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Ferrari Luce: Die Italiener zeigen ihr erstes Elektroauto

Ferrari Luce: Die Italiener zeigen ihren Elektro-Erstling.
Ferrari Luce: Die Italiener zeigen ihren Elektro-Erstling.bild: ferrari

Ferrari hat sein erstes E-Auto enthüllt – es ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig

26.05.2026, 09:4326.05.2026, 10:32

Ferrari hat sein erstes Elektroauto präsentiert. Das Design wurde gemeinsam mit Ex-Apple-Designguru Sir Jonathan Paul «Jony» Ive entwickelt.

Da kann eigentlich nichts schiefgehen, oder? ODER?

Nun. Die Optik ist … WTF Ferrari!! gewöhnungsbedürftig.

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Aber urteilen wir nicht über die Geschmacksfrage des Designs, sondern blicken auf die nüchternen Fakten: Der Ferrari Luce (Licht) ist knapp über fünf Meter lang, ohne Spiegel beinahe 2 Meter breit und 1,54 Meter hoch. Der Fünfsitzer bringt 2260 Kilogramm auf die Waage. Mit 597 Litern Stauraum ist der Kofferraum für einen Ferrari aussergewöhnlich gross.

Laut Hersteller werden alle Kernkomponenten – einschliesslich der E-Motoren und der Akkus – in Maranello gefertigt. Die Akkuzellen selbst werden vom koreanischen Anbieter SK On geliefert. Auf Antrieb, Akku und Ladesystem gibt Ferrari acht Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung.

Der Luce beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und absolviert den Sprint von 0 auf 200 km/h in 6,8 Sekunden. Der vollelektrische Allradantrieb leistet maximal 772 kW (1050 PS) und der Elektro-Ferrari erreicht ein Spitzentempo von 310 km/h.

Ferrari verbaut einen grossen 122-kWh-Akku (brutto), der eine WLTP-Reichweite von gut 530 km ermöglichen soll. Schnellladen ist mit bis zu 350 kW möglich. Das 800-Volt-System nutzt offenbar sehr kompakte Inverter und einen DC/DC-Wandler mit über 98 Prozent Wirkungsgrad.

Im Innenraum setzt Ferrari im ‌Gegensatz zu Herstellern wie Tesla nebst Tochscreens auch auf physische Bedienelemente.

Mit der rechten Wippe wird die Drehmomentabgabe in fünf Stufen reguliert, mit der linken wird die Rekuperation in fünf Stufen eingestellt.
Mit der rechten Wippe wird die Drehmomentabgabe in fünf Stufen reguliert, mit der linken wird die Rekuperation in fünf Stufen eingestellt.bild: ferrari
Das Interieur ist mit italienischem Leder und Alcantara verkleidet.
Das Interieur ist mit italienischem Leder und Alcantara verkleidet. bild: ferrari

Übrigens: Um an den Klang der alten Verbrenner-Modelle zu erinnern, soll der Luce den Schaltvorgang simulieren und den Sound des Elektromotors verstärken, um dem Fahrer Rückmeldung über die Fahrdynamik zu geben. «Das ist wie der Unterschied zwischen einem Segel- und einem Motorboot – beide sind aufregend, aber auf unterschiedliche Weise», sagte Produktdirektor Gianmaria Fulgenzi bereits im vergangenen Herbst.

Elektroauto

Der Ferrari Luce wird bei 550'000 Euro starten, die Auslieferung soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Zu den Konkurrenten zählen unter anderem der nicht halb so teure Porsche Taycan, der Mercedes-AMG GT sowie der kommende BMW M3.

(oli)

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175 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Geralt von Riva
26.05.2026 10:56registriert Mai 2021
Gibt es weltweit eigentlich nur ein Designer für Elektroautos? Wieso sehen alle so gleich abgerundet aus? Das ist ein Ferrari last in auch so aussehen, egal ob mit Benzin- oder Elektromotor.
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Knoudi
26.05.2026 10:47registriert Juni 2020
Früher konnten Hersteller wie Lambo, Ferrari usw Mondpreise für ihre schnelleren und luxuriöseren Autos mit V12/ V10 usw verlangen. Warum aber soll ich mir für 550k ein Auto kaufen was gleich schnell ist wie ein 100k Tesla Plaid, oder ein wenig schneller wie mein 70k Kia
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Chris_A
26.05.2026 11:57registriert Mai 2021
Ohne Logo würde man das für einen Ford oder Toyota halten. Habe nichts gegen die Designabteilungen von Ford oder Toyota, die können es einfach nicht besser. Aber von Ferrari ist man besseres gewohnt.
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