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Facebook wegen Verbreitung von Fake-News über Impfstoffe unter Druck

Die ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen brachte Facebook unter Druck.
Die ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen brachte Facebook unter Druck.Bild: Keystone/Bildbearbeitung watson

Impfstoff-Fake-News verbreitet: Facebook gerät immer mehr unter Druck

15.10.2021, 06:4915.10.2021, 14:05

In den USA haben die Generalstaatsanwälte von 14 Bundesstaaten mit der Befragung von Facebook wegen des Umgangs mit Verbreitern von Falschinformationen über Corona-Impfstoffe begonnen.

Neue Algorithmen sorgen laut den Enthüllungen der ehemaligen Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen verstärkt für eine Polarisierung politischer Lager – aus reiner Geldgier. Die Nutzer würden durch ihre Wut dazu verleitet, immer weiter zu scrollen, was die Reichweite der Werbetreibenden erhöhe.

Facebook habe dafür ein System aufgebaut, das hochkarätige Nutzer von den Regeln gegen gezielte falsche Behauptungen über Covid-19 und Impfstoffe ausnehme. Sie seien «äusserst besorgt» über diese Berichte, wonach Facebook Listen von Mitgliedern führe, die eine Sonderbehandlung erhalten hätten, hiess es in einem Brief der Generalstaatsanwälte an Konzernchef Mark Zuckerberg. Facebook reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Falschinformationen über das Virus, Behandlungsmethoden und Impfstoffe haben sich während der Corona-Pandemie schnell auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube verbreitet. Forscher und Gesetzgeber werfen Facebook seit Langem vor, schädliche Inhalte auf seinen Plattformen nicht zu kontrollieren. (sda/reu)

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