DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller und seine Gattin Irina Beller an der Preniere des neuen James Bond Filmes Skyfall in Zuerich am Freitag, 26. Oktober 2012. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Als Erstes wird Irina Beller (links) einen Champagnerautomaten (rechts) installieren lassen. Bild: KEYSTONE

Der Enthüller

Der Enthüller

Neuster Mediencoup: watson verpflichtet Irina Beller als People-Chefin



Buzz Orgler

Zürich (den). Es geht steil bergauf mit dem jüngsten Onlineportal der Schweiz. watson rüstet auf und zaubert eine neue Chefin für das People-Ressort aus dem Hut. Die 28-jährige Jetset-Lady Irina Beller wird die watson-Crew ab Juli mit ihrem Fachwissen und ihren Verbindungen zu den Schönen und Reichen der Schweiz bereichern. 

«Wir sind bis jetzt eine strikte ‹No People›-Philosophie gefahren und wollten nur relevanten Journalismus machen», so watson-Chef Hansi Voigt, der bis jetzt lieber mit Katzen-Gifs als mit abgehalfterten Showstars gepunktet hat. «Doch dann haben wir beim ‹Blick› gesehen, wie unglaublich easy so Geschichten zu schreiben sind und wie sehr die Leser auf das Zeugs stehen. So beugen wir uns nun dem Druck und machen unser eigenes Promi-Ressort.» 

Voigt ist nur durch Zufall auf Beller gestossen. «Weil ich einer Facebook-Nomination meiner Redaktion nicht nachkam, musste ich zur Strafe an einen Karaoke-Abend für russische Volkslieder im Marriot gehen. Irina hat dort gerade das Lied ‹Non, je ne regrette rien› auf Russisch gesungen und hat mich im Publikum erspäht. Sie dachte, sie erkenne in mir einen bekannten russischen Pornodarsteller, so sind wir ins Gespräch gekommen.» Wodka wurde getrunken, Verträge geschlossen und so bezieht die Beller ab Juli ihr Büro an der Hardstrasse.

Hansi Voigt

watson-Chef Voigt ist ganz aus dem Häuschen. Bild:

Der Konkurrenz schlottern die Knie

Irina Beller ist happy über ihren neuen Job. «Als Schäfin kann ich die Geschichtän ja sälbär bestimmän.» (Zwischenbemerkung der Redaktion: Stellen Sie sich dieses Zitat vor, als wäre es mit einem breiten russischen Akzent vorgetragen.) «Da ist äs nur logisch, das ich jädä zweitä Geschichtä übär mich und meinen Mann schreibän lassä.» Der Arbeitsvertrag enthält ein Konkurrenzverbot und bindet Frau Beller exklusiv an das Onlineportal. 

Ganz und gar nicht erfreut ist man beim «Blick». «Frau Beller war die letzten sechs Wochen, was sag ich, die letzten sechs Jahre ein Garant für hohe Absatzzahlen», sagt «Blick»-Mann Tobi Leu. «Ob Sie sich in Miami mit ihrem Mann im Restaurant prügelt, sich einen Pelzmantel aus kleinen Dalmatinerwelpen schneidern lässt oder sich am Opernball mit Kim Kardashian prügelt – stets waren wir dabei und haben sie mit besten Bildern und Quotes abgefeiert.» Die «Blick»-Chefredaktion fürchtet nun, dass sie nach dem Verlust ihres einzigen C-Promis auf D-Promis wie Vera Dillier und Lolita Morena zurückgreifen müssen.

Der Enthüller

Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über einen Schwangerschaftstest fürs iPhone oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu.
Warnung: Bevor Sie sich jetzt in den Kommentarspalten über diesen Text aufregen: Es handelt sich um Satire. Ist nicht echt. Alles erfunden. Aber Sie haben den ganzen Text und vor allem diese Box wahrscheinlich eh nicht gelesen, sondern sind vom Titel und der ersten Zeile direkt in die Kommentarspalte gehüpft. Nun denn...

www.der-enthüller.ch
Der Enthüller auf Facebook
Der Enthüller auf Twitter

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Enthüller

Nach 35 Jahren – Schweizer Pornofilmer stellt seine VHS-Produktion ein

Basel (den). Patric Silvani steht vor dem Ende. 35 Jahre lang hat der Basler Filmemacher Tausende Schmuddelfilmli «Made in Switzerland» für den heimischen Markt produziert, hat die Darstellerinnen ausgesucht, Drehbewilligungen eingeholt, stundenlang Material gesichtet und daraus «Sex-Juwelen hergestellt», wie Silvani selber sagt. Dem umtriebigen Produzenten und Regisseur verdankt die Schweiz Filme wie «Schneefickchen auf dem Uetlizwerg», «Aargauer Hausfrauen und der Reiter aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel