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Nicht nur zum Bombenabwerfen

China will dem Smogproblem mit Drohnen zu Leibe rücken

China versinkt im Smog.
Bild: EPA/FEATURECHINA
Weil der Smog in China immer bedrohlichere Ausmasse annimmt, hat die Regierung den Krieg gegen die Luftverschmutzung ausgerufen. Helfen sollen mit Chemikalien bestückte Drohnen.
07.03.2014, 13:53
Philipp Rüegg
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China wird erfinderisch im Kampf gegen Smog: Anders als die aus Kriegseinsätzen bekannten flugzeugähnlichen Drohnen, sollen im Reich der Mitte unbemannte Gleitschirme zum Einsatz kommen, berichtet die «South China Morning Post». Die in China entwickelten Fluggeräte können Chemikalien von bis zu 700 Kilogramm transportieren, die anschliessend über die Smog geplagten Städte verteilt werden. Die verschmutze Luft soll dadurch gefrieren und anschliessend zur Erde fallen. Ob diese Methode Schäden für die Natur nach sich zieht, ist nicht bekannt. Bereits Ende Monat soll die Testphase beginnen.

Die in China entwickelte Drohne soll das Smog-Problem lösen.
Die in China entwickelte Drohne soll das Smog-Problem lösen.
Bild: scmp

Das Smogproblem in China, das viele Bewohner zum Tragen von Atemmasken zwingt, wird von oberster Stelle bekämpft. Ministerpräsident Li Keqiang hat der Luftverschmutzung den Krieg erklärt. Neben den Drohneneinsätzen werden 50'000 kleine kohlebefeuerte Ofenanlagen stillgelegt, grössere Kohlekraftwerke saniert und sechs Millionen Autos mit zu hohem Abgasausstoss von den Strassen verschwinden.

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Der Smog zwingt viele Chinesen, Atemschutzmasken zu tragen.
Der Smog zwingt viele Chinesen, Atemschutzmasken zu tragen.
Bild: EPA/EPA

Es ist nicht das erste Mal, dass China das Wetter kontrollieren will. Das Wetterbeeinflussungs-Büro hat 2008 während der Olympischen Spiele Silberiodid in den Himmel geschossen, um klare Sicht über der Hauptstadt zu ermöglichen.

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