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Porndroid: Diese Trojaner-App erpresst Android-Nutzer mit Kinderpornos

Android-Maskottchen: Wenn die Nutzer mithelfen, haben Betrüger-Apps leichtes Spiel. 
Android-Maskottchen: Wenn die Nutzer mithelfen, haben Betrüger-Apps leichtes Spiel.
Erpresser fordern 500 Dollar

Porndroid: Diese Trojaner-App erpresst Android-Nutzer mit Kinderpornos

Eine neue Erpresser-App schmuggelt Kinderpornografie auf Android-Handys und fordert dann vom Besitzer hohe Geldsummen. Das Perfide der Methode: Damit sie funktioniert, müssen die Opfer die App selbst installieren. 
13.11.2014, 16:4913.11.2014, 16:56
Ein Artikel von
Spiegel Online

Ein bislang kaum bekannter Virenforscher warnt in den USA vor einem besonders perfiden Android-Trojaner, der seine Opfer mit kinderpornografischem Material zu erpressen versucht. Zuerst lädt das Schadprogramm einschlägiges Material auf das Gerät des Nutzers und täuscht sodann eine Sperrung des Geräts durch das FBI vor. 

Dem Sicherheitsforscher zufolge, der seine Identität hinter dem Pseudonym «Kafeine» verbirgt, schleust sich die Malware von manipulierten Websites aus als App mit dem Titel «Porndroid» auf Android-Handys ein. Seine Opfer animiert Porndroid mit Versprechen von mehr Sicherheit und «extra Performance» zur Installation. Das ist in diesem Fall nötig, weil der Schädling keine Sicherheitslücke ausnutzt, um sich zu installieren. Stattdessen setzen der oder die Entwickler der Software auf die freiwillige Mithilfe der Smartphone-Nutzer. Die muss sogar so weit gehen, dass der Anwender der App volle Administratorrechte einräumt. 

Ist das erreicht, werden auf dem Bildschirm mehrere Vorschaubilder kinderpornografischer Videos angezeigt. Kurz darauf wird der Bildschirm gesperrt und es erscheint eine Meldung, die vorgibt, vom FBI zu stammen. In dem Schreiben wird der Nutzer beschuldigt, verbotene pornografische Websites besucht zu haben. Screenshots und ein durch die Frontkamera aufgenommenes Foto seien an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt worden. Ausserdem wird der Verlauf der zuvor besuchten Websites angezeigt. 

Jetzt auf

500 Dollar sollen die Opfer bezahlen 

Die eigentliche Erpressung erfolgt, nachdem der Anwender auf diese Weise verunsichert wurde. Um weiteren Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, wird die Aufhebung der Sperre gegen Zahlung von 500 Dollar angeboten. Das Geld solle mit Guthabenkarten bezahlt werden, wie sie in amerikanischen Supermärkten erhältlich sind. Bisher scheint sich das Schadprogramm ausschließlich an Nutzer in den USA zu richten. 

Android-Nutzer sollten sich vor derartigen Schädlingen schützen, indem sie keine APK-Installationspakete von unsicheren dritten Quellen annehmen. Vielmehr sollten sie in den Sicherheitseinstellungen ihres Gerätes die Option «Unbekannte Herkunft - Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen» deaktivieren. Auch das bietet noch keine absolute Sicherheit, der beste Tipp bleibt deshalb auch in diesem Fall wieder einmal: achtsam sein! 

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Endlich wieder dreckig! Darum macht «Gears of War: E-Day» so viel Spass
Wer Xbox sagt, muss auch «Gears of War» sagen. Komplett alle Titel der Spielreihe sind zwar mittlerweile nicht mehr ganz so exklusiv für Microsofts Hardware verfügbar, aber die «Gears»-Reihe gehört halt immer noch zu dieser einen Spielkonsole dazu. Und mit dem Prequel «E-Day» werden Fans der ersten Stunde besonders verwöhnt und abgeholt. «Scheisse, ja!»
«Gears 5», das letzte Spiel aus der Hauptreihe, war zwar immer noch ein ordentlicher Third-Person-Shooter, der zu unterhalten wusste, kam mit seinen offenen, leblosen Spielabschnitten aber nicht überall gleich gut an. Auch die Geschichte mit den ewig gleichen dramaturgischen Pfeilern brachte die Marke nicht wirklich voran. Was tut man also, wenn man Fans wieder begeistern und abholen möchte? Man geht in der Zeit zurück und serviert ein Prequel, um die alten Helden wieder in den Fokus zu setzen.
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