Klage gegen Trumps UFC-Show vor dem Weissen Haus
Wie die «New York Times» berichtet, wurde am Samstag eine Klage gegen den geplanten UFC-Event eingereicht, der am 14. Juni auf dem Gelände des Weissen Hauses stattfinden soll. Organisiert wird die Veranstaltung von der Kampfsportorganisation Ultimate Fighting Championship (UFC).
Die Kläger argumentieren, dass der Umbau des Geländes nie vom Kongress genehmigt worden sei. Zudem profitierten sowohl Trump als auch UFC-Chef Dana White finanziell von der Veranstaltung.
Vorwürfe gegen Trump und UFC
Im Zentrum der Klage steht die Behauptung, dass die UFC durch den exklusiven Zugang zum Weissen Haus und zum Lincoln Memorial beispiellose Werbemöglichkeiten erhalte. Dort sollen unter anderem die offiziellen Wägungen der Kämpfer stattfinden.
Laut der Klageschrift werden für exklusive Eintrittspakete Preise von mehr als einer Million Dollar verlangt. Zudem verweisen die Kläger darauf, dass Trump selbst Aktien des UFC-Mutterkonzerns TKO Holding Group besitzt.
Die Veranstaltung wird offiziell als Teil der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten beworben. Die Kläger halten dagegen, dass der Kampfabend weder von der Regierung organisiert werde noch am Unabhängigkeitstag stattfinde. Stattdessen fällt er auf Trumps 80. Geburtstag.
Weisses Haus weist Vorwürfe zurück
Das Weisse Haus bezeichnete die Klage als unbegründet und sprach von einem Versuch, das Projekt zu behindern. Die Veranstaltung unterscheide sich nicht von anderen Anlässen, die in der Vergangenheit auf dem Gelände des Weissen Hauses durchgeführt worden seien.
Die Klage wurde von einer politischen Aktivistin und einem Vietnam-Veteranen eingereicht. Sie argumentieren, dass die Nutzung nationaler Wahrzeichen für einen kommerziellen Kampfsportevent dem öffentlichen Interesse schade.
Über den Fall entscheidet nun ein Bundesrichter in Washington. Ob die Veranstaltung tatsächlich gestoppt wird, ist derzeit offen. (mke)
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