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epa06560994 Spotify logo is presented on a smart phone screen in Berlin, Germany, 24 February 2018. According to the media, Spotify co-founder Daniel Ek does not want to lose control of the upcoming IPO of the world's largest music subscription service. Investors who want to invest in the upcoming IPO of Spotify, apparently only get shares that give them less influence than Ek.  EPA/HAYOUNG JEON

Bild: EPA/EPA

Macht Spotify jetzt die Plattenfirmen platt?

Der führende Musikstreaming-Dienst Spotify hat über 180 Millionen Nutzer. Nun könnten die Schweden die Plattenfirmen umgehen und Verträge direkt mit den Künstlern abschliessen.



Seit Jahrzehnten kommt man in der Musikwelt nur voran, wenn man einen Deal mit einer Plattenfirma hat. Und weltweit kontrollieren drei Großkonzerne rund 80 Prozent des Musikmarktes: Universal, Sony und Warner Music. Kann Spotify ihnen Druck machen?

Das versucht der Streamingdienst zumindest. Wie die «New York Times» berichtet, hat Spotify im Laufe des vergangenen Jahres direkte Deals mit einer kleineren Anzahl an Künstlern abgeschlossen. Für die Künstler ist das aus drei Gründen reizvoll:

FILE - In this March 16, 2010 file photo, Spotify CEO Daniel Ek is interviewed by Wired's Eliot Van Buskirk, unseen, at the Austin Convention Center during SXSW in Austin, Texas. Ek on Tuesday, Nov. 11, 2014 voiced disappointment that Taylor Swift pulled her music off the popular music streaming service, denying claims it's making money

Spotify-Gründer Daniel Ek. Bild: AP/Austin American-Statesman

Spotify hat laut «New York Times» derzeit 83 Millionen bezahlende Kunden und zusätzlich rund 100 Millionen, die den Streamingdienst frei nutzen. Für die Künstler heisst das: Zugang zu einem riesigen Markt und man geht keinen Knebelvertrag mit einer Plattenfirma ein. Spotify-Gründer Daniel Ek hatte in der Vergangenheit zwar betont: «Lizenz-Deals machen aus uns weder ein Label, noch haben wir Interesse, ein Label zu werden.»

Die Plattenfirmen sollte das dennoch nervös machen. Dieses Jahr läuft der Vertrag von Taylor Swift bei ihrem Label aus (Billboard). Sie soll nach einem Vertrag suchen, der ihr die Rechte an ihren Songs lässt. Spotify wird ihr vermutlich liebend gern einen anbieten.

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(pbl, watson.de)

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Video: srf

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