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BlackBerry CEO John Chen shows off the new Passport phone after the company's annual general meeting in Waterloo, Ontario, Thursday June 19, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Dave Chidley)

Das waren noch Zeiten! Ein BlackBerry aus dem Jahr 2014. Zu dem nun vorangekündigten neuen Modell liegen keine Bilder vor. archivBild: AP

Blackberry ist nicht totzukriegen – neues Smartphone für 2021 angekündigt

Es soll eine physische Tastatur haben, mit Android laufen und sich auf Sicherheit und Datenschutz konzentrieren. Und 5G beherrschen.



Sie sind einfach nicht totzukriegen: Eigentlich war das Aus der Blackberry-Smartphones mit ihrer markanten Tastatur bereits besiegelt – doch im kommenden Jahr soll es ein neues Modell geben.

Die texanische Firma OnwardMobility will die Geräte entwickeln, und eine Tochter des taiwanischen Auftragsfertigers Foxconn soll sie bauen. Das neue Modell, das auch für den superschnellen 5G-Datenfunk gerüstet ist, solle im ersten Halbjahr 2021 in den USA und Europa auf den Markt kommen, kündigte OnwardMobility am Mittwoch an.

Vom iPhone gekillt

Blackberry war einst ein Pionier im Smartphone-Markt, verlor jedoch mit dem Vormarsch von Touchscreens den Anschluss an Apples iPhone und Handys mit dem Google-Betriebssystem Android. Smartphones unter der Marke gab es zwar noch bis zuletzt – sie wurden aber schon lange nicht mehr von Blackberry selbst, sondern vom Hersteller TCL gebaut, der eine Lizenz auf den Markennamen erworben hatte.

Im Februar kündigte TCL dann an, die Produktion einzustellen. Die Telefone hatten nur noch winzige Marktanteile – wurden zum Teil aber noch in Unternehmen und Behörden genutzt.

Sein eigenes Betriebssystem hatte Blackberry bereits auch vor Jahren eingestampft – die aktuellen Smartphones unter der Marke laufen mit Googles Android-Software. Auch das Gerät von OnwardMobility wird ein Android-Smartphone sein. Blackberry selbst konzentriert sich auf Software für Unternehmen sowie fürs Auto.

Laut Website soll das 5G-Blackberry in der ersten Hälfte des Jahres 2021 in Nordamerika und Europa kommen.

(dsc/sda/awp/dpa)

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