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Digital-News

Tempolimit soll nicht mehr für Elektroautos gelten ++ Apple-Keynote am 4. Juni



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Tempolimit soll nicht mehr für Elektroautos gelten

In Österreich sollen sich Elektroautos ab 2019 nicht mehr an spezielle Geschwindigkeitsbegrenzungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor halten müssen. Dies fordert die Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger.

epa06418034 Austrian Agriculture and Environment Minister Elisabeth Koestinger speaks during a press statement before the government meeting at the Schloss Seggau in Leibnitz,  Styria, Austria, 05 January 2018. Its is the government's first work meeting to discuss the key aspects the new coalition government between Austrian Peoples Party (OeVP) and the right-wing Austrian Freedom Party (FPOe).  EPA/FLORIAN WIESER

Elisabeth Köstinger. Bild: EPA

Die Forderung der hochrangigen Politikerin bezieht sich auf das «Immissionsschutzgesetz-Luft», auch «Luft-Hunderter/-Achtziger» genannt. Das Gesetz ermöglicht dem Staat, zeitlich begrenzte Fahrverbote und Tempolimits zu erlassen, wenn eine gesundheitsgefährdende Menge Schadstoffe gemessen wird.

Konkret dürfen Bezin- und Diesel-Autos bei schlechter Luftqualität nur noch maximal 100 km/h auf der Autobahn fahren statt des bisherigen Tempolimits von 130 km/h. «Damit kommen E-Autos nun wirklich auf die Überholspur», heisst es in einer Medienmitteilung der Politikerin, die zur Volkspartei (ÖVP) gehört. 

Ziel sei es, Elektroautos für die Bevölkerung noch attraktiver zu machen. «In vielen Gemeinden und Städten können E-Autos bereits gratis parken oder die Busspur benutzen. Der Ausbau des Ladenetzes ist ein anderer wichtiger Baustein.»

(dsc, via Futurezone)

Finne wird für Technik geehrt, die immer kleinere Handys ermöglicht

Der finnische Physiker Tuomo Suntola ist für seinen Beitrag zur Entwicklung leistungsfähiger Smartphone- und Computerprozessoren mit dem hochdotierten Millenium-Technologiepreis ausgezeichnet worden.

Durch die von ihm etablierte Technologie seien IT-Geräte «trotz ständig steigender Leistung immer kleiner und preisgünstiger geworden», erklärte die unabhängige Stiftung Technology Academy Finland (TAF), die den mit einer Million Euro dotierten Preis alle zwei Jahre vergibt.

Suntola entwickelte die sogenannte Atomlagenabscheidung (ALD) weiter. Sie wird genutzt, um hauchdünne Folien und Beschichtungen für Mikroprozessoren und digitale Speicher herzustellen. Komponenten mit diesen isolierenden und leitfähigen Beschichtungen werden in praktisch allen modernen Computern und Smartphones verwendet.

Mit dem Millenium-Technologiepreis werden Entwickler von innovativen Technologien ausgezeichnet, die die Lebensqualität verbessern und eine nachhaltige Entwicklung fördern. Zu den früheren Preisträgern gehören der Entwickler des freien Betriebssystems Linux, Linus Torvalds, Stammzellpionier Shinya Yamanaka und der Entwickler der energiesparenden LED-Lampen, Shuji Nakamura.

«Das ALD-Verfahren ist ein Paradebeispiel für eine Technologie, die den Nutzern verborgen bleibt, aber dennoch entscheidend ist für die sichtbare Entwicklung», erklärte die Juryvorsitzende und Akademieprofessorin Päivi Törmä. Es könne auch genutzt werden, um die Leistung von Solarkollektoren, LED-Leuchten und Lithiumbatterien für Elektroautos zu verbessern.

(sda/dpa)

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