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ZUR VERSCHAERFUNG DER VORSCHRIFTEN FUER DRONEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Mitarbeiter der Firma Flyinghigh laesst eine Drohne, ein Quadcopter, der eine Kompaktkamera tragen kann, fliegen, am 21. Mai 2014 in Volketswil. Nach den juengsten Vorfaellen mit Drohnen will der Bund die Vorschriften für die Mini-Flugkoerper verschaerfen. Wer kuenftig eine Drohne bei oeffentlichen Anlaessen nutzen moechte, braucht eine Bewilligung. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) macht Sicherheitsbedenken geltend. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Quadcopter und Co. sollen nicht an die Leine, aber wie Hunde «gechippt» werden. Bild: KEYSTONE

Gefährliche Drohnen? Schweiz prüft Registrierungspflicht

Den Piloten der unbemannten Flugobjekte drohen strengere Kontrollen.



Drohnen könnten in der Schweiz künftig mit einem Chip ausgestattet sein müssen. Der Bund erarbeitet derzeit die Grundlagen für eine Registrierungspflicht, um fehlbare Piloten einfacher ausfindig machen zu können. Noch vor kurzem hatte der Bund diese Idee verworfen.

Die Markierung per Mikrochip sei «kaum umsetzbar», hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einem Anfang Februar veröffentlichten Bericht geschrieben. Inzwischen hat der Wind gedreht: Das BAZL habe beschlossen, eine elektronische Registrierung einzuführen, sagte BAZL-Sprecher Urs Holderegger am Donnerstag in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF.

Markierung per Chip

Die Kehrtwende erklärt Holderegger mit den Entwicklungen in den letzten Monaten. Inzwischen würden auch andere Länder – neben europäischen auch asiatische – darüber nachdenken, eine Registrierungspflicht einzuführen, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Auch aus der Industrie habe man diesbezüglich Signale erhalten. Dies ist wichtig, da Vorgaben wie die Markierung per Chip bereits bei der Herstellung berücksichtigt werden müssen, wie das BAZL im Bericht festhielt. «Wir müssen mit der Industrie zusammenarbeiten», sagte Holderegger.

Fehlbare Piloten im Visier

Mit der Registrierung will der Bund fehlbare Piloten ins Visier nehmen. Es gehe nicht darum, einen Überwachungsstaat aufzubauen, betonte Holderegger. Das Problem sei jedoch, dass derzeit fehlbare Piloten kaum erwischt würden.

Dank eines Chips könnte ein Pilot, der seine Drohne beispielsweise illegal über eine Menschenansammlung fliegen liess, im Nachhinein ausfindig gemacht werden.

Die Umsetzung sei allerdings komplex. Es werde «eine Weile dauern», um die Grundlagen zu erarbeiten, sagte Holderegger. Die technischen Voraussetzungen müssten geklärt und die rechtlichen Änderungen erarbeitet werden. Einen Zeitplan konnte er nicht nennen. «Wir stehen noch am Anfang.»

Derzeit dürfen Drohnen bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm grundsätzlich ohne Bewilligung geflogen werden. Der Pilot muss jedoch jederzeit Sichtkontakt zu seiner Drohne haben.

Zudem dürfen Drohnen in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit Bewilligung des BAZL betrieben werden.

Braucht es eine Registrierungspflicht für Drohnen?

(dsc/sda)

Die Champions League der Drohnen-Piloten

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    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 14.07.2016 16:04
    Highlight Highlight leider können sich einige wenige nicht an die klaren regeln halten, darum müssen nun viele daran glauben. scheinbar geht es nicht anders. es sind sich nicht alle bewusst, welche gefährlichen situationen sie auslösen. aus eigener erfahrung bin ich für diesen vorschlag. andere teilnehmer des luftverkehrs müssen sich auch registrieren. wer sich an die regeln hält hat ja nichts zu befürchten. da diese sparte immer mehr wächst, sind entsprechende regeln und anpassungen wichtig. es wäre schade, wenn es zu einem unfall mit toten kommt... vorsicht ist besser als nachsicht.
    • oXiVanisher 14.07.2016 17:35
      Highlight Highlight "Viele" ... es wurde nie irgendwo eine Zahl genannt. Ich wüsste sehr gerne wie viel "viele" in einer rationellen Zahl ist.
    • 7immi 14.07.2016 18:02
      Highlight Highlight ist "alle" besser?
  • Gaspadin 14.07.2016 14:20
    Highlight Highlight Da will wohl einer sich eine goldene Nase verdienen, mit dem Verkauf des Registrierungschips, als einziger, konzessionierter Anbieter. Juhui, in der Alpenrebublik wachsen Bananen!
    • 7immi 14.07.2016 16:06
      Highlight Highlight wie genau das ganze funktionieren soll ist ja noch nicht klar. in der allgemeinen luftfahrt gibt es auch mehrere transponderhersteller. das wird hier ähnlich verlaufen.
    • 7immi 14.07.2016 17:58
      Highlight Highlight @ grey:
      die genauen details stehen noch in den sternen. das nimmt mich auch wunder. es wurde beschlossen, dass was gemacht wird. wie genau wird sich zeigen...
  • oXiVanisher 14.07.2016 14:07
    Highlight Highlight @Watson: Können wir einen weitere Abstimmungspunkt haben? "Ja, aber nicht mit Chip"
  • oXiVanisher 14.07.2016 13:49
    Highlight Highlight Danke Watson, dass ihr als fast einzige Online-Platform nicht das Bild aus dem eigentlich positiven Beitrag http://blogs.strategygroup.net/wp2/news/2016/02/03/why-we-should-call-in-the-drones-when-theres-an-emergency-nextgov-com/ als negativ (Drohnen filmen Kinder beim Baden) verwendet. Merci!

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