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«Das hier ist kein Spass mehr»: Polizei meldet Selbstmorde nach Ashley-Madison-Hack

Zwei Kunden der Dating-Website Ashley Madison verübten offenbar Suizid, nachdem vergangene Woche Hacker 32 Millionen private Nutzerdaten gestohlen und im Netz veröffentlicht hatten. Das berichtet BBC unter Berufung auf die kanadische Polizei. 

Die Polizei in Toronto hat weiter den bislang unbekannten Hackern mit ernsten Konsequenzen gedroht. «Eure Handlungen sind illegal und werden nicht toleriert werden», sagte der zuständige Polizist Bryce Evans am Montag bei einer Pressekonferenz in Toronto. 

Bei dem Datendiebstahl handle es sich um einen der umfangreichsten Fälle der Welt, der für viele der Betroffenen ernsthafte Folgen habe. «Das hier ist kein Spass mehr.» 



Das Seitensprungportal Ashley Madison, das vom kanadischen Internet-Konzern Avid Life Media betrieben wird, war im vergangenen Monat Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die Hacker hatten das Portal als unmoralisch kritisiert und gedroht, Daten zu veröffentlichen. Kurz darauf waren auch Daten im Internet aufgetaucht, die Betreiber von Ashley Madison zweifelten deren Echtheit allerdings an. 

Die Flirt-Plattform war vor allem bei Verheirateten für Seitensprünge beworben worden. Dabei wurde auch Diskretion versprochen. Noch vor einigen Monaten hatte die Firma Pläne für einen Börsengang bekannt gegeben. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 115 Millionen US-Dollar. (wst/sda/dpa) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • glüngi 25.08.2015 13:02
    Highlight Highlight hoffe die hacker sind jetzt glücklich damit zu wissen das sich Ihretwegen leute umgebracht haben.
    • glüngi 26.08.2015 17:49
      Highlight Highlight @christian, unglaublich das du den tod von menschen rechtfertigen kannst.
  • Tilman Fliegel 24.08.2015 20:35
    Highlight Highlight Ursprünglich hiess es mal, es habe die Hacker gestört, dass Ashley Maddison mit falschen weiblichen Profilen arbeitet um der mehrheitlich männlichen Klientel das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und das fanden sie unmoralisch, nicht die Seitensprünge an für sich. Was ist denn daraus geworden?
  • Openyourmind 24.08.2015 18:03
    Highlight Highlight Das waten die zwei, die eine Anmeldefrist für die Gemeinschaftsanklage kanadischer Anwälte verpasst haben.... 😉
  • Miicha 24.08.2015 17:59
    Highlight Highlight Wenn schon fremd gehen und auffliegen, dann wenigstens dazu stehen.

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