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Es gibt bunte neue iPhones. Apples Design-Guru Jony Ive (links) ist «schuld».
Es gibt bunte neue iPhones. Apples Design-Guru Jony Ive (links) ist «schuld».Bild: AP

Diese Gadgets lässt Apple sterben – und weitere überraschende Fakten zur Keynote

Was an der Apple-Keynote genervt hat und was überzeugte.
13.09.2018, 08:0723.09.2018, 16:49

Wer war der (heimliche) Star des Abends?

Cook mit der US-Fussballerin Alex Morgan. Und der Series 4.
Cook mit der US-Fussballerin Alex Morgan. Und der Series 4.Bild: AP

Die Apple Watch Series 4 könnte ein echter Kassenschlager werden. Sie ist nicht nur optisch attraktiver (weil dünner, schlankerer Rahmen, grösseres Display etc.), sie hat auch unter der Haube gewaltig viel zu bieten. So zum Beispiel EKG-Messungen, in dem man mit dem Finger die digitale Krone berührt. Sprich: Apples neue Computeruhr wird einige Leben retten.

Sie ist – im Vergleich zu den neuen iPhones – schon fast ein Schnäppchen. Es gibt sie ab 449 Franken. Aber: «Die Apple Watch Series 4 (GPS + Cellular) erfordert ein iPhone 6 oder neuer mit iOS 12 oder neuer. Die Apple Watch Series 4 (GPS) erfordert ein iPhone 5S oder neuer mit iOS 12 oder neuer.»

Die neuen iPhones sind bierdicht 🍺

Die Gehäuse des iPhone XS, XS Max und XR sind wasserdicht. «Apple meint damit nicht nur Süsswasser, sondern auch Meerwasser. Sogar ein Bad in Bier sollen die Smartphones schadlos überstehen. Apple gibt eine Flüssigkeitsdichtigkeit nach IP68 an», schreibt das deutsche IT-Portal Golem.de.

Was ist mit der Akkuleistung?

Schwer zu sagen. Apple hat keine genauen Angaben zur Akkukapazität gemacht. Bei den neuen iPhones hiess es, die Akkulaufzeit sei mindestens gleich gut oder bis zu anderthalb Stunden besser als bei bisherigen Modellen. Nun ja.

Bei der Apple Watch ist die Akkulaufzeit immer noch ungenügend. Der Hersteller gibt sie mit 18 Stunden an.

Kleiner Trost: Apple ist nicht bekannt dafür, falsche Versprechungen zum Energieverbrauch bzw. zur Akkulaufzeit zu machen, sondern ist diesbezüglich sehr zurückhaltend.

Diese Gadgets lässt Apple sterben

Die folgenden Produkte wurden an der Apple-Keynote totgeschwiegen und verschwinden aus dem Sortiment:

  • iPhone X
  • iPhone SE
  • iPhone 6S und 6S Plus
  • Apple Watch Keramik
  • Apple Watch Series 3 Edelstahl

(via iMore)

Apple killt den Home-Button – und die Kopfhörerbuchse

Apple setzt auf Gesichtserkennung und verzichtet bei seinen neuen iPhones auf den traditionellen Home-Button, der seit der Lancierung des ersten iPhones 2007 die Smartphone-Bedienung prägte. Auch das am Mittwoch vorgestellte günstigere Modell iPhone XR bekommt das Design des teuren iPhone X aus dem vergangenen Jahr spendiert, mit einem Bildschirm, der praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt. Damit ist kein Platz mehr für den Knopf mit einem Fingerabdruck-Sensor. Stattdessen wechselt Apple auch hier zur Gesichtserkennung Face ID.

Kein neues iPhone kommt mit Kopfhörerbuchse. Und es ist auch kein Adapter-Stecker (Lightning) mehr in der Schachtel. Apple will uns die kabellosen Bluetooth-Dinger aufzwingen.

So spricht man die neuen iPhone-Namen aus

Apple will, dass wir das iPhone XS als «Ten Es» bezeichnen. Ob sich das durchsetzt oder viele User eben wie schon beim Vorgänger vom «X Es» sprechen, werden wir sehen.

Gemäss Apple-Marketing wird das neue Spitzenmodell «Ten Es Mäx» ausgesprochen.

Und das iPhone XR als «Ten Ar».

Wo sind die guten Hands-on-Videos?

Im Gegensatz zu anderen Smartphone-Herstellern lässt Apple die Medienleute nicht frühzeitig an die neuen Gadgets heran. Stattdessen müssen sich die Tech-Journalisten und Blogger in einem überfüllten Hands-on-Bereich im Untergeschoss des Steve Jobs Theaters um die Geräte balgen. Resultat sind relativ viele verwackelte Videos mit schlechtem Ton.

CNet: Hier gibts einen guten Eindruck vom Tumult, der vor Ort herrschte

The Verge: Dieter Bohn zeigte ganz cool die neuen XS-iPhones

Curved.de: Eindrückliche Bilder, ziemlich fettige Fingerabdrücke

Apple macht auf lustig

Wenn sich der Apple-Chef als Schauspieler versucht, begibt er sich auf dünnes Eis. Immerhin, die Besucher im Steve Jobs Theater haben gelacht. Und du?

Der Sketch im Video

Wie lustig war das?

Bei der Dual-SIM steckt der Teufel im Detail

Die neuen teureren Modelle bekommen als erste iPhones eine zusätzliche fest eingebaute eSIM-Karte, die auf Netze verschiedener Betreiber umprogrammiert werden kann. Damit wird man ein iPhone mit zwei Telefonnummern nutzen können. Nur bei den in China verkauften iPhones wird man anstelle einer eSIM zwei klassische SIM-Karten ins Gerät einschieben müssen.

Der Haken an der eSIM: Apple muss mit den Mobilfunk-Providern entsprechende Deals aushandeln. Und das kann dauern.

Zur Situation in der Schweiz schreibt ein Swisscom-Mitarbeiter im Kundenforum:

«Es sind nur einige wenige Provider weltweit, bei denen die eSIM- und die Dual SIM-Funktionalität freigeschaltet wird. In der Schweiz ist kein Anbieter dabei. Swisscom ist technisch bereit, eSIM einzusetzen. Wir sehen eSIM als eine positive Entwicklung für den Mobilfunkmarkt an.»
Das wars! Schreib uns via Kommentarfunktion, was dir an der Keynote gefallen hat und was nicht!
Das wars! Schreib uns via Kommentarfunktion, was dir an der Keynote gefallen hat und was nicht!Bild: apple

Mehr? Hier gibts das Wichtigste im 10-Minuten-Video (9to5Mac)

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

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47 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dong
13.09.2018 09:08registriert Oktober 2016
Es riecht danach, dass mein SE mein letztes iPhone gewesen sein wird.
Ich scheiss nämlich auf Kopfhörer, die ich erst aufladen muss. Mit Anlauf! Hab eh dauernd Ärger mit Bluetooth.
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dmark
13.09.2018 10:02registriert Juli 2016
Apple möchte nun also durch einfaches Fingerauflegen ein EKG machen?
Dann frage ich mich, warum mir mein Arzt dafür immer massenweise Elektroden anlegen muss?

Werde ihm mal die Watch empfehlen...
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Drunken Master
13.09.2018 09:20registriert Juli 2018
Netter Bericht... aber wann genau findet jetzt eigentlich die angekündigte Apple Knüller-Keynote statt?
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