DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: AP/AP

Google kauft Fitness-Firma Fitbit für zwei Milliarden Dollar

01.11.2019, 14:5901.11.2019, 15:00

Der Fitnessband-Pionier Fitbit wird ein Teil von Google. Der Internet-Riese will mit Fitbit wachsen und dem angeschlagenen Unternehmen im harten Wettbewerb den Rücken stärken.

Google bezahlt für Fitbit 7.35 US-Dollar pro Aktie. Damit wird Fitbit insgesamt mit gut zwei Milliarden Dollar bewertet, wie die beiden Unternehmen am Freitag mitteilten. An die Börse ging Fitbit im Jahr 2015 noch mit einem Ausgabepreis von 20 Dollar je Aktie - zwischenzeitlich war der Kurs aber bis an die Marke von 3 Dollar gefallen.

Mit den Ressourcen und der Plattform von Google werde Fitbit schnellen Innovationen herausbringen können, erklärte Mitgründer und Chef James Park. Die Daten von Fitbit würden nicht für die Platzierung von Google-Anzeigen verwendet, hiess es. Zugleich gab es kein Versprechen, Daten getrennt zu lagern, wie einst bei der Übernahme des Smarthome-Spezialisten Nest durch Google.

Das Geschäft von Fitbit lief zuletzt holprig, weil die Pionier von zwei Seiten in die Zange genommen wurde. Im lukrativeren Markt der Computer-Uhren konnte die Firma aus San Francisco nicht mit der Apple Watch mithalten.

Bei günstigen Fitness-Bändern, die etwa Schritte und verbrauchte Kalorien zählen, graben chinesische Rivalen wie Xiaomi und Huawei dem Branchenpionier Fitbit das Wasser ab. Im zweiten Quartal verbuchte Fitbit einen Verlust von knapp 36 Millionen Dollar bei Umsätzen von 313.6 Millionen Dollar.

Google entwickelt das speziell auf Computer-Uhren ausgerichtete Betriebssystem Wear OS. Es ist vom Android-System abgeleitet, das den Smartphone-Markt dominiert. Bei Computer-Uhren konnte das Android-Lager aber bisher nicht die Apple Watch einholen, obwohl Geräte verschiedener Hersteller auf dem Markt sind. Schon Anfang der Woche hatte es Berichte über ein Kaufangebot von Google für Fitbit gegeben. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel