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Huawei lässt die Muskeln spielen – drei neue Top-Handys und «Celia»

Huawei hat trotz Coronakrise seine neuen Top-Smartphones der P40-Serie präsentiert. Überrascht hat der Konzern aber mit zwei neuen Streaming-Diensten und einer eigenen Sprachassistentin.



Huawei hat am Donnerstagnachmittag sein zweites Flaggschiff präsentiert, das ohne Google-Dienste auskommen muss. Doch während der Konzern im Herbst bei der Präsentation des Mate 30 Pro noch eher ratlos wirkte, sieht das nun anders aus.

Software-seitig hat der Konzern zwar noch nicht alle Probleme gelöst, aber dennoch grosse Schritte Richtung Unabhängigkeit vom Googles Play Store gemacht. Bei den neu präsentierten Smartphone-Modellen der P40-Serie zeigen die Chinesen, dass man vor allem im Bereich der Kamera noch immer zur absoluten Spitze gehört.

Das ist die P40-Serie

Insgesamt umfasst die P40-Serie, wie schon die P30-Serie im letzten Jahr, drei Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung. Folgende Geräte schickt Huawei ins Rennen:

Erfreulich ist, dass Huawei bei der Grösse der drei Modelle nicht beim Trend mitzieht, Smartphones rauszubringen, die beinahe sieben Zoll-Displays haben. Neu ist dafür, dass Huawei die Ränder bei den beiden Pro-Modellen auf allen vier Seiten leicht abrundet – wobei die Krümmung am oberen Rand nicht so stark ist wie bei den restlichen Rändern.

Dies verstärkt die Illusion des randlosen Displays noch ein bisschen mehr. Gleichzeitig sind die Pro-Modelle trotz ihrer sechseinhalb Zoll angenehm schmal. Glücklicherweise hat Huawei darauf verzichtet, das Display um fast 90 Grad um die Kanten zu biegen, wie das noch beim Mate 30 Pro der Fall war.

So sah der abgerundete Rand beim Mate 30 Pro aus:

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Zum Vergleich das neue P40 Pro:

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Bild: watson

Neue Farben für weniger Fingerabdrücke

Letztes Jahr hat Huawei mit der P30-Serie zweifarbige Rückseiten eingeführt, die je nach Lichteinfall leicht anders aussehen. Da mittlerweile fast alle Hersteller Smartphones mit dem «Twilight-Effekt» im Programm haben, versucht man bei Huawei neue, farbliche Wege zu gehen.

Aussehen tut dies dann so:

Huawei P40 Pro Plus

Bild: Screenshot Huawei

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Bild: Screenshot Huawei

Die Rückseite besteht laut dem Handy-Hersteller aus «Frosted Glass». Der Vorteil dieses Materials sei, dass Fingerabdrücke der Vergangenheit angehören.

Ansonsten gibt es für das P40 und P40 Pro noch drei weitere Farben zur Auswahl:

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Bild: Screenshot Huawei

Huawei P40 Pro

Bild: Screenshot Huawei

Huawei P40 Pro

Bild: Screenshot Huawei

Wer zum P40 Pro Plus greift, erhält eine Keramikrückseite in Schwarz oder Weiss.

P40 Pro Plus Farbe

Bild: Screenshot Huawei

Kamera setzt neuen Massstab beim Zoom

Im Bereich der Smartphone-Kameras hat Huawei in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, was technisch möglich ist. Auch mit dem neusten Flaggschiff reizt der chinesische Handy-Hersteller die Grenzen aus und zeigt, wohin dir Reise in den nächsten Jahren gehen könnte.

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DXoMark testet die Kameras von Smartphones auf wissenschaftlicher Basis. Ein Blick auf die Rangliste zeigt: Das Vorgängermodell P30 Pro ist auf Platz 10 noch immer auf Augenhöhe mit den anderen neun Handys – die alle (teilweise Monate) später erschienen sind. Bild: Screenshot DXoMark

Aktuell tobt bei den Herstellern ein regelrechter Zoom-Krieg, wobei es Huawei selbst war, der diesen vor ein paar Jahren losgetreten hat. Mittlerweile wirbt unter anderem Oppo mit 60fachem Zoom oder Samsung gar mit einem 100fachen Space Zoom. Der Nachteil: Diese unglaublichen Zoomfähigkeiten werden nur digital erreicht und bringen in der Praxis wenig.

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Auch das P40 Pro Plus kann 100fach digital zoomen - und will angeblich besser sein als das Galaxy S20 Ultra. Bild: Screenshot Huawei

Besser ist hier natürlich ein optischer Zoom, bei dem nicht digital vergrössert wird, sondern physisch mit dem Einsatz von Linsen. Während die Konkurrenz sich oft mit zweifach oder dreifach optischem Zoom begnügt, hat Huawei bereits letztes Jahr mit der P30-Serie einen fünffachen, optischen Zoom vorgestellt.

Mit dem Nachfolger verdoppelt Huawei diese Zahl nun. Tatsächlich haben es die Chinesen irgendwie geschafft, einen zehnfachen, optischen Zoom in das Gehäuse zu verbauen, ohne dass dieses klobiger wirkt als andere Smartphones. Wer sich dieses Feature gönnen möchte, muss allerdings zum teuersten Modell, dem P40 Pro Plus, greifen.

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Bild: Screenshot Huawei

Bei der Auflösung der Hauptkamera macht Huawei nicht beim Megapixel-Wahn anderer Hersteller mit. Das Pro-Modell löst mit maximal 50 MP aus und bietet die gewohnten Modi, die man bei heutigen Smartphones erwartet. Eine wesentliche Änderung gegenüber der P30-Serie gab es dann aber doch: Wer Fan von Makrofotografie ist, geht nun leer aus, denn Huawei hat die Makrolinse weggelassen.

Grosser Sensor für die besten Nachtaufnahmen

Huawei hat in seiner neuen P40-Serie die grössten Sensoren verbaut, die bei Smartphones aktuell zum Einsatz kommen. Damit soll 40 Prozent mehr Licht aufgenommen werden, was natürlich vor allem bei wenig Licht ein immenser Vorteil sein dürfte.

Die angebliche Überlegenheit des P40 Pro gegenüber den Mitbewerbern:

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P40 Pro vs. iPhone 11 Pro Max vs. Galaxy S20 Ultra. Bild: Screenshot Huawei

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Bild: Screenshot Huawei

Der Autofokus habe man dabei so sehr verbessert, dass er selbst im Dunkeln, wenn das blosse Auge nichts mehr genau erkennen kann, in unter zwei Sekunden fokussieren soll.

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Die Sensorgrösse der Kamera ist noch einmal ordentlich gewachsen. Bild: Screenshot Huawei

Verbessert hat Huawei auch die Videofunktion. So kann man im 4k-Ultraweitwinkelmodus zoomen. Ebenfalls hat man die Slow-Motion aus dem Mate 30 Pro übernommen - wer möchte, kann Zeitlupen mit 7680 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Selfie-Kamera mit Tiefenunschärfe

Bei der Selfie-Kamera setzt Huawei neu auf eine Dual-Linse mit 32 Megapixeln, die damit auch Tiefenunschärfe ermöglicht. Ebenfalls wird die Kamera für Gestensteuerung und Gesichtserkennung eingesetzt. Letztere soll selbst bei wenig Licht problemlos funktionieren.

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Bild: Screenshot Huawei

Kamerasoftware ist jetzt noch schlauer

Grosse Fortschritte will Huawei auch bei der Kamerasoftware gemacht haben. So gibt es diverse neue Features, die das Fotografieren für Laien einfacher machen soll. Die interessanteste Neuerung ist dabei ein Feature namens Best Moment. Huawei möchte damit Personen, die sich nicht mit Dingen wie Goldener Schnitt, Belichtungszeit und anderen Foto-relevanten Themen auseinandersetzen wollen, unter die Arme greifen.

So habe man die «künstliche Intelligenz» der Kamerasoftware mit tausenden Bildern gefüttert, damit diese lerne, wie eine gute Komposition aussehen soll. Unterstützt werden aktuell sieben Sportarten und zehn Körperhaltungen und Gesichtsausdrücke. Drückt man dann auf den Auslöser, macht die Kamera mehrere Fotos. Anschliessend kriegt man alle Bilder zur Auswahl angezeigt und die Software schlägt einem auch gleich das beste Bild vor - eben den Best Moment.

Best Shot beinhaltet aber zwei weitere Funktionen, die fast noch interessanter sind:

Die Software soll imstande sein, Reflexionen, die beispielsweise auf Glas auftreten, deutlich zu reduzieren. Im Beispiel, das Huawei bei der Präsentation gezeigt hat, wurde eine Vitrine in einem Museum fotografiert - und tatsächlich waren die Reflexionen beinahe vollständig verschwunden.

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Bild: Screenshot Huawei

Die Software kann störende Passanten, die im Hintergrund eines Fotos vorbeigehen, automatisch retuschieren. Je nach Foto soll die Software fähig sein eine bis drei vorbeigehende Personen wegzuretuschieren. Möglich wird dies, indem die Kamera mehrere Bilder nacheinander schiesst und dann zu einem kombiniert, in dem die Passanten im Hintergrund nicht mehr zu sehen sind.

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screenshot huawei

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screenshot huawei

Was diese beiden Features wirklich taugen, wird allerdings erst unser Praxistest zeigen.

Kompromiss beim Display

Ein weiterer Bereich, bei dem nun alle Hersteller aufrüsten, ist die Bildwiederholungsrate beim Display. Standard waren bisher 60 Hertz, Hersteller wie Samsung oder Oppo haben diesen Wert mit ihren neusten Flaggschiffen nun auf 120 Hertz angehoben. Damit wirkt zwar alles viel flüssiger, allerdings ist das auch nicht gerade akkuschonend. Daher kann man beim Galaxy S20 Ultra und dem Find X2 Pro auch auf die Batterie-schonendere 60 Hertz wechseln.

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Bildwiederholungsrate: Wahlweise 60 oder 90 Hertz. Bild: watson

Huawei geht bei der P40-Serie einen eigenen Weg: Das Display kommt standardmässig in 90 Hertz daher. Dies soll laut Huawei die ideale Balance zwischen flüssigem Display und möglichst langer Akkulaufzeit sein, «die Kunden von uns erwarten». Allerdings kann man auch bei Huawei auf 60 Hertz wechseln.

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Ansonsten gibt es wie gewohnt einen OLED-Screen mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixel (P40), respektive 2640 x 1200 Pixel (P40 Pro/P40 Pro Plus).

Preislich auf Niveau der Konkurrenz

Wer sich das teuerste Modell mit Keramikrückseite und Top-Kamera kaufen möchte, bezahlt 1399 Franken. Das P40 Pro kostet 999 Franken und das P40 799 Franken. Die Schweizer Preise stehen im Moment noch aus. Wir tragen diese nach, sobald sie bekannt sind.

Auslieferdaten:

Um den Kauf etwas anzukurbeln, schenkt Huawei allen, die ein P40 Pro kaufen, ein MediaPad M5 Lite.

Weiterhin keine Google-Dienste, aber mit WhatsApp und Facebook

Der grosse, grimmige Elefant im Raum ist und bleibt aber noch immer die fehlende Google-Zertifizierung für Huawei-Geräte. Die US-Regierung erteilt zwar seit ein paar Monaten Ausnahmelizenzen für die Zusammenarbeit mit Huawei - so unter anderem an Microsoft - doch bei Google scheint Trumps Administration streng zu bleiben. Damit kommt auch die P40-Serie ohne Google-Unterstützung.

Huawei hat aber inzwischen sehr viel auf die Beine gestellt und die eigene App Gallery massiv ausgebaut. Dabei geht der Konzern teilweise sehr kreative Wege, damit User trotzdem an Apps wie WhatsApp, Instagram oder auch den SBB-Fahrplan kommen.

Damit hat Huawei zwar noch immer diverse Lücken bei der App-Abdeckung, aber das Angebot insgesamt doch schon ziemlich ausgebaut. So finden sich in der App Gallery beispielsweise die gesamte Angebotspalette von Microsoft Office, aber auch bekannte Namen wie Deezer, Booking.com oder Telegram. Auch aus der Schweiz sind immer mehr Apps offiziell in der App Gallery zu finden (so auch watson).

App Gallery Huawei

Bild: Screenshot Huawei

Wer ohne Google-Apps zurechtkommt, erhält damit ein solides Angebot, bei dem sich bereits zu einigen Google-Apps Alternativen oder zumindest Workarounds finden lassen. Wie gut diese dann effektiv als Ersatz taugen, muss sich aber erst noch zeigen.

Jetzt hat auch Huawei seine eigene Sprachassistentin

Auch bei der neuen Benutzerobefläche EMUI 10 hat Huawei diverse Verbesserungen vorgenommen. Unter anderem unterstützt es nun die sogenannte« Multi-Window»-Funktion. Mit dieser kann man nicht nur Programme übereinander darstellen, sondern auch Bilder und Text per Drag-and-Drop hin- und herverschieben.

Ebenfalls soll es möglich sein sogenannte «Floating Windows» einzublenden. Diese werden über einem aktuell offenen Programm eingeblendet, sodass man nicht mehr zwischen Programm-Tabs hin- und herwechseln muss. So könne man beispielsweise, wenn man ein Video schaue und eine Nachricht erhalte, einfach kurz antworten, ohne das Videofenster verlassen zu müssen.

Fast schon beiläufig hat Huawei seine neue Sprach-Assistentin namens Celia vorgestellt. Diese soll in Zukunft Google Assistant ersetzen - auch wenn Huawei dies natürlich nicht gesagt hat.

Hey Celia Huawei

Bild: Screenshot Huawei

Wann genau Celia nach Europa oder in die Schweiz kommt, ist aktuell noch unklar. Celia soll laut CEO Richard Yu aber nach und nach weltweit ausgerollt werden.

Wer eine Sprachassistentin hat, braucht natürlich auch entsprechende Hardware dazu. Diese kommt im Form des smarten Lautsprechers Huawei Sound X daher und soll der aktuell leistungsstärkste Lautsprecher mit Sprachassistentin sein.

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Bild: Screenshot Huawei

Weiterhin hat Huawei nun auch seinen eigenen Fotodienst, der schwer an Google Fotos erinnert. Genau wie der Dienst des Suchmaschinenriesen werden bei Huaweis Fotodienst Bilder auf allen Endgeräten synchronisiert. Wer Bilder teilen möchte, kann einfach einzelne Fotos oder ganze Alben freigeben.

Eigene Streaming-Dienste für Musik und Filme

Dennoch lässt sich natürlich nicht wegdiskutieren, dass Huawei noch immer grosse Namen wie beispielsweise Spotify oder Netflix in ihrer App Gallery fehlen. Hier startet der Smartphone-Hersteller nun eine Grossoffensive: Mit Huawei Music und Huawei Video werden gleich zwei Streaming-Dienste lanciert.

Während Huawei Music schlicht ein Konkurrent zu Spotify, Apple Music und Co. ist, ist Huawei Video keine Konkurrenz zu Netflix und Co. Vielmehr könnte man den Dienst wohl als iTunes-Movies-Konkurrent betrachten: Auf der Plattform kann man Filme und Serien mieten, aber auch ausgesuchte TV-Programme empfangen. Ergänzend sollen ausgesuchte Inhalte, wie Kurzfilme, auch gratis erhältlich sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ricardo Tubbs 27.03.2020 08:32
    Highlight Highlight sehe nicht wie Huawei überhaupt ein handy in EU absetzen will, ohne google apps.

    ausserdem sind sie zu teuer geworden, behalte mein P10 bis es auseinanderfällt und hole mir dann ein Xiaomi, wiko o.ä.
    • Pascal Scherrer 27.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Wiko lieber nicht. Die sind ganz okay, aber wenn du dir ne Huawei-Kamera gewöhnt bist, wirst du vermutlich enttäuscht sein von Wiko.
    • Ricardo Tubbs 27.03.2020 10:21
      Highlight Highlight Hatte als notlösung mal ein wiko, war echt zufrieden damit, kamera war akzeptabel.
    • sigma2 28.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Die Ansprüche sind eben verschieden.
  • Nora Flückiger 27.03.2020 04:57
    Highlight Highlight Das einzige was mich tatsächlich stört, ist die riesige Kamera. Gute Kamera schön und gut, aber einen solchen Klotz am Gehäuse wollte ich eigentlich nicht sehen. Beim Mate 30 hat mich das Waterfalldisplay abgehalten und hier wahrscheinlich die Kamera.Obwohl ich nicht weiss ob ich widerstehen kann, denn ein Smartphone ohne Google wär schon was.
    • Pascal Scherrer 27.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Naja, die neuen Flaggschiffe haben alle solche fetten Kameras. Damit müssen wir nun jetzt wohl leben. Wenn man aber bedenkt, dass du beim Pro Plus 10-fach optischen Zoom hast und beim Galaxy S20 Ultra beispielsweise nur 4fach, ist das Kameramodul von Huawei schon sehr kompakt.

      Und nach dem Kauf hat man ja eh meist ne Hülle drum, da verschwindet der Klotz dann. (Ist zumindest beim S20 so).
      Benutzer Bild
  • Zinni 26.03.2020 22:39
    Highlight Highlight Sehr schön... Richtig toll... Und wann kommt jetzt endlich das update zu EMUI 10 für das p20 pro? In china wurde es schon längst ausgerollt.
  • GM. 26.03.2020 21:48
    Highlight Highlight 6.1 Zolm für die kleinste Version? Da bleib ich bei meinen alten 5.1 Zoll. Und sogar das dürfte noch ein wenig kompakter sein.
  • Allion88 26.03.2020 21:09
    Highlight Highlight Wird immer schwieriger ein flagschiff zu finden, das nicht diese abgerundeten ecken hat.
    Displayschutztechnisch und optisch für mich ein No Go. Sehe nur ich keine vorteile?
    • rburri38 27.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Stimmt nicht, z.B. Samsung hat es gerade entfernt. Huawei und ein paar andere Chinesen sind die einzigen.
  • Lord_ICO 26.03.2020 19:50
    Highlight Highlight Was mich bei den Präsentationen von Huawei immer stört, ist dass sie nicht genügend Vertrauen in ihre Produkte zu haben scheinen und sich immer mit der Konkurrenz vergleichen müssen. Das wertet alles ab und macht das Unternehmen nur unsympathisch.
    • sigma2 26.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Dein Problem. Ich kaufe ein Produkt und nicht die Präsentation.
    • Lord_ICO 26.03.2020 20:38
      Highlight Highlight Naja den Kern der Aussage nicht verstanden aber gut.

      Geht mir nicht um die Bewertung des Produktes, sondern um die Präsentation selber. Der Bericht dreht sich um beides und dann kann ich doch das was mich interessiert kommentieren oder? Das ist nicht das Produkt, sondern die Präsentation und die läuft halt immer nach dem Motto: Aber wir haben den grösseren Stock...schaut mal wie viel grösser er ist. Ist halt ein Stil aus den 90ern und die gefällt mir nicht.
  • K1aerer 26.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Wenn GMS drauf installierbar wäre, wäre es der absolute Knüller.
  • Triumvir 26.03.2020 18:06
    Highlight Highlight Sorry, so ein Spionage und Corona verseuchtes Handy kommt mir sicher nicht ins Haus. Dann lasse ich mich lieber von den Amis ausspionieren, wobei auch ihre Handys aus China kommen...ergo müssen meine aktuellen Handys noch ein bis zwei Jahre durchhalten, was aber gut für die Umwelt und meinen Geldbeutel ist 😀
    • Allion88 26.03.2020 21:04
      Highlight Highlight Sarkasmus oder tatsächlich so gemeint?
    • BVB 26.03.2020 23:05
      Highlight Highlight @Allion88
      Überrascht es dich, dass jemand die USA besser als China findet?
  • Sharkdiver 26.03.2020 16:18
    Highlight Highlight Auch wenn es jetzt Blitze hageln wird weil hier viele glühende Chinaanhänger sind, werde ich es mir nicht kaufen. Egal wie gut. 1. abgerundetes Display 2. Chinesisch. Und nein, in China produziert ist nicht = Chinesisch. China hat wieder mal ihr wahres Gesicht gezeigt mit Corona und Li Wenliang
    • sigma2 26.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Aha, aber das Firmen von den günstigen Kosten in China und dem politischen Regime profitieren und ihre Smartphones dort produzieren, geht für sie in Ordnung. Mehr heucheln geht ja fast nicht.
    • Sharkdiver 26.03.2020 21:03
      Highlight Highlight Wer sagt das dies für mich in Ordnung geht? Kann ich wählen wo produziert wird? Die welt ist nicht so einfach wie sie sich machen!
      Und zudem ist Samsung raus aus China und nach indien
    • Allion88 26.03.2020 21:07
      Highlight Highlight Dann hast du ja glück, gibts noch firmen, die jetzt indien bevorzugen. Da gelten menschenrechte und faire arbeitsbedingungen.
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