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Ganz ganz viele Mangos und danach ein irisches Bier.  Bild: 

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Hallo Frau Freitag. Sie haben mal was geschrieben über das Anfreunden mit sich und dem Essen, wie ging das noch? Berta, 36 



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Liebe Berta 

Ja genau, das war hier. Meinem BadiBody-Artikel, der mir dermassen sagenhafte Leserzahlen beschert hat, dass ich kurzweilig über einen BadiBody-Kalender nachgedacht habe. Ungefähr 1,5 Minuten lang.

Aber nun zur Frage. Man weiss aus der Hirnforschung, dass Gedanken das Sein formen. Und somit auch unseren Körper. Das heisst, solange wir uns dick sehen und dick denken, werden wir es auch sein.

Wenn wir nach jedem Teller Pasta und nach jedem Schoggistängeli ein schlechtes Gewissen haben und denken «Scheisse, das hätte ich jetzt nicht essen sollen, das macht mich fett!», dann wird es uns auch fett machen. Weil wir genau mit diesen Begleitgedanken den Auftrag geben, das Essen als Fett abzuspeichern. Wenn wir aber mit Hingabe und Genuss essen und den Lebensmitteln auf dem Teller Gutes unterstellen, dann werden sie uns auch Gutes geben. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass wir uns ab sofort ausschliesslich von Zuckerwatte ernähren sollten und dass es reicht zu denken «Zuckerwatte ist lieb und gesund». Aber das Verhältnis zum Essen formt tatsächlich unseren Umgang damit. Und damit schlussendlich auch die Folgen des Essens. Der Unterschied zwischen schlanken und dicken Menschen ist nicht nur ein unterschiedlich aktiver Stoffwechsel (der vermutlich auch zu einem grossen Teil von Gedanken gesteuert wird, unbewusst natürlich), es ist in erster Linie das Denken über sich und das Essen. Denn während Menschen mit Übergewicht oder angeblichem Übergewicht pausenlos über das Essen nachdenken, essen schlanke einfach das, was ihnen Freude macht. Und weil das Denken schlanker Menschen nicht von Verboten dominiert wird, sind verbotene Dinge dann auch nicht mehr so aufregend. Denn ein in Ruhe genossenes Stückli Schoggi oder Käse macht niemanden dick.

Solange wir aber mit unseren Gedanken um unser Gewicht und um die nächste Mahlzeit kreisen, wird das Thema nie ein entspanntes sein. Solange wir uns ständig Sorgen machen, dick zu werden, werden wir es auch. Weil wir unsere Aufmerksamkeit aufs Dicksein lenken. Und damit auch alle Funktionen in unserem Körper. Denn dieser gehorcht unseren Gedanken und will möglichst alles so umsetzen, wie wir ihm das gedanklich befehlen. Damit sage ich nicht, dass man «Ich will dick werden!» denkt beim Essen. Aber doch zumindest «Hoffentlich werde ich nicht dick davon» oder «Ich darf auf gar keinen Fall dick werden!». Und weil das Hirn Negationen nicht verstehen kann, heisst es dann unter dem Strich eben doch: ICH WERDE DICK DAVON! 

Recht easy eigentlich. Und doch wahnsinnig anspruchsvoll! Weil man Herr seiner Gedanken werden muss. Das braucht enorm viel Disziplin. Ist es aber absolut wert. Werden Sie Ihre beste Freundin. Seien Sie lieb zu sich selber. Und essen und trinken Sie keinen Diät-Bullshit. Das macht sie kein Gramm leichter. Paris Hilton sagte einmal: «Diet Coke is just for fat people», und gopf ja, sie hat leider recht damit!

Mit einem lieben Gruss. Ihre Kafi.

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Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Bild: Kafi Freitag

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