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Netflix enttäuscht mit Abozahlen – höhere Preise vergraulen Kunden



Der Video-Streaming-Dienst Netflix hat im zweiten Quartal überraschend wenig Neukunden gewonnen. Diese Entwicklung enttäuschte die Anleger.

Weltweit kamen in den drei Monaten bis Ende Juni lediglich 2.7 Millionen neue Bezahlabos hinzu, wie der Online-Videodienst am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Damit blieb Netflix weit unter seiner eigenen Prognose von fünf Millionen neuen Nutzern. Insgesamt brachte es der Streaming-Riese zum Quartalsende auf knapp 152 Millionen bezahlte Mitgliedschaften.

Netflix begründet die schwachen Abozahlen mit den Preiserhöhungen in einigen seiner wichtigsten Märkte.

An der Börse sorgten die Zahlen für schlechte Stimmung – die Aktien brachen nachbörslich um mehr als zehn Prozent ein. Netflix hatte in den USA und anderen Ländern die Preise erhöht und die Erwartungen bereits gedämpft. Mit einem so geringen Nutzerzuwachs war aber nicht gerechnet worden.

Es tröstete die Börsianer nicht, dass der Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 4.9 Milliarden Dollar gestiegen war und der Konzerngewinn mit 270.7 Millionen Dollar zwar unter dem Wert von 384.3 Millionen im Vorjahreszeitraum, aber über den Vorhersagen der Finanzanalysten lag.

(sda/dpa/reu)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
mänsch
18.07.2019 09:40registriert May 2019
WAAHAHAHAACHCHSTUUUMM! 🤑
du nervst!
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Markus97
18.07.2019 10:19registriert August 2018
2,7 Millionen neue Abos und die Anleger sind enttäuscht. Muss man nicht verstehen...
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Miikee
18.07.2019 10:42registriert January 2015
Nicht nur das, liebe Filmbranche.
Von Netflix verschwinden immer mehr Filme wegen der Konkurrenz. Und weil niemand 2-3 Abos haben will um auf alle Filme zugreifen zu können. Wird entweder Abo gekündet und monatlich Anbieter gewechselt.
Oder noch einfacher, die Filme werden wieder heruntergeladen.
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