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Vertikutieren – alles, was du darüber wissen musst

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Bild: tetiana bukhinska/gärtner graf
Gärtner Graf

Vertikutieren – alles, was du darüber wissen musst

Das Vertikutieren zählt zu den wichtigsten Massnahmen der Rasenpflege und sollte idealerweise zwei- bis dreimal im Jahr erfolgen. Auch wenn es kein Allheilmittel ist, gehört dieser Begriff zum gärtnerischen Grundwissen.
02.05.2026, 10:4902.05.2026, 10:49
Gärtner Graf
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1. Was heisst das?

Der Begriff Vertikutieren stammt ursprünglich aus dem Englischen und setzt sich aus den Wörtern vertical (senkrecht) und to cut (schneiden) zusammen.

2. Was macht man?

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe der Rasenfläche angeritzt, um altes Schnittgut, abgestorbenes Pflanzenmaterial und Moos zu entfernen.

3. Warum?

Dadurch wird der Rasen besser belüftet, und das Wachstum wird angeregt. Besonders bei starkem Moosbefall ist das Vertikutieren eine wichtige erste Massnahme zur Regeneration.

4. Wie?

Ein Vertikutierer arbeitet mit rotierenden Messern aus Federstahl oder mit speziellen Federn, die senkrecht in den Boden schneiden. Das dabei gelöste Material wird entweder auf der Rasenfläche abgelegt oder direkt in einem Fangsack gesammelt.

5. Was noch?

Vertikutieren ist nicht mit Aerifizieren zu verwechseln. Während beim Vertikutieren die Rasenoberfläche bearbeitet wird, greift das Aerifizieren tiefer in den Boden ein.

Gärtner Graf
Beat Graf begann seinen beruflichen Werdegang vor 39 Jahren mit einer Lehre zum Baumschulisten. Nach einer umfassenden Aus- und Weiterbildung folgten viele weitere Jahre als Besitzer einer Staudengärtnerei. Mit 51 Jahren verkaufte er den Betrieb und gründete 2022 die GÄRTNER GRAF AG. Hier geht es zum Gärtner Graf Blog.
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