Digital
Russland

Der Erpressungstrojaner BadRabbit greift Firmen in Russland und der Ukraine an

Animiertes GIFGIF abspielen
Der Erpressungstrojaner BadRabbit verschlüsselt Dateien und fordert ein Lösegeld von 0,05 Bitcoin, was rund 240 Franken entspricht.

Der Erpressungstrojaner BadRabbit greift Firmen in Russland und der Ukraine an

25.10.2017, 14:4225.10.2017, 15:41

Computer in Russland und in der Ukraine sind Ziel von massiven Hackerangriffen geworden. Fast alle Dienste der russischen Nachrichtenagentur Interfax wurden durch eine Schadsoftware lahmgelegt.

Nur teilweise konnte die Agentur am Mittwoch ihre Arbeit wieder aufnehmen, sagte der stellvertretende Generaldirektor Alexej Gorschkow in Moskau.

Ersten Ermittlungen zufolge soll sich der Erpressungstrojaner BadRabbit auf den Servern eingenistet haben. Auch das St. Petersburger Onlineportal fontanka.ru und die regionale Webseite der Zeitung «Nowaja Gaseta» waren über Stunden hinweg nicht erreichbar.

In der Ukraine waren vor allem elektronische Systeme der Kiewer Metro und des Flughafens in der Schwarzmeerstadt Odessa betroffen. Auch die Computer des Infrastrukturministeriums wurden lahmgelegt. Der Inlandsgeheimdienst SBU teilte mit, dass die Lage unter Kontrolle sei. Die Webseite des Ministeriums war am Mittwochmorgen jedoch immer noch nicht erreichbar.

(oli/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Sind Samsungs neue Kopfhörer wirklich so gut? Der Test gibt eine klare Antwort
Die Galaxy Buds 4 Pro klingen astrein und haben gegenüber den Vorgängermodellen eine bessere Geräuschunterdrückung. Doch für Nicht-Samsung-User ist nicht alles Gold, was glänzt.
Schon frühere Galaxy Buds Pro klangen gut, aber bei der Bedienung oder der Geräuschunterdrückung konnten sie den absoluten Top-Modellen meist nicht das Wasser reichen. Mit den Galaxy Buds 4 Pro geht vieles in die richtige Richtung. Das beginnt damit, dass sich das neu gestaltete Ladegehäuse leicht öffnen lässt und sich die In-Ear-Kopfhörer intuitiv herausnehmen und vor allem unkompliziert hineinlegen lassen. Was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, war bei früheren Samsung-Kopfhörern längst nicht immer so.

Das Ladecase behält den transparenten Deckel des Vorgängermodells, sieht davon abgesehen aber komplett anders aus. Mit der nun quadratischen Form ist es kompakt, aber etwas dick, was in der Hosentasche stören kann.
Zur Story