Digital
Meta

Darum möchte sich der Facebook-Konzern bei dir entschuldigen

Darum möchte sich der Facebook-Konzern bei dir entschuldigen

Facebook-Accounts haben automatisch Freundschaftsanfragen an andere User versendet. Die Muttergesellschaft Meta entschuldigt sich.
15.05.2023, 12:5715.05.2023, 12:58
Mehr «Digital»
Ein Artikel von
t-online

«Unangenehm» und «peinlich»: Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer haben sich in den letzten Tagen über einen Bug auf der Social-Media-Plattform geärgert. Beim Aufruf eines anderen Nutzerprofils hat Facebook automatisch eine Freundschaftsanfrage an die entsprechende Person versendet, wie das US-Medium «The Daily Beast» berichtet.

Im Gespräch mit dem Magazin habe Facebook nun um Verzeihung gebeten, heisst es. «Wir haben das gestoppt und entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind», zitiert das Blatt einen Meta-Sprecher. Der Fehler sei bei einem kürzlichen Update der Facebook-App entstanden und sei jetzt behoben.

Der Schaden bei manchen Betroffenen lasse sich dennoch nicht rückgängig machen, schreibt The Daily Beast. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer des Netzwerks hätten sich in den sozialen Medien über die massive Verletzung der Privatsphäre beschwert und ihre Konten dort deaktiviert.

FILE - In this Friday, Oct. 25, 2019, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks about "News Tab" at the Paley Center, in New York. For years, Facebook has been in a defensive crouch am ...
Multimilliardär Mark Zuckerberg beschäftigt sich mittlerweile lieber mit privaten Sportanlässen statt mit den Problemen seines Facebook-Konzerns. archivBild: keystone

Auch wirtschaftlich unter Druck

Für Meta kommt der Bug zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen. Eine Panne bei den Facebook-Anzeigen hatte zudem im vergangenen Monat dazu geführt, dass Werbekunden zu viel berechnet wurde. Die Werbeanzeigen waren kurzzeitig gestoppt worden.

Seinen monatelangen Umsatzschwund konnte Meta im ersten Quartal dennoch stoppen. Mit 28,6 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz über den Erwartungen, wie das Unternehmen im April mitteilte. Der Gewinn sank unterdessen um 24 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar.

Die Zahl der täglich aktiven Facebook-Nutzer erreichte 2,04 Milliarden nach 2 Milliarden drei Monate zuvor. Auf mindestens eine App des Konzerns griffen jeden Tag 3,02 Milliarden Nutzer zu. Ende 2022 waren es noch 2,96 Milliarden Nutzer. Zu Meta gehören auch Instagram und die Chatdienste WhatsApp und Messenger.

Quellen

(t-online/dsc)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Zuckerbergs kaufen Hawaii – um dort zu bauern
1 / 12
Die Zuckerbergs kaufen Hawaii – um dort zu bauern
Kauai ist die viertgrösste Insel Hawaiis und wird auch die «Garteninsel» genannt. Die älteste und am nördlichsten gelegene ist von Tälern, spitzen Berggipfeln und zerklüfteten Klippen umgeben. Die Zuckerbergs ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ehemalige Facebook-Mitarbeiterin enthüllt Geheimnisse
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17
«Star Wars Outlaws» – erlebe die kriminelle Seite der Galaxis!
Ubisoft hat sich mit «Star Wars Outlaws» einer neuen Herausforderung gestellt: einem Actionspiel, das die gefährlichen und finsteren Ecken des Star-Wars-Universums erkundet. Wir haben es für euch angespielt!

Kay Vess setzt die Tradition der berüchtigten Scoundrels in der Star-Wars-Galaxie fort, ähnlich wie Han Solo. Sie bewegt sich in den Grauzonen der Gesellschaft und nimmt gut bezahlte Aufträge an. Doch hinter ihrer rauen Fassade verbirgt sich eine tiefere Motivation: Sie plant einen grossen Heist, um ihre Freiheit und Zukunft zu sichern.

Zur Story