Seit Beginn des wochenlangen Haushaltsstreits behauptet US-Präsident Donald Trump, dass der sogenannte Shutdown sein Land gar nicht so hart treffe wie von den oppositionellen Demokraten behauptet.
Das erklärte eine Sprecherin am Montag in Washington. Der Staatschef, der selbst für seine Liebe zu dieser Art von Schnellgerichten bekannt ist, posierte selbst grinsend hinter einem riesigen Tisch im Weissen Haus, auf dem sich Burger in den Verpackungen einschlägiger Fast-Food-Ketten auf silbernen Tabletts stapelten.
Beruflich «reinhauen» will der US-Präsident derzeit nicht: Trump weigert sich, ein Haushaltsgesetz zu unterschreiben, das kein Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko enthält.
«Donald Trump serviert Spitzensportlern Fast Food mit einem Lächeln im Gesicht und Michelle Obama wird angefeindet, weil sie sagt, Kinder sollten Brokkoli essen??? Das ist nicht richtig.»
Die frühere First-Lady setzt sich seit Jahren für eine gesündere Ernährung an Schulen ein.
«Coole Bilder von Trump mit Fast Food. Oh hey, übrigens: Derzeit werden hunderttausende Menschen nicht bezahlt, weil er einen Shutdown angeordnet hat, weil er ein rassistisches Stück Scheisse ist. Cool, cool, cool.»
Trump hat das Budget zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko zur Bedingung für das Ende des Shutdowns gemacht. Trump warnt seit Beginn seiner Präsidentschaftskandidatur vor illegalen Einwanderern aus dem Land an der Südgrenze der USA.
«Ich komm nicht darüber hinweg, wie Trumps Fast-Food-Fest mit Clemson bei Kerzenschein ablief. Und dann noch auf dem feinen Geschirr des Weißen Hauses. Das ist so eine Donald-Trump-Aktion. Als könnte Mister Rich Guy Donald nicht ein paar tausend Dollar für ein Catering-Dinner ausgeben? Was für ein kaputter klassenloser Oger. Peinlich.»
(pb/sda/dpa)
Video: srf/SDA SRF