Digital

VTech: Profile von 6.4 Millionen Kindern gestohlen

Spielzeughersteller VTech wurde Opfer eines Hackerangriffs. 
Spielzeughersteller VTech wurde Opfer eines Hackerangriffs.
Bild: REUTERS

Profile von 6,4 Millionen Kindern gestohlen: Datenleck bei Spielzeug-Firma grösser als gedacht

02.12.2015, 09:5602.12.2015, 10:14

Der Daten-Diebstahl beim Lernspielzeug-Anbieter VTech ist grösser als zunächst angenommen: Weltweit sind allein fast 6.4 Millionen Kinder-Profile betroffen. Hinzu kommen über 4.8 Millionen anhängende Eltern-Konten, wie die Firma aus Hongkong am Mittwoch mitteilte.

Die Kinder-Profile enthielten den Namen, das Geschlecht und das Geburtsdatum, hiess es. Unbekannte Angreifer hatten sich im November Zugang zu VTech-Datenbanken verschafft. Der Grossteil des Datenlecks treffe die USA mit 2.2 Millionen Eltern- und fast 2.9 Millionen Kinder-Accounts.

Die Eltern-Konten enthalten laut VTech E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter, IP-Adressen, Postanschriften und die Liste bisheriger Downloads. Kreditkarten-Daten würden nicht gespeichert.

Ein Medienbericht, wonach die Hacker auch Fotos von Kindern und Protokolle von Chats mit ihren Eltern abgreifen konnten, werde geprüft, erklärte VTech. Man könne das zunächst nicht bestätigen. Auf jeden Fall seien die Bilder per Verschlüsselung geschützt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«John Wick»-Videospiel: Keanu Reeves prügelt demnächst durch Pixelwelten
Videospiel-Adaptionen zu Actionfilmen sind wieder wahnsinnig populär. Naheliegend also, dass die bedeutendste Filmreihe der letzten Dekade nun auch eine bekommt: Für «John Wick» ist einiges geplant.
John Wick ist neben Neo aus «Matrix» wahrscheinlich die bekannteste Rolle, in die Keanu Reeves geschlüpft ist. Angefangen mit einem reduzierten Actionfilm, der durch eine ganz eigene visuelle Ästhetik mit Genre-Normen brach. Mittlerweile wird die Killer-Filmreihe zum Medien-Franchise, das über Jahre weiter expandiert – mit Spin-offs und Serien. Auch ein Spiel gab es bereits, wenngleich es, anders als die Filmreihe, nicht auf orchestrierte Action, sondern auf Knobeleien setzte.
Zur Story