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Surface Studio, Surface Book und Surface Pro: Teuer wie Apple-Geräte, aber vielseitiger nutzbar.

Kommentar

Apple hat's verpennt. Microsoft sagt Danke und schnappt sich die Profi-User

Was ist passiert? Am Mittwoch hat Microsoft seinen ersten All-in-One-Computer enthüllt. Eine Power-Maschine ab 3000 US-Dollar für Profi-Anwender aus der Kreativ-Branche. Ein Weckruf an Apple, das Gefahr läuft, seine treusten Kunden an den Erzrivalen zu verlieren.



Seit Jahrzehnten schwören Grafiker, Designer, Architekten, ja eigentlich die ganze Kreativ-Branche, auf teure Apple-Maschinen. Genau diese loyale und zahlungskräftige Kundschaft wird von Apple seit Jahren sträflich vernachlässigt. Das letzte Upgrade für den Profi-Computer Mac Pro ist vor 1043 (!) Tagen erschienen. Das aktuelle MacBook Pro kam vor 527 Tagen auf den Markt.

Die langjährigen Mac-User sind zurecht genervt. Während Apple Jahr für Jahr neue iPhones mit marginalen Verbesserungen auf den Markt wirft, werden ausgerechnet jene Kunden, die Apple in den schwierigen Zeiten die Treue gehalten hatten, auf die Wartebank gesetzt.

Microsoft trifft Apple an seiner schwächsten Stelle

Microsoft hat den schwachen Punkt bei Apple gefunden – und drückt nun mit aller Kraft in die Wunde. Der Windows-Konzern greift Apple nicht mehr im Handy-Geschäft an – was eine Mission Impossible ist – sondern trifft den Rivalen dort, wo er verwundbar ist: Bei den Profi-Anwendern aus der Kreativ-Branche. Grafiker, Designer, Architekten etc. wollen einfach nur produktiv arbeiten und brauchen hierzu die beste Hardware, die verfügbar ist. 

Wenn Apple nicht liefert, liefert eben Microsoft. Und das Surface Studio löst genau diesen Will-Ich-Haben-Effekt aus, der bislang Apple-Produkte auszeichnete. 

Das Surface Studio zielt direkt ins Herz von Apple

Microsofts Plan könnte aufgehen, da die Surface-Geräte trotz Kinderkrankheiten ihre Vorzüge haben, insbesondere was ihre Vielseitigkeit betrifft.

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Ob Surface Pro, Surface Book und nun Surface Studio: Es sind keine Apple-Kopien, sondern innovative Weiterentwicklungen mit eigener Designsprache.

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Microsoft lockt Kreative mit dem Creators Update für Windows 10: Das nächste Gratis-Update kommt im Frühling 2017 und fokussiert auf Bildbearbeitungs- und 3D-Funktionen.

Microsoft macht Apple Feuer unterm Hintern und das ist vor allem für uns Konsumenten gut, da der neu entfachte Zweikampf die Innovationsspirale in Schwung hält. Der einzige Wermutstropfen: Auch bei den Preisen zieht Microsoft mit Apple gleich.

Ob Profi-Anwender nun in Scharen zu Microsoft überlaufen, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Auf jeden Fall ist der Frontalangriff auf die kaufkräftige Apple-Kundschaft mehr als nur ein Weckruf nach Cupertino. Denn «dort werden jetzt einige Leute unruhig auf dem Hintern rumrutschen», wie es ein watson-User in einem Leserkommentar so schön formuliert hat.

Das Fazit: Microsoft macht auf Apple – und das verdammt gut. 

Heute Abend hat Apple an seinem Mac-Event die Gelegenheit zu zeigen, dass man Microsoft etwas entgegenzusetzen hat. 

It's your turn, Apple!

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Vor einem Jahr spottete Apple-Chef Tim Cook über das Surface Book. Das Lachen dürfte ihm inzwischen vergangen sein. 

Wer ist innovativer: Microsoft oder Apple?

Den Microsoft-Event verpasst? Hier gibt's die Zusammenfassung in 90 Sekunden

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Video: YouTube/Microsoft

Update: Apple hat inzwischen ein neues MacBook Pro mit einem Mini-Touchscreen für – ähm – Emojis enthüllt

Was jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts ersten Laptop wissen sollte in 44 Bildern erzählt

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