Blogs
Yonnihof

Said no one. Ever.

Said no one. Ever.

Bild: shutterstock
17.07.2016, 16:2419.07.2016, 13:23
Yonnihof
«Dieses Jahr bricht kein Chaos aus, wenn das erste Schneeflöckli fällt.»
Die SBB. Nie.
«Ich bin zwar da, aber ich zerfleddere nicht, weil ich cool bin.»
Kein Nastüechli in der dunklen Wäsche. Ever.
«Bei Fondue weiss ich immer genau, wann ich mit Essen aufhören muss.»
Wir alle. Niemals.
«Am liebsten setze ich mich in Zugabteile, in denen schon zwei bis drei Menschen sitzen.»
Kein/e SchweizerIn. Jemals.
«Hast du mich einmal gekauft, bin ich für immer dein.»
Alle deine Haargümmeli. Nie.
«So schön, dass es dir immer zum richtigen Zeitpunkt einfällt, mich zu kaufen.»
Keine Rolle Abfallsäcke. Ever.
«Nein, nein, stehen Sie auf der Rolltreppe am HB ruhig links, das ist überhaupt nicht tragisch.»
Zürcher FeierabendpendlerInnen. Niemals.
«Natürlich habe ich Zeit, mit Ihnen vor meiner Haustür stehend über unseren Herrn Jesus Christus zu reden.»
Wir. Im Pischi. Samstagmorgens. Mit Kater. Nie.
«Wer zuerst reinstürmt, ist als Erster zuhause.»
Kein Flugzeug. Ever.
«Wäh, Pizza.»
Wir. Niemals.
«Sobald du mich gepostet hast, sind deine Daten definitiv und für immer sicher.»
Kein seltsamer Neue-Facebook-Richtlinien-Post. Ever.
«Als er/sie mir an der Bar ungefragt an den Arsch gegriffen hat, habe ich mich sofort verliebt.»
Frauen und Männer im Ausgang. Nie.
«Mich vergisst man nie.»
Wichtiger Emailanhang. Am besten an einem Bewerbungsmail. Niemals.
«Ich sollte mal ein bisschen runterkommen von meiner Craziness.»
Johann Schneider-Ammann. Nie.
«Ich habe mich aufs Nötigste beschränkt.»
Kein IKEA-Kunde. Ever.
«I don't care how much the fish is.»
Scooter. Niemals.
«Kein Problem, waschen Sie ruhig an meinem Waschtag, ohne mich zu informieren. Wir sind da ja völlig flexibel. One love.»
Kein/e Schweizer MehrfamilienhausbewohnerIn. Ever.
«Ach so, ja, wenn Sie natürlich viermal auf den Knopf drücken, gehe ich selbstverständlich schneller auf.»
Tramtüren. Nie.
Bild
Yonni Meyer
Yonni Meyer (34) ist Psychologin und schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 

Pony M. auf Facebook

Yonni Meyer online

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wie ein Buchrücken mich daran erinnert, wo ich nie mehr hin will
Die alltägliche Physik des Unglücks.
Das Schwierige beim Ausmisten sind ja immer die Gefühle und Erinnerungen, die an den Sachen haften, von denen man sich trennen soll. In meinem Leben sind die Folgen dieses Umstands nicht nur ein Bestand von aktuell 26 (!?) Pullis, sondern auch zwei proppenvolle Bücherregale, deren Inhalte ich bei jedem Umzug aufs Neue verfluche. Und doch behalte ich sie alle: die Französischromane, die wir in der Schule lesen mussten und die mir aber so gut gefielen, dass sie mich über alle elf Wohnungswechsel meines Lebens begleitet haben, Bücher voller Eselsohren und Notizen, die ich liebte zu lesen, und solche, von denen ich glaube, sie noch lieben zu werden. Aber auch ein paar Klopper, bei denen mich einfach Titel oder Cover überzeugten oder von denen ich denke, sie machen sich besonders gut in einem wohl sortierten Bücherregal (niemand hat doch jede Seite von Ulysses gelesen?).
Zur Story