sprung zu einem ganz grossen Team verwehrt. Nach seiner Ausbildung beim FC Augsburg spielte er bei den Stuttgart Kickers und beim SSV Ulm. www.imago-images.de / Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Als Trainer gehört Tuchel hingegen zur Weltelite. Nach guten Resultaten bei Mainz landete er zuerst bei Borussia Dortmund, danach bei Paris Saint-Germain. keystone / CHRISTOPHE PETIT TESSON
In seiner Aktivkarriere absolvierte Alain Geiger 112 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft – nur Heinz Hermann hat noch mehr Nati-Partien auf dem Buckel. Im Vereinsfussball wurde er zudem mit all seinen vier Teams, Servette, Xamax, Sion und GC, Meister. KEYSTONE / STR
Mittlerweile hat sich Geiger auch als Trainer in der Schweiz einen Namen gemacht. Nach Engagements bei Xamax, Aarau, GC, Lausanne in Saudi-Arabien sowie bei mehreren afrikanischen Klubs ist Geiger seit 2018 erfolgreich in Servette tätig. Mit den Grenats stieg der ehemalige Verteidiger in die Super League auf, wo sich die Romands etabliert haben. keystone / MARTIAL TREZZINI
Giorgio Contini spielte als Profi unter anderem bei St.Gallen (1997-2001), dem FC Luzern (2001-02) sowie Lausanne-Sport (2002-03). Der einfache Nationalspieler durfte 2000 mit den Ostschweizern den Meistertitel feiern. KEYSTONE
Der ehemalige Stürmer ist heute als Trainer bei Lausanne-Sport tätig. Andreas Meier/freshfocus / Andreas Meier/freshfocus
Markus Babbel spielte in der Bundesliga für Bayern München (1991-2000), wo er zunächst nur auf wenige Einsätze kam. Nachdem der Abwehrspieler sich in seinen zwei Jahren Leihe beim HSV (1992-94) bewährt hatte, setzte er sich bei seiner Rückkehr auch in München durch. Danach wechselte er nach Liverpool (2000-03). 2004 wurde Babbel den Blackburn Rovers ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat spielte er noch für den VfB Stuttgart (2004-07). Bongarts / Bongarts
Babbel war unter anderem Trainer beim FC Luzern.
KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Paulo Sousa spielte in der Heimat bei Benfica (1989-93) und Sporting Lissabon (1993-94), ehe der Mittelfeldstratege eine erfolgreiche Auslandskarriere hinlegte, die ihn unter anderem zu Juventus Turin (1994-1996), Dortmund (1996-97) und Inter Mailand (1998-99) führte. Getty Images Europe / Shaun Botterill
2014/15 führte Paulo Sousa den FC Basel zum Meistertitel. Von Basel ging es als Trainer weiter nach Italien, China und Frankreich. KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
Michael Skibbe kommt als Mittelfeldspieler auf 15 Einsätze für Schalke 04 (1984-86), ehe zwei Kreuzbandrisse ihn zum frühen Karriereende zwingen. Beim Erzrivalen Dortmund feierte Skibbe seine Premiere auf höchster Stufe als Cheftrainer (1998-2000). Beim DFB bildete er zusammen mit Rudi Völler das Trainergespann der Nationalmannschaft (2000-04). In der Aussendarstellung ist Skibbe «nur» Assistenztrainer gewesen, obwohl er im Gegensatz zu Völler im Besitz der Trainerlizenz war.
Michael Skibbe trainierte von 2013-2015 die Grasshoppers, danach führte sein Weg über die Türkei, Griechenland und Deutschland nach Saudi-Arabien. KEYSTONE / WALTER BIERI
Christian Constantin spielte bei Neuchâtel Xamax (1978-79) und beim FC Lugano (1979-80). Als Torhüter beeindruckte er mit einem finsteren Blick und dazu passendem strengen Oberlippenbart.
In seiner Zeit als Präsident des FC Sion entlässt Constantin nicht nur reihenweise Trainer, sondern springt auch gelegentlich gleich selbst ein, wenn Vakanz herrscht. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Jeff Saibenes erste Stationen lauteten FC Kehlen und Union Luxemburg (1986–89), ehe der Stürmer drei Jahre beim belgischen Erstligisten Standard Lüttich verbrachte, bevor er 1989 zum FC Aarau wechselte: Saibene spielte zweimal drei Jahre für den FCA (1989–93 und 1995–98) und wurde 1993 mit den Aargauern sogar Schweizer Meister mit dem Club. Dazwischen spielte er beim BSC Old Boys Basel, danach noch für einige Monate beim FC Locarno (1998-99), bevor er seine Karriere in der Heimat bei Luxemburger Swift Hesperange (1999-02) ausklingen liess. KEYSTONE / STR
Von 2011-2015 war Saibene beim FC St.Gallen als Cheftrainer aktiv. Mittlerweile trainiert er den deutschen Traditionsklub Kaiserslautern. freshfocus / Valeriano Di Domenico/freshfocus
Urs Fischer, spielte bis 1987 und nochmals von 1995 bis 2003 beim FC Zürich. 2000 wurde er als Captain mit der Mannschaft Cupsieger. Weitere 243 Spiele bestritt der Libero zwischen 1987 und 1995 für den FC St.Gallen. 1998 waren beim FCZ-Training gleich mehrere Spieler dabei, die Trainer in der höchsten Spielklasse wurden. Urs Schönenberger (ganz links, Thun und Aarau) und Fredy Chassot (unten, Zweiter von rechts, Sion) waren ebenfalls Super-League-Trainer. (Noch) nicht in diese Liste gehören Marco Pascolo, Daniel Tarone (aktuell Co-Trainer des FC St.Gallen), Marc Hodel, Luca Jodice, Andre Wiederkehr (obere Reihe, von links), Pascal Castillo und Franco di Jorio (untere Reihe). KEYSTONE / CHRISTOPH RUCKSTUHL
Heute ist Fischer Trainer bei Union Berlin in der Bundesliga. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Lucien Favre spielte von 1976 bis 1979 im Fanionteam von Lausanne-Sport. Danach wechselte der Mittelfeldregisseur innerhalb der Romandie zuerst zu Neuchâtel Xamax (1979-81), danach zu Servette (1981-83). In der Folge schnürte er eine Saison in der Ligue 1 bei Toulouse seine Fussballschuhe, ehe er zu Servette zurückkehrte (1984-91).
Heute ist Favre Trainer bei Borussia Dortmund. Expa / Schueler/freshfocus
Christian Gross spielte in der Schweiz bei GC (72-76), Lausanne-Sports (76-78) und Neuchâtel Xamax (78-80), ehe der Mittelfeldspieler in die Bundesliga zum VfL Bochum wechselte (80-81). Der damals 26-Jährige bestritt 29 Bundesligaspiele und erzielte vier Treffer.
Mittlerweile hat der Höngger seine Trainerkarriere beendet. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Roberto di Matteo (rechts), hier mit Petar Alexandrov, spielte beim FC Zürich (1991-91) und dem FC Aarau (1992-93), wo der Italo-Schweizer 1993 auch die Meisterschaft feiern darf. Danach wechselte der Mittelfeldspieler zu Lazio Rom in die Serie A (1993-96), ehe Chelsea ihn in die Premier League holte (1996-02) KEYSTONE / WALTER BIERI
Di Matteo hat nach dem CL-Triumph mit Chelsea 2012 bei Schalke unterschrieben und ist mittlerweile ohne Job. EPA/DPA / ROLAND WEIHRAUCH
Luis Enrique (1996-2004), Assistenztrainer José Mourinho (1996-2000) und Pep Guardiola (1990-2001) standen alle gemeinsam beim FC Barcelona unter Vertrag. Offensivspieler Enrique spielte zuvor sogar beim Erzrivalen Real Madrid (1991-96). Nach Trainerstationen beim AS Rom (2011-12) und Celta Vigo (2013-14) steht er seit dieser Saison bei den Katalanen an der Seitenlinie. José Mourinho spielte als Aktiver nur in seiner Heimat bei kleineren Vereinen. Pep Guariola organisierte als Mittelfeldstratege elf Jahre (1990-2001) lang das Spiel von Barça, ehe er seine Karriere in Italien (Brescia, AS Rom), Katar und Mexiko weiterführte.
Nach Trainerstationen beim AS Rom (2011-12), Celta Vigo (2013-14) und dem FC Barcelona (2014-2017) ist Enrique mittlerweile spanischer Nationalcoach. EPA/EFE / Toni Albir
José Mourinho prägt als Coach vor allem den FC Chelsea und trainiert heute Tottenham. X02465 / HUGO CORREIA
Auch Guardiola arbeitet mittlerweile in der Premier League, er trainiert Manchester City. keystone / Clive Rose / POOL
Arsène Wenger verteidigte zu Beginn seiner Karriere für verschiedene kleine Vereine im Elsass. 1978 wechselte er dann zu Racing Strassburg (1978-82).
Seine Trainerlaufbahn begann Wenger bei AS Nancy (1984-1987), ehe er nach den Stationen AS Monaco (1987-1994), Nagoya Grampus Eight (1994-96) schliesslich bei Arsenal London landete, wo der Elsässer bis 2018 tätig war. Heute arbeitet er für die FIFA. AP/AP / Tim Ireland
Carlo Ancelottis Spieler-Karriere begann beim FC Parma (1976-79). Danach wechselte der Mittelfeldspieler zur AS Roma (1979-87). Seine beste Phase erlebte Ancelotti bei der AC Milan (1987-92).
Ancelotti, der ausserdem schon eine kleine Filmrolle inne hatte, ist heute Trainer des FC Everton. X01507 / STOYAN NENOV
Jürgen Klopp (ganz links) spielte zu Beginn seiner Karriere bei Amateurmannschaften, ehe er elf Jahre bei Mainz 05 in der 2. Liga kickte (1990-2001).
Der Allrounder (Verteidiger, Stürmer) wechselte 2008 als Trainer zu Borussia Dortmund, wo er bis 2015 blieb. Heute ist Klopp beim FC Liverpool – mit den «Reds» gewann er die Champions League sowie die Premier League. keystone / Peter Powell / POOL
Alain Sutter spielte von 1985 bis 1993 für die Grasshoppers, dazwischen war der linke Mittelfeldspieler eine Saison an YB ausgeliehen (1987-88). Danach wechselte er in die Bundesliga, wo er in Nürnberg eine Spielzeit absolvierte (1993-94). Ebenfalls nur ein Jahr blieb Sutter bei Bayern München, ehe er beim SC Freiburg sein Glück fand (1995-97). Seine Karriere liess Sutter in den USA bei den Dallas Burn ausklingen (1997-98).
Nach vielen Jahren als TV-Experte arbeitet der 62-fache Nationalspieler jetzt als Sportchef beim FC St.Gallen. keystone / GIAN EHRENZELLER
Oliver Kahn wehrte während seiner Torwartkarriere für den Karlsruher SC (1987-94) und Bayern München (1994-2008) die Bälle ab. Nach seinem Karriereende übernahm Kahn als Nachfolger von Jürgen Klopp den Expertenposten beim ZDF.
2020 kehrte Kahn zum FC Bayern zurück, wo er Mitglied des Vereinsvorstandes ist. AP / Matthias Schrader
Gilbert Gress begann seine professionelle Fussballlaufbahn bei – welche Überraschung – Racing Strasbourg (1960-66). Danach wechselte der Aussenstürmer in die Bundesliga zum VfB Stuttgart (1966-70). Danach kehrte Gress nach Frankreich zurück, wo er für Olympique Marseille (1971-73) sowie nochmals für Strasbourg kickte (1973-75). Seine Karriere beendete er bei Neuchâtel Xamax (1975-76).
Ab 2006 anaylsierte Gress für das Schweizer Fernsehen jeweils die EM und WM und war Studio-Gast während Champions-League-Spielen. Boris Breuer
Dieser Ballstreichler mit schickem Schnauz im Karlsruhe-Dress sollte einst ein ganz grosser Trainer werden – es ist Joachim Löw. Als Spieler war der Stürmer hingegen noch kein ganz Grosser: Löw verbrachte den grössten Teil seiner Karriere in der 2. Bundesliga, wo er in 181 Spielen 63 Tore erzielte. imago images
Als Trainer kamen hingegen die Erfolge: Nach zwei Jahren als Assistenztrainer ist Löw seit 2006 deutscher Nationaltrainer und gewann mit der DFB-Elf den WM-Titel 2014. EPA/DPA FILE / MARCUS BRANDT
Antonio Conte und Zinédine Zidane spielten mehrere Jahre lang zusammen bei Juventus Turin – Zidane stand von 1996 bis 2001 bei den «Bianconeri» unter Vertrag, Conte gar von 1991 bis 2004. AP / PLINIO LEPRI
Heute gehören die beiden zu den besten Trainern der Welt. Conte betreute unter anderem Juve, die italienische Nati, Chelsea und Inter, Zidane trainiert bereits zum zweiten Mal Real Madrid. EPA / ANDY RAIN
Vladimir Petkovic wechselte 1986 in die Schweiz, wo der Offensivspieler die restlichen 13 Jahre seiner Karriere auch blieb. Der Mann aus Sarajevo spielte dabei für Chur, Sion, Martigny, Bellinzona, Locarno und Buochs. Als Spier holte Petkovic einen Titel – die jugoslawische Meisterschaft 1985 mit Sarajevo. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
Auch als Trainer hat Petkovic bisher einen Pokal in die Höhe stemmen dürfen. 2013 gewann er die Coppa Italia mit Lazio Rom. Ein Jahr darauf wurde Petkovic Trainer der Schweizer Nati, mit welcher er sich für die EM 2016, die WM 2018 und die EM 2020 qualifizierte. Sein Vertrag dauert noch bis im Sommer 2022. keystone / SASCHA STEINBACH
Als Spieler blieb Thomas Tuchel den Sprung zu einem ganz grossen Team verwehrt. Nach seiner Ausbildung beim FC Augsburg spielte er bei den Stuttgart Kickers und beim SSV Ulm. www.imago-images.de / Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Als Trainer gehört Tuchel hingegen zur Weltelite. Nach guten Resultaten bei Mainz landete er zuerst bei Borussia Dortmund, danach bei Paris Saint-Germain. keystone / CHRISTOPHE PETIT TESSON
In seiner Aktivkarriere absolvierte Alain Geiger 112 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft – nur Heinz Hermann hat noch mehr Nati-Partien auf dem Buckel. Im Vereinsfussball wurde er zudem mit all seinen vier Teams, Servette, Xamax, Sion und GC, Meister. KEYSTONE / STR
Mittlerweile hat sich Geiger auch als Trainer in der Schweiz einen Namen gemacht. Nach Engagements bei Xamax, Aarau, GC, Lausanne in Saudi-Arabien sowie bei mehreren afrikanischen Klubs ist Geiger seit 2018 erfolgreich in Servette tätig. Mit den Grenats stieg der ehemalige Verteidiger in die Super League auf, wo sich die Romands etabliert haben. keystone / MARTIAL TREZZINI
Giorgio Contini spielte als Profi unter anderem bei St.Gallen (1997-2001), dem FC Luzern (2001-02) sowie Lausanne-Sport (2002-03). Der einfache Nationalspieler durfte 2000 mit den Ostschweizern den Meistertitel feiern. KEYSTONE
Der ehemalige Stürmer ist heute als Trainer bei Lausanne-Sport tätig. Andreas Meier/freshfocus / Andreas Meier/freshfocus
Markus Babbel spielte in der Bundesliga für Bayern München (1991-2000), wo er zunächst nur auf wenige Einsätze kam. Nachdem der Abwehrspieler sich in seinen zwei Jahren Leihe beim HSV (1992-94) bewährt hatte, setzte er sich bei seiner Rückkehr auch in München durch. Danach wechselte er nach Liverpool (2000-03). 2004 wurde Babbel den Blackburn Rovers ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat spielte er noch für den VfB Stuttgart (2004-07). Bongarts / Bongarts
Babbel war unter anderem Trainer beim FC Luzern.
KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Paulo Sousa spielte in der Heimat bei Benfica (1989-93) und Sporting Lissabon (1993-94), ehe der Mittelfeldstratege eine erfolgreiche Auslandskarriere hinlegte, die ihn unter anderem zu Juventus Turin (1994-1996), Dortmund (1996-97) und Inter Mailand (1998-99) führte. Getty Images Europe / Shaun Botterill
2014/15 führte Paulo Sousa den FC Basel zum Meistertitel. Von Basel ging es als Trainer weiter nach Italien, China und Frankreich. KEYSTONE / STEFFEN SCHMIDT
Michael Skibbe kommt als Mittelfeldspieler auf 15 Einsätze für Schalke 04 (1984-86), ehe zwei Kreuzbandrisse ihn zum frühen Karriereende zwingen. Beim Erzrivalen Dortmund feierte Skibbe seine Premiere auf höchster Stufe als Cheftrainer (1998-2000). Beim DFB bildete er zusammen mit Rudi Völler das Trainergespann der Nationalmannschaft (2000-04). In der Aussendarstellung ist Skibbe «nur» Assistenztrainer gewesen, obwohl er im Gegensatz zu Völler im Besitz der Trainerlizenz war.
Michael Skibbe trainierte von 2013-2015 die Grasshoppers, danach führte sein Weg über die Türkei, Griechenland und Deutschland nach Saudi-Arabien. KEYSTONE / WALTER BIERI
Christian Constantin spielte bei Neuchâtel Xamax (1978-79) und beim FC Lugano (1979-80). Als Torhüter beeindruckte er mit einem finsteren Blick und dazu passendem strengen Oberlippenbart.
In seiner Zeit als Präsident des FC Sion entlässt Constantin nicht nur reihenweise Trainer, sondern springt auch gelegentlich gleich selbst ein, wenn Vakanz herrscht. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Jeff Saibenes erste Stationen lauteten FC Kehlen und Union Luxemburg (1986–89), ehe der Stürmer drei Jahre beim belgischen Erstligisten Standard Lüttich verbrachte, bevor er 1989 zum FC Aarau wechselte: Saibene spielte zweimal drei Jahre für den FCA (1989–93 und 1995–98) und wurde 1993 mit den Aargauern sogar Schweizer Meister mit dem Club. Dazwischen spielte er beim BSC Old Boys Basel, danach noch für einige Monate beim FC Locarno (1998-99), bevor er seine Karriere in der Heimat bei Luxemburger Swift Hesperange (1999-02) ausklingen liess. KEYSTONE / STR
Von 2011-2015 war Saibene beim FC St.Gallen als Cheftrainer aktiv. Mittlerweile trainiert er den deutschen Traditionsklub Kaiserslautern. freshfocus / Valeriano Di Domenico/freshfocus
Urs Fischer, spielte bis 1987 und nochmals von 1995 bis 2003 beim FC Zürich. 2000 wurde er als Captain mit der Mannschaft Cupsieger. Weitere 243 Spiele bestritt der Libero zwischen 1987 und 1995 für den FC St.Gallen. 1998 waren beim FCZ-Training gleich mehrere Spieler dabei, die Trainer in der höchsten Spielklasse wurden. Urs Schönenberger (ganz links, Thun und Aarau) und Fredy Chassot (unten, Zweiter von rechts, Sion) waren ebenfalls Super-League-Trainer. (Noch) nicht in diese Liste gehören Marco Pascolo, Daniel Tarone (aktuell Co-Trainer des FC St.Gallen), Marc Hodel, Luca Jodice, Andre Wiederkehr (obere Reihe, von links), Pascal Castillo und Franco di Jorio (untere Reihe). KEYSTONE / CHRISTOPH RUCKSTUHL
Heute ist Fischer Trainer bei Union Berlin in der Bundesliga. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Lucien Favre spielte von 1976 bis 1979 im Fanionteam von Lausanne-Sport. Danach wechselte der Mittelfeldregisseur innerhalb der Romandie zuerst zu Neuchâtel Xamax (1979-81), danach zu Servette (1981-83). In der Folge schnürte er eine Saison in der Ligue 1 bei Toulouse seine Fussballschuhe, ehe er zu Servette zurückkehrte (1984-91).
Heute ist Favre Trainer bei Borussia Dortmund. Expa / Schueler/freshfocus
Christian Gross spielte in der Schweiz bei GC (72-76), Lausanne-Sports (76-78) und Neuchâtel Xamax (78-80), ehe der Mittelfeldspieler in die Bundesliga zum VfL Bochum wechselte (80-81). Der damals 26-Jährige bestritt 29 Bundesligaspiele und erzielte vier Treffer.
Mittlerweile hat der Höngger seine Trainerkarriere beendet. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Roberto di Matteo (rechts), hier mit Petar Alexandrov, spielte beim FC Zürich (1991-91) und dem FC Aarau (1992-93), wo der Italo-Schweizer 1993 auch die Meisterschaft feiern darf. Danach wechselte der Mittelfeldspieler zu Lazio Rom in die Serie A (1993-96), ehe Chelsea ihn in die Premier League holte (1996-02) KEYSTONE / WALTER BIERI
Di Matteo hat nach dem CL-Triumph mit Chelsea 2012 bei Schalke unterschrieben und ist mittlerweile ohne Job. EPA/DPA / ROLAND WEIHRAUCH
Luis Enrique (1996-2004), Assistenztrainer José Mourinho (1996-2000) und Pep Guardiola (1990-2001) standen alle gemeinsam beim FC Barcelona unter Vertrag. Offensivspieler Enrique spielte zuvor sogar beim Erzrivalen Real Madrid (1991-96). Nach Trainerstationen beim AS Rom (2011-12) und Celta Vigo (2013-14) steht er seit dieser Saison bei den Katalanen an der Seitenlinie. José Mourinho spielte als Aktiver nur in seiner Heimat bei kleineren Vereinen. Pep Guariola organisierte als Mittelfeldstratege elf Jahre (1990-2001) lang das Spiel von Barça, ehe er seine Karriere in Italien (Brescia, AS Rom), Katar und Mexiko weiterführte.
Nach Trainerstationen beim AS Rom (2011-12), Celta Vigo (2013-14) und dem FC Barcelona (2014-2017) ist Enrique mittlerweile spanischer Nationalcoach. EPA/EFE / Toni Albir
José Mourinho prägt als Coach vor allem den FC Chelsea und trainiert heute Tottenham. X02465 / HUGO CORREIA
Auch Guardiola arbeitet mittlerweile in der Premier League, er trainiert Manchester City. keystone / Clive Rose / POOL
Arsène Wenger verteidigte zu Beginn seiner Karriere für verschiedene kleine Vereine im Elsass. 1978 wechselte er dann zu Racing Strassburg (1978-82).
Seine Trainerlaufbahn begann Wenger bei AS Nancy (1984-1987), ehe er nach den Stationen AS Monaco (1987-1994), Nagoya Grampus Eight (1994-96) schliesslich bei Arsenal London landete, wo der Elsässer bis 2018 tätig war. Heute arbeitet er für die FIFA. AP/AP / Tim Ireland
Carlo Ancelottis Spieler-Karriere begann beim FC Parma (1976-79). Danach wechselte der Mittelfeldspieler zur AS Roma (1979-87). Seine beste Phase erlebte Ancelotti bei der AC Milan (1987-92).
Ancelotti, der ausserdem schon eine kleine Filmrolle inne hatte, ist heute Trainer des FC Everton. X01507 / STOYAN NENOV
Jürgen Klopp (ganz links) spielte zu Beginn seiner Karriere bei Amateurmannschaften, ehe er elf Jahre bei Mainz 05 in der 2. Liga kickte (1990-2001).
Der Allrounder (Verteidiger, Stürmer) wechselte 2008 als Trainer zu Borussia Dortmund, wo er bis 2015 blieb. Heute ist Klopp beim FC Liverpool – mit den «Reds» gewann er die Champions League sowie die Premier League. keystone / Peter Powell / POOL
Alain Sutter spielte von 1985 bis 1993 für die Grasshoppers, dazwischen war der linke Mittelfeldspieler eine Saison an YB ausgeliehen (1987-88). Danach wechselte er in die Bundesliga, wo er in Nürnberg eine Spielzeit absolvierte (1993-94). Ebenfalls nur ein Jahr blieb Sutter bei Bayern München, ehe er beim SC Freiburg sein Glück fand (1995-97). Seine Karriere liess Sutter in den USA bei den Dallas Burn ausklingen (1997-98).
Nach vielen Jahren als TV-Experte arbeitet der 62-fache Nationalspieler jetzt als Sportchef beim FC St.Gallen. keystone / GIAN EHRENZELLER
Oliver Kahn wehrte während seiner Torwartkarriere für den Karlsruher SC (1987-94) und Bayern München (1994-2008) die Bälle ab. Nach seinem Karriereende übernahm Kahn als Nachfolger von Jürgen Klopp den Expertenposten beim ZDF.
2020 kehrte Kahn zum FC Bayern zurück, wo er Mitglied des Vereinsvorstandes ist. AP / Matthias Schrader
Gilbert Gress begann seine professionelle Fussballlaufbahn bei – welche Überraschung – Racing Strasbourg (1960-66). Danach wechselte der Aussenstürmer in die Bundesliga zum VfB Stuttgart (1966-70). Danach kehrte Gress nach Frankreich zurück, wo er für Olympique Marseille (1971-73) sowie nochmals für Strasbourg kickte (1973-75). Seine Karriere beendete er bei Neuchâtel Xamax (1975-76).
Ab 2006 anaylsierte Gress für das Schweizer Fernsehen jeweils die EM und WM und war Studio-Gast während Champions-League-Spielen. Boris Breuer