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Motorola representative Nazee Hoglund from Liberty, Ill., holds a new Motorola RAZR V3i, at the Motorola booth Saturday, Jan. 7, 2006, at the International Consumer Electronics Show, CES, in Las Vegas. The Motorola RAZR V3i has an updated and streamlined design, offering consumers a large internal color screen, quad-band technology and Bluetooth wireless technology. Designed for an enhanced imaging experience, this sleek handset comes complete with an integrated 1.23 megapixel digital camera with a full screen view-finder, zoom, video capture and playback.(KEYSTONE/AP Photo/Damian Dovarganes)

Es gab eine Zeit, da machten aufklappbare Mobilgeräte Sinn. archivBild: AP

Ein faltbares iPhone? Diese Dummheit sollte Apple nicht machen!

Die Zeit der Klapphandys haben wir – Steve Jobs sei Dank – hinter uns. Angesichts der jüngsten Hardware-Neuerungen bei Samsung, Huawei und Co. ist zu hoffen, dass der iPhone-Hersteller nicht einklappt. Eine Polemik.



Wie 99,9 Prozent der Menschheit habe ich noch kein Falt-Handy in Händen gehalten. Oder müssten wir nicht eher von Tablets mit zusammenfaltbarem Bildschirm reden?

In diesem Rant Meinungsbeitrag begründe ich meine grundsätzlich skeptische Haltung zu dem, was Kollegen der schreibenden Zunft bereits als echte Innovation anpreisen.

Im Folgenden lege ich in 7 Punkten dar, warum die neuen «Foldables» floppen werden und der iPhone-Hersteller nicht auf den anrollenden Hype-Zug aufspringen sollte.

Ich entschuldige mich schon jetzt, falls ich mit dem etwas «zugespitzten» Titel deine Gefühle verletzt haben sollte. Und hoffe trotzdem auf eine gesittete Diskussion! 😉

Warme Luft

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Bei gewissen Instrumenten Geräten machen Falten durchaus Sinn.

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Smartphones gehören nicht in diese Kategorie.

Stell dir ein Gerät mit Scharnier vor – und eines ohne. Welches ist weniger fehleranfällig und wird länger halten?

Einfach ist besser

2007 läutete Apple das moderne Smartphone-Zeitalter ein. Der für viele Beobachter unerwartete wirtschaftliche Erfolg des iPhones stellte sich dank mehrere Faktoren ein. Kompliziertes (Hardware-)Design gehörte nicht dazu. Im Gegenteil. Unter dem visionären Steve Jobs mussten die Erfinder, Ingenieure und Entwickler um jedes noch so vielversprechende Extra kämpfen: Weniger war mehr.

Vom Apple-Gründer ist das Zitat überliefert:

«Ich bin genau so stolz auf die Dinge, die wir nicht gemacht haben, wie auf die Dinge, die wir gemacht haben. Innovation heisst, zu 1000 Dingen Nein zu sagen.»

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Apple Flip Phone (1983). Die Hintergründe zum Prototypen gibts in dieser Story.

Horror-Preise helfen nicht gegen sinkende Kauflust

Ob von Samsung oder Huawei: Falt-Smartphones werden mit Preisen über 2000 Franken viel zu teuer sein.

Die meisten Leute (mich eingeschlossen) finden technische Neuerungen zwar spannend und interessant, verlassen sich aber im Alltag auf Bewährtes. Und dermassen viel für ein «Handy» bezahlen will kein normaler Mensch.

Die obszöne Preisgestaltung sei ein Zeichen, dass die Zeit für die Falt-Display-Technologie noch nicht gekommen sei, kommentierte Extreme Tech. Diesem Urteil schliesse ich mich zu 100 Prozent an. Und doch werden uns die Hersteller schon die erste Geräte-Generation regelrecht aufdrängen, so als handle es sich um «das nächste grosse Ding».

Fakt ist:

Bis faltbare Bildschirme massentauglich werden, wird noch sehr viel Zeit verstreichen. In den kommenden Jahren bleiben Foldables Nischenprodukte mit fragwürdigem Nutzen – und ein belächeltes Spielzeug für Reiche und Protzer.

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Einen Falt-Laptop hat er schon ... bild: shutterstock

Keine faulen Kompromisse

Bislang gibts Notebooks, Smartphones, Tablets und Hybridgeräte. Letztere halte ich für absolut unnötig. Wer Tag für Tag mit einer bestimmten Gerätekategorie arbeitet bzw. «aus Gründen» darauf angewiesen ist, will keine Kompromisse eingehen. Schon gar keine faulen.

Wer unterwegs ein Mobilgerät mit grossem Touch-Screen braucht, greift auch weiterhin zum Tablet oder Notebook. Apple verdient in beiden Kategorien am meisten Geld. Grund: Die iPads und Macbooks sind am besten auf die Bedürfnisse der mobilen Kundschaft zugeschnitten und halten sie mit hoher Benutzerfreundlichkeit bei der Stange.

Bei Falt-Handys stellt sich die Frage, wie häufig man das unhandliche Teil im (Pendler-)Alltag aufklappt. In den meisten Fällen dürfte das Smartphone-Display genügen – und diese Geräte sind kompakter, leichter und bezahlbar.

Für Android-Tablets sind gute Apps noch immer Mangelware. Das Angebot an massgeschneiderten Anwendungen im Play-Store wird sich durch neue Display-Formate nicht erhöhen. Auch wenn Google mit Anpassungen am mobilen Betriebssystem die technischen Voraussetzungen schafft.

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Das auffaltbare Display ist nicht wirklich videotauglich. Punkt. bild: watson

Was mich als Film- und Serienfan zweifeln lässt: Was soll ein grösserer, aber quadratischer Falt-Handy-Bildschirm bei Inhalten im gängigen Kinoformat (16:9) bringen? Auf grossen Smartphones kann man heute schon gut Videos gucken. Wer mehr will, greift besser zu Laptop oder Tablet.

Meine Prognose: Für Dreiviertel der Leute wird weiterhin ein Smartphone genügen, der Rest greift auch unterwegs zum besser geeigneten Zweitgerät (Tablet, Notebook).

Plastik ist unsexy

Glas ist das beste Material für hochwertige Displays. Doch kann man das Material weder knicken noch falten.

Falt-Smartphones bestehen darum auf absehbare Zeit aus Kunststoff. Und das bringt gewichtige Nachteile.

Ein Reddit-User, der das faltbare Huawei-Smartphone unter die Lupe nahm, schreibt: «Der Bildschirm des Mate X hat Wellen. Es sieht aus wie eine offene DVD-Hülle».

Selbst wenn die Plastikdisplays nach tausendfachem Falten noch relativ unbeschadet sein sollten, so weiss doch jeder Smartphone-User: Spezialglas ist angenehmer zu berühren, sieht besser aus und ist nicht so anfällig auf Kratzer.

«Lego Fold» statt Galaxy Fold

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So macht sich der bekannte Spielzeughersteller über faltbare Displays lustig. bild: twitter

Woz will ein faltbares iPhone 😱

Steve Wozniak, bekannt als Woz, ist eine lebende Legende. Wie ich schon früher schrieb, halte ich grosse Stücke auf den «Tech Wizard», der in den 1970ern praktisch im Alleingang die ersten Apple-Computer konstruierte.

Woz ist ein liebenswerter Kerl und eine Plaudertasche, die zu allen möglichen Themen seine Meinung kundtut. Man muss ihn nur fragen, so wie das Ende Februar zwei Bloomberg-Journalisten getan haben. Resultat: Woz will unbedingt ein faltbares iPhone und er meint, Apple hinke hinterher.

Das Problem: Woz ist zwar ein Gadget-Liebhaber, hat aber beim Hardware-Design keinen (guten) Riecher. Wäre es nach Steve Jobs' Kompagnon gegangen, hätten die ersten Tischrechner der Apple Computer Inc. ganz anders ausgesehen – und ihre Firma wäre wohl nicht durchgestartet.

Meine Prognose: Bis zum ersten faltbaren Apple-Handy wird es noch lange dauern. Auch wenn sich die Kalifornier die entsprechenden Patente bereits gesichert haben.

Verfrühter Jubel

Halten wir an dieser Stelle noch einmal fest: Kein Journalist konnte bislang ein Falt-Handy auf Herz und Nieren testen.

Was mich misstrauisch macht, sind die Vorschusslorbeeren, respektive die unverhältnismässige Begeisterung von Tech-Bloggern und Journalisten. Sie ist mit dem unstillbaren Wunsch nach Neuem, noch nie Dagewesenen zu erklären. Und wohl auch damit, dass die Medien dem Publikum schon seit vielen Jahren faltbare Handys anpreisen. Ohne Erfolg.

Das Kyocera Echo kam 2011 auf den Markt. Das Android-Smartphone hatte zwei Bildschirme – und floppte.

abspielen

Video: YouTube/Engadget

Nach mehr als zehn Jahren, in denen die Smartphones vor allem immer grösser und – zugegeben – langweiliger wurden, ist natürlich nachvollziehbar, dass grosse Veränderungen grosses Aufsehen erregen.

Das mediale Getöse bringt viele Klicks, erinnert aber an die «revolutionären» 3D-Fernseher, wie Kollege Raffael Schupisser in dieser lesenswerten Analyse treffend festhielt.

Mein Fazit: 2019 ist das Jahr, in dem die Foldables zurückkehren. Doch die Zukunft ist faltenfrei, darauf wette ich.

Und jetzt du!

Was hältst du vom Falt-Handy-Hype? Bist du bereits am Sparen – und wirst du dafür ein Organ verkaufen? 😉

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Huaweis Falt-Smartphone Mate X kostet 2500 Franken

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    Alle Leser-Kommentare
  • pascalsee 18.03.2019 06:07
    Highlight Highlight Das hatte Apple doch schon vor ein paar Jahren. Funktioniert hat es aber nicht richtig, da es nicht mehr zurückgebogen werden konnte ...
  • Kearney 17.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Ich bin mit dem Beitrag ausnahmslos einverstanden.
    Aber ich möchte zwei Punkte ergänzen.
    Erstens, Apple ist kein Displayhersteller und wird mit einem Foldables sicher warten, bis ihnen ein Faltdisplay mit ausreichender Qualität und Leistung geliefert werden kann.
    Zweitens, hätten nicht zwei Hersteller den Mut ein Falthandy auf den Markt zu bringen, wäre es wohl auch in 20 Jahren noch Science Fiction.
  • Muselbert Qrate 17.03.2019 21:19
    Highlight Highlight Ich finde ihr solltet (zum Schutze der Umwelt) nebst dem Flugverzicht auch auf das Handy verzichten. Ich frage mich warum es noch kein Handy Shaming gibt!?
  • Hardy18 17.03.2019 18:55
    Highlight Highlight So lange man das Falthandy mit den Händen so benutzen muss wie in den Videos, wird das Ding ein Ladenhüter. Niemand geht im Alltag so mit seinem Handy um 😂
  • wolge 17.03.2019 13:36
    Highlight Highlight Da bin ich voll bei dir. Mir sind schon die heutigen iPhones zu gross und unhandlich. Da haben wir nun endlich randlos Displays und bauen doch noch immer riesige Geräte.

    Ich möchte ein iPhone XS in iPhone 5 Grösse. Ich möchte USB-C statt Lightning. Ich möchte ein stets aktuelles OS wie iOS oder Android One.

    Und wenn wir von Ökologie sprechen: Sowohl Akku als auch Speicher sollten wie früher austauschbar sein. Dadurch könnte ich mein Gerät locker 4 Jahre einsetzen. Beim Wechsel könnte ich meine 128GB microSD einfach ins neue Gerät stecken. Statt jedes Mal denselben Speiche kaufen zu müssen...
  • MeineMeinung 17.03.2019 13:16
    Highlight Highlight Ich sehe für faltbare Displays schon eine Zukunft, allerdings nicht bei Smartphones.
    Ich fände diese Technologie für ein Tablet-Notebook-Hybrid sinnvoller.
    Unterwegs ein Tablet und sobald mehr Platz vorhanden kann man das Tablet aufklappen und eine Tastatur anschliessen und schon hat man einen Laptop. Es gibt zwar schon an Tablets ansteckbare Tastaturen, allerdings hat man dann entweder ein riesen Tablet oder einen kleinen Laptop. Mit dem Faltdisplay wäre eine Tablet in anständiger Grösse und dann ein Laptop in anständiger Grösse möglich. Natürlich hätte der Laptop das richtige Displayformat
  • tripod 17.03.2019 11:58
    Highlight Highlight Lieber ein Rollable als ein Foldable 🥳
  • Gawayn 17.03.2019 11:57
    Highlight Highlight Smartphones gab es schon Jahre vor den ersten iPhones.

    Ich habe 2005, eMails, Internetbrowsing, Webradio und MP3 mit einem Handy genutzt.

    Aber für normale Kunden, war Datendownload kaum zahlbar.
    Erst als Datenpakete, später Flatrates kamen, wurden Smartphones interessant.

    Als die ersten Phablets kamen, Samsung Note, wurden die zuerst nur belächelt.
    Jetzt haben Alle, Handys mit rund 6" Screens.

    Niemand kann wissen welche Produkte und Dienste sich durchsetzen werden.
    Foldables sind jetzt zu teuer. Klar.
    Muss aber nicht so bleiben.
    Ist noch Vieles in der Pipeline.
  • dmark 17.03.2019 11:55
    Highlight Highlight Apple wird kein normales, sondern ein doppelt gefaltetes Handy bringen, damit man in der Gesamt-Displaygrösse wieder auf 16:9 kommt.
    Oder sie bauen doch gleich eine Beamerlinse ein. Die Leinwand dafür gibt es dann im Store als Zubehör
  • AskLee 17.03.2019 11:10
    Highlight Highlight Danke zu Punkt 4. Das bisher zu wenig besprochen wurde.

    Was nützt mir ein auffaltbarer Bildschirm, wenn ein Video in etwa gleich gross angezeigt wird, wie bei einem grösseren Smartphone (egal ob bei Apple oder Android-Phones)
  • Raphael Conca 17.03.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich brauche keine Faltbaren.
    Ich wünsche mir eine AR/VR fähige leichte Brille. Mit diesem kann ich jede beliebige Bildschirm Grösse und Position im Raum festlegen. Bis 360x360 grad wenn nötig (wäre dann VR). Kabellos via Bluetooth (oder andere Technologie) mit Rechner, Smartphone, Tablet, TV-Box verbunden.
    Gesten, zwinkern und Bedienung via Smartphone.
    Für so etwas würde ich recht viel ausgeben.
    Und wenn es noch die leichten Sehschwächen, zoomen und fotografieren kann, umso besser.
  • Raphael Conca 17.03.2019 10:19
    Highlight Highlight Für mich ist ein handliches Smartphone guter Qualität wie z. B. iPhone SE ideal.
    Für Filme und Arbeit ist ein grosser Bildschirm natürlich viel besser.
    Ich wünschte mir eine leichte Brille mit AR/VR Fähigkeiten, so dass ich die ideale Bildschirmgrösse und Position im Raum den Umständen entsprechend anpassen kann. Natürlich Smartphone z.B. via Bluetooth koppeln. Und mit Gesten, Zwinkern und via Smartphone bedienbar.
    Dafür würde ich ziemlich viel zahlen.
    Und wenn die Brille dazu noch meine Sehschwächen (kurz- und weitsichtig), aber auch zoomen und fotografieren kann.
  • Raffaele Merminod 17.03.2019 09:03
    Highlight Highlight Als das iPad raus kam, fragte man sich, wozu das gut sein soll?
    Als man sich selber ein Tablett zulegte, wollte es man danach nicht mehr her geben.
    Nach den ersten Tabletts wurden aber alle Smartphone grösser und viele beliessen es dabei und kauften kein neues Tablett.
    Daher wäre ich nun vorsichtig damit, faltbare Smartphones gleich abzuschreiben (nur weil sie nicht von Apple sind?). Die grossen Smartphones kamen damals auch nicht von Apple ...
  • Hank Moody 17.03.2019 08:56
    Highlight Highlight Genau so sinvoll wie krumme TV-Bildschirme oder 3D TV. Wird etwa auch ähnlich erfolgreich sein.
    • loquito 17.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Hast wohl keinen Curved-TV...
    • Hank Moody 17.03.2019 20:45
      Highlight Highlight Du wie es aussieht schon. Tja, selber schuld.
  • Menel 17.03.2019 08:49
    Highlight Highlight Ich denke, die Technologie von bieg- und faltbaren Displays führt dazu, dass die "klassischen" Smartphones verschwinden.
    • Burdleferin 18.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Das sehe ich genau so. Und sie verschwinden zu recht.
  • Stiggu LePetit 17.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Wieso tun sich Leute so schwer, den Nutzen von Falthandys zu erkennen?
    Schaut: iPhone riesen Verkaufsschlager, iPad riesen Verkaufsschlager. Beides kombiniert in einem Gerät wird dann wohl wieder ein riesen Verkaufsschlager, ganz einfach! Der Nutzen eines kleinen Displays und eines grossen Displays ist doch offensichtlich.
  • Alice36 17.03.2019 07:01
    Highlight Highlight Für mich ist das Handy erfunden, ob es nun eine runde Kante hat oder der Screen um den Rand reicht, ob eine Notch oder eine erhabene Kamera vorhanden ist ist mir ziemlich egal. Sie sehen eh alle praktisch gleich aus. Wenn ich fotografiere benutze ich eine richtige Kamera da ich meine Bilder selber ebtwickle (RAW) und bearbeite. Ich brauchen nicht 4 od. 5 Kameras die jede nur etwas kann um schöne Bilder zu machen. Ein Handy ist kein Rasierer für die Beine, da können 4 oder mehr Klingen echt was bringen. Deshalb Apple für mich kein Falthandy. 👍
  • PeterPunch 17.03.2019 04:38
    Highlight Highlight Ich denke bis die faltbaren Smartphones wirklich massentauglich sind, wird schon das nächste „grosse Ding“ kommen (z.B. Smart-Glasses). Könnte mir vorstellen, dass es den Foldables dann gleich ergeht wie dazumal der Minidisc, welche ja ziemlich schnell von MP3-Playern vom Markt verdrängt wirde.
    • dmark 17.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Glasses... Oldschool.
      Apple bringt eher die visuelle Kontaktlinse... drahtlos natürlich, mit eigener Ladestation und justierbarer Sehstärke.
  • TheDoctor 17.03.2019 00:40
    Highlight Highlight Apple wird den Quatsch nicht mitmachen, sondern weiterhin das altbewährte zurecht gut verkaufen.
  • Kramer 17.03.2019 00:02
    Highlight Highlight Dass etwas technisch machbar ist, heisst nicht dass man es auch machen muss, oder dass es gut ist. Einige Beispiele: 3D Fernseher bei denen man in der Stube am abend eine Brille aufsetzen muss, Fliegende Autos, „Lightfield“ Kameras oder (sehr gut passend zu Faltbaren Smartphones) Cabrios mit faltbaren Hardtop.
    Alles schön und gut, aber wie praktisch ist es wirklich, wie gut lässt es sich unsetzen und wer braucht es wirklich?
    Meine Meinung, faltbare Smartphones werden es nicht schaffen.
  • Ueli der Knecht 16.03.2019 23:41
    Highlight Highlight "Glas ist das beste Material für hochwertige Displays. Doch kann man das Material weder knicken noch falten."

    Aber biegen.

    Das kann Schott:
    https://www.schott.com/innovation/de/ultraduennesglas/

    und Cording:
    https://www.corning.com/emea/de/innovation/corning-emerging-innovations/corning-willow-glass.html

    und andere.
  • Stema 16.03.2019 23:32
    Highlight Highlight Als die ersten Tablets vorgestellt wurden, dachte ich: „Wer braucht so etwas, wenn man ein Smartphone und Laptop hat?“. Heute nutze ich privat das iPad mehr als alles andere zusammen.

    Und trotzdem geht es mir diesmal gleich. „Wer braucht schon faltbare Smartphones?“ Könnte ich mir wieder irren?

    Vielleicht werden das ja Geräte, die Smartphones und Tablets komplett ablösen? Womöglich nicht in der ersten Generation, und sicher nicht zu einem Preis von 2500.- Franken. Aber vielleicht sind Technik und Markt in fünf Jahren reif dafür?

    Ich lass mich auf jeden Fall gerne positiv überraschen :)
  • Claudio Hollenstein (CLAUDROID) 16.03.2019 21:09
    Highlight Highlight Die faltbaren Geräte von Huawei und Samsung sind offensichtlich für Alltagstests gedacht, so eine Art offener Betatest, der Nutzen und die Schwachstellen werden sich zeigen, 3-4 Generationen später könnte durchaus ein echter Nutzen da sein oder es verschwindet in der Versenkung.
    Mit dem Note Edge von Samsung war es das selbe, da kein grossartiger Nutzen feststellbar war, verkam es zu einem Design Feature leider.
  • Mirischgliich 16.03.2019 21:04
    Highlight Highlight Falten?
    Langweilig!
    Ich kaufe mir erst ein neues Smartphone, wenn es Hologramme projiziert!
    • Matterhorn 17.03.2019 00:03
      Highlight Highlight Denk ich auch. Wir kommunizieren nur noch im 3D-Raum ohne Gerät und mit Gestig! Wer benötigt denn noch teure Geräte. Wäre doch was Apple?
  • Watcherson 16.03.2019 21:02
    Highlight Highlight Ich setze seit Jahren auf iPhone + iPad und got satisfaction.
    • m. benedetti 16.03.2019 23:38
      Highlight Highlight Ich möchte noch ein paar Blitze. iPhone und iPad sind Supergeräte, sehr stabil, nützlich und langlebig. UND ich bleibe dabei.
  • MilfLover 16.03.2019 21:01
    Highlight Highlight Ich warte auf das faltbare iPhone. Werde auch über Fr. 2‘000.- dafür bezahlen. Sogar gerne.
  • SatyrMagnus 16.03.2019 20:39
    Highlight Highlight Wenn Falten Falten falten, falten Falten Falten.
    • Mirischgliich 17.03.2019 08:42
      Highlight Highlight Das iPhone bietet Entfaltungsmöglichkeiten :-)
  • Til 16.03.2019 20:23
    Highlight Highlight Die Tatsache, dass so viele Leute behaupten, niemand brauche ein faltbares Handy, spricht irgendwie dafür, dass sie ein Erfolg werden.
  • Bert der Geologe 16.03.2019 20:14
    Highlight Highlight Weder meine Stirn, noch mein Smartphone, wollen Falten vom Falten.
  • EinePrieseR 16.03.2019 20:08
    Highlight Highlight Wenn mich etwas überzeugt, dann kaufe ich mir das gerne. Falthandys gehören bis jetzt definitiv nicht dazu.. Einzig für Videos sehe ich einen Nutzen. Aber wie im Artikel erwähnt, passt das Format nicht, wodurch der Nutzen weg ist. Nein Danke!
  • Vinnie 16.03.2019 20:04
    Highlight Highlight Also ich kaufe eh nur Apple in der Zeit der Datenspionage. Wobei, alles ausser ein Chinahandy eigentlich.

    Ein Falthandy macht schon grossen Sinn, es ist der nächste Schritt.
  • Michi Sunnestich 16.03.2019 19:48
    Highlight Highlight Ich seh auch irgendwie keinen revolutionären Vorteil in einem faltbaren Smartdevice - Im Gegenteil. Zusammengefaltet erinnert es an den Nokia Aufklapp-Ziegelstein von 200X und liegt wohl genauso schwer in der Tasche.

    Man besorgt sich lieber zwei Galaxy S9 und klebt sie mit Ducttape aneinander. Da hat man mehr Leistung für weniger Geld in der Hosentasche und kann es im ÖV genauso dramatisch aufklappen 🙃
    • Cyman 17.03.2019 08:58
      Highlight Highlight Da hat einer wohl nur das Galaxy Fold angeschaut und meint jetzt, er könne mitreden. Ich hatte das Mate X in den Händen und es ist wirklich nicht viel dicker als ein herkömmliches Smartphone.
    • Michi Sunnestich 17.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Phuuuu, zum Glück wirft sich immer ein Fanboy mit seiner Meinung in die Schusslinie.
      „nicht wirklich viel dicker“ , ist auch dicker, ob du willst oder nicht.... und um genau zu sein sind 11 Milimeter Dicke und 295 Gramm (Mate X) auf dem heutigen Gerätemarkt doppelt so viel, wie ein unfaltbares Handy.
  • mbr72 16.03.2019 19:35
    Highlight Highlight Danke, danke, danke... und ich dachte schon, ich sei der einzige, der über diesen Quark ablästert. Etwas vom Dümmsten ever. Es wird mir eine Freude sein, zu sehen, wie Foldables so richtig ablosen werden! Zumindest im Gebrauch als Smartphone – kann gut sein dass es andere Verwendungsszenarien gibt.
    • _Jay_ 16.03.2019 21:25
      Highlight Highlight Das wurde bei jeder Erfindung am Anfang gesagt.
  • Zeit_Genosse 16.03.2019 19:34
    Highlight Highlight Ich vergleiche die Foldables mit Autostudien oder kaufbaren Kleinserien. Man will als Techkonzern zeigen, dass man in Sachen Innovationskraft Apple überholt hat und für die Standardprodukte PR machen. So sind Huwai und Samsung gut darin, das technischmögliche auf den Markt zu bringen. Da hat es dann auch mal Flops dabei. Apple hat den Innovationsrythmus bezüglich Hardware zurückgenommen, weil man da in Zukunft nicht mehr gut Geld verdient. Apple muss schauen, dass es weiterhin ein Standealone-System bleiben kann. Netfilix, Spotify, Amazon, Google, usw. sind die vielen Apple-Konkurrenten.
  • najaundso 16.03.2019 19:32
    Highlight Highlight Dem Schreiber ist schon bewusst, dass richtig hochwertige Displays wie Refererenzmonitore für den grafischen und medizinischen Bereich alle Kunststoffmattscheiben haben?
    • Tiny Rick 17.03.2019 00:00
      Highlight Highlight Die trägst du aber nicht in der Hosentasche, oder?
    • Kramer 17.03.2019 00:07
      Highlight Highlight Ja schon, aber die werden nicht 24-7 in der Hosentasche rumgetragen, dutzende male am Tag gefaltet und mit Fingern betascht.
    • Michi Sunnestich 17.03.2019 18:34
      Highlight Highlight Falsch, falsch, falsch... Das Displaypanel ist dabei entscheidend, nicht ob Glas oder Plastik das Panel schützen...Plastik lässt sich einfach billiger herstellen und entspiegeln, während bei Glas eine teurere Spezialbeschichtung nötig ist.
      Oder warum denkst du setzt sich Macs seit Jahren im gestalterischen Bereich durch? Ein plastik Eizo-Screen ist einfach billiger, als der wesentlich teurere Apple ThunderboltDisplay mit Glas...
      Qualitativ sind beide auf einem Niveau, ausserdem arbeite ich immer nach nummerischen Farbwerten und verlass mich niemals alleine auf die „angezeigte“ Farbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 16.03.2019 19:11
    Highlight Highlight Keine Angst, Apple wartet jetzt mal ab bis die Dinger wirklich brauchbar sind und lanciert dann etwas ganz Neues.... ein Falthandy.
  • WayneTheBrain 16.03.2019 19:08
    Highlight Highlight Wenn ich gegen faltbare Handys wetten könnte, würde ich es heute tun. Zumindest gegenwärtig, sind doch alle bisher vorgestellten Geräte grosse Kompromisse, die nicht wirklich Sinn machen und auch noch sehr teuer sind. Vielleicht wird es eines Tages ein sinnvolles Faltdesign geben, wahrscheinlicher ist aus meiner Sicht aber, dass sich Falthandys in die Kategorie gestenkontrollierter TVs, 3D-Brillen und AiO Desktops mit Touchscreen einreihen...
    • _Jay_ 16.03.2019 21:27
      Highlight Highlight Dann schau dir mal das erste Mobiltelefon an... Alle neuen Produkte sind am Anfang klobig und teuer.
  • sealeane 16.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Falthandys! Werde ich mir sicher.....



    ... nicht zulegen!
    Schlichtweg kein Bedarf an dem Spielzeug, für 2000.- schon gar nicht.
    • Triumvir 16.03.2019 19:42
      Highlight Highlight „Ein iPhone werde ich mir sicher nicht zulegen...#wie viele haben das nach dem Launch des iPhone 1 gesagt🤪😂💩
    • sealeane 16.03.2019 22:52
      Highlight Highlight Hab ich mir auch nicht zugelegt. Dafür ein Android 😉
      Abgesehen dürfte jedem klar sein, das sich mit Fortschritt Meinungen ändern können. Und ich sagte ja nicht "nie" 😉
  • FlohEinstein 16.03.2019 18:54
    Highlight Highlight Keine Angst, Apple macht selten Fehler wenn sie erst abwarten, bis sich die innovativen Hersteller am Peak of inflated expectations verausgabt haben und das Through of Disillusionment durchschreiten. Dann kann man statt viel Geld für R&D auszugeben einfach alles in Marketing und Werbung buttern.
    • Nunja 16.03.2019 20:55
      Highlight Highlight Apple wartet nicht ab, sondern entwickelt, bis sie ein ab Beginn gutes Produkt auf den Markt bringen.
    • FlohEinstein 17.03.2019 06:08
      Highlight Highlight Wenn du Zukauf von Wissen durch Anstellen von Ingenieuren, die bei den Erst-Vermarktern aufgrund eingestellter Produktion rausgeworfen werden, als Entwickeln bezeichnest, dann hast du recht, ja.
      Manchmal muss man dann halt Patent-Prozesse führen weil das was der Ingenieur an Ideen mitbringt vom alten Arbeitgeber geschützt wurde, aber wenn die Kriegskasse voll ist, who cares?
      Ist die Zombie-Strategie, sie klappt.
      Siehe z.B. Geschichte des Tablet PC
  • SummaSummarum 16.03.2019 18:52
    Highlight Highlight 👍

    Ich warte ja immer noch darauf, bis man ein Phone so falten kann (das wird richtig toll, telefonieren und gamen, aber auch News lesen, SMS schreiben... Kann‘s kaum erwarten):
    Benutzer Bild
  • Evan 16.03.2019 18:49
    Highlight Highlight Hats bei Apple auch schon bei der Bildschirmgrösse geheissen. Im Endeffekt geht es nur darum, dass Apple bei der Konkurrenz nicht dort nachziehen kann, wo sie nicht einigermassen plausibel erklären können, dass sie es erfunden haben und die ersten waren.
  • Mortadella 16.03.2019 18:40
    Highlight Highlight Seh ich auch so wie im Artikel beschrieben. Ein faltbares Display ist nichts anderes als ne interessante Spielerei, die es jedoch nicht wirklich braucht. Das Altbewährte muss nicht zwangsläufig schlechter sein. Aber jeder wie er will :-)
    • Passierschein A38 16.03.2019 19:05
      Highlight Highlight Bin auch eher skeptisch - stelle mir das Handling recht umständlich vor. Ausserdem ists wahrscheinlich noch viel anfälliger auf Schäden als die Smartphones sowieso schon sind.
      Aber eben, ist so ne Vermutung. Wenn jemand Erfahrung damit hat - und zwar nicht ein kurzes "Hands-on", sondern so richtige Alltagserfahrung - wär ich gespannt auf einen Bericht.
    • The Count 16.03.2019 19:30
      Highlight Highlight Das hat man bei den ersten Touchscreen Handies auch gesagt...
    • Kaulquappe2.0 16.03.2019 19:41
      Highlight Highlight Biegbare Displays sind der Hammer. Nur in gegenwärtigen Smartphones eher fehl am Platz. Jedoch wäre ein Gadget am Arm à la Uhr und Smartphone zusammen kombiniert sicherlich spannend (in 10 Jahren oder so)
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Auf den Philippinen ist ein Wal gestrandet – mit 40 Kilo Plastik im Magen

An einem philippinischen Strand ist ein Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen verendet. Das Tier sei regelrecht verhungert, weil der ganze Müll seinen Magen gefüllt habe.

Der Leiter des Naturkundemuseums von Davao, Darrell Blatchley, der sich an der Untersuchung des toten Tiers beteiligt hatte, sprach von einem traurigen Rekord.

Nach Angaben des philippinischen Fischereiamts war der rund 4.7 Meter lange Cuvier-Schnabelwal am Freitag an einer Bucht der Gemeinde Mabini im Süden von Luzon, der …

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