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Willkommen in der Welt der Erwachsenen. Dies ist eine Baustelle. Hier bauen Menschen gegen Geld ein Haus. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

Mich würde interessieren, ob Sie folgende Situation kennen und ob Sie praktische Tipps dazu haben. Ich habe von morgens bis abends nichts zu tun während der Arbeitszeit. Wie kann ich diese «freie Zeit» kreativ unauffällig gestalten? Luise, 29

Liebe Louise 

Mich würde interessieren, warum Sie mich so einen Seich fragen und was Sie sich davon erhoffen. Denken Sie ernsthaft, dass ich Ihnen jetzt Tipps gebe, wie Sie die Zeit rumbringen, ohne wirklich zu arbeiten? Da kennen Sie mich aber schlecht. Ich bin die Tochter eines Unternehmers und ich bin heute selber eine Art Unternehmerin.

Und darum bekommen Sie von mir keine Liste der tollsten Blogs und auch keine lustigen Bastelanleitungen. Dafür den praktischen Tipp: Suchen Sie sich Arbeit, meine Liebe.

Und wie Sie den Begriff «Arbeit» deuten, ist mir vollkommen schnurz. Aber hängen Sie hier nicht rum und liegen der Wirtschaft auf der Tasche. Mir egal, ob Sie nichts dafür können, weil man Ihnen keine Arbeit gibt. Sie sind 29 Jahre alt. Sie sind erwachsen. Nehmen Sie den Finger aus dem Arsch und übernehmen Sie Verantwortung. Heimatlandnonemol.

Gruss. Ihre Kafi.

Und nein. Ich kenne Ihre Situation nicht. Denn wann immer ich in meinem Leben einen Lohn bezog, hab ich mir dafür den Arsch aufgerissen.

Fragen an Frau Freitag? ​ 

Hier stellen!

Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Sälber tschuld! 

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Bild: Kafi Freitag



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    Alle Leser-Kommentare
  • G.Raphe 03.09.2014 06:03
    Highlight Highlight Es gibt immer Arbeit, mann (und Frau) muss sie nur finden. Wir hatten - bedingt durch eine Umstrukturierung - auch kaum Arbeit. Über Wochen! Dann haben einige bei uns angefangen unsere Produkte zu analysieren und sogar Meetings organisiert um mit anderen das selbstständig erworbene Wissen zu diskutieren.
    Als es gegen Ende der Umstrukturierung darum ging die Personalsituation zu "optimieren", sind nun diejenigen weg, die nur rumgesessen sind.
  • Benja 30.08.2014 16:21
    Highlight Highlight Einfallslose Antwort. Luise, stell die Frage jemandem, der Tiefgang hat und nicht nur ein tiefes Niveau. Die Grenze zu den möglichen Alltagsfragen ist nun wohl abgesteckt.
  • Biene Maja 29.08.2014 19:40
    Highlight Highlight Wie wärs mit Weiterbildung? Das verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm, sei es Sprachen, Kommunikation oder etwas Fachspezifisches mit anerkanntem Abschluss. Die "freie" Zeit im Job kann man dann "unauffällig" zum lernen nutzen. Was mich aber dann doch interessiert: wie zum Geier kann man absolut nichts zu tun haben, ohne dass der Vorgesetzte das merkt und eingreift? Ist der denn blind? Das ist doch betriebswirtschaftliches Harakiri, wenn das noch mehr Leute in dieser Firma machen!
  • one0one 29.08.2014 14:56
    Highlight Highlight Wieviele Leute lesen wohl Ihren Blog waehrend dem Arbeiten!? Ich gehe davon aus das die Anzahl klicks drastisch sinken wuerde wenn niemand waehrend der Arbeit "Zeit" haette...
    Unter dem Strich profitieren sie direkt von der Unlust zu arbeiten einiger Arbeitnehmer. Diese dann derat vom hohen Ross zu tadeln... Don’t bite the hand that feeds you ;)
    Cheers, ich geh jetzt ins Apero OHNE auszustempeln ^^
    • kafi 29.08.2014 17:16
      Highlight Highlight Don’t bite the hand that feeds you

      Das fand ich schon immer eins der schlimmsten Zitate überhaupt. Wenn man damit aufhört, ist nicht mehr gut.

      LIeben Gruss. Kafi.
    • Bowell 29.08.2014 19:12
      Highlight Highlight Es geht hier ja auch nicht darum in der wohlverdienten Pause watson.ch zu lesen, sondern darum den ganzen Tag lang bezahlt zu werden ohne einen Finger zu rühren. Da fällt mir leider grad kein abschliessendes, englisches Zitat ein.
    • one0one 01.09.2014 16:57
      Highlight Highlight @ Kafi
      Die Hand zu beissen die Füttert ok zu finden und gleichzeitig sich darueber enervieren dass ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber ausnutzt? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
      Wenn ich sie richtig deute (ich hoffe nicht) sollte man sich immer soviel nehmen wie man kann, egal ob jemand dabei leidet... (Meiner Meinung nach genau was die Fragestellerin macht) Ihr(e) Vater/Mutter ist wohl sehr Stolz auf seine Unternehmenstochter?
      Lieben Gruss
  • Skydiver 29.08.2014 12:49
    Highlight Highlight Gut gebrüllt, Unternehmerlöwin!

    Und von mir auch gleich noch eine sanfte Kopfnuss auf die leicht dämliche Kappe von Luise, die nun langsam den Arbeitshelm aufsetzen darf.

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