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Das Huawei Mate Xs.
Das Huawei Mate Xs.
Bild: AP

Huaweis neues Falt-Handy kommt am 16. März in die Schweiz und der Preis toppt jedes iPhone

Huawei hat das Mate Xs enthüllt. Das Smartphone lässt sich zu einem kleinen Tablet auffalten – und kostet ein kleines Vermögen.
24.02.2020, 14:50

Der Mobile World Congress, das jährliche Stelldichein der Mobilfunk- und Smartphone-Firmen in Barcelona, fällt wegen des Coronavirus aus. Huawei hat dies nicht davon abgehalten, heute in Spanien trotzdem seine neuen Geräte zu präsentieren.

Huawei hat die zweite Generation seines Falt-Smartphones vorgestellt. Das Mate Xs.

Bild: watson

Zusammenklappt hat es ein 6,6 Zoll grosses Display. Was sofort auffällt, es fühlt sich ziemlich schwer an.

Bild: watson

Wie der Vorgänger, der 2019 nur in China verkauft wurde, kann es zu einem kleinen Tablet (8 Zoll) aufgefaltet werden.

Bild: watson

Das OLED-Display zeigt am Knick wiederum leichte Wellen.

Bild: watson

Das Mate Xs kommt mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher. Es sieht auf den ersten Blick genau gleich aus wie der Vorgänger.

Aufgeklappt ist das Tablet mit 5,4 mm sehr flach.
Aufgeklappt ist das Tablet mit 5,4 mm sehr flach.
Bild: watson

Das neue Mate Xs hat aber ein verbessertes Scharnier, um die Stabilität und Langlebigkeit zu erhöhen.

Die Dreifach-Kamera besteht aus einer Hauptkamera (40 MP), einer 8-Megapixel-Linse für den Zoom (3x optisch) sowie eine 16-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera.
Die Dreifach-Kamera besteht aus einer Hauptkamera (40 MP), einer 8-Megapixel-Linse für den Zoom (3x optisch) sowie eine 16-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera.
Bild: watson

Zudem ist der aktuelle Prozessor Kirin 990 mitsamt 5G-Modem verbaut.

Bild: watson

Der Akku fasst 4500 mAh und ist mit dem 55-Watt-Netzteil in einer halben Stunde zu 85 Prozent befüllt.

Bild: watson

Das Mate Xs im Vergleich zu Samsungs Galaxy Fold (links).

Im Unterschied zu Samsungs Falt-Handys mit aussen liegenden Mini-Anzeigen und innen liegendem Haupt-Display lässt sich das Mate X auch im zugeklappten Zustand ganz normal bedienen.
Im Unterschied zu Samsungs Falt-Handys mit aussen liegenden Mini-Anzeigen und innen liegendem Haupt-Display lässt sich das Mate X auch im zugeklappten Zustand ganz normal bedienen.
Bild: watson

Das Mate Xs ist mit maximal 11 mm deutlich dünner als das Galaxy Fold.

Bei Samsung (links) ist das innen liegende Haupt-Display im zugeklappten Zustand geschützt, bei Huawei nicht.
Bei Samsung (links) ist das innen liegende Haupt-Display im zugeklappten Zustand geschützt, bei Huawei nicht.
Bild: watson

Links das Galaxy Fold, rechts das neue Mate Xs.

Bild: watson

Das auffaltbare Gerät kommt mit Android 10 und Huaweis aktueller EMUI-10-Benutzeroberfläche, aber ohne Google-Dienste.

Die Displayfolie darf, wie bei Falt-Handys üblich, nicht entfernt werden.
Die Displayfolie darf, wie bei Falt-Handys üblich, nicht entfernt werden.
bild: huawei

Die Google-Dienste hat Huawei durch die eigenen Huawei Mobile Services (HMS) ersetzt. Doch noch ist die Auswahl im eigenen App-Store namens AppGallery stark eingeschränkt.

Immerhin, die watson-App gibt er bereits in der AppGallery.
Immerhin, die watson-App gibt er bereits in der AppGallery.
bild: huawei

Das Mate Xs kann bei uns ab dem 2. März vorbestellt werden. Verfügbar ist es ab dem 16. März. Preis 2499 Franken.

Bild: watson

Nachdem Huaweis erstes Falt-Gerät 2019 nur in China erschienen ist, wird die zweite Generation, die eigentlich eher ein Upgrade ist, auch bei uns verkauft. Ob das ohne Google-Apps viel Sinn macht, ist natürlich eine andere Frage.

Der Vorgänger, das Mate X von 2019, hat uns ziemlich gut gefallen, allerdings konnten wir nach unserem Kurztest nichts über die Langlebigkeit des Foldables sagen. Das neue Mate Xs habe ein verbessertes Scharnier, um die Stabilität und Langlebigkeit zu erhöhen, betont Huawei. Das neue Scharnier soll denn auch ein Grund sein, warum der Preis so hoch ist. Huawei spricht von Materialien im Falt-Handy, die drei Mal teurer als Gold seien.

Zudem ist neu der aktuelle Prozessor Kirin 990 mitsamt 5G-Modem verbaut. Dies sagte Richard Yu, Chef der Consumer-Parte von Huawei, während der Präsentation.

Das Mate Xs im ersten Testvideo:

Nebst neuen Smartphones, Tablets und Laptops drehte sich heute vieles um Software, da die Chinesen aufgrund des US-Banns gegen Huawei notgedrungen eine Alternative zu Googles App-Store (Playstore) aufbauen müssen. Huawei entwickelt daher seine AppGallery als Alternative zu den App-Stores von Google und Apple. Die AppGallery sei bereits in über 170 Märkten verfügbar und mittlerweile der drittgrösste App-Store. Auch die watson-App ist für die AppGallery verfügbar.

Ein ausführlicher Bericht zu Huawei folgt morgen Dienstag.

(oli)

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