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Chinas Gesichtserkennung sieht dich inmitten von 50'000 Menschen

Christina zur Nedden / watson.de



Herr Ao dachte, er sei nur ein Gesicht in der Menge.

Als einer von 50'000 Besuchern eines Konzerts im südostchinesischen Nanchang fühlte sich Ao – von dem in chinesischen Medien nur der Nachname kursiert – sicher.

Er lag falsch: Eine der zahlreichen Überwachungskameras am Veranstaltungsort erkannte und schnappte ihn mithilfe von Gesichtserkennungstechnologie.

Gesichtserkennung asiate

Herr Ao blieb nicht unbemerkt (Symbolbild) Bild: shutterstock.com

Der Mann soll laut lokalen Medien eine «wirtschaftliche Straftat» begangen haben und war deshalb in einer Datenbank mit Foto gelistet. 

Als die Polizei den Verdächtigen aus der Menge zog und verhaftete, war Ao laut eines Beamten «bleich und schockiert». Der Chinese sagte, er wäre niemals zu dem Konzert gegangen, wenn er gewusst hätte, dass die Polizei ihn so einfach identifizieren kann.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, wie China Gesichtserkennungstechnologie einsetzt, um Gesuchte in öffentlichen Räumen zu erwischen.

Hier weitere Beispiele:

Der Tech-Überwachungsstaat

China ist auf dem besten Weg seine Bürger mit Technologie allumfassend zu überwachen. Bis zum Jahr 2020 soll es in China schätzungsweise mehr als 600 Millionen CCTV-Kameras geben.

Laut offiziellen Dokumenten will die chinesische Regierung die Videoüberwachung «allgegenwärtig, vollständig vernetzt, immer funktionstüchtig und voll steuerbar» machen.

epa04850119 An archive picture made available on 17 July 2015 of of policemen practicing controlling drones after the establishment ceremony of the first police drone squad in Nanjing, Jiangsu province, east China, 14 July 2015. There are six officers and seven drones in the squad currently, expected to improve the police's capability in scouting, monitoring and emergency rescueing.  EPA/STR CHINA OUT

Auskundschaften, Überwachen, Nothilfe: Die Polizisten von der Drohneneinheit in Nanjing. Bild: EPA/FEATURECHINA

«Gutes» Verhalten wird belohnt

Zusätzlich führt China gerade ein «Social Credit System» ein: Mit dem Bürger-Score werden Menschen wie Firmen eingestuft. Dabei bekommt jeder von Chinas 1,3 Milliarden Bürgern ein Punktekonto, das öffentlich zugänglich ist.

Der Bürger-Score ergibt sich aus der Überwachung des sozialen Verhaltens einer Person:

Wer viele Punkte sammelt, darf sich über günstigere Kredite und bessere Karrieremöglichkeiten freuen. Jenen mit niedrigem Punktekonto droht, keine Flug- oder Zugtickets mehr kaufen zu können. Sie kriegen schlechtere Jobs, ihre Kinder gehen auf schlechtere Schulen und sie werden sozial geächtet. Im chinesischen Rongcheng, wo das Pilotprojekt bereits läuft, wird der Punktestand von besonders vorbildlichen Bürgern bereits auf einer öffentlichen Tafel ausgestellt.

Mehr zum Sozialkredit-System

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Video: srf

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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G.Oreb 16.04.2018 06:23
    Highlight Highlight George der alte Knecht,
    hatte damals schon recht.
  • Daniel Martinelli 15.04.2018 11:14
    Highlight Highlight Solange sich die Chinesen damit selbst geisseln, kein Problem. Sollte das bei uns in der Schweiz Einzug halten, werde ich mich dagegen zur Wehr setzen.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.04.2018 11:09
    Highlight Highlight Ich finde Totalüberwachung super!


    (social score +1)
  • Chääschueche 14.04.2018 15:46
    Highlight Highlight Das mit dem Punktesystem ist echt nur noch krank.

    Eine Gewisse überwachung in öffentlichen Räumen finde ich ok. Aber sowas geht zu weit.

    • Cevianer 16.04.2018 09:38
      Highlight Highlight Auch dieses Punktesystem beginnt ja eben gerade bei "einer gewisse Überwachung". Ubd anschliessend verschiebt sich diese Toleranzgrenze immer ein Stück weiter.
      Aus diesem Grund bin ich gegen jegliche Form von Überwachung.
  • Paddiesli 14.04.2018 13:10
    Highlight Highlight Eigentlich haben wir auch schon einen Vorläufer dieses Punkte-Überwachungssystem. Bei uns nennt man es Cumulus und Coop-Card.
    • Chääschueche 14.04.2018 15:47
      Highlight Highlight Das ist nicht das selbe. Vor allem wird keiner gezwungen die Karten von Migros und Coop zu benutzen auch wenn man sie hätte.
    • Karl33 14.04.2018 15:48
      Highlight Highlight immer wieder hochnotpeinlich, wenn jemand versucht, die überwachung totalitärer regimes mit freiwilligen rabattaktionen von irgendwelchen detailhändlern schönzureden.
    • Paddiesli 14.04.2018 16:23
      Highlight Highlight Wo habe ich geschrieben, dass es dasselbe ist? Ich ziehe nur einen Vergleich: Punkte werden gesammelt, Punktesammler werden bevorzugt, die Daten werden ausgewertet und verscherbelt (ob nun an Versicherungen oder andere Werbeträger). Auch wenn wir das freiwillig machen und China nicht, so gibt es Parallelen. Der Konsum wird letztlich überwacht. (Ich habe übrigens auch eine solche Karte.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 14.04.2018 12:15
    Highlight Highlight Das ist nur der Anfang. In Xinjiang (Westen Chinas) haben die schon einen richtigen Polizeistaat errichtet.
    Play Icon
  • Flötist 14.04.2018 09:21
    Highlight Highlight Das wird alles kommen und akzeptiert werden. Auch bei uns. Warum? Weil mit Salami-Taktik vorgegangen wird. Stück für Stück etwas mehr Überwachung. Hätte man 1995 die Leute gefragt, ob sie ihre persönlichen Familienfotos, Ihre täglichen GPS/Bewegungsmuster minutengenau, wen sie treffen etc. in ein System laden würden, wo Firmen und Institutionen drauf Zugriff haben, hätten die meisten Menschen einem den Vogel gezeigt. Wir erinnern uns an den Fichenskandal in der Schweiz, was für eine Empörung das war. Und heute schaufelt ein grossteil der Bevölkerung massiv mehr Daten in ein solches System.
    • Paddiesli 15.04.2018 11:35
      Highlight Highlight Genau so ist es, aber ich finde es noch witzig, dass wenn ich im Kommentar Vergleiche ziehe mit Cumulus und Coop Crad, es Blitze hagelt, und bei dir nicht. ;) Wer die neue Satire Sendung Late Update gesehen hat, sollte die Parallelen eigentlich erkennen. Kriegst natürlich ein (auswertbares) Herzli von mir.
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 12:25
      Highlight Highlight "Das wird alles kommen und akzeptiert werden."

      Sofern wir uns nicht wehren werden.

      Du hast schon recht. Zur Zeit wird das von der Bevölkerung alles akzeptiert, und der Spielraum nach oben ist noch riesig. Die meisten Leute finden ja, dass sie nichts zu verbergen haben. Wie die Chinesen glauben sie, dass das nur dazu dient, die schlechten Menschen rauszufiltern. Und wir gehören schliesslich zu den Guten. Sie merken gar nicht, welchen Schaden sie mit dieser Einstellung anrichten.

      Aber ich hoffe, dass es auch mehr und mehr die Kräfte stärkt, die sich schliesslich erfolgreich wehren werden.
  • So en Ueli 14.04.2018 08:53
    Highlight Highlight Gruselkabinett China
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 12:30
      Highlight Highlight Dass wir ganz ähnlich massenüberwacht und "technisch erzogen" (zu "besseren" Menschen manipuliert) werden, dass merkt hier keiner.

      Das Wort zum Sonntag:
      "Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?"
      (Matthäus 7:3)
  • Kong 13.04.2018 23:33
    Highlight Highlight Ich kann diesem Technikeinsatz wenig abgewinnen. Jeder ist für Sicherheit. Und natürlich sind Grossstädte in China eine sicherheitstechnische Herausforderung.
    Aber wir müssen uns im Sinne der Verhältnismässigkeit schon sehr gut überlegen, welche Freiheiten wir über Bord werfen möchten.
    Eine totale Überwachung inkl. Scoring ist definitiv der falsche Weg. Wer entscheidet was nicht Mainstream ist? Wer entscheidet welches Verhalten die besten Punkte gibt? Eine Horrorvorstellung, wie das angedacht wird. Der Mensch als braves Schaf, eingezäunt und willig. Wo bleibt da ein gesunder Realitätssinn?
    • Flötist 14.04.2018 09:23
      Highlight Highlight Durch langsame Adaption wird das auch hier so werden. Diese Überlegungen macht hier kaum einer, weil kaum einer versteht was alles passieren kann mit den unzähligen Daten, die wir über uns digitalisieren und online zur Verfügung stellen. Viele behaupten, es sei ja klar, dass alles gemessen wird. Aber was damit gemacht werden kann ist für 99% der Bevölkerung eine Blackbox.
  • Bobk 13.04.2018 23:28
    Highlight Highlight Gruselig
  • EnnoConda 13.04.2018 22:45
    Highlight Highlight Die Algorithmen müssen sehr gut sein...immerhin sehen alle gleich aus. Ganz im Ernst: Überflüssiges Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 13.04.2018 21:33
    Highlight Highlight Das gibt dem Spiel ReformatZ, wurde auf Watson vor Zeiten mal vorgestellt, eine völlig neue Bedeutung zu kommen... Es muss wohl wie bei ReformatZ ein Widerstand geben, damit die Leute begreiffen, dass Büpf und NdG eine Schande ist!
  • Wahrsager 13.04.2018 18:59
    Highlight Highlight Das ist eigentlich ein alter Hut.
    Früher musste man sich standesgemäss kleiden, damit jeder gleich erkennen konnte, wie tief unten das Gegenüber auf der Punkteskala ist.
  • Gipfeligeist 13.04.2018 18:44
    Highlight Highlight Ein Software Update und im Überwachungs-Grossbritanien ist schon morgen jeder sicher überwacht. Hier eine Kamera, dort eine Wanze, und einen Tag später sieht es überall in Mitteleuropa so aus. Jetzt gesetzliche Grundlagen gehen den Überwachungstaat!!
    • Saraina 13.04.2018 21:06
      Highlight Highlight Nein, erst müssen wir noch das Burkaverbot einführen, damit ja niemand der Überwachung entgehen kann...
    • Saraina 14.04.2018 07:15
      Highlight Highlight Nein, eben nicht. Es ist doch davon auszugehen, dass das Burkaverbot angenommen wird, während sich kein Mensch Gedanken darüber macht, was so manche Gesetze für ihn bedeuten werden, wenn das politische Klima gröber wird.
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 12:47
      Highlight Highlight Eine neue Herausforderung für Mode-Designer und Frisöre. ;)
      https://www.mirror.co.uk/tech/amazing-hyperface-fabric-sends-facial-9562852
  • Firefly 13.04.2018 18:28
    Highlight Highlight Wie kann man in einem kommunistischen Land eine «wirtschaftliche Straftat» begehen?
    • Liselote Meier 13.04.2018 19:29
      Highlight Highlight China ist ökonomisch kein kommunistisches Land.

      Der einzige Unterschied zu hier ist der Grad an staatlichen Betrieben, in China gibt es auch eine Privatwirtschaft. Regulierungen im Privaten Sektor gibts hier ja auch Tausende.

      Sprich was es hier gibt, gibt es auch dort.

      Bestechung, Steurhinterziehung, Bilanz-Fälschung, Verunntreuung usw. Im Privaten Seketor wie im Öffentlichem.






  • paco95 13.04.2018 18:22
    Highlight Highlight Das mit dem Bürgerscore erinnert mich irgendwie an die Black Mirror Serie „Nosedive“...

    Irgendwie unheimlich
  • Gubbe 13.04.2018 18:00
    Highlight Highlight Erschreckend, diese Überwachung. Dann noch dieses Punktesystem. Alles funktioniert nur so lange, bis der Chinese merkt, dass er kein Roboter ist. Die Massen werden sich erheben und die Rache wird fürchterlich sein. So, oder ähnlich soll es doch einmal geschrieben worden sein. Wir werden sehen...
    • Flötist 14.04.2018 09:25
      Highlight Highlight Ausser man fördert die Lethargie in der Bevölkerung, indem sie Fett werden oder sich kleiner sehen, als sie sind. Dann kann sich ein Staat viel leisten.
    • Klaus07 14.04.2018 11:35
      Highlight Highlight @kleiner Schurke.
      So anderst ticken die Chinesen auch nicht.
      Helsana hat ein Punktesystem eingeführt um ein Bonussystem mit Rabatte für Gesunde Kunden in der Grundversicherung einzuführen. So anderst ist das auch wieder nicht.
  • aglio e olio 13.04.2018 17:57
    Highlight Highlight Überwachung und Kategorisierung auf Schritt und Tritt. Einer der nächsten Schritte ist dann die gesteuerte Segregation der durch das Punktesystem entstandenen Klassen.
    Schöner wohnen für die Guten, Wohnsilos fürs Mittelmass und geschlossene, unterversorgte Ghettos für die "Schlechten".
    Horrorvorstellung.

    • Wahrsager 13.04.2018 19:13
      Highlight Highlight Haben wir ja schon. Das Punktesystem heisst "Geld".
    • rodolofo 15.04.2018 11:43
      Highlight Highlight Im Kommunismus ist es wie im Zivilschutz:
      Das Ganze dient nur der Selbstverwirklichung von unfähigen Instruktoren, die gerne herumstolzieren und "realistische" Gross-Übungen veranstalten, während die zwangsweise aufgebotenen Zivilschützer in blaue Mao-Ggwändli gesteckt werden und dann den ganzen Tag gelangweilt und unterbeschäftigt herumstehen müssen.
      Aufmüpfige Nachfragen wie: "Was soll denn das für ein Mittel sein in dieser Puderdose, auf der "Gegengift" drauf steht?" werden mit Schulterzucken und "Na einfach ein Gegengift halt!" beantwortet.
      Irgendwann befällt Dich eine Art Lähmung.
  • f303 13.04.2018 17:35
    Highlight Highlight Lest mal QualityLand. Ein wirklich gutes Buch. Reine Fiktion, aber es erschreckend nah an einer nicht allzu fernen Realität. Da wird einem echt anders.
  • rocky53 13.04.2018 17:24
    Highlight Highlight kürzlich in shanghai, auch in hongkong dank guter überwachung herrscht ordnung,auch frau kann mitternachts überall alleine rumlaufen,im vergleich zu uns super.
    • MSpeaker 13.04.2018 18:00
      Highlight Highlight Wo in der Schweiz kann eine Frau Mittermachts nicht alleine rumlaufen? Ich finde unser System bei weitem das bessere. Ausserdem verhimdern Kameras nicht wirklich verbrechen, das haben etliche Studien längst bewiesen.
    • AustinOsmanSpare 13.04.2018 18:57
      Highlight Highlight Und wenn du mal einen kritischen Gedanken hast?

      Ach hey, Mutter Staat sorgt für alle ...
    • Wahrsager 13.04.2018 19:14
      Highlight Highlight @Austin
      Von kritischen Gedanken bist Du dann glückseligerweise befreit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 13.04.2018 17:23
    Highlight Highlight Wer viele Punkte sammelt, darf sich über günstigere Kredite und bessere Karrieremöglichkeiten ! freuen.

    Wer viele Punkte sammelt, darf sich über günstigere Kredite und bessere Karrieremöglichkeiten ! freuen.

    Wer viele Punkte sammelt, darf sich über günstigere Kredite und bessere Karrieremöglichkeiten ! freuen.

    Leute, wollt Ihr das ? Soll das auch die Zukunft im Westen sein ?
    Mir wird übel..

    Also, was in China abgeht Alter, das kann es nicht sein.

    Ich wäre definitiv im Untergrund oder bei der 阻力*.

    *Resistance
    • N. Y. P. D. 13.04.2018 18:11
      Highlight Highlight Straf- und Betreibungsregister ist ok.

      Aber @Schurke, schau mal, was in China noch dazukommt :

      -Wofür !! sie ihr Geld ausgibt.
      -Wie regelmäßig sie Rechnungen bezahlt.
      -Auch ihre Aktivität !! auf Social Media wird beobachtet.
      -Und vieles anderes..

      Das geht zu weit. Ich zum Beispiel pfeiffe darauf, mich im Netz zu inszenieren. Vermutlich würde mein Bürgerscore mit diesem Verhalten arg leiden.
    • El Vals del Obrero 13.04.2018 18:49
      Highlight Highlight Am schlimmsten finde ich "deren Kinder gehen in schlechtere Schulen".
      Immer toll, wenn man Kinder für die Eltern bestraft.
    • AustinOsmanSpare 13.04.2018 18:59
      Highlight Highlight Kleiner, naiver Schurke.

      Bitzeli trötzle, hmm?

      Der Staat hat KEIN recht auf meine Privatspähre. Sonst stirbt der Staat
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 13.04.2018 17:10
    Highlight Highlight Ohh jeee!! ... und für mich sehen sie alle gleich aus! (Sorry nicht böse gemeint. Aber ich komme eben aus Asien zurück. Hatte dabei so Mühe, mir die Gesichter zu merken.)
  • Zwerg Zwack 13.04.2018 17:05
    Highlight Highlight Dieses Punktesystem ist so pervers - mir fehlen die Worte...

    Off-Topic: Ich gratuliere Watson zum Ableger in Deutschland! Es wäre doch gut, wenn unsere Schweizer Kommentare zu den watson.de-Artikeln, welche auch hier auf watson.ch erscheinen, auch auf watson.de auftauchen. Die Kommentarspalte ist doch ein wichtiger Teil eurer Seite.
    • El Vals del Obrero 13.04.2018 18:59
      Highlight Highlight Auch noch was zum OT: Am besten fände ich es, die Inhalte gleich zusammenzuschalten. Man könnte spezifisch schweizerische oder deutsche Inhalte ja trotzdem über das Kategoriensystem trennen. Innerhalb der selben Sprache bringen so harte Landes-Unterteilung nicht so viel. Vielleicht sehe ich das aber auch nur so, weil ich 1 km von der deutschen Grenze entfernt wohne.

      Statt dass man in Zukunft immer watson.ch und watson.de seperat anschauen muss und noch mehr Zeit verplemmert :)
  • Ueli der Knecht 13.04.2018 17:02
    Highlight Highlight Die Chinesen sind uns nur ein paar Jahre voraus. Die grosse Mehrheit der Chinesen hat nichts dagegen, wenn der Staat die Technologie benutzt, um aus den Chinesen bessere Chinesen zu machen. In dem Sinne sehen die Chinesen darin nicht eine Massenüberwachung sondern vielmer ein Erziehungspogramm.

    Die Chinesen exportieren ihre Erziehungstechnologie weltweit. Auch in die Schweiz. Die Mehrheit der Schweizer hat jüngst der Massenüberwachung und Staatstrojanern zugestimmt. Wer nichts verbrochen hat, der hat ja nichts zu befürchten, glauben sogar auch die rückständigen Helvetier. Und Huawei freut's.
  • N. Y. P. D. 13.04.2018 16:53
    Highlight Highlight 1984 war Kindergarten.

    2029 :

    Sie wissen immer wo Du bist.

    Sie kennen ALLE Deine Aktivitäten im Netz.

    Sie wissen umfassend über Deine Gesundheit Bescheid.

    Sie haben Deine Persönlichkeit in eine der 1246 Gruppen eingeteilt.

    Die Arbeitgeber haben umfassenden Zugriff auf alle Daten.

    Der Bürger glaubt noch immer, der Datenschutz tauge etwas.

    Langsam wird es unheimlich..
  • lily.mcbean 13.04.2018 16:51
    Highlight Highlight Das ist so ziemlich Furchterregend. Vor allem das Punktesystem.
    Errinert mich an Gotham wo die Reichen die Mist gebaut haben sich neue Gesichter kaufen, die Zukunft Chinas Ladys and Gents!
  • Hardy18 13.04.2018 16:43
    Highlight Highlight Ich finde es fragwürdig ob man die Kinder der "Bösen" Eltern bestrafen sollte in dem man sie auf eine schlechte Schule schickt. Da werden die Kinder von vorne herein abgestempelt und zu "schlechten" Menschen erzogen. Was wiederum deren Kinder- schlechte Kinder macht. Sollten Sie doch ein Freiticket für die beste Schule vergeben damit der Bürger gut erzogen wird 😉

    • DerTaran 13.04.2018 17:01
      Highlight Highlight Hallo, was kümmert eine Diktaturso Kleinigkeiten wie Menschenrechte?
    • Rainbow Pony 13.04.2018 17:13
      Highlight Highlight Natürlich ist das fragwürdig. Das nennt man auch Sippenhaftung. Wurde (oder wird noch) in vielen Unrechtsregimes angewendet. Prominente Beispiele sind wie üblich die Nazizeit oder später die DDR und Sovietunion. Da bestrafte man zwar nicht unbedingt kollektiv, aber man schikanierte die gesamte Sippe. Sauerei, genau wie in China.
  • DerTaran 13.04.2018 16:43
    Highlight Highlight Wow und wir dachten schon, Facebook wäre George Orwells Alptraum!
  • Grittibenz 13.04.2018 16:40
    Highlight Highlight Die Bewertung mit Punkte lässt Flashbacks von Black Mirror aufkreuzen
  • Dominik Treier 13.04.2018 16:38
    Highlight Highlight Ich denke ein solches Schreckenszenario hätte sich nicht einmal George Orwell je vorstellen können als er 1984 schrieb. Desswegen bin ich gegen jedes Gesetz, dass mehr Überwachung anstrebt, denn die Missbrauchsmöglichkeiten sind wie man sieht grenzenlos... Hoffe, dass auch die Überwachungsbefürworterfraktion in der Schweiz (ala Sozialdetektive und wer nichts zu verbergen hat braucht sich nicht zu fürchten) durch solche Berichte endlich zur vernunft kommt und merkt, dass ihr "gutgemeinter" weg zur angeblichen Verhinderung von Verbrechen, doch nur geradewegs in die Hölle führt...
  • DerSimu 13.04.2018 16:35
    Highlight Highlight Auf den ersten Blick klingt das cool und alles. Bis man sich überlegt, dass China immer noch mehr zum Überwachungsstaat wird.
    • JonathanFrakes 13.04.2018 18:03
      Highlight Highlight @DerSimu: Weiss echt nicht, was daran cool sein soll🙈
    • DerSimu 13.04.2018 18:58
      Highlight Highlight Na für technikfreaks?
  • Gaterde 13.04.2018 16:35
    Highlight Highlight Schon krass...

    Vor 5-10 Jahren war das alles nur in Hollywood möglich und jetzt wird das tatsächlich schon so umgesetzt...
  • Heimwerkerkönig 13.04.2018 16:34
    Highlight Highlight Bürger-Score? 😱 What’s next? 100 Punkte für Denunziantentum - Wir lernen wirklich verdammt wenig aus der Geschichte.
    Vor Jahren hätte ich das in einem Blockbuster mit Tom Cruise o. Ä. noch spannend gefunden.
    • rodolofo 15.04.2018 12:06
      Highlight Highlight Vor allem sind am Tianmen-Massaker die eigentlich wertvollen, weil für Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte GEWALTLOS kämpfende Chinesische StudentInnen von den Panzern einer oberflächlich starken und durchsetzungsfähigen-, aber innerlich komplett verfaulten und seelisch verarmten Technokraten- und Bürokraten-Kaste auf bestialische und absolut grausame Weise zerquetscht!
      Mit diesem feigen Massen-Mord zeigte das Chinesische Régime schon damals seine Fratze hinter korrekt und anständig lächelnden Puppen-Gesichtern!
      Die FALSCHEN haben triumphiert und züchten die Lügen weiter...
  • ChiliForever 13.04.2018 16:34
    Highlight Highlight Mit etwas Glück bin ich längst tot, wenn die globale Totalüberwachung aller Menschen Realität geworden ist ....

    Das wird an den Grenzen Chinas auch nicht aufhören.
  • kettcar #lina4weindoch 13.04.2018 16:30
    Highlight Highlight Seid Ihr nicht ein bisschen spät dran mit eurem Bericht über Black Mirror? Die erwähnten Staffeln sind schon lange online.
    Zum Glück kann das mit der Gesichtserkennung nie funktionieren. Sehen ja alle gleich aus.
  • Donald 13.04.2018 16:30
    Highlight Highlight Gut, dass ihr darüber berichtet. Überrascht bin ich allerdings nicht.

Dieses nukleare Grab im Pazifik droht gerade auszulaufen – Klimawandel und USA sei Dank

Auf den Marshallinseln wurden im Kalten Krieg mehr als 60 Atombomben getestet. Die radioaktiv verseuchte Erde wurde in ein Loch geschüttet und mit einer Betonkuppel versiegelt. Nun droht «The Tomb» jedoch auszulaufen.

Wo befindet sich eigentlich das am stärksten verstrahlte Gebiet der Welt? Fukushima? Tschernobyl?

Falsch. Es ist eine kleine Insel namens Runit auf den Marshallinseln. Forschende der US-amerikanischen Columbia University untersuchten das Gebiet für eine Studie und kamen zum Schluss, dass gewisse Strahlenwerte auf Runit bis zu 1000 Mal höher waren als in Tschernobyl.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich: Während dem Kalten Krieg haben die USA auf den Eilanden der Marshallinseln, die ungefähr …

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