DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Lampe, die mit Muskelkraft und Gravitation funktioniert.
Eine Lampe, die mit Muskelkraft und Gravitation funktioniert.
bild: gravitylight

Diese Lampe kostet 5 Franken und wird durch Erdanziehung angetrieben

Weil Petrol-Lampen gefährlich und schlecht für die Gesundheit sind, hat eine Gruppe von Erfindern eine Gravitations-Lampe kreiert. Sie soll günstig und zuverlässig Licht für Schwellen- und Drittweltländer spenden.
26.08.2015, 09:0626.08.2015, 09:17
Philipp Rüegg
Folgen

Die Idee ist ebenso einfach wie genial. Um die GravityLight 2 zu benutzen, hebt man ein 12 Kilogramm schweres Gewicht mittels Flaschenzug an, welches sich anschliessend langsam senkt. Dadurch wird ein Generator angetrieben, der mit der gewonnenen Energie eine LED-Lampe über 20 Minuten mit Strom versorgt. Bei einer Fallhöhe von weniger als zwei Meter. Sobald das Gewicht den Boden erreicht hat, wiederholt man den Prozess. 

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: gravitylight

Kampf der Petrol-Lampe

Die gemeinnützige Organisation, die hinter dem Projekt steht, will eine erschwingliche Alternative zur Petrol-Lampe bieten, die in Schwellenländern stark verbreitetet ist. Petrol-Lampen sind durch die austretenden Dämpfe nicht nur schädlich für Mensch und Umwelt, sie sind auch eine Kostenfalle, schreibt die Organisation. Hinzu kommen durch umgestossene Lampen alleine in Indien 1,5 Millionen Brandunfälle.

No Components found for watson.rectangle.
Die GravityLight 2 spendet gratis Licht – Kaufpreis ausgenommen.
Die GravityLight 2 spendet gratis Licht – Kaufpreis ausgenommen.
bild: gravitylight

Das Team von GravityLight hat dank einer Finanzierungs-Kampagne auf Indiegogo vor drei Jahren die Lampe erstmals vorgestellt. Der erste Prototyp wurde an zahlreiche Personen in 26 verschiedenen Ländern verschickt mit der Bitte um Feedback. Mit den Verbesserungen im Gepäck wurde eine zweite Kampagne lanciert, welche im Juli 2015 erfolgreich über 250'000 Franken einbrachte. Bei der ersten Version zielte man einen Verkaufspreis an von fünf Franken pro Stück bei Massenfertigung. Das neue Modell dürfte preislich ähnlich liegen.

Als nächstes soll die Lampe in Kenia in Produktion gehen und 2016 die ersten Unterkünfte beleuchten.

Via Fastcoexist

Das könnte dich auch interessieren

Warum zum Henker haben diese 23 Erfindungen die Welt nicht im Sturm erobert? 

1 / 25
23 Erfindungen, auf die die Welt (nicht) gewartet hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

US-Kartellbehörde will Facebook zerschlagen

Die US-Kartellbehörde hat erneut Klage gegen Facebook eingereicht. Sie fordert die Abspaltung von WhatsApp und Instagram.

Die US-Kartellbehörde FTC geht mit einer nachgebesserten Klage gegen die Marktmacht von Facebook vor. Die Behörde hat vergangene Woche eine geänderte Fassung ihrer zuletzt abgewiesenen Klage gegen die Monopolstellung des weltgrössten sozialen Netzwerkes bei einem Bundesgericht eingereicht, teilte die FTC mit.

Die Kartellwächter erhoffen sich von den Richtern ein Urteil, demzufolge Facebook gezwungen sein könnte, seinen weltweit beliebten Messenger-Dienst Whatsapp und die Foto-Plattform …

Artikel lesen
Link zum Artikel