Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Darum ermöglicht Google neu das automatische Löschen von heiklen User-Daten



Google gibt seinen Nutzern neu die Möglichkeit, bei dem Internet-Konzern gespeicherte (persönliche) Daten zu besuchten Websites und Orten («Location History») in regelmässigen Abständen automatisch löschen zu lassen. Der Zeitraum kann auf 3 oder 18 Monate eingestellt werden.

Wie Google in einem Blogeintrag schreibt, können alternativ Nutzer die Informationen auch wie bisher unbefristet in ihrem Profil lassen und manuell löschen – oder der Datensammlung ganz widersprechen. Genau dies ist allen Usern, die sich gegen das massenhafte Sammeln von Daten durch den US-Konzern sträuben, zu empfehlen. Google seinerseits betont, dass die Auswertung dieser Daten Online-Dienste wie die Websuche durch Personalisierung nützlicher mache.

BildBild

gif: google

Wenn Unschuldige hinter Gitter landen

Googles Tendenz, alles auf unbestimmte Zeit zu speichern, sei Gegenstand einer kürzlich durchgeführten Untersuchung von Journalisten der «New York Times» gewesen, ruft Fast Company in Erinnerung. Diese Untersuchung habe gezeigt, dass die Polizei auf die Standortdatenbank von Google zugreife, um nach potenziellen Straftätern zu suchen. Dabei gerieten manchmal Unschuldige ins Visier und landeten gar im Gefängnis.

Warum führt Google das Tool ein? Angesichts des Wertes der Standortdaten für den Verkauf personalisierter Anzeigen würde es der Internet-Konzern eindeutig vorziehen, dass die Nutzer das Erheben solcher Metadaten nicht vollständig ausschliessen, kommentiert Fast Company. Denn:

«Ein Tool zum automatischen Löschen kann helfen, die User davon zu überzeugen, dass solche drastischen Massnahmen nicht notwendig sind.»

Facebook hatte bereits vor einem Jahr ein Software-Werkzeug zur Löschung gespeicherter Nutzer-Informationen angekündigt. Es ist immer noch in Entwicklung.

Zu deinen persönlichen Google-Einstellungen gehts hier lang. Dort lässt sich das Daten-Speichern deaktivieren.

(dsc/sda/dpa)

14 Probleme, die nur Gamer verstehen

So viel Food Waste produzieren Schweizer Haushalte jährlich

Play Icon

Mehr zu Google und Alphabet

Google entfernt 100 Android-Apps – «grösster Rauswurf» in der Geschichte des Play Store?

Link zum Artikel

Google schafft Ethikrat zur Künstlichen Intelligenz wieder ab

Link zum Artikel

Google kassiert von der EU eine Strafe von 1,49 Milliarden Euro

Link zum Artikel

Google enthüllt sein Gaming-Projekt – das sind die ersten Reaktionen auf «Stadia»

Link zum Artikel

Google will App, die in Saudi-Arabien Frauen kontrolliert, nicht sperren

Link zum Artikel

Google revolutioniert die Kamera-App – was man über «Night Sight» wissen muss

Link zum Artikel

Bei Google brodelt es gewaltig – darum sammeln Angestellte Geld für Streik

Link zum Artikel

Baut Google eine Zensur-Maschine für China? Das steckt hinter dem enthüllten Geheimprojekt

Link zum Artikel

Weshalb der neue Sprachassistent von Google ziemlich gefährlich werden könnte

Link zum Artikel

Google hat gerade die faszinierende Zukunft des Telefonierens gezeigt – und so klingt es

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugeyun 02.05.2019 11:57
    Highlight Highlight Problematisch ist nur, dass man so auch nicht „Genuss“ der Google Produkte kommt.
    Dass man z.B. um den Google Assistant auf einem Android Smartphone zu nutzen, wird meines Wissens verlangt, u.a. den App-Verlauf (also wann ich wie welche App nuze) an die Google Server zu senden, was ich für äußerst kritisch erachte
  • insomnium 02.05.2019 09:09
    Highlight Highlight Wieviel weiss Google eigentlich von mir wenn ich kein Konto habe bei denen?
    • PettR 02.05.2019 10:34
      Highlight Highlight Das würde mich auch interessieren... ...watson...? :)
    • @schurt3r 02.05.2019 10:51
      Highlight Highlight Auf die Schnelle:
      https://www.watson.ch/!865689393

      siehe Punkt 7 etc.

      Zu empfehlen sind Anti-Tracking-Erweiterungen (Privacy Badger etc.) ...
    • Alnothur 03.05.2019 09:27
      Highlight Highlight Gerade Privacy Badger kann ich sehr empfehlen! Firefox hat mittlerweile übrigens eine eingebaute Funktion. Wie gut die ist, kann ich aber nicht beurteilen, da ich sie nicht verwende.
  • AlienTechnologie 02.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich hoffe, inzwischen weiss es jeder: "Nothing to hide, nothing to fear" ist schlicht falsch!

    Dass die Polizei durch solche Zugriffe falsche Personen einsperrt(e), ist nur ein Beispiel.
    • Basubonus 02.05.2019 08:34
      Highlight Highlight Natürlich ist das falsch. Trotzdem oder gerade darum das Lieblings-"Argument" von so vielen Stammtischproleten (Grüsse nach Herrliberg).
    • Donald 02.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Das ist in der Schweiz ja schon durch das BÜPF abgedeckt. Da brauchen wir uns um Google nicht mehr zu sorgen...
  • G. 02.05.2019 08:06
    Highlight Highlight Liebe Watson, vielen Dank für diesen Hinweis.

    Wieder was gelernt.

    👍

Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist

Die niederländische Initiative Fairphone hat die dritte Generation ihres fair produzierten Smartphones enhüllt. Der Hersteller verspricht, das Smartphone fünf Jahre lang mit Updates zu versorgen.

«Das Fairphone 3 beweist, dass Fairness und ein schonender Umgang mit Ressourcen mit Komfort und technischen Möglichkeiten vereinbar sind», sagte Firmenchefin Eva Gouwens am Dienstag in Berlin.

Fairphone hat sich vorgenommen, möglichst viele Bauteile seiner Smartphones nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren zu lassen. Das betrifft zum einen die Fertigung des Smartphones. Weiterhin versucht das Unternehmen, die Rohstoffe für das Smartphone aus «fairen» Quellen zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel