Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Google search page is reflected in sunglasses in this photo illustration taken in Brussels May 30, 2014. Google has taken the first steps to meet a European ruling that citizens can have objectionable links removed from Internet search results, a ruling that pleased privacy campaigners but raised fears that the right can be abused to hide negative information.   REUTERS/Francois Lenoir (BELGIUM - Tags: POLITICS SCIENCE TECHNOLOGY TPX IMAGES OF THE DAY)

Weniger als die Hälfte der Löschanträge heisst Google gut.
Bild: FRANCOIS LENOIR/REUTERS

Munteres Link-Löschen geht weiter: Google kriegt täglich über 600 Löschanträge



Der US-Internetkonzern Google hat seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum «Recht auf Vergessen» im Mai 2014 knapp 350'000 Löschanträge erhalten. Die meisten der exakt 348'085 Anträge zur Löschung von Suchergebnissen seien aus Frankreich und Deutschland eingegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das sind ungefähr 638 Anträge pro Tag.

Insgesamt seien 1,23 Millionen Internetadressen überprüft worden, von denen 42 Prozent aus den Google-Suchergebnissen in Europa entfernt worden seien.

Der Gerichtshof hatte entschieden, dass europäische Internetnutzer grundsätzlich das «Recht auf Vergessen» bei Suchmaschinen wie Google haben. Seit Ende Mai 2014 können Betroffene bei Google Anträge stellen, um Links aus den Suchergebnissen des Konzerns löschen zu lassen.

Nutzer wollten auffallend häufig Querverbindungen zu ihren Facebook-Profilen aus der Google-Suche löschen lassen. Über 10'000 solcher Links entfernte Google, keine Seite ist häufiger betroffen. 

An illustration picture shows the log-on screen for the Website Facebook on an Ipad, in Bordeaux, Southwestern France, in this January 30, 2013, file photo. The personal data gathering abilities of Google GOOG.O, Facebook FB.O and other tech companies has sparked growing unease among Americans, with a majority worried that Internet companies are encroaching too much upon their lives, a new poll showed, April 4, 2014.   REUTERS/Regis Duvignau/Files (FRANCE - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY BUSINESS)

Bild: REGIS DUVIGNAU/REUTERS

Über 8000 Anträge aus der Schweiz

Aus dem Bericht von Google geht hervor, dass in Frankreich 73'399 Anträge gestellt wurden, die sich gegen knapp 250'000 Links richteten. In Deutschland bemühten sich Nutzer demnach in 60'198 Fällen um Löschung, betroffen waren gut 220'000 Internetadressen. Aus der Schweiz erhielt Google 8339 Anträge, sie betrafen 27'834 zu löschende Links. (trs/sda/afp)

Diese neuen Gadgets hat Google zuletzt vorgestellt

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was WhatsApp-User über die Verbreitung illegaler Inhalte wissen müssen

Verbotene Bilder und Videos via Gruppenchat: Der Rechtsanwalt und Digital-Experte Martin Steiger erklärt, worauf Smartphone-User achten müssen.  

In einem aktuellen Fall musste sich ein junger Mann aus dem Aargau vor Gericht verantworten. Bei einer Hausdurchsuchung war sein Handy sichergestellt und von Spezialisten der Polizei durchsucht worden. Es kam zu einer Anklage wegen Verbreitung von illegaler Pornografie ...

Ich habe den Rechtsanwalt Martin Steiger, Digital-Experte und spezialisiert auf Internet-Recht, gebeten, die wichtigsten Fragen zum Thema zu beantworten:

Dazu der Rechtsanwalt:

Wer illegale Pornografie verbreitet, ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel