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Ein apokalyptischer Sturm fegt über die Welt – glauben  die Frommen und die Bibel

Die Welt gerät zunehmend aus den Fugen. Die Flüchtlingsströme und Terrorakte der Islamisten zeugen von einer kapitalen politischen und wirtschaftlichen Krise – Ausgang mehr als ungewiss.

Einzig christliche Fundamentalisten katholischer und freikirchlicher Bewegungen verspüren ein apokalyptisches Fieber. Für sie brennt die Welt so schön, wie es die Bibel für die Endzeit vorausgesagt hat. Sie sehnen sich danach, dass der Planet wegen der Ungläubigen bald in Schutt und Asche zerfällt und sie erlöst werden.

Was treibt christliche Fundamentalisten und Verschwörungstheoretiker an, die Apokalypse herbeizusehnen?

Sehnsucht nach der Erlösung und Wiederkunft von Jesus

Fromme Christen hoffen, in der Gnadenzeit zu leben, in der sich die biblischen Prophezeiungen erfüllen. Sie nehmen Signale wahr, wie sie die Bibel für die Endzeit vorhersagt. Und sie erhoffen sich die Wiederkunft von Jesus.

Dramatische Bilder lösen Ängste aus, lebend in den Abgrund zu schauen, bewirkt ein wohliges Gruseln.

Nichts im Leben ist so sicher wie das Ende der Zeit. Für uns Menschen wie auch für die Erde, die in vier Milliarden Jahren abdankt. Die individuelle Apokalypse beginnt mit der Geburt.

Das Bewusstsein von der Endlichkeit begleitet uns wie ein Schatten. Dramatische Bilder lösen Ängste aus und faszinieren uns gleichzeitig. Lebend in den Abgrund zu schauen, bewirkt ein wohliges Gruseln.

Wir fühlen uns selten so lebendig, wie wenn wir mit dem Grauen konfrontiert sind. Vor allem, wenn wir selbst verschont bleiben. Was uns abstösst, zieht uns magisch an.

In der Johannes-Offenbarung lässt der zürnende Gott apokalyptische Reiter auftreten, die sich als Rächer gebärden. Einer wird ermächtigt, der Erde den Frieden zu nehmen, damit die Menschen sich gegenseitig abschlachten.

Einem weiteren göttlichen Reiter, der den Tod symbolisiert und der die Hölle hinter sich herzieht, wird die Macht gegeben, über ein Viertel der Erde zu zerstören. Seuchen grassieren, das Meer brennt, Katastrophen peinigen die Menschen. Diese möchten sterben, doch der Tod flieht von ihnen.

Kurz: Sie können den Qualen nicht entkommen. Die Homepage der erzkatholischen Bewegung kath-zwd.ch, die sich auch «Zeugen der Wahrheit» nennt, fragt, ob wir die Generation sind, die Zeugen der Apokalypse werden.

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Wörtlich:

«Jesus vergleicht die Zeichen mit Geburtswehen. Auch diese lassen zwischenzeitlich nach, setzen aber umso stärker wieder ein. Ihr Kennzeichen ist somit eine fortwährende Zunahme. Er nennt folgende Zeichen: Kriege, Aufstände, Seuchen. Hungersnöte. Erdbeben, Christenverfolgung, religiöse Verführung. Gesetzlosigkeit, Hartherzigkeit, Weltmission. Der Begriff Gesetzlosigkeit umfasst vieles: Ungerechtigkeit, Kriminalität, moralischer Verfall. Porno. Perversionen, Abtreibungen, Anarchie, Unterdrückung, Gewalt, Terror. (...) Wie nie zuvor boomen im aufgeklärten Abendland Irrlehren, Okkultismus, Jugendsekten, Kulte, Satansmessen, Gotteslästerung, Ufologie, Magie, Astrologie, Spiritismus, Wahrsagerei, Gurus, falsche Propheten und sogar falsche Christusse.»

Für die Bibelforscher sind die apokalyptischen Horrorszenarien eine Reaktion auf die Christenverfolgung durch die Römer. Die Urchristen ersehnten sich die Rache Gottes und ihre Erlösung herbei.

Der barmherzige Gott als furioser Despot

Der Widerspruch ist eklatant, das Desaster perfekt. Einerseits ist da der barmherzige Gott, von den Gläubigen als «lieben Vater» bezeichnet, der uns Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat. Anderseits der furiose Despot, der die Abergläubigen und Abtrünnigen mit unvorstellbaren Qualen bestraft.

Hat Gott zwei Gesichter, ist er schizophren? Kennt er die grundlegenden moralischen und ethischen Werte nicht, die er selbst postuliert hat, nämlich: Liebet eure Feinde?

Warum hat Gott nicht vorausgesehen, dass die Bibel voller Widersprüche ist?

Ausserdem: Gott hätte doch voraussehen können, dass die Bibel für spätere, gebildete Generationen voller Widersprüche und unglaubwürdig ist. Warum hat er die nicht antizipieren können?

Es gibt eigentlich nur eine plausible Antwort: Die Bibel ist ein religionshistorisches Buch, das die Ängste und Sehnsüchte ihrer unzähligen Autoren wiedergibt. Also eine Schrift, die vor 2000 und mehr Jahren von Menschen geschrieben wurde. Sie handelt zwar von Gott, doch er hat nichts mit ihr zu tun.



Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Schade eigentlich, dass vor unseren Kirchen keine Schilder stehen

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  • Michael Bamberger 14.10.2016 14:29
    Highlight Highlight Für die etwas weniger Bibelkundigen, hier einige verschwörerische Stilblüten einzelner Endzeitprediger:

    „Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben.“ (1. Thes. 4,15)

    „Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid also besonnen und nüchtern und betet!“ (1. Petr 4,7)

    „Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.“ (1. Jh 2,18)
  • Michael Bamberger 14.10.2016 14:27
    Highlight Highlight Für die etwas weniger Bibelkundigen, hier einige verschwörerische Stilblüten einzelner Endzeitprediger:

    „Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr (all) das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft.“ (Mk 13,29-30)

    „Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.“ (Mt 16,28)

    „Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt.“ (Offb 3,11)
  • Pasionaria 12.10.2016 01:36
    Highlight Highlight The (équivocal) MAN

    Fazit zu Ihren schwachen Aussagen: Sie sehnen sich nach einem Glauben und sind in seine Fesseln verliebt. Und genau das ist Ihr (und der Bibel) Urwiderspruch, der unentwirrbare Knaeuel Ihres Glaubens.
    Werden Sie selig damit.
  • retofit 11.10.2016 12:04
    Highlight Highlight "Christen" sind nicht ein homogener Haufen Gläubige, wie es oft suggeriert wird. Es gibt darin tausende von Meinungen. Alles in allem empfinde ich diesen Beitrag von Herrn Stamm effekthascherisch. Wenn ich lange genug suche, finde ich auf der Welt auch Menschen, die z.B. glauben, die Welt sei eine Scheibe. So what...
  • olive 10.10.2016 07:55
    Highlight Highlight Ganz ähnlich argumentiert Hamed Abdel Samad in seinem neuen Buch "Der Koran" Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses. Wer das Buch aus der Distanz betrachtet und kontextualisiert, kann als spirituelle Lebenshilfe trotzdem etwas daraus ziehen.
    ( Ich verdiene nichts daran ) Es ist sehr empfehlenswert, so finde ich.
  • TheMan 09.10.2016 23:56
    Highlight Highlight Herr Stamm sicherlich können Sie beweisen, wo die Bibel einen Widerspruch hat? Aber ich kann Wetten, das Sie wieder Beweisen, das Sie von Religion Null Ahnung haben. Irgendwie Erinnern Sie mich an Uriella.
    • Michael Bamberger 10.10.2016 10:35
      Highlight Highlight Hier nur 3 Widersprüche unter hunderten:

      Hat Judas Jesus geküsst?
      • Ja (Matthäus 26,48-50)
      • Nein, Judas konnte Jesus nicht nahe kommen, er stand bei den Soldaten. (Johannes 18,3-12)

      Hat Jesus sein eigenes Kreuz getragen?
      • Ja (Johannes 19,17)
      • Nein (Matthäus 27,31-32)

      Was hat Judas mit dem Lohn für seine Untat getan?
      • Er kaufte sich ein Grundstück. (Apostelgeschichte 1,18)
      • Er warf die Silberstücke in den Tempel. (Matthäus 27,5)
    • Michael Bamberger 10.10.2016 10:50
      Highlight Highlight Ein paar Bibelwidersprüche unter hunderten:

      Wer war der Vater von Joseph, der Ehemann Marias?
      • Jakob (Matthäus 1,16)
      • Eli (Lukas 3,23)

      Hat Herodes gedacht, dass Jesus Johannes der Täufer wäre?
      • Ja (Matthäus 14,2; Markus 6,16)
      • Nein (Lukas 9,9)

      Hat Judas Jesus geküsst?
      • Ja (Matthäus 26,48-50)
      • Nein, Judas konnte Jesus nicht nahe kommen, er stand bei den Soldaten. (Johannes 18,3-12)

      Hat Jesus sein eigenes Kreuz getragen?
      • Ja (Johannes 19,17)
      • Nein (Matthäus 27,31-32)

    • Michael Bamberger 10.10.2016 10:51
      Highlight Highlight Ein paar Bibelwidersprüche unter hunderten:

      Was hat Judas mit dem Lohn für seine Untat getan?
      • Er kaufte sich ein Grundstück. (Apostelgeschichte 1,18)
      • Er warf die Silberstücke in den Tempel. (Matthäus 27,5)

      Wie starb Judas?
      • Er erhängte sich. (Matthäus 27,5)
      • Dann aber stürzte er vornüber zu Boden, sein Leib barst auseinander und alle Eingeweide fielen heraus. (Apostelgeschichte 1,18)

      Wer war der zehnte Jünger Jesus in der Liste der Zwölf?
      • Thaddäus (Matthäus 10,1-4; Markus 3,13-19)
      • Judas, der Sohn des Jakobus (Lukas 6,12-16)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 09.10.2016 21:50
    Highlight Highlight Es gibt mitfühlendere Methoden Menschen das Leid zugänglich zu machen. Johannes, als Apostel, in der Nachfolge Christi, versteht sich als Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt. Er hat sich das Leid seiner Zeit verinnerlicht, in Worte gefasst und ging den Weg Jesu. Das sind Worte und Bilder der Verklärung. Das bedeutet üblicherweise ein grossartiges Aussetzen des rationalen Denkens. Wie gesagt, es würde reichen den Menschen Bilder zu zeigen und Geschichten aus vielleicht Aleppo erzählen zu lassen. Alles andere ist dreiste Manipulation; auf Vorrat.
    • Mbatatart 09.10.2016 22:40
      Highlight Highlight Hmm in der Bible sind mindestens genau so viel schreckliche Geschichten / Zitaten wie gute, wenn nicht mehr. Ich frage mal hin in der Runde, wenn ein Buch euch BEFEHLEN würde ungläubigen zu töten und Ausländer zu versklaven, würdet ihr dieses Buch weiterlesen? Ich glaube eher weniger.
  • Spooky 09.10.2016 18:17
    Highlight Highlight Letztendlich ist jeder Mensch allein und lebt in seiner eigenen Welt. Und darum erlebt jeder Mensch, wenn er stirbt, seine eigene, private, auf seinen eigenen Verstand zugeschnittene Apokalypse.
  • Ratchet 09.10.2016 17:04
    Highlight Highlight Schade, der Anfang war vielversprechend, doch der Artikel beschränkt danach nur mit dem biblischen Aspekt einer Apokalypse. Dass die Bibel ein historisches Buch voller Widersprüche ist, ist nichts neues.
    Der Glaube an einem Weltuntergang ist sehr weit verbreitet, unabhängig von der Religion. Wenn man so umfragt, wird jedoch sowohl Gott als auch die Natur selten als Ursache für den Untergang der Menschheit betrachtet. Oft ist es der Mensch, der sein Untergang selbst verschulden wird. Eine Analyse dieses weit verbreiten Glaube wäre viel interessanter gewesen als eine schlichte Bibel Analyse.
  • Alienus 09.10.2016 15:11
    Highlight Highlight Nachtrag:

    Quelle wiki
    • Alienus 10.10.2016 11:29
      Highlight Highlight Möchte wissen, was das für gar religiöse Lustmolche sind, die bei so einem harmlosen Quellennachweis auch noch garstige Blitzeleinchen setzen?
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 09.10.2016 14:57
    Highlight Highlight Mein Kommmentar wurde nicht freigeschalten, obwohl ich niemanden beleidigt, sondern nur meine Meinung und Beobachtung mitgeteilt habe. Hat es zu sehr zugetroffen?
  • Alienus 09.10.2016 14:22
    Highlight Highlight Apokalypse ist eine Nötigung zur Beherrschung von gläubigen oder hierzu zu bringenden Menschen.

    Nötigung bezeichnet allgemein eine unzulässige Gewaltanwendung oder Drohung, die das Opfer zu einer unerwünschten Handlung zwingt.

    Der Begriff ist im Bezug auf die Begriffe Zwang und Gewalt, rechtssprachlich ….. die Vis compulsiva („beugende Gewalt“, die in die Richtung eines psychischen Zwanges geht), durchaus kritisch zu sehen, und wird in den Rechtsprechungen sehr diffizil beurteilt.
    • Maracuja 09.10.2016 17:54
      Highlight Highlight Die Zahl der Menschen, die sich durch religiöse Drohungen mit der Apokalypse zu etwas nötigen lässt, scheint mir hier in Europa marginal. Ganz im Gegensatz zu anderen Drohszenarien, z.B. denjenigen der Wirtschaft, die hier in der Schweiz fast bei jeder Abstimmung den erwünschten Erfolg bringen.
    • FrancoL 09.10.2016 21:31
      Highlight Highlight @Maracuja; Ganz auf Deiner Linie. Wenn wir von Religionen sprechen wollen, dann bitte über die neuen Religionen (Ersatzreligionen) die einem im Alltag bedrängen, doch dazu hat selbst Watson keinen separaten Blog.
    • Pasionaria 12.10.2016 05:54
      Highlight Highlight Einerseits ganz klar ist Noetigung "eine zur Beherrschung von Gläubigen oder hierzu zu bringenden Menschen."
      Anderseits ist die Apokalypse eine irdische Realitaet fuer viele Menschen hier. Milliarden hungern oder leben von weniger als 3 Euros am Tag...!

      Immerhin habe ich die Mayan-Apokalypse schadlos und vor Ort ueberlebt.
      Beruhigend, oder?

      P.S.
      Pl. look into the Chemo-Trail
      there is somehow a mail.
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  • hulaleh 09.10.2016 13:11
    Highlight Highlight Hallo Herr Stamm. Mit einer Sache bin ich mit Ihnen einig: ich ertrage Fanatismus nicht und es stimmt, dass Menschen durch Manipulation, Dinge tun, die unverzeihlich sind. Was mich aber stört ist, dass Sie ständig Gott und sein Wort negativ hinstellen. Dass die Welt in solchem Zustand ist, ist allein der Mensch mit freiem Wille schuld. Es kann nur schlimmer werden und wer die Bibel kennt, weiss, dass es Hoffnung gibt. Ich finde Ihre Worte auch nicht gerade tröstlich! Niemand weiss genau was nacher mit uns geschieht, ihre Worte machens nicht besser!
    • Mbatatart 10.10.2016 11:32
      Highlight Highlight Nennen Sie mir bitte einen guten Tat, einen einzigen guten Tat die man als gläubiger vollbringen kann, den man als NICHT gläubiger NICHT vollbringen könnte? Bin ja gespannt.
      Auf der anderer Seite, bitte nennen Sie ein paar BÖSE Taten die man als gläubiger vollbringen könnte die einen NICHT gläubiger NICHT vollbringen könnte? Mal sehen ob diese Frage für Sie einfacher ist als die erste.
    • Michael Mettler 10.10.2016 16:38
      Highlight Highlight @mbatatart: NEIN, es gibt keine tat die ein gläubiger oder ungläubiger nicht vollbringen kann oder besser kann. Warum auch? Die gläubigen versuchen nur dank dem glauben als hilfe ihr leben besser zu leben als ohne. Alles andere was sie versuchen zu unterstellen oder hineinzuinterpretieren ist polemik.
    • hulaleh 10.10.2016 22:16
      Highlight Highlight jeder mensch kann tun & lassen was er will. alles hat seinen preis. es gibt viele menschen, die ohne religion ein anständiges leben führen. wissen sie, ich bin es satt theorien zu lesen - jeder soll sich ein eigenes bild über diese welt machen- schönreden und so tun und die augen schliessen wird auf die dauer unser wohlsein nicht bessern. abwarten & tee trinken :)
  • Cédric Rothacher 09.10.2016 11:58
    Highlight Highlight Jaja, die Bibel... Die Bibel ist ein Buch, das den Menschen und die Menschheit so beschreibt, wie sie ist, nicht wie sie sich gerne sähe (schon die letzten News aus Aleppo gesehen?). Ist auch lustig zu sehen wie Fundamentalisten und Religionsskeptiker die Bibel immer wortwörtlich lesen und schlicht zu eingeschnappt sind zu merken, dass es durchaus andere Zugänge zur Bibel gäbe.
    @H.Stamm: Was mich extrem nervt ist, dass Sie "fromm" und "fundamentalistisch" quasi in einem Atemzug nennen. Das ist, wie wenn man Demonstrant und Terrorist gleichstellte... ein Bitzeli mehr Grautöne schaden nicht.
    • Michael Mettler 09.10.2016 12:40
      Highlight Highlight Ein Gläubiger applaudiert
    • Mbatatart 10.10.2016 11:36
      Highlight Highlight Wie erkennt ein moderate gläubiger welche Bibel Zitate wahr zu nehmen und welche zu ignorieren? Welche Mechanismen wird hier verwendet? Und warum ist es von Denomination zu Denomination so unterschiedlich? Gruß
    • Cédric Rothacher 10.10.2016 12:55
      Highlight Highlight Anthony de Mello beschreibt das schön: Heilige Schriften, Dogmen sind wie ein Finger, der auf den Mond zeigt. Aber: Der Finger ist NICHT der Mond, sondern weist nur auf ihn hin. Dummköpfe werden ganz in der Betrachtung des Fingers erstarren und ihren Affentanz darum herum aufführen. Wer weiter schaut, nämlich worauf der Finger hinweist, wird zwar immer wieder den Finger brauchen, um sich zu orientieren, aber den Finger nie absolut setzen und im allerbesten Fall etwas vom grossen Geheimnis Leben erahnen können, auf das der Finger hinweist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigE 09.10.2016 11:57
    Highlight Highlight Wohin eine Gesellschaft kommt, in der Religion nie eine Rolle spielte und auch nicht spielt, sieht man zB in China. Und damit meine ich nicht die Politik sondern die Werte und Ethik unter den Menschen. Man muss sich bewusst sein, dass unsere gefühlte und verinnerlichte Werteordnung von der christlichen Religion bzw den 10 Geboten kommt! Einiges davon mag überholt sein, aber ich möchte nicht wissen, wie unsere Gesellschaft heute ohne die religiöse Moral aussähe!
    • Mbatatart 10.10.2016 11:39
      Highlight Highlight Von den 10 Geboten? Wirklich? Wo sind die Gesetze die schlechte Gedanken bestrafen? Oder Sie Gesetze die Kinder bestrafen die ihre Eltern nicht verehren? Ich kenne ja keine.
      Nicht anderen umbringen und beklauen existierten als Gesetze BEVOR Moses überhaupt geboren wurde, oder meinen Sie das die Menschheit BEVOR Moses auftauchte sich gegenseitig willkürlich umgebracht und geklaut hatten? Ich glaube wohl kaum. Gruss
    • Marbek 12.10.2016 11:21
      Highlight Highlight Was ist denn mit den Werten und der Ethik der Menschen in China? Sind die schlechter als bei uns in der "christlichen Kultur"?
    • BigE 12.10.2016 21:06
      Highlight Highlight @Mabarat: ich schrieb "unsere gefühlte und verinnerlichte Werteordnung" - nicht "Gesetze"!

      @Marbek: ja, durchaus - meiner Meinung nach!
  • rodolofo 09.10.2016 10:31
    Highlight Highlight Angst ist ein lebenswichtiger Reflex!
    Wir sehen etwas Gefährliches auf uns zukommen und sind innert kürzester Zeit "auf Hundert", damit wir volle Pulle reagieren können, mit Flucht, Angriff, oder in Deckung gehen und scharf analysieren und überlegen.
    Diese volle Spannung und Anspannung verschafft uns gleichzeitig einen Adrenalinschub-Kick mit Suchtpotential!
    Darum begeben wir uns dann als "Abenteurer" immer wieder in möglichst knifflige Situationen und steigern damit unsere Lebens-Intensität.
    Aber es gibt auch die Stubenhocker-Reaktion des überängstlichen Sich einigelns und verbarrikadierens.
  • Zeit_Genosse 09.10.2016 09:49
    Highlight Highlight Gott muss ein sehr beschäftigtes Wesen, Intelligenz, Energie, usw. sein, weil er keine Zeit und Gnade für die Menschen hat. Bei einem unendlichen Universum ist das verständlich, da gibt es viel zu tun. Also wursteln sich die Menschen mit Religionen durch und versuchen das überladene Schiff zu lenken. Jeder in eine andere Richtung, das Streit unvermeidbar wird. Wir Raubtiere setzen so lange auf Gemeinsamkeit, so lange sie uns nützt, sonst setzt sich diese Spezies egoistisch selbst durch bis die apokalyptische Fliegenklatsche zuschlägt. Einen Gott haben wir nicht verdient, brauchen auch keinen.
  • Michael Bamberger 09.10.2016 09:23
    Highlight Highlight "Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäß höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens."

    (Albert Einstein in einem Brief an den Religionsphilosophen Eric Gutkind im Januar 1954)
    • Share 09.10.2016 20:25
      Highlight Highlight `Ich bin der, der ich bin`. Alles darüber hinaus ist Inkarnation. Bambi, ich darf doch Bambi sagen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
  • Lullaby 09.10.2016 09:09
    Highlight Highlight Ein apokalyptischer Sturm fegt über die Welt. Stimmt so. Könnte man auch anders ausdrücken. Die Welt verändert sich rasend schnell - Bevölkerungswachstum, Flüchtlingsströme, Umweltverschmutzung ohne Ende, Kriege (gabs schon immer), das ganze täglich in den Medien breitgetreten, so dass keiner an den Schreckensmeldungen vorbeikommt und sie ignorieren könnte. Wenn man das als Apokalypse bezeichnet, liegt man nicht so sehr daneben.. Bloss, Jesus hat damit nichts zu tun. Der war einfach ein Freak. Und Gott? Tja... eine Fantasie, die manchen Menschen hilft, mit dem ganzen Mist fertig zu werden.
    Benutzer Bild
    • Share 09.10.2016 20:32
      Highlight Highlight Weisst du, ich habe gestern irgendwo gelesen, dass in Brüssel innert einer Stunde rund 200 Mal einer älteren Person über die Strasse geholfen wurde. Ausserdem wurden gestern gefühlte zwei Millionen Kinder glücklich gemacht und zwanzig Milliarden Busserl verteilt. Schön, nicht?
  • Stromer5 09.10.2016 07:21
    Highlight Highlight Was soll denn dieser Quatsch??!!
    Apokalypse herbeisehnen...
    Entweder man glaubt an Gott oder nicht, aber schonmal eine Kirche besucht? (Landeskirche oder Freikirche)
    Von Apokalypse hab ich noch nie was gehört, eher von Frieden und Liebe.
    Alles was gut und recht ist, aber dieser Artikel ist wohl vom "Guten" zu viel..
    • Hugo Stamm 09.10.2016 10:50
      Highlight Highlight Eine kurze Internetrecherche reicht, um die Flut der Beiträge aus Freikirchen zu finden, die sich intensiv mit der Endzeit beschäftigen. Es finden sich auch unzählige Predigten dazu. Allein die Zeugen Jehovas verkünden seit über 100 Jahren die baldige Wiederkunft von Jesus. Aber auch viele charismatische Freikirchen bereiten ihre Gläubigen auf das baldige Ende vor. Es gibt in den meisten Freikirchen den stehenden Ausdruck: Wir leben in den letzten Tagen.
    • Michael Mettler 09.10.2016 13:03
      Highlight Highlight @Lieber Hugo, viele Freikirchen bereiten Ihre Gläubigen darauf vor. Bin gespannt was du damit meinst? Und wie das konkret passiert?
  • Denverclan 09.10.2016 06:46
    Highlight Highlight Nützen wir doch die Zeit die jeder Einzelne hat, so zu Leben wie wir es gerne von den Anderen erwarten. Wir verlieren uns im Versuch das Ganze zu verstehen. Geben wir doch zu, wir wissen gar nichts. Mensch, versuche nur einen Tag lang nicht zu lügen, stehlen, falsches Zeugnis ablegen, Ehebruch zu begehen, zu töten....die Liste ist verdammt lang.....Alles ist nichtig und ein Haschen im Wind. Wir sehen seit 2000 Jahren in die falsche Richtung, aber erkläre einem Dummen dass er dumm ist. So wird das nichts Mensch. Der Tod ist so wichtig wie die Geburt. Leben heisst lieben und geben, nicht nehmen
    • rodolofo 09.10.2016 10:33
      Highlight Highlight Wenn niemand da ist, der nimmt, kann auch niemand geben.
    • Denverclan 09.10.2016 11:01
      Highlight Highlight Nehmen ist nicht gleich nehmen. Not oder Abzocke....Des Menschen Problem ist, er kann wählen und das entweder vermischt mit oder ohne Emotionen. In 100 Jahren erinnert sich niemand mer an Watson und diese Beiträge hier.....ist aber völlig egal.
    • rodolofo 09.10.2016 11:38
      Highlight Highlight Dann können wir uns vielleicht darauf einigen, dass "erzwungenes Geben" möglichst vermieden werden sollte.
      Wenn mir jemand sagt: "Gib mir dies und das, und jenes auch noch mit dazu!" dann werde ich bockig!
      An sich schenke ich gerne, aber nur wenn ich auch FREIWILLIG geben kann.
      Und freiwillig gebe ich Menschen, die ebenfalls grosszügig und kulant zu mir sind.
      So entwickelt sich eine Dynamik des gegenseitigen Schenkens, der Liebe, der entspannten Lockerheit in den Beziehungen, die dann mit hoher Motivation vollen Einsatz für die gemeinsame Sache und für die spontane Performance ermöglichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 08.10.2016 23:02
    Highlight Highlight "Die Welt gerät zunehmend aus den Fugen."

    Das stimmt nicht. Die Welt war schon immer aus den Fugen, und zwar, seit es sie gibt.
    • Too Scoop 08.10.2016 23:23
      Highlight Highlight Die Dinos hattens aber ganz schön.
    • Hugo Stamm 09.10.2016 10:54
      Highlight Highlight Mag sein, dass die Welt schon immer aus dem Fugen war. Wenn wir sie aber kitten wollen, was dringend notwendig ist, müssen wir uns rasch ans Werk machen und können nicht auf die Hilfe Gottes zählen. Eine religiöse Kakophonie erschwert aber ein gemeinsames Anpacken.
  • Franz0506 08.10.2016 21:38
    Highlight Highlight Was bezweckt die Watson, mit dem permanenten Bashing von gläubigen Menschen? Es wird nach dem Muster geschieben: Gläubige = nicht intelligent, nicht Gläubige = sehr intelligent.
    Wie und wo die biblischen Bücher entstanden sind hat die Theologie erforscht und man kann das auch überall nachlesen. Daraus wird kein Geheimnis gemacht.
    Aber nun mit einzelnen Bibelzitaten ein permanentes Gläubigen-Bashing zu produzieren - da bekomme ich bald Mitleid mit H. Stamm.
    Die Evolutionstheorie, dass alles aus dem nichts entstanden sein soll ist ja auch nicht bewiesen - es ist auch nur ein "naiver" Glaube.
    • Danyboy 08.10.2016 22:59
      Highlight Highlight Warum so dünnhäutig? Die Analyse zu den Apokalypse-Fantasien ist ziemlich treffen. Was ist daran verletzend? Oder wo wird den Gläubigen gesagt, dass sie nicht daran glauben dürfen?
      Auf jeden Fall überrascht es mich immer wieder, wie weineröich Gläubige auf Kritik oder abnehmende gesellschaftliche Macht resgieren. Erstaunt bin ich vor allem darum, weil umgekehrt Gläubige mit ihrem Absolutheitsanspruch Menschen wie zb Homosexuelle herabwürdigen, Rechte absprechen, verfoögen. Oder je nach Religion Ungläubige gar generell auf die Stufe von Tieren setzen. Etc etc
    • Too Scoop 08.10.2016 23:31
      Highlight Highlight Es gibt keinen Menschen der Nichts glaubt. Bei den "Gläubigen" gibt es halt diese und jene. Fakt ist, dass meistens alle in einen negativen Topf geworfen werden. Ob religiös gläubig oder nicht, es ist manchmal doch etwas unfair. Das Negative hat leider auch zu viel Power und das Gute wird selten bis garnicht erkannt. Man gibt diesem auch kaum die Chance dazu.
    • Roaming212 09.10.2016 01:05
      Highlight Highlight Pahahaha Evolutionstheorie ein "naiver" Glaube? Hier meine Frage an Sie was all ihre Argumente zerstört: Wenn alles nicht aus dem nichts kommen kann, woher kommt dann Gott? Schliesslich ist er ja auch aus dem Nichts entstanden?
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  • FrancoL 08.10.2016 21:16
    Highlight Highlight Ich weiss eigentlich nicht so recht wieso bei der Apokalypse die Religion im Vordergrund stehen sollte, ausser man sei auf einem oder anderhalb Augen Bild!

    Das was heute in Richtung einer Apokalypse drängt sind heute Teile der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Globalisierung.

    Wir brauchen offensichtlich keine Religion im herkömmlichen Sinne um langsam diese Welt zu zerstören, wir brauchen nur den Glauben an die die uns weismachen wollen dass wir auf guten Wege in eine schöne Zukunft sind, das sind meistens nicht unbedingt die Kirchen!
    • Hugo Stamm 09.10.2016 11:00
      Highlight Highlight Wenn wir schon selbst die Welt zerstören, müssen nicht auch noch Religionen Öl ins Feuer giessen.
    • FrancoL 09.10.2016 11:10
      Highlight Highlight Lieber Herr Stamm: Wenn wir das Feuer etwas auf Sparflamme halten würden wäre das Oel der Religionen nicht so zerstörerisch.
      Wir lehnen und tagtäglich mit den Ersatzreligionen zum Fenster hinaus und fachen neue Brände an, da nützt das Gehickhacke um Religionen nicht viel.
      Wir haben unser Dasein zu grösseren Teil auf der Basis des Wachstums entwickelt, ohne offensichtlich zu hinterfragen wo uns das hinführt.
      Ich bin nicht religiös aber bin um so mehr betroffen von den VIELEN die der neuen Religion folgen ohne zu merken dass sie täglich mit dem Feuer spielen und ein Vielzahl an Bränden legen
  • Granini 08.10.2016 19:46
    Highlight Highlight Der Anfang war gut.
    Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass es die Apokalypse tatsächlich gibt. Der Gedanke live dabei zu sein, freut mich aber keineswegs! Ich hab kein Bock ne Prostituierte auf nem Drachen fliegen zu sehn.. Solange die Menschen existieren wird es auch immer wieder apokalyptische Zustände geben.
    Der zweite Punkt; die Bibel erzählt kein Bullshit und widerspricht sich auch nicht. Ob Gott nun nur der Liebe oder der Richter ist, weiss nur er allein.
    • Regas 08.10.2016 20:52
      Highlight Highlight Und ob Gott die Bibel geschrieben hat oder ob es Menschen waren weiss auch nur er selber. Wenn sich die Biebel selber widerspricht, was einfach eine Tatsache ist, war es eben Gottes Absicht das die Menschen die Bibel nicht verstehen können.
    • rodolofo 09.10.2016 10:36
      Highlight Highlight Wie kommst Du darauf, dass Gott ein "ER" ist?
  • dracului 08.10.2016 19:38
    Highlight Highlight Was ist eigentlich so attraktiv an dieser Apokalypse? Warum sehnen wir die Endzeit her? Haben einige zu lang auf das "Leben" verzichtet und hoffen erlöst zu werden? Oder ist es dieses, weil ich selber sterben muss, soll alles enden? Vermutlich wäre es naheliegender die Mitschuld des Menschen durch die globale Erwärmung zu vermuten. Es ist wohl einfacher das angerichtete Desaster durch eine Apokalypse zu beenden, als selber Verantwortung zu übernehmen für diese Welt? Ich wär als "Gott" jedenfalls ziemlich verärgert über den Beitrag der Menschen. Keine guten Karten für das jüngste Gericht ...
    • Regas 08.10.2016 20:45
      Highlight Highlight Das attraktivste an der Apokalypse ist wohl, das man als wissende kleine Mehrheit schon immer alles gewusst hat, was den Ungläubigen verborgen bleibt. Und natürlich stirbt man ja vor dem Untergang, was eigentlich keine Rolle spielt, weil man sich das ganze Leben lang den Ungläubigen als wissender überlegen fühlen konnte. Das trifft nicht nur auf Christen, sondern auch auf viele andere Religonen sowie auch auf die Grünen Fundis zu.
  • rodolofo 08.10.2016 19:26
    Highlight Highlight Dorthin wo die Augen schauen, bewegen wir uns.
    Weil Du Dir etwas vorstellst, erlebst Du es so.
    Wenn Du etwas mit ängstlichem Blick fixierst, scheint "es" Dich in diese Richtung zu ziehen, z.B. in einen Baum, oder ins entgegen kommende Auto, oder einen Abgrund hinunter.
    Darum müssen wir uns darin üben, uns auf unseren Weg zu konzentrieren, also z.B. auf unsere Fahrbahn, oder -wenn wir von dieser Fahrbahn weg geraten, auf die Wiese zwischen den Bäumen, oder beim Klettern auf den Fels nach oben.
    So vermeiden wir kleine- aber auch die grosse Katastrophen, indem wir hinschauen, wo wir durch wollen.
  • Maria B. 08.10.2016 19:17
    Highlight Highlight Stamm : "Einzig christliche Fundamentalisten katholischer und freikirchlicher Bewegungen verspüren ein apokalyptisches Fieber. Für sie brennt die Welt so schön, wie es die Bibel für die Endzeit vorausgesagt hat."

    Dieses Denken kann man auf Grund der zunehmenden Katastrophen, Krisen und Kriegen, vor Allem aber oekologisch wie oekonomisch durchaus auch als NormalverbraucherIn gewinnen!

    Der Mensch, teilweise auch seine vielgepriesene technologische Entwicklung ist zielstrebig dabei, seine Existenzgrundlagen zu zerstören, indirekt einer Art biblischen Prophezeiung folgend, abzudanken.
  • manhunt 08.10.2016 19:04
    Highlight Highlight na, wenn er denn die frommen und bibel mitnimmt, solls mir recht sein.
  • Mnemonic 08.10.2016 18:50
    Highlight Highlight Dabei braucht es bloss Leute die bereit sind selber zu Denken um das Schlimmste zu vermeiden...
  • Danyboy 08.10.2016 18:47
    Highlight Highlight Der Vorteil von apokalyptischen Fantasien ist ja, dass sie immer in irgendwann auf irgendeine Weise sich erfüllen... Ob im Kleinen oder im Grossen. Das ist allein shon naturhistorisch und aufgrund des (aggressiven) Wesens des Menschen logisch. Die Welt war noch nie und ist auch jetzt kein Ponyhof. Die Apokalypse steht nach Sicht von diversen Religionen schon seit unzähligen Jahrhunderten kurz bevor. Und sie warten und warten. Und wenn sie lange genug warten, werden sie irgendwann Recht bekommen. Zwangsweise. Nur hat das mit einem Gott wenig zu tun.
    • rodolofo 09.10.2016 10:46
      Highlight Highlight In etwa einer Milliarde Jahren werden die Verschwörungstheoretiker der Apokalypse recht bekommen und rückwirkend rehabilitiert werden (von denjenigen, die dann noch da sind und sich an uns erinnern können)!
      Denn dann wird sich unsere Sonne zu einer gigantischen Super-Nova ausdehnen!
      Die Ozeane werden verdampfen und das Blei wird sich verflüssigen! Alles Leben wird austrocknen und brennen, wie Zunder! Die Welt wird ein einziges flammendes Inferno sein!
      Aber bis dann werden unsere Erbinformationen wohl längst mit einem Raumschiff zu einem Erd-ähnlichen Planeten transferiert worden sein...

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