Digital
Apple

Die neue Nummer 2 bei Apple ist ein altgedienter Veteran

Die neue Nummer 2 bei Apple ist ein altgedienter Veteran

18.12.2015, 09:5618.12.2015, 10:41

Apple hat seine Führung umgebaut: Hinter Konzernchef Tim Cook gibt es künftig offiziell eine Nummer zwei. Der Manager Jeff Williams wurde am Donnerstag zum Chief Operating Officer (COO) befördert.

Dieser Posten mit der Zuständigkeit für das Tagesgeschäft war bei Apple unbesetzt, seit Cook vor gut vier Jahren für Gründer Steve Jobs an die Konzernspitze aufrückte.

Jeff Williams an einer Apple-Keynote: Er gilt als «Wearables»-Spezialist. 
Jeff Williams an einer Apple-Keynote: Er gilt als «Wearables»-Spezialist.
Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Williams galt schon vorher als «der Tim Cook von Tim Cook» – in Anspielung auf die Rolle, die Cook jahrelang unter Produktvisionär Jobs spielte. Cook hatte seit 1998 ein sehr effizientes Produktionssystem aus vielen Zulieferern in Asien aufgebaut.

Zugleich wurden immer wieder die Arbeitsbedingungen bei den Unternehmen scharf kritisiert. Cook verschärfte in den vergangenen Jahren als Konzernchef die Kontrollen in der Zuliefererkette.

Ein ranghoher Apple-Manager sagte dem «Wall Street Journal», Williams werde mit dem neuen Jobtitel nicht unbedingt zum Kronprinzen bei Apple. Der Schritt entspreche der tatsächlichen Aufgabenverteilung.

Fakt ist: Williams gehört wie Cook, Jony Ive, Phil Schiller, Craig Federighi und Dan Riccio zum eingeschworenen Team im obersten Apple-Management. Er arbeitet seit 1998 in Cupertino.

Neuer App-Store-Chef

Als zweite wichtige Änderung wurde Apple Marketingchef Phil Schiller die Verantwortung für die App Stores mit Programmen für iPhone, iPad und Mac-Computer übertragen. Bisher lag sie bei Eddy Cue, dem Chef der iTunes-Plattform.

Cue hat aber mit dem Streaming-Musikdienst und dem iPhone-Bezahldienst Apple Pay viel zu tun. Neu kommt in die Chefetage Johny Srouji als Chef für Geräte-Technologien.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Darum reisst sich die Gen Z um diese «Vintage-Stücke»
Lange Zeit dachte man beim Thema Vintage an Schallplatten und Plattenspieler. Seit Kurzem setzen sich auf Flohmärkten und in den sozialen Medien weitere Gegenstände durch: CDs, Kassetten, MP3-Player und digitale Geräte aus den 2000er Jahren. Eine neue Nostalgie, die ganz im Zeichen der Generation Z steht.
Wenn man heute über Flohmärkte schlendert, sei es in Miami, Mailand, London oder anderswo auf der Welt, fällt ein Detail sofort ins Auge. Wo vor einigen Jahren noch Plattenkisten zum Träumen einluden, ziehen heute Digitalkameras aus den 2000er Jahren, tragbare CD-Player, iPods, MP3-Player und sogar alte Nokia- oder BlackBerry-Handys die Blicke auf sich.
Zur Story