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Hier begutachtet ein Tester den mutmasslichen Schaden. Den «FoldBot» siehst du im Video (unten) in Aktion. screenshot: youtube

Das Falthandy-Debakel geht weiter: Jetzt hat's das neue Motorola Razr erwischt 😳



Letzten November präsentierte Motorola die Neuauflage seines legendären Razr-Falthandys. watsons deutscher Medienpartner T-Online berichtete, dass der neue Klappmechanismus alle Tester begeistert habe.

Nun erreichen uns ernüchternde Nachrichten aus den Vereinigten Staaten, wo Motorola zuhause ist. Das US-Techportal CNET hat sich das neue Razr vorgeknöpft.

Am Donnerstag startete eine mehr als zwölfstündige Live-Show, um herauszufinden, ob das innovative Android-Smartphone 100'000 Mal gefaltet werden kann.

Das musste nicht der Praktikant des Techportals in schweisstreibender Handarbeit erledigen: Zum Einsatz kam vielmehr ein unermüdlicher Falt-Roboter, der «FoldBot».

Ein Augenzeuge erzählt

Was vor laufender Kamera passierte, lassen wir den am Versuch beteiligten Redaktor Chris Parker erzählen:

«Sobald der Test begann, stellten wir fest, dass der FoldBot jedes Mal einige Probleme hatte, das Handy ganz zu schliessen. Während unseres 4-Uhr-Checks bemerkte ich, dass das Scharnier sehr steif war und sich nicht ganz schliessen liess, fast so, als ob sich etwas gelöst hätte und es blockiert hätte. Nachdem ich das Scharnier jedoch einige Male von Hand gebeugt hatte, begann es sich etwas zu lockern. Es funktionierte definitiv nicht wie beabsichtigt, aber es war immer noch verwendbar.»

Das Unheil nahm seinen Lauf:

«Ich versuchte noch einmal, das Razr wieder in den FoldBot einzusetzen, aber die Maschine konnte die Steifheit des Scharniers nicht überwinden und wollte das Handy nicht mehr falten. Also stoppten wir den Test bei etwa 27'000 Falten auf dem Zähler und machten Schluss.»

Was für ein Geräusch! 😱 🙉! Dieses Video ist nichts für Gadget-Fans mit schwachen Nerven:

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Video: YouTube/CNET

Der erfahrene Journalist fügt an, dass CNET auch das Galaxy Fold von Samsung mit dem FoldBot getestet habe. Das koreanische Falthandy überstand 120'000 Roboter-Faltungen, bevor sich die ersten Schäden bemerkbar machten.

Hier gibt's den ganzen Falt-Test zum Motorola Razr im Video:

abspielen

Video: YouTube/CNET

PS: Dieser watson-Redaktor ahnte früh, was Falthandys taugen:

(dsc, via The Verge)

So (begeistert) berichtete watsons Medienpartner T-Online über das «Hands-on» mit dem Razr:

Galaxy Z Flip: Samsung bringt das Falt-Smartphone

Zu viel am Handy? Dr. Watson weiss, woran du leidest

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trichie 08.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Einer der grössten Fortschritte der letzten Jahre bei Handys ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass sie immer weniger mechanisch bewegliche Teile haben die sich abnutzen oder anders beschädigt werden können.

    Daher sehe ich Falthandys - aber auch den Trend zu ausfahr- bzw. ausklappbaren Frontkameras - generell eher skeptisch, auch wenn die Idee an und für sich schon was hat...
  • Normal 07.02.2020 21:37
    Highlight Highlight Ich bezweifle irgendwie, dass der Test sehr aussagekräftig ist. Der FoldBot klappt das Handy sehr schnell zu und auf. Das erzeugt im Gelenk garntiert eine nicht unerhebliche Wärme. Ein normaler Mensch faltet sein Gerät ja wohl kaum mehr als 20Mal hintereinander auf und zu.

    • Supermonkey 08.02.2020 00:55
      Highlight Highlight war auch main erster gedanke 🙄
  • tr3 07.02.2020 19:19
    Highlight Highlight Ok, cool. Und wievielen Jahren Normalgebrauch entspricht 27‘000 oder gar 100‘000 mal falten? Sprich: ist das tatsächlich ein Problem?
    • bebby 07.02.2020 22:35
      Highlight Highlight Die Frage ist gut, denn so lange hält der Akku eh nicht.
    • Thomas_v_Meier 08.02.2020 11:27
      Highlight Highlight Wie oft benutzt dein Natel am Tag.
      Nehmen wir an 1x in der Stunde. 7h Schlaf
      24h-7 = 17
      17 mal auf/zu klappen.
      17x365Tage= 6'205x Jahr
      Du hast das Teil 3 Jahre im Einsatz wären dies 18'615 Bewegungen.

      Ist Milchbüchleinrechnung und vermutlich eher konservativ gerechnet.

      2 x Stunde benutzen und schon sind wir bei 37'230.....könnte durchaus zu einem Problem werden.

      Evtl. möchte man das Teil nach 3 Jahren noch verkaufen......
  • Xiakit 07.02.2020 17:49
    Highlight Highlight Finde ich eigentlich noch ne coole Idee, werde aber vermutlich als nächstes wieder auf ein Fairphone setzen.
    Mich beruhigt die Vorstellung das Gerät selbst reparieren zu können.
    Leider fehlen beim neusten Gerät noch die Roms ohne Google Apps :)
  • Il Commendatore 07.02.2020 17:47
    Highlight Highlight #prayforfalthandys
  • Bruno Zehr 07.02.2020 17:09
    Highlight Highlight Surface?
  • Aussie 07.02.2020 16:34
    Highlight Highlight Falthandys braucht kein Mensch.
    • Sarkasmusdetektor 07.02.2020 18:19
      Highlight Highlight 1995: Handys braucht kein Mensch.
      2008: Smartphones braucht kein Mensch.
      2020: Siehe oben.
    • Sarkasmusdetektor 07.02.2020 18:21
      Highlight Highlight 1995: Handys braucht kein Mensch.
      2008: Internethandys braucht kein Mensch.
      2020: Siehe oben.
      2030: Wir werden sehen.
    • bebby 07.02.2020 22:41
      Highlight Highlight Aussie ist zu jung, um sich noch an die praktischen Klapphandys zu erinnern. Display ist auch super geschützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 07.02.2020 16:27
    Highlight Highlight Ein technisches Gerät ist kaputt. Sensation. Hat es noch nie gegeben.
    • @schurt3r 07.02.2020 16:40
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Triumvir 07.02.2020 16:42
      Highlight Highlight ich muss mir echt mal wieder den Dude geben :))

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