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Volvos Vorstellung zukünftiger Elektroautos: Die Türen schwingen entgegengesetzt auf, um genügend Platz beim Einsteigen zu bieten.
Volvos Vorstellung zukünftiger Elektroautos: Die Türen schwingen entgegengesetzt auf, um genügend Platz beim Einsteigen zu bieten.
Bild: Volvo

Volvo eifert mit seinem E-Auto der Zukunft Tesla nach

08.07.2021, 13:3508.07.2021, 15:25

Volvo hat mit einer neuen Studie namens «Recharge» gezeigt, wie man sich das Elektroauto der Zukunft vorstellt. Das Konzept zeigt dabei, wie die Design-Sprache der Volvo-Elektroautos der nächsten Generation aussehen wird. Überarbeitet wurde beim Konzept vor allem der Innenraum.

Durch das Wegfallen des Verbrenners hätten die Designer laut Hersteller die Chance, die Proportionen zukünftiger Autos neu zu definieren. Das neue Konzeptmodell zeigt dies bereits. Radstand und Räder fallen grösser aus, die Karosserieüberhänge hinten und vorne hingegen sind kürzer. Dadurch ergibt sich deutlich mehr Platz im Innenraum, vor allem zwischen den Vordersitzen.

Ein grosszügiger Innenraum, der vor allem zwischen den vorderen Sitzen mehr Platz bietet, zeichnet das Konzept aus.
Ein grosszügiger Innenraum, der vor allem zwischen den vorderen Sitzen mehr Platz bietet, zeichnet das Konzept aus.
Bild: Volvo

Das Motto für die Studie sei «weniger, aber besser» gewesen. Man habe versucht, unnötige Elemente wegzulassen und die Aerodynamik zu erhöhen.

Ebenfalls ist das Auto auf autonomes Fahren vorbereitet. Dafür hat das Modell oberhalb der Windschutzscheibe einen LiDAR-Sensor integriert. Dieser kann die Fahrzeugumgebung erfassen und spielt eine wichtige Rolle bei Volvos zukünftiger autonomer Fahrtechnologie. Als Design-Highlight nennt Volvo die Scheinwerfer in «Thor's Hammer»-Design.

Zukünftige Volvomodelle werden auf eine eigene Plattform setzen und in der Theorie Reichweiten von 900 bis 1000 Kilometer erreichen.
Zukünftige Volvomodelle werden auf eine eigene Plattform setzen und in der Theorie Reichweiten von 900 bis 1000 Kilometer erreichen.
Bild: Volvo

Im Innenraum dominiert ein 15 Zoll grosser Touchscreen im Hochformat. Dieser dient als Steuerung für das gesamte Infotainment-System des Autos. Physische Knöpfe gibt es nicht mehr. Damit folgt Volvo dem Design-Ansatz von Tesla. Man habe versucht, im Innenraum eine skandinavische Wohnzimmeratmosphäre zu schaffen, so Volvo.

Das eigene Betriebssystem VolvoCars OS basiert auf Android und soll sich optisch auch daran orientieren.
Das eigene Betriebssystem VolvoCars OS basiert auf Android und soll sich optisch auch daran orientieren.
Bild: Volvo

Bei der Software wird Volvo zukünftig auf eine Eigenentwicklung namens VolvoCars OS setzen, die auf Android basiert. Softwareseitig möchte man so noch stärker mit Google zusammenarbeiten. Punkten wolle man dabei mit regelmässigen Updates, um das System aktuell zu halten.

Ausserdem soll die nächste Generation von Volvo-Elektroautos jederzeit mit dem Smartphone vernetzt sein. So wird dieses unter anderem auch als Schlüssel dienen. Ebenfalls lassen sich über die App diverse Funktionen des Autos beeinflussen. Beispielsweise kann man das Fahrzeug aus der Ferne vorheizen oder vorklimatisieren. Selbst eine Verbindung mit persönlichen Geräten in der Wohnung soll möglich sein.

Volvo, das seit 2010 zum chinesischen Autokonzern Geely gehört, hat wie viele andere Hersteller angekündigt, bald keine Verbrenner mehr anzubieten. Spätestens ab 2030 werde das Portfolio nur noch aus Elektroautos bestehen.

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(pls)

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