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Junge Poserinnen verdienen mit Nacktbildern Geld (Symbolbild). Bild: shutterstock

Wie Instagram, nur freizügiger: So machen junge Influencerinnen auf OnlyFans Geld

Die Plattform OnlyFans zieht immer mehr Nutzer an. Eine Schweizer Userin erklärt, weshalb sie sich auf dem Portal wohl fühlt.

Deborah Gonzalez / ch media



Nadine* stellt jeden Tag Bilder von sich ins Netz. Im Gegensatz zu vielen anderen Influencern tut sie dies nicht nur auf der beliebten Social-Media-Plattform Instagram. Spezielle Bilder lädt sie auf OnlyFans hoch. Das Portal funktioniert wie Instagram, nur bezahlen die Nutzer, um die Fotos darauf zu sehen. Warum nicht auf diese Weise mit den Bildern ein bisschen Geld dazuverdienen?

Der Haken daran: Die «Fans» zahlen nicht für nette Ferienfotos, sondern erwarten von den Influencern nackte oder mindestens halb nackte Bilder. Mit Recht kann man sich fragen, ist das noch soziale Vernetzung oder schon Pornografie? Auf jeden Fall schreckt OnlyFans vor letzterem nicht zurück und geht dabei doch anders vor als gängige Sexportale. Nadine* sagt:

«Es ist nicht das Gleiche. Ich mache erotische Fotos, die nirgendwo anders zu finden sind. Sie sind nur für die Seite gedacht.»

Die 27-Jährige verkauft seit einem Jahr ihre Bilder auf der Plattform und verdient damit «gutes Kleingeld», wie sie es nennt. OnlyFans schafft Nähe zwischen Influencer und Fans; dafür – und nicht für irgendwelche erotischen Fotos allein – sind die Nutzer bereit zu zahlen.

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Nadine auf OnlyFans: «Ganz nackt darf mich nur mein Freund sehen.» (Symbolbild) Bild: shutterstock

Eine Million Dollar in 24 Stunden

Die Seite ist so aufgebaut, dass sie dem Abonnenten Nähe vermittelt. Folgt man seinem Idol, sieht man seine privaten Inhalte, kann mit ihm chatten und sich spezielle Bilder und Videos wünschen. Inhalte, die man nirgendwo anders im Internet findet. Nicht einmal auf Google. Denn alles, was auf OnlyFans passiert, bleibt bei OnlyFans – verspricht der Betreiber.

In den Augen von Nadine ist OnlyFans eine gute Sache, weil sie mit ihren freizügigen Bildern schon oft angeeckt ist. Vor allem auf Instagram, denn ein bisschen Haut zeigen ist dort erlaubt, aber eben nicht zu viel. Sonst wird das Bild oder sogar das Profil gelöscht.

«Wir haben den Post entfernt, weil er gegen unsere Community-Richtlinien bezüglich Nacktheit oder sexueller Aktivität verstösst», verkündet die beliebte Internetplattform dann. Ein Ärgernis für Nadine, aber auch für viele andere, denn eine klare Linie soll es beim Löschen nicht geben. Oft sollen Unterwäsche- oder gar Bikinibilder gelöscht worden sein, weil der Algorithmus nicht erkannt habe, ob die Haut genügend bedeckt ist.

Das hat sich OnlyFans zum Vorteil gemacht. Tatsächlich existiert die Erwachsenenversion von Instagram, die grösstenteils viel nackte Haut zeigt, schon seit 2016. Bekannt wurde OnlyFans allerdings erst vor ein paar Monaten während des Lockdowns. Nun tummeln sich Sexarbeiter, Prominente und Normalos auf der Seite – und verdienen dort Geld. Denn anders als bei Instagram sind die Profile hier immer privat. Man kann sie erst anschauen, wenn man ein Abo gelöst hat.

Im Durchschnitt verlangen die sogenannten Creators zwischen 15 und 20 Dollar im Monat, von denen die Website-Betreiber 20 Prozent erhalten. Zahlt man den Betrag, hat man Zugriff auf den gesamten Inhalt der jeweiligen Person.

Auf diese Weise können die Creators mehrere tausend Franken im Monat verdienen. Ist man bekannt, kann weitaus mehr dabei herausspringen: Hollywood-Schauspielerin und Influencerin Bella Thorne soll innert 24 Stunden eine Million Dollar an OnlyFans verdient haben.

Bella Thorne attends the Miss Me Spring Campaign Launch Event held at The Terrace at Sunset Tower Hotel on Wednesday, Feb. 3, 2016, in Los Angeles. (Photo by John Salangsang/Invision/AP)

Wurde durch die «Disney-Serie Shake It Up – Tanzen ist alles» bekannt: Schauspielerin und Model Bella Thorne. Bild: Invision/Invision

Auch hierzulande lichten mehr oder weniger bekannte TV-Promis und Influencer ihre Körper ab, um die Fotos dann auf der Plattform zu verkaufen. Auch Nadine gehört in die Kategorie Influencer. Pro Monat zählt sie um die hundert Abonnenten. Dank ihrer treuen Fans und ihrer Interaktion, hat die 27-Jährige es geschafft, unter die «Creator Top 9» weltweit zu kommen. Für sie sei es trotzdem nur ein Nebengeschäft.

«Um das als Job zu bezeichnen und mehr daran zu verdienen, müsste ich auch mehr zeigen.»

Sie ziehe sich nicht ganz aus, betont Nadine. Ein Einzelfall in ihrem Umkreis, wie das Model erzählt. Ihre Freundinnen würden auf der Plattform viel mehr zeigen, sogar Sexvideos drehen. Das käme für sie nicht infrage. «Das bin ich einfach nicht.»

Niemand solle sie ganz nackt sehen. Das dürfe nur ihr Freund, der sie seit nunmehr sechs Jahren begleitet. Er akzeptiere ihre freizügige Seite genauso wie ihre erotischen Fotos im Internet. Gegen OnlyFans habe er nie etwas gesagt. «Ich mache ja auch nichts Schlimmes. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich ja brav», merkt Nadine an.

Wenn die «Fans» das Studium finanzieren

Eine grosse Gefahr birgt die Website. Schnelles Geld mit Fotos verdienen – das kann für viele verlockend klingen. Auch für junge Frauen, die auf die falsche Spur geraten könnten. Gemäss der britischen Zeitung «The Standard» finanzieren 22 Prozent der 3161 befragten Studentinnen und Studenten in Grossbritannien ihr Studium mit freizügigen Bildern und Videos auf OnlyFans. Aber auch in den USA zahlen gemäss Medienbericht immer mehr Studierende mit dem Verdienst der Plattform ihre Universitäts- und Collegegebühren.

Genau davor warnt auch Nadine, denn obwohl sie grossen Spass an OnlyFans hat, würde sie nicht jedem raten, sich ein Profil zu erstellen:

«Es ist zwar schnelles Geld, aber man muss sich zeigen wollen und es mögen, seinen Körper auf diese Art zu verkaufen. Das Geld ist da nicht alles.»

*Name der Redaktion bekannt. (aargauerzeitung.ch)

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fandall 15.09.2020 21:48
    Highlight Highlight Hm, ist irgendwie ehrlicher als als "Influencer" Werbung für Produkte zu machen, aber hat irgendwie den Touch von softer "Selbstprostitution".
    Ist es einfach nur Geldgeilheit oder Geltungsdrang und "Sucht" nach Aufmerksamkeit?
    Was einmal im Internet ist bleibt im Internet. Kann man wirklich so naiv sein zu glauben dass der Inhalt "privat" bleibt?
    Genausowenig kann ich aber verstehen wie man für sowas nen Haufen Kohle bezahlt...
    Verrückte Welt!
  • THEOne 15.09.2020 16:31
    Highlight Highlight "Es ist nicht das Gleiche. Ich mache erotische Fotos, die nirgendwo anders zu finden sind. Sie sind nur für die Seite gedacht.»

    kann man wirklich so blöd sein und daran glauben, dass der content nicht schon zigfach auf pornosites zu finden ist?
  • Rethinking 15.09.2020 15:47
    Highlight Highlight Super... Ohne echte, ehrliche Arbeit Geld verdienen...

    *ironie*
  • John Henry Eden 15.09.2020 13:44
    Highlight Highlight Bin erstaunt ob der kritischen Kommentare hier. Einige stellen die Frauen als Huren hin, anderen die Kunden als vereinsamte Seelen

    Wer diese Frauen als Huren betitelt, ist ein Kandidat für die Taliban. Die Art Leute, die im Mittelalter am lautesten Hexe schrien. Und in der Nacht vor deren Verbrennung über die angeketteten Frauen herfielen.

    Wer die Kunden über einen Kamm schert, hat OF nicht begriffen. Die Kunden und ihre Gründe sind so vielseitig wie die Anbieter und ihr Angebot.

    Dank OF kann eine Frau mit Bildern und Videos von ihren Füssen die Miete zahlen. Ich wäre froh, ich könnte das.
    • Denkblase 15.09.2020 18:13
      Highlight Highlight Im Mittelalter waren wir Europäer noch viel freizügiger, vor allem die oberen! Konkubinen, Nebenfrauen waren gang und gäbe! Was heute für viel Aufruhr in den Zeitungen gäbe, war damals alltäglich.
  • Ingodubingo 15.09.2020 13:03
    Highlight Highlight Man kann so viel „Me too“ , Gleichberechtigung und Gleichstellung schreien wie man will, das alte Geschlechterbild ist in uns drin verankert. Die Frauen verkaufen sich ab einem bestimmten Preus und die Männer bezahlen dafür. Ob Sexismus hin oder her, da können die radikalen Feministinnen noch so ihr Gift in die Welt tragen.
    • PostFinance-Arena 15.09.2020 17:56
      Highlight Highlight Wie auch sich gewisse Sportlerinnen beschweren, nur auf das äussere reduziert zu werden und nicht auf sportliche Erfolge, nachdem sie sich in Unterwäsche ablichten liessen...
    • PhilippS 15.09.2020 18:44
      Highlight Highlight War noch nie auf OnlyFans, zugegeben.

      Aber in (Gratis) Gay-Communitys (oder auf den entsprechenden expliziten Twitter- oder eben Insta-Accounts) ist’s schon auffällig, wie viele der eher jungen, bis zuweilen eher knapp im legalen Alter befindlichen, Jungs dort mit erotischen bis eindeutigen Bildern/Videos für ihre - noch eindeutigeren - Inhalte werben. Rabatt-Lockangebote inklusive.

      Wer glaubt, dass da „nur“ Frauen ihren Körper verkaufen, lebt nicht auf diesem Planeten. Männer sind auf Anbieterseite mit Volldampf auf Aufholjagd. Muss man grundsätzlich nicht gut finden, ist aber trotzdem so.
  • Imfall 15.09.2020 11:58
    Highlight Highlight "Denn alles, was auf OnlyFans passiert, bleibt bei OnlyFans – verspricht der Betreiber"


    äähääää 😂😂😂😂😂😂
  • Labär 15.09.2020 11:26
    Highlight Highlight Wie sagt man so schön: Kann man machen. Muss ma aber nicht.
  • Badener 15.09.2020 11:12
    Highlight Highlight Erwachsene können machen was Sie wollen, problematischer ist es wenn Teenager hier einen quick Buck verdienen wollen.
  • Demetria 15.09.2020 11:06
    Highlight Highlight 22%? Wohl kaum, die grosse Masse der Studenten kommt aus der oberen Mittelschicht und hat es nicht nötig. In der Unterschicht dagegen grassiert immer noch die Illusion, dass man es mit harter Arbeit zu etwas bringen könne. Dass aber ein Job als Velokurier oder Barist heute nur noch als Vollzeitjob genug abwirft um die Lebenshaltungskosten zu decken und das Studium daneben schnell mal auf dem Abstellgleis landet ist eine traurige Tatsache. Es ist anzunehmen, dass die flotten "Studentinnen" aus Osteuropa bald mal einheimische Konkurrenz bekommen werden. Unten wird die Luft seit Jahren dünner.
  • bbelser 15.09.2020 10:49
    Highlight Highlight Wenn mir uneingeschränkter Konsumismus wieder mal als "Freizügigkeit", "liberal" und "open-minded" verkauft wird, wird mir ganz warm ums Herz.
    Erhaschen wir hier doch einen kleinen Blick darauf, was Menschen aus sich und menschlicher Begegnung machen: Handelsbeziehungen zwischen vermeintlich originellen, aber letztlich völlig austauschbaren Waren. Mit ziemlich fixem Verfallsdatum.
  • Grave 15.09.2020 10:45
    Highlight Highlight Also prostitution mit extra schritten...
  • Tatwort 15.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Es gibt Firmen, die nichts anderes machen ausser JEDES Foto und JEDEN Film bei OnlyFans runterzuladen und weiterzuverkaufen. Es ist inzwischen ein riesiger Markt, und wer das Gefühl hat, die Fotos bleiben "verschlossen", ist entweder dumm oder lügt.
    Wenn jemand will, kann er "Nadines" Bilder kaufen, online stellen und sie hat kaum eine Chance, diese jemals wieder unter Kontrolle zu bekommen.
    • Sarkasmusdetektor 15.09.2020 13:17
      Highlight Highlight Riesige Markt? Für solche Bilder bezahlt doch niemand mehr etwas, wenn man tonnenweise viel härtere Sachen überall gratis bekommen kann. Das einzige was den Preis dieser Plattform rechtfertigt, ist die Interaktion, der Wert der Bilder dürfte abgesehen von allfälligen Erpressungsversuchen überschaubar sein.
    • Tatwort 15.09.2020 15:01
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor: Falsch. "Lass uns mal nach einem Bild unserer Sekretärin suchen"... "Heyy, vielleicht wird Katharina Schnepfenfuss mal berühmt..."..."meine Ex werd ich damit wohl blosstellen können"....die Abgründe der menschlichen Existenz kennen wohl keine Grenzen.
  • Wiedergabe 15.09.2020 10:34
    Highlight Highlight Da kommt mir gleich das Rabigramm für Verona Feldbusch in den Sinn...
  • Gubbe 15.09.2020 10:27
    Highlight Highlight Was sind das für Personen, welche für diese Pin-Up-Bilder bezahlen? Es scheint an zwischenmenschlichen Beziehungen zu mangeln, hängen doch alle an diesen tragbaren, sprechenden, kleinen Fernseher herum.
    • Fandall 15.09.2020 21:52
      Highlight Highlight Die Coronamassnahmen könnten eine Teilerklärung sein (?)
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 15.09.2020 10:24
    Highlight Highlight eine plattform wie diese, auf welcher die akteure für die "geleistete" arbeit auch das meiste geld erhalten und nicht wie sonst in der branche mit kaum etwas abgewimmelt werden, ist eigentlich eine gute sache.

    Auf YT gibts einen spannenden beitrag dazu.

    Die kehrseite ist vermutlich, dass es wohl sehr viele junge menschen dazu bewegen wird, dort nach dem schnellen geld zu suchen
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    • bbelser 15.09.2020 11:10
      Highlight Highlight Wenn eine Plattform ein bisschen weniger übel abzockt als andere, ist es noch lange keine gute Sache.
      Ich denke sogar, wann immer Menschen zu einer konsumierbaren Ware gemacht werden (unter welchem euphemistischen Label auch immer), geht es garantiert um eine schlechte Sache.
      Der Betrug an jungen Menschen und die Entmenschlichung, die hier stattfindet, werden weder durch $ 12.000, noch durch $ 1.000.000 besser.
    • Unicron 15.09.2020 12:38
      Highlight Highlight @bbelser
      Würdest du das selbe einem Musiker auch vorwerfen? Weil er seine Stimme zu einer konsumierbaren Ware macht?
      Ich sehe dein Problem nicht. Es sind nur Boobies, mein Gott, wir alle sind nackt unter den Kleidern, und wenn jemand ein paar Franken verdienen weil andere dafür bereit sind für Bilder Geld zu bezahlen, dann sollte man nicht künstlich ein Tabu daraus machen.
      Als ich noch ein Kind war in den 80ern lagen in jeder Badi Frauen oben ohne herum, wann genau sind wir plötzlich wieder so prüde geworden?
    • bbelser 15.09.2020 14:32
      Highlight Highlight @Unicron:
      Ich weiss nicht, wann du wieder prüde geworden bist...
      Nacktheit in der Öffentlichkeit ist für mich kein Problem.
      Es ist aber ganz sicher ein Problem für Plattformen wie Onlyfans, denn sie leben davon, dass es in unserer Gesellschaft recht unhinterfragt Verunsicherung, Prüderie und Tabus gibt. Ihr Geschäftsmodell verleitet junge Menschen zum Verkaufen einer anscheinend zu knapp verfügbaren Ware. Ich halte es für Schönfärberei, wenn man vorgibt, zwischen Körper und Person unterscheiden zu können. Sobald die "Opfer" ihre Bilder zurückrufen wollen, werden sie dies schmerzhaft erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chalbsbratwurst 15.09.2020 10:18
    Highlight Highlight Zitat: "Denn alles, was auf OnlyFans passiert, bleibt bei OnlyFans – verspricht der Betreiber."

    Wissen die das man ganz einfach seinen Bildschirm als Video aufzeichnen kann oder Screenshots machen kann?
    Oder haben die das im Kleingedruckten in Abschnitt 783 der viel gelesenen AGB's verboten? :-))
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2020 10:15
    Highlight Highlight Mit Recht kann man sich fragen, ist das noch soziale Vernetzung oder schon Pornografie?
    Schliesst sich das aus?
    OnlyFan ist soweit ich das Beurteilen kann eine Pornoseite, die sich ueber Parasociale Beziehungen finanziert.
    In diese Sinne wuerde ich sie als Verschmelzung von Pornografie und Sozialer Vernetzung sehen.
  • Blitz 15.09.2020 10:00
    Highlight Highlight Ah, jetzt ist die Berufsbezeichnung einfach Influencer!! Früher ganz einfach und ehrlich, Hure/ Porno Darstellerin! So etwas von verlogen.....!
    • Asmodeus 15.09.2020 10:08
      Highlight Highlight Da hat jemand ziemliche Probleme mit Sexworkern.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2020 10:45
      Highlight Highlight Hure genau, so ehrlich und schön wertungsfrei.
    • Unicron 15.09.2020 12:42
      Highlight Highlight Also sind nach deiner Logik alle Playboy Models auch Huren?
      Meine Güte... Geh bloss nie in eine Sauna, alles Huren dort!
  • insert_brain_here 15.09.2020 09:45
    Highlight Highlight Ich weiss nicht welche Tatsache trauriger ist, junge Menschen die Bilder von ihrem Köprper verkaufen um sich ein Studium zu finanzieren oder die Konsumenten, die so vereinsamt sind um für die Illusion einer persönlichen Beziehung Geld ausgeben.
    • Frausowieso 15.09.2020 09:55
      Highlight Highlight oder für die Illusion, dass es sich um "Studentinnen" handelt, die so ihr Studium finanzieren.
    • smartash 15.09.2020 10:36
      Highlight Highlight was genau ist jetzt traurig daran, wenn man Geld mit dem verdient, was man gerne tut?

      Manche Menschen haben eine exhibitionistische Ader. Ich finde, man darf die auf diese Weise ausleben, ohne dafür verurteilt zu werden

      Und dass alle die sich solche Bilder ansehen, vereinsamt sind, ist eine sehr grobe Verallgemeinerung und nahezu bösartige Unterstellung
    • insert_brain_here 15.09.2020 11:33
      Highlight Highlight @smartash: Es haben nicht hunderttausende Menschen während Corona urplötzlich ihre exibitionistische Ader entdeckt, vielmer haben sie ihre Arbeit verloren und versuchen verzweifelt mit dem einzigen was ihnen noch bleibt die Miete und die Semestergebühren zu bezahlen während OnlyFans sich mit den 20% eine goldene Nase verdient.
      Ich verurteile weder die Anbieter noch die Konsumenten, ich verurteile ein Gesellschaftssystem, dass junge Menschen durch pure Not in die Erotikbranche treibt und eine Firma die daraus Profit schlägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 15.09.2020 09:44
    Highlight Highlight "Mit Recht kann man sich fragen, ist das noch soziale Vernetzung oder schon Pornografie?"

    Dazwischen gibt es noch eine Abstufung die sich "Erotik" nennt.
    • insert_brain_here 15.09.2020 10:00
      Highlight Highlight In der Praxis eben nicht, dass ist mit ein Problem von Erotik/Pornographie im Internet: Es gibt genau nur die eine Grenze "Over 18". Darunter darf kaum eine weibliche Brustwarze angedeutet werden, jenseits landet von Aktmalerei bis Filmen in den knapp volljährige Mädchen auf widerlichste Weise erniedrigt werden alles im gleichen Korb.
    • smartash 15.09.2020 10:40
      Highlight Highlight @insert_brain Und tu trägst mit deinen undifferenzierten Kommentaren (zb in dem, wo du die junge Frau und die User dieser Seite als traurig bezeichnest) deinen Teil dazu bei, dass all im gleichen Korb landen 🤦‍♂️

      Ein tiefer und langer Blick in den Spiegel wär bei dir angebracht
  • Kopite96 15.09.2020 09:21
    Highlight Highlight Gebt mal Onlyfans auf PH oder Xnx ein.. da werdet ihr staunen wieviel wirklich auf OnlyFans bleibt..
    • HerbertBert 15.09.2020 10:42
      Highlight Highlight Staunen ist das falsche Wort. Das ist die Erwartung.
    • Unicron 15.09.2020 12:44
      Highlight Highlight Vieles davon wird aber auch als Werbung von den Models selber hochgeladen.
  • Klirrfactor 15.09.2020 09:19
    Highlight Highlight Der Name der Website ist irreführend. Seit langem suche ich nach einer Website die sich mit Ventilatoren auskennt, aber nein, wieder ein Fehlgriff.
    • 45rpm 15.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Ich weisst nicht was Du hast, aber auf der Webseite blässt es schon ziemlich stark...
    • Thomes 15.09.2020 11:41
      Highlight Highlight Da habe für dich die perfekte Seite rund um den Fan, have a breeze ....
      https://www.reddit.com/r/OnlyFans/
    • südfüessler 15.09.2020 17:54
      Highlight Highlight Bei all den fan-club's die es gibt versteh ich dein problem.darum rat ich dir,kauf eine klimaanlage.
  • I_am_Bruno 15.09.2020 09:13
    Highlight Highlight Gemäss der britischen Zeitung «The Standard» finanzieren 22 Prozent der 3161 befragten Studentinnen und Studenten in Grossbritannien ihr Studium mit freizügigen Bildern und Videos auf OnlyFans.
    --> das sind wohl eher feuchte Träume der Redakteure als die Wahrheit. Schon 2,2% wären viel in einer repräsentativen Umfrage.
  • jjjj 15.09.2020 09:08
    Highlight Highlight "... alles, was auf OnlyFans passiert, bleibt bei OnlyFans ..."

    Reddit ist voll mit Sachen von OnlyFans...
  • DanielaK 15.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Der letzte Satz ist vielleicht der wichtigste. Es gibt ganz bestimmt Menschen, die sich gerne so zeigen und es auch in ein paar Jahren nicht bedauern. Aber es ist auch ein Gebiet wo man unbedingt ehrlich mit sich sein muss und ein bisschen in die Zukunft schauen. Für mich wäre das absolut gar nichts.
    • Unicron 15.09.2020 12:49
      Highlight Highlight Ich denke und hoffe mal die Gesellschaft bewegt sich in die richtige Richtung und enttabuisiert so etwas zunehmend. Genau wie man heute auch als Tätowierter als Kellner arbeiten kann.

      Ich hätte jedenfalls überhaupt kein Problem damit und würde nicht schlechter über sie denken wenn meine Mitarbeiterin früher Nacktfotos veröffentlicht hätte.
      Ist doch total egal. Es sind nur Geschlechtsteile, die haben wir alle - und die meisten sehen recht ähnlich aus.
    • DanielaK 15.09.2020 15:36
      Highlight Highlight Da geb ich dir recht. Mir wäre das persönlich auch egal. Ich könnte mir das einfach für mich selbst absolut nicht vorstellen.
    • bbelser 15.09.2020 16:32
      Highlight Highlight @DanielaK:
      Wir wissen ja alle, wie gut Junge und junge Erwachsene darin sind, Konsequenzen für die Zukunft zu bedenken... 😉
      Aus dem Grund haben ja die Hautärzte kaum Arbeit mit Tattoos-Weglasern...

      @Unicron:
      Verstehst du wirklich nicht, dass es beim System Onlyfans um etwas anderes geht als um deine ach so offene Meinung über jemanden, der mal Nacktfotos von sich veröffentlicht hat? Junge, das Zeug geht nie mehr weg, auch dann nicht, wenn die betroffene Person das nicht mehr öffentlich haben will!
      Wie open-minded du dabei bist, ist belanglos...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 15.09.2020 08:55
    Highlight Highlight "... alles, was auf OnlyFans passiert, bleibt bei OnlyFans ..."

    Wie genau verhindert OnlyFans, dass die User den Content nicht speichern und anderswo wieder hochladen?
    • Unicron 15.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Gar nicht, aber das ist dann halt quasi eine Raubkopie, und soweit ich weiss gehen sie auch juristisch dagegen vor.
      Und grössere Seiten werden wohl auf Antrag die Inhalte wieder löschen, wenn sie von jemandem hochgeladen werden.
    • Centrist 15.09.2020 09:42
      Highlight Highlight Garnicht, man kann OnlyFans COntent überall im Internet finden, mit paar einfachen Klicks. Gibt auch extra Gruppen die sich abwechseln mit dem bezahlen und diese danach miteinander teilen.
    • Asmodeus 15.09.2020 10:10
      Highlight Highlight @Centrist
      Wärst nicht Du aktuell an der Reihe zu zahlen?
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Kommentar

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