Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - 16.09.2016, Brandenburg, Treplin: Der r

Bild: DPA-Zentralbild

Nokia baut Mobilfunknetz auf dem Mond

Nokia ist von der US-Raumfahrtbehörde Nasa auserkoren worden, ein Mobilfunknetz auf dem Mond aufzubauen. Dort soll bis Ende des Jahrzehnts auch eine dauerhafte Siedlung aufgebaut werden.



Zum ersten Mal soll ein LTE/4G-Kommunikationssystem im Weltall eingerichtet werden, teilt der finnische Telekommunikationskonzern Nokia mit. Dies solle dabei helfen, den Weg hin zu einer dauerhaften Präsenz von Menschen auf der Mondoberfläche zu ebnen. Ziel sei es, das Netz bis Ende 2022 auf die Beine zu stellen. Dabei arbeite man mit dem US-Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines zusammen. Die Kosten für das Projekt beziffert die Nasa auf 14,1 Millionen US-Dollar.

Die Sendemasten würden speziell für den Mond entwickelt, da sie dort extreme Temperaturen und höhere Strahlenwerte als auf der Erde aushalten müssten. Wie auf der Erde plant Nokia auch auf dem Mond für einen späteren Zeitpunkt einen Ausbau auf den neuen Mobilfunkstandard 5G.

Mondsiedlung ist erst der Anfang

Im Rahmen des «Artemis»-Programms will die Nasa bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond schicken, darunter auch die erste Frau. Dort soll bis Ende des Jahrzehnts eine dauerhafte Siedlung aufgebaut werden, um den Erdtrabanten noch stärker zu erforschen als zuvor.

Mit Nokias Netzwerk sollen dabei Kommunikationsmöglichkeiten mit verlässlichen und hohen Übertragungsraten geschaffen werden, damit zum Beispiel Mondfahrzeuge aus der Ferne kontrolliert und hochauflösende Videos gestreamt werden können. Zudem soll dadurch in Echtzeit navigiert werden können. Diese Dinge seien entscheidend, damit Menschen langfristig auf dem Mond präsent sein könnten, hiess es von Nokia. Für die Nasa soll all das letztlich Erkenntnisse liefern für den nächsten grossen Schritt: die Entsendung von Astronauten auf den Mars.

(oli/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

50 Jahre Mondlandung

Kann man auf dem Mond leben?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Loading …

Am Freitag erscheint «Call of Duty: Black Ops Cold War»: Alle Informationen zum Release

CoD-Fans können sich freuen: Am Freitag erscheint ein neues Game aus der Black-Ops-Reihe von Activision. Die Entwickler von Raven Software, Treyarch, Sledgehammer Games und weiteren Studios hatten das Spiel bereits im August 2020 angekündigt.

Das neue CoD tritt in die grossen Fussstapfen des im August 2019 veröffentlichten «Call of Duty: Modern Warfare». Hier wurde neben der Kampagne und dem bekannten Multiplayer auch ein Battle-Royale-Modus (Warzone) eingeführt. Wie es damit weitergeht und …

Artikel lesen
Link zum Artikel