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Doku zeigt berüchtigte Bande

Berner Sprayer in Action: «031 ist keine gewalttätige Gang»

Es ist praktisch unmöglich, durch die Berner Innenstadt zu spazieren, ohne die Zahlenkombination 031 zu sehen: Das Markenzeichen der gleichnamigen Sprayergang prangt in verschiedensten Formen an Häuserfassaden, Bahnwagen und Bushaltestellen.

Zum zehnjährigen Bestehen widmet die Serie «5 Minutes» der Bande eine 14-Minütige Dokumentation und begleitet die vermummten Sprayer bei ihren Streifzügen. «Es ist wichtig, der Welt den eigenen Stempel aufzudrücken», sagt ein Mitglied mit künstlich verzerrter Stimme. In der tristen Realität seien Züge mit Graffitis ein «Hoffnungsschimmer», ein zeichen, «noch immer sich selber sein zu können».

Der Sprecher der Produktionsfirma des Films gibt sich im Bund überzeugt: «031 ist keine gewalttätige Gang.» Das ist umstritten. Die Gruppe macht nicht nur mit ihren Graffitis Schlagzeilen, sondern auch wegen gewaltsamer Übergriffe auf die Polizei, Drohungen oder Krawallen an der Berner Reitschule. Das Berner Jugendamt attestiert der Bande gemäss «Bund» «einen Hang zur Delinquenz» und bringt sie mit einer «grossen Anzahl von teils schweren Delikten» in Verbindung. (rey)

Das Zürcher Pendant zu 031: KCBR - Live Life Like

abspielen

youtube / hans müller



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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bonifatius 11.12.2014 10:36
    Highlight Highlight Natürlich ist es eine Sachbeschädigung - das steht so im Gesetz. Soziologisch gesehen ist es eine Zurückeroberung des Raumes, eine Rebellion gegen die Übermacht der herrschenden (Alters-)Klasse, welche den Raum grösstenteils gestaltet. Die Jugend kann sich kaum noch entfalten, auch nicht im öffentlichen Raum, über den sie nur einen Einfluss ausüben kann indem sie die legale Grenze überschreitet. Ist es deshalb legitim fremdes Eigentum zu zerstören/anzumalen? Nein, wirklich schlimm ist es m. M. aber auch nicht.
  • Dario Lüdi 10.12.2014 23:36
    Highlight Highlight Ich werde auch gezwungen, dieses hässliche Graffiti anzuschauen. Aber nur weil denen nun das Haus gehört, können die mir sowas zumuten?
    Benutzer Bild
  • MergimMuzzafer 10.12.2014 20:38
    Highlight Highlight Im Übrigen: Arte sollte man wegen Beihilfe zu einer Straftat verurteilen und die Offenlegung der Identitäten erzwungen werden!
    • Ursin Tomaschett 10.12.2014 20:41
      Highlight Highlight Der Schweizer Presserat schreibt zum Quellenschutz:

      Der Quellen- und Informantenschutz ist nicht ein Privileg der Medienschaffenden, sondern liegt im Interesse des Publikums, da er den Informationsfluss erleichtert und somit ein wichtiges Mittel zur Diskussion von Themen von öffentlichem Interesse darstellt.
  • MergimMuzzafer 10.12.2014 20:37
    Highlight Highlight Eine verdammte Frechheit, das ist einfach nur Beschädigung von privatem Eigentum. Und das für den eigenen Spass ohne wirklichen Hintergrund; wenn die Sprayer sagen, sie wollen damit die "Arbeitssklaven" zum nachdenken bringen, geht das auch auf legale Art und Weise! Das Entfernen von Graffitis ist extrem teuer und kostet den Staat jährlich Millionen!!! Ich hoffe diese Typen werden gefasst, müssen lange ins Gefängnis und den gesamten Schaden zurückbezahlen. Nur weil ihr nicht arbeiten wollt (Stichwort "Arbeitssklaven"), müsst ihr nicht fremdes Eigentum zerstören!!!!!
    • philipp meier 10.12.2014 21:36
      Highlight Highlight was wird hier zerstört? was geht kaputt? was kann man nachher nicht mehr benutzen? der einzige spürpare schaden ist, wenn sie zugfenster zusprayen und damit den passagieren die aussicht «rauben». beim öv gibt es das aber legal: als werbung. womit wir beim kern der diskussion angelangt sind: wieso darf jemand die ganze schweiz mit seinem logo voll-taggen? weil er dafür bezahlt. voilà! geld regiert die welt;)
    • sonwat 10.12.2014 22:06
      Highlight Highlight So einfach ist es eben nicht. Da wir in einer Gesellschaft leben in der das Eigentum geschützt ist (hallo Grundrechte), darf der Eigentümer eben auch bestimmen was damit passiert. Und weil es geschützt ist, hat der Staat auch dafür zu sorgen, dass solche - nicht vom Eigentümer gewollte Taten - eben geahndet werden (nebenbei: ohne Eigentumsgarantie lebts sich gar nicht schön, Stichwort: Korruption, Machtlosigkeit gegen Staat, etc.)
      Somit ist das unerlaubte Versprayen jeglicher Objekte ein Verstoss gegen einen Grundsatz und schon nur deshalb darf es gar keine Diskussion geben.
    • MergimMuzzafer 10.12.2014 22:33
      Highlight Highlight Geld regiert die Welt, das mag sein, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Graffitis laut Gesetz Sachbeschädigung sind. Wenn die SBB ihr Eigentum vermietet, um mit Werbung Geld zu verdienen, ist das etwas anderes, als wenn jemand illegal den Wagen besprüht, da der SBB dadurch Kosten entstehen. Ich gehe auch nicht zu Ihrem Haus, bemale es pink und behaupte nachher, es sei nichts beschädigt worden ;)
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  • Mäf 10.12.2014 19:49
    Highlight Highlight Fragwürdig finde ich auch, weshalb so ein Film, der ja ausschliesslich mit Material dieser Crew produziert wurde, überhapt durch ARTE gefördert wird. Im Film wird ja sogar explizit erwähnt, dass die Veröffentlichungen ihrer Werke in Zeitung / Medien usw.. ein willkommener Nebenefekt sei... Die Produktionsfirma hat da scheinbar ja gute Kontake, evt. Mal dort anklopfen?
    • Dario Lüdi 10.12.2014 20:14
      Highlight Highlight Vielleicht weil die Wandmalerei ein kulturelles Phänomen ist, dass es eben so lang gibt wie den Menschen selbst...
  • oskar 10.12.2014 19:04
    Highlight Highlight wer die wunderschöne berner altstadt mit 031 vollschmiert ist ein respekt-, geschmack und fantasieloser volltrottel!
  • Nyi Phy 10.12.2014 18:53
    Highlight Highlight Falls es nur um das "Stempel aufdrücken" geht: setzt euch in Kontakt mit Gemeinden, der SBB und Hauseigentümern und gestaltet legal ein gutes Graffiti. Da dies aber eine hohe Kunst ist und diese Gang wohl nicht das Niveau dazu hat, wird geschmiert. Schade.
    • Dario Lüdi 10.12.2014 20:22
      Highlight Highlight Urbane Graffitis haben in ihrem Ursprung keinen künstlerischen Anspruch, sondern wollen kommunizieren und gesehen werden. Niemand in der Schweiz schafft dies besser als 031...
  • dave1771 10.12.2014 16:29
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