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FILE - This Thursday, June 6, 2013, file photo, shows a sign outside the National Security Administration (NSA) campus in Fort Meade, Md.  The New York Times reported late Monday, March 24, 2014, that the Obama administration this week will propose that Congress overhaul the NSA's electronic surveillance program. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Bild: AP/AP

Retourkutsche

Deutscher Hacker knackt offenbar Webseite der NSA



Ein deutscher Computerexperte aus Sachsen hat sich einem Medienbericht zufolge Zugang zur Homepage des US-Geheimdienstes NSA verschafft. Dort platzierte der Hacker eine eigene Botschaft, wie der Hacker im Radiosender MDR Info am Freitag berichtete.

Er ersetzte demnach das NSA-Motto «Codebreakers and Codemakers» durch den Schriftzug «Durchleuchten Sie Ihre Homepage». Die Lücke sei nicht ungefährlich, sagte der Hacker, Matthias Ungethüm, dem Sender. Über solche präparierten Websites könnten Trojaner auf die Rechner von Nutzern geschmuggelt werden.

Das ausgetauschte Bild war nur beim Aufrufen eines speziell bearbeiteten Links zu sehen, sagte MDR-Info-Redaktor Michael Voss der Nachrichtenagentur DPA. Die anderen Besucher der Webseite hätten die reguläre Version angezeigt bekommen. Ungethüm habe auf dem Rechner der NSA zudem «einige harmlose Befehle» wie Rechenaufgaben durchführen können.

Dabei ging es lediglich um den Zugriff auf die NSA-Webseite. Die streng geheimen Datenbanken des Dienstes sind nicht betroffen. Nach Aussage des Hackers sei der Eingriff vergleichsweise einfach gewesen. «Das ist jetzt keine Lücke, die wirklich viel Fachwissen beansprucht», sagte er. Die Lücke habe er der NSA gemeldet. (aeg/sda)

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