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ZUR MELDUNG DES BUNDESRATES ER MOECHTE PRAEVENTIVE UEBERWACHUNG DE NACHRICHTENDIENSTS ERLAUBEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Der Schweizer Nachrichtendienst moechte in manchen Faellen Telefone und Computer anzapfen. Ob er dies kuenftig darf, entscheidet das Parlament: Der Bundesrat hat am Mittwoch das neue Nachrichtendienstgesetz an die eidgenoessischen Raete geleitet. --- Dish antennas of the Swiss military intelligence in Leuk / Loech, Canton Valais, Switzerland on Tuesday, January 10, 2006. (KEYSTONE/Andree-Noelle Pot)

Bild: KEYSTONE

Neue Enthüllungen

NSA hat weltweit Mobilfunkanbieter gehackt 

Der US-Geheimdienst hat die meisten Mobilfunk-Provider der Welt systematisch ausgeforscht. So sollten Schwachstellen in den Netzen gefunden und ausgenutzt werden. Sogar E-Mail-Konten der Mitarbeiter wurden überwacht. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die NSA hat laut Informationen aus Snowden-Dokumenten Hunderte Mobilfunkanbieter ausgespäht. Ziel war es, früh auf Schwachstellen in den Netzen zu stossen. Unter anderem habe der US-Geheimdienst dafür Arbeitsgruppen der Branchenvereinigung GSMA (GSM Association) ausgeforscht, berichtet die Website The Intercept

Bei der Operation mit dem Namen Auroragold seien mehr als 1200 E-Mail-Konten von Mitarbeitern der Branche überwacht worden. Unter dem so erbeuteten Material befanden sich laut dem Bericht vertrauliche Dokumente und Pläne, die es dem Geheimdienst ermöglichten, sich Zugang zu den Telefonnetzwerke zu verschaffen. 

Die Informationen über Sicherheitslücken würden an die Teams weitergegeben, die Software zum Eindringen in die Netze entwickeln, hiess es. Zum Jahr 2012 habe die NSA technische Informationen über 70 Prozent der Mobilfunkbetreiber weltweit gesammelt. 

Unter anderem habe der Abhördienst die Dokumente ausgewertet, in denen die Anbieter Informationen über das Funktionieren ihrer Netze austauschen. Das ist eine Standardprozedur, damit das Roaming bei Reisen in andere Länder funktioniert. IT-Sicherheitsexperte Karsten Nohl sagte zu «The Intercept», das Ziel der NSA dürfte den Dokumenten zufolge gewesen sein, auf alle Mobilfunknetze der Welt zugreifen zu können. 

Auch wenn es zwischenzeitlich etwas ruhiger geworden ist um Edward Snowden und den NSA-Skandal, so reissen die Enthüllungen von Dokumenten aus seinem umfangreichen Fundus keineswegs ab. Bei «The Intercept» werten Journalisten um den Enthüllungsreporter Glenn Greenwald die von Edward Snowden veröffentlichten Geheimpapiere aus. (juh/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jol Bear 04.12.2014 22:37
    Highlight Highlight Wir müssen uns offenbar allmählich bewusst werden, dass alles, was in irgendeiner Form übers Internet läuft irgendwo gespeichert und abgelegt wird, smartphone, tablet, TV, Computer, I-watch und und... Es wird nicht nur im Verdachtsfall überwacht sondern möglichst alles, was greifbar ist, wird vorsorglich archiviert. Wenn viele glauben, das sei egal, sofern man nichts illegales täte, dann liegen sie falsch. Jederzeit können sich Machtverhältnisse und Interessen der Regierenden ändern, was gestern harmlos war, kann denen von morgen unter Umständen nicht mehr passen. Wenn es soweit kommt, wird das persönliche Archiv neu beurteilt. Und es ist möglich, dass dann der einstmals unbescholtene unter den geänderten Verhältnissen unverhofft zum Störenfried oder Feind wird. Dann wird es jedoch bereits zu spät sein. Jedenfalls wird je länger desto mehr klar, dass die Enthüllungen von Snowden einer der wichtigsten demokratischen Taten der vergangenenJahre sind. Die Spitzel machen wohl weiter, aber der Kreis der misstrauischen Mitwisser wächst.
  • Lev1 04.12.2014 17:09
    Highlight Highlight Vor was hat denn die NSA so angst?
    • The Destiny // Team Telegram 04.12.2014 18:37
      Highlight Highlight Vor den eigenen Bürgern, die sie gelobt hat zu schützen.

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