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Lebensgefährliche Mutprobe: 13-Jähriger wartet auf dem Gleis auf einfahrenden Zug

Eine ganz dumme Idee hatte ein 13-Jähriger in Zell im Wiesental (Landkreis Lörrach). Er stellte sich am Freitag gegen 13 Uhr am Bahnhof auf die Gleise und wartete auf den einfahrenden Zug.



Bild

Der Bahnhof in Zell im Wiesental. Google Maps

Diese Mutprobe hätte gehörig schiefgehen können. Ein 13-Jähriger stellte sich am Bahnhof von Zell im Wiesental auf die Gleise. Offenbar als Mutprobe wartete er dort am Freitag gegen 13 Uhr auf den einfahrenden Zug. Das teilte die Bundespolizei mit.

Der Lokführer der S-Bahn aus Richtung Lörrach erkannte den Jungen und leitete unverzüglich eine Schnellbremsung ein. Kurz vor dem einfahrenden Zug sprang der Junge zur Seite. Er blieb unverletzt.

Der Lokführer hielt den Jungen bis zum Eintreffen einer Polizeistreife fest, die ihn nach eindringlicher Belehrung über die Gefährlichkeit der Aktion an seine Mutter übergab.

Der Lokführer konnte seinen Dienst nach dem Vorfall nicht mehr fortsetzen und musste abgelöst werden. Der Bahnbetrieb auf der Wiesentalstrecke wurde beeinträchtigt. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. (bzbasel.ch)

Realität trifft Zugpendler – und zwar voll ins Gesicht!

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • thegreif 26.03.2018 18:22
    Highlight Highlight Der hat von seinen Eltern einen zünftigen Chlapf verdient.
  • wurstundbier 26.03.2018 13:46
    Highlight Highlight Als Lokführer möchte ich Watson für diesen kompetenten Beitrag danken. Es bringt es leider nicht jedes Medium fertig, sachlich und ohne spekulationserregende Formulierung über die Eisenbahn zu berichten.

    Über die Aktion als solches brauche ich keine Worte zu verlieren.
  • Linus Luchs 26.03.2018 13:31
    Highlight Highlight Ein Jugendlicher, der so etwas tut, kompensiert etwas, das ihm fehlt. Natürlich muss man ihm die Leviten lesen, aber mindestens so wichtig ist es, zu verstehen, warum Jugendliche solche Mutproben suchen, und was wir Erwachsenen tun können, damit sich keine Tragödien ereignen. Ein guter Artikel dazu:
    http://www.t-online.de/leben/familie/schulkind-und-jugendliche/id_76346028/mutproben-deshalb-suchen-jugendliche-die-gefahr.html
    • Beat Galli 26.03.2018 17:53
      Highlight Highlight Mach dein psychologie Studium fertig geh in die Realität und lerne, dass du nicht alles mit studieren und überlegen aus der Welt bringst.
      Einmal ordentich in den.... getreten.
      Bringt zwar weniger Konsultationen bei irgendwelchen Therapien Und kostet halt auch nicht über 200.- in der Stunde.
      Aber die Chance, dass es wirckt ist völlig intakt.
    • Linus Luchs 26.03.2018 18:09
      Highlight Highlight Sagt mal, ihr Blitzer, wollt ihr nicht nachvollziehen können, warum manche Jugendliche einen solchen Blödsinn machen? Wollt ihr nicht herausfinden, wie man Jugendlichen helfen kann, dass sie nicht auf solche Ideen kommen? Wollte ihr lieber einen 13-Jährigen teeren, federn und durchs Dorf jagen, statt einmal zu hinterfragen, welche Werte und Orientierungsrahmen die Jugendlichen heute serviert bekommen? Warum ist es heute angesagter, 1000 Follower zu haben als ein Instrument spielen zu können? Erklärt mir doch mal eure Blitze.
    • mein Lieber 26.03.2018 20:53
      Highlight Highlight Ein guter Artikel, in der Tat. Leider aber auch zu einseitig und am Ende doch nur eine billige Entschuldigung für den dummen Jungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maschinist460 26.03.2018 13:02
    Highlight Highlight Genau dies ist letzte Woche in Richterswil ZH ebenfalls passiert.

    Jugendlicher stand im Gleis und machte "Selfie" mit herannahendem Zug.

    Quelle: Arbeitskollege
  • Frausowieso 26.03.2018 12:35
    Highlight Highlight Das ist der Alptraum eines jeden Lokführers. Unter Umständen kann er nun für Monate nicht mehr arbeiten, da er sich wegen des Schocks nicht mehr in den Führerstand getraut. Wahrscheinlich handelt es sich wieder um eine dumme Youtube challenge?
    • dave1771 26.03.2018 18:13
      Highlight Highlight Monate? Tage vielleicht, ist ja nix passiert! Das er einen Schock hatte ist klar, auch gut das er den Dienst nicht weitergeführt hat
  • derEchteElch 26.03.2018 12:21
    Highlight Highlight Basel liegt NICHT in Deutschland!
    Benutzer Bild
    • Daria Wild 26.03.2018 14:02
      Highlight Highlight Selbstverständlich nicht. Das liegt an der (zugegebenermassen etwas missverständlichen) Kategorisierung des Artikels: Da es ein Artikel der «BZ Basel» ist (und der Landkreis Lörrach an Basel grenzt) haben wir ihn einerseits mit dem Tag Deutschland kategorisiert als auch mit dem Tag Basel.
    • El Vals del Obrero 26.03.2018 14:41
      Highlight Highlight In der trinationalen Region Basel funktionieren fixe Ländereinteilungen halt nicht so gut.

      Gerade diese Bahnstrecke ist ein gutes Beispiel:

      Der Ort liegt in Deutschland, die Bahnstrecke wird durch die "SBB Deutschland" betrieben und bedient neben einem rein schweizerischen Bahnhof und vielen rein deutschen Bahnhöfen mehrere "deutsche Bahnhöfe in der Schweiz".

      Entsprechend gibt es auch das Umgekehrte, manche deutsche Zeitungen sortieren Basel unter Baden-Würrtemberg ein:

      https://www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Morgenstraich-vorwaerts-marsch-hallt-es-durch-Basel-_arid,1214472.html
    • zettie94 26.03.2018 16:18
      Highlight Highlight Nicht? Geben wir aber gerne ab ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrXanyde 26.03.2018 12:16
    Highlight Highlight Wie dämlich muss man sein?!
    Als 13-Jähriger wussten ich und meine Freunde genau wie gefährlich sowas sein kann. Niemals wären wir auf diese Schnapsidee gekommen.
    Das hätte übelst ins Auge gehen können...
    • Frausowieso 26.03.2018 13:53
      Highlight Highlight In dem Alter denkt man vielleicht noch so weit, was einem selbst passieren könnte. Was man seinem Umfeld damit antut, ist einem aber noch nicht bewusst. Das Kind hat wahrscheinlich keine Ahnung, was er dem Lokführer angetan hat. Kinder haben schon immer idiotiche Dinge getan. Nur war es früher noch nicht für Youtube und es wurde selten in der Zeitung berichtet. Bei Druckausgaben überlegte man sich halt noch eher, ob ein Beitrag jetzt wirklich relevant ist....
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 26.03.2018 15:14
      Highlight Highlight Natürlich wussten wir (ich, ü50), dass dies gefährlich ist. Und natürlich haben wir das auch gemacht (zwar naturgemäss ohne Selfie aber trotzdem): Schauen, wer sich getraut, so spät wie möglich vor dem nahenden Schnellzug über den unbewachten Bahnübergang zu rennen! Das Herz hatten wir erst dann definitiv in den Hosen als der Kollege den sich aus der anderern Richtung nahenden Zug übersehen hatte...

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