DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vertrauen weg, Account gelöscht: Der Horror-Grossmeister hat eine klare Botschaft an seine Fans und Follower.
Vertrauen weg, Account gelöscht: Der Horror-Grossmeister hat eine klare Botschaft an seine Fans und Follower. bild: twitter/shutterstock

Darum kehrt Stephen King Facebook endgültig den Rücken

03.02.2020, 07:28

Stephen King hat die Schnauze voll von Facebook. Der Grossmeister der Horror-Erzählungen verkündete am Wochenende seinen Abgang beim Social-Media-Giganten.

screenshot: twitter

Kings Botschaft ist deutlich:

«Ich verlasse Facebook. Ich fühle mich weder wohl in der Flut falscher Informationen, die in der politischen Werbung erlaubt sind, noch vertraue ich auf ihre Fähigkeit, die Privatsphäre ihrer Nutzer zu schützen.»

Man solle ihm bei Twitter folgen, fügte der Beststeller-Autor an. Bekanntlich hat dieser US-Konzern (im Gegensatz zu Facebook) angekündigt, keine politische Werbung mehr zuzulassen. Ein PR-Stunt, der viel Sympatien einbrachte.

Die Reaktionen der Twitter-User auf Stephen Kings Abgang bei Facebook fielen ziemlich originell aus. Jemand twitterte, Facebook sei furchteinflössender als (der Mörderclown) Pennywise, der Cujo (den Bernadinherhund, der sich in eine blutrünstige Bestie verwandelt) auf einen Spaziergang mitnehme.

Kings Facebook-Profil sei gelöscht worden, berichtete CNN am Wochenende. Der umstrittene US-Konzern hatte Anfang Jahr mitgeteilt, dass er nicht auf die Einnahmen aus der Anzeige von politischer Werbung verzichten wolle. Selbst wenn es sich um nachweislich irreführende Inhalte handelt.

King, der mehr als 50 Bücher geschrieben hat, ist für seine Werke aus dem Horror- und Fantasy-Genre bekannt. Viele wurden für Film und Fernsehen adaptiert.

Der 72-Jährige ist politisch aktiv und sehr kritisch eingestellt gegenüber dem US-Präsidenten Donald Trump.

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

1 / 27
«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht
quelle: epa/epa / koca sulejmanovic
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Zuviel am Handy? Dr. Watson weiss, woran du leidest

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

19 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
So oder so
03.02.2020 08:58registriert Januar 2020
Gute und verständliche Entscheidung !
960
Melden
Zum Kommentar
avatar
Tekk
03.02.2020 08:15registriert April 2018
Wer ist denn Bitteschön noch auf Facebook? Selbst ich als Ü40 lungere da schon seit längerem nicht mehr rum. 🤔🤷‍♂️
8911
Melden
Zum Kommentar
19
Logitech stellt «Steam Deck»-Konkurrent vor – das kann die Konsole
Es gibt für alles ein erstes Mal. Das dachte sich wohl auch Hardware-Entwickler Logitech und richtete deshalb kurzerhand mit der Logi Play die erste eigene Hausmesse aus, auf der die neuesten Produkte des Konzerns vorgestellt wurden. Ein Gadget stach besonders aus der Masse der Neuvorstellungen heraus - ein Handheld auf Android-Basis namens «Logitech G Cloud». Was hat es damit auf sich?

Bei Apple hätte es am Ende traditionell geheissen «One more thing» – das Beste oder Aufregendste halten sich Hardware-Präsentatoren oft für den Schluss auf. Auch Logitech hatte sich für seine gut einstündige Demonstration im Berliner LVL-Eventcenter für dieses Prozedere entschieden. Dabei lüftete das Unternehmen den Schleier von einem Gerät namens «Logitech G Cloud Handheld», zu dem es vor dieser Minimesse bereits einen Leak gegeben hatte.

Zur Story