Europäer kaufen immer mehr E-Autos, in der Schweiz hingegen …
Auf dem europäischen Automarkt zieht die Elektromobilität an. Der Anteil der vollelektrisch angetriebenen Autos an den Neuzulassungen in der EU erhöhte sich im Januar und Februar auf 18,8 Prozent, während es in den ersten beiden Monaten 2025 erst 15,2 Prozent waren. Dies gab der Herstellerverband Acea in Brüssel bekannt. Europaweit, also inklusive EFTA-Länder und Grossbritannien, stieg der Anteil von 16,9 auf 19,6 Prozent. In der Schweiz hingegen sank der Stromer-Anteil minimal von 20,4 auf 20,3 Prozent. Die E-Auto-Verkäufe stagnieren hierzulande seit rund vier Jahren.
Die höchsten E-Auto-Anteile haben Norwegen und Dänemark mit 98 und 82 Prozent. In Kroatien sind es nur rund 2 Prozent.
Mit dem Wachstum der E-Mobilität sanken die Verkäufe von reinen Benzin-Autos weiter. Im Februar gingen die Verkäufe in der EU gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,3 Prozent zurück.
Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Personenwagen aller Antriebsarten in der EU im Februar im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 865'437 Autos. In den ersten beiden Monaten ergab sich aber ein Minus von 1,2 Prozent auf 1,665 Millionen Autos. In der Schweiz betrug das Minus 4,1 Prozent.
Im Februar gab es auf den grossen Märkten Deutschland, Italien und Spanien insgesamt Zuwächse, während die Neuanmeldungen in Frankreich sanken. Marktführer in der EU blieb der Volkswagen-Konzern mit seinen Marken, die zusammengenommen ein Plus von 2,6 Prozent erzielten. Unter den VW-Marken gab es beim Sportwagenbauer Porsche AG einen Rückgang um gut 5 Prozent.
Die Opel-Mutter Stellantis konnte mit fast zehn Prozent deutlicher zulegen als der VW-Konzern. Von BMW und Mercedes-Benz wurden weniger Autos zugelassen. Deutlich im Plus lagen der chinesische Elektroautobauer BYD mit nahezu einer Verdreifachung auf einem eher niedrigen Niveau und Tesla mit fast einem Drittel Plus nach dem scharfen Rückgang im Vorjahr.
(sda/awp/dpa/oli)
