DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Reisende am John F. Kennedy Airport in New York. Rund um alle grossen amerikanischen Flughäfen werden zusätzliche 5G-Frequenbänder vorläufig nicht genutzt.
Reisende am John F. Kennedy Airport in New York. Rund um alle grossen amerikanischen Flughäfen werden zusätzliche 5G-Frequenbänder vorläufig nicht genutzt.archivBild: keystone

Für diese 50 US-Flughäfen gibts aus Sicherheitsgründen eine 5G-Pufferzone

10.01.2022, 20:19

Die amerikanische Bundesluftfahrtbehörde hat am Freitag eine Liste mit 50 US-Flughäfen veröffentlicht, um die eine sogenannte «5G-Bufferzone» errichtet werden soll.

Auslöser ist die von den beiden grossen US-Mobilfunk-Providern AT&T und Verizon geplante Inbetriebnahme neuer 5G-Frequenzbänder per 19. Januar 2022.

Weil der neue Mobilfunkstandard 5G in den USA ein Frequenzband (sogenanntes «C-Band») nutzt, das die Funkhöhenmesser in Flugzeugen stören könnte, hat die Luftfahrtbehörde FAA angeordnet, dass an 50 Flughäfen das neue 5G-Netz erst im Sommer eingeschaltet werden darf.

Grosse Hubs auf der Liste

Auf der von der Federal Aviation Administration (FAA) veröffentlichten Liste sind die grössten Flughäfen des Landes zu finden, wie der John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York, der Los Angeles International Airport (LAX), der Chicago O'Hare International Airport (ORD), der Miami International Airport (MIA), aber auch die internationalen Flughäfen von San Francisco (SFO), Dallas-Fort Worth (DFW) und Philadelphia (PHL), sowie regionale Flughäfen wie der LaGuardia Airport, auch in New York, und Hanscom Field, nahe Boston.

Bei der Auswahl der betroffenen Flughäfen seien das Verkehrsaufkommen, die Anzahl der Tage mit geringer Sichtbarkeit und die geografische Lage berücksichtigt worden.

Konkret sind dort die Radar- oder Funkhöhenmesser für anfliegende Maschinen besonders wichtig, weil sie damit ihre tatsächliche Höhe über dem Boden ermitteln.

Ziel: Störungsrisiko minimieren

Die US-Luftfahrtsbehörde konnte sich demnach mit den beiden grossen Telekom-Unternehmen AT&T und Verizon darauf einigen, rund um die Flughäfen zumindest vorläufig keine C-Band-Mobilfunknetze in Betrieb zu nehmen.

Die FAA schreibt:

«Die Mobilfunkunternehmen erklärten sich bereit, in der Nähe dieser Flughäfen sechs Monate lang Sender abzuschalten und andere Anpassungen vorzunehmen, um mögliche 5G-Interferenzen mit empfindlichen Flugzeuginstrumenten zu minimieren, die bei Landungen unter schlechten Sichtverhältnissen eingesetzt werden.»
quelle: faa.gov

In einigen Fällen stehen 5G-Antennen offenbar weit genug entfernt von den Flughafen-Perimetern, sodass ein natürlicher Puffer vorhanden sei, berichtete Reuters.

Die FAA arbeite «weiterhin mit den Luft- und Raumfahrtherstellern und Mobilfunkunternehmen zusammen, um einen sicheren Einsatz von 5G sicherzustellen und das Risiko von Flugunterbrechungen an allen Flughäfen zu begrenzen».

Zuvor hatten mehrere US-Provider die Einführung von 5G freiwillig vom 5. Januar auf den 19. Januar verschoben. In Europa werden die strittigen Frequenzbänder nicht für 5G genutzt.

Die Vorgeschichte – und was die Schweizer Behörden sagen:

Quellen

(dsc)

Im Tiefschnee vergraben – Freunde retten Skifahrer vor dem Ersticken

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Leute, die du im Flieger nicht in deiner Nähe haben willst

1 / 23
Leute, die du im Flieger nicht in deiner Nähe haben willst
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wegen schlechtem Service – Passagiere randalieren am Flughafen von São Paulo

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So retteten französische Polizisten eine Jugendliche über Snapchat

Mit Hilfe der App Snapchat haben Polizisten in der südfranzösischen Grossstadt Marseille eine gefangen gehaltene Jugendliche gerettet. Die Einsatzkräfte nutzten dafür die GPS-Ortung in der App, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntagabend. Die Jugendliche habe Verletzungen gehabt. Französische Medien berichteten, das Mädchen sei mehrfach vergewaltigt worden.

Zur Story