33 Jahre nach dem Start: Liebling der Schweizer feiert Comeback
Die Auswahl an Elektroautos wächst immer weiter. Renault lockt mit einem günstigen Retromodell, während Porsche die technischen Möglichkeiten ausreizt. Auch Opel, Cupra und Mercedes bringen wichtige Neuheiten auf den Markt. Was die neuen Modelle können und was sie kosten.
Renault Twingo: Preisbrecher im Retrolook
Renault belebt ein bekanntes Gesicht wieder. Der neue Twingo ist nur 3,79 Meter kurz, soll im Innenraum aber viel Platz bieten. Dafür sorgt eine Rückbank, die sich um 17 Zentimeter verschieben lässt. So wächst der Laderaum auf bis zu 1'000 Liter.
Den Antrieb übernimmt ein Motor mit 82 PS, der Strom aus einem 27,5-kWh-Akku bezieht. Damit fährt der Wagen laut Hersteller 263 Kilometer weit. Renault lässt den kleinen Stromer mit chinesischer Hilfe entwickeln und in Slowenien bauen. Er ist ab 18’900 Franken bestellbar.
Cupra Raval: Sportlicher Stadtflitzer
Der neue Cupra ist eng mit dem künftigen VW ID. Polo verwandt, soll sich aber flinker fahren lassen. Das stellen ein tieferer Schwerpunkt und eine breitere Spur sicher. Zum Start bietet Cupra zwei Motoren mit 210 PS bzw. 226 PS an. Die Reichweite liegt bei bis zu 440 Kilometern. Der Preis für den kleinen Spanier startet bei knapp 26'000 Euro. Cupra wird den Raval am 9. April 2026 offiziell vorstellen, dann sollten auch die Preise in Franken bekannt werden. Der knapp über vier Meter lange Kleinwagen soll ab Ende Juni bestellbar sein.
Opel Astra: Modellpflege mit mehr Reichweite
Opel erneuert den Astra als Fünftürer und Kombi. Äusserlich fallen die neuen Scheinwerfer und das beleuchtete Markenlogo im Grill auf. Noch wichtiger ist jedoch die Technik: Der Akku des Elektromodells vergrössert sich auf 58 kWh, wodurch sich die Reichweite auf 454 Kilometer erhöht. Zudem kann das Auto nun Strom an externe Elektrogeräte abgeben.
Neben der Elektroversion, die ab 35'900 Franken erhältlich ist, bietet Opel den Astra weiterhin als Benzin-Hybrid ab 34'710 Franken sowie als Diesel ab 35’640 Franken an. Die Plug-in-Hybrid-Variante kostet mindestens 40'930 Franken. Für den Astra als Kombi muss jeweils rund 1000 Franken mehr berappt werden.
Erfreulich: Opel gibt nun acht Jahre Garantie auf alle Elektroautos.
Mercedes GLB: Viel Raum für Familien
Der Mercedes GLB nutzt nun eine technische Plattform, die vorrangig für Elektromotoren entworfen wurde. Der Wagen bietet Platz für bis zu sieben Personen. Mit seinem 85-kWh-Akku fährt der GLB bis zu 631 Kilometer weit, bevor er an die Ladesäule muss. Dort lädt er mit bis zu 320 kW rasant nach.
Wer schwere Lasten bewegen will, kann bis zu zwei Tonnen an die Anhängerkupplung hängen. Die Preise für den praktischen Mercedes beginnen bei 59'048 Euro bzw. 59'900 Franken. Eine günstigere Basisversion mit kleinerem LFP-Akku folgt später.
Porsche Cayenne: Rekordleistung im Luxus-SUV
Porsche macht seinen Bestseller Cayenne elektrisch, behält aber vorerst auch Verbrenner und Hybride im Programm. Das Spitzenmodell leistet bis zu 1156 PS, beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht mit seinem 113-kWh-Akku Fahrten von bis zu 642 Kilometern.
Als Besonderheit lässt sich der Cayenne gegen Aufpreis kontaktlos über eine Bodenplatte laden. Der Einstiegspreis liegt bei 120'000 Franken, das Topmodell kostet 189'000 Franken – also ziemlich genau zehn Twingos.
Verwendete Quellen:
- presse.renault.de: Renault Twingo Evolution ab 19'990 Euro
- cupra-media.de: Cupra Raval: Countdown zur Serienproduktion beginnt
- newsroom.porsche.com: Porsche erweitert vollelektrisches SUV-Angebot um den Cayenne S
- media.mercedes-benz.at: Der neue Mercedes-Benz GLB: vielseitiger Alltagsheld mit Raum für Spontanität
- media.stellantis.com: Pressemappe: Neuer Opel Astra und neuer Opel Astra Sports Tourer

